ᐅ Grundriss Einfamilienhaus mit 2 offenen Punkten - Stilbruch durch Kinderzimmer Zugang ?
Erstellt am: 24.03.26 22:00
B
baustei
Hi Zusammen,
wir sind eine 4 köpfige Familie mit 4 jährigen Zwillingen und sind dabei uns unser Eigenheim zu verwirklichen.
Unsere Reise geht nun schon eine Weile.
Gestartet wurde mit einem Architekten welcher uns primär die Einzelbefreiung einzelner Einschränkungen des Bebauungsplan ermöglicht hat.
Die Hauptherausforderungen dabei waren:
Unsere Planer versuchen unseren Budgetkorridor zu treffen indem ein Kostenrahmen abhängig von der BGF definiert wird.
Deswegen hatten wir mehrere Schleifen die BGF etwas kleiner zu bekommen als ursprünglich gedacht.
Im Folgenden teilen wir mit Euch unseren aktuellen Stand und würden uns total über konstruktives Feedback freuen.
Bebauungsplan/Einschränkungen:
Größe / Lage des Grundstücks:660 Quadratmeter, keine Hanglage
Grundflächenzahl: 0,2
Geschossflächenzahl: 0,4
Baufenster, Baulinie und -grenze: siehe Bild
Dachform: Satteldach mit 20-24° Neigung
Ausrichtung: NordWest/SüdOst
Bauart: Planung ist aktuell Massivholz Bauweise

Anforderungen der Bauherren
Hausentwurf
Was gefällt nicht / steht zur Diskussion:
Ganz liebe Grüße,
T&S
wir sind eine 4 köpfige Familie mit 4 jährigen Zwillingen und sind dabei uns unser Eigenheim zu verwirklichen.
Unsere Reise geht nun schon eine Weile.
Gestartet wurde mit einem Architekten welcher uns primär die Einzelbefreiung einzelner Einschränkungen des Bebauungsplan ermöglicht hat.
Die Hauptherausforderungen dabei waren:
- Gebäudehöhe - von EG, DG mit Kniestock 1,80m dürfen wir abweichen und nun im EG sowie im OG mit einer Raumhöhe von bis 2,8m planen
- Garagen und Abstandsthemen: wir dürfen mit der Garage höher raus als usprünglich gedacht - soll hier aber gar nicht Teil unseres Anliegens sein.
Unsere Planer versuchen unseren Budgetkorridor zu treffen indem ein Kostenrahmen abhängig von der BGF definiert wird.
Deswegen hatten wir mehrere Schleifen die BGF etwas kleiner zu bekommen als ursprünglich gedacht.
Im Folgenden teilen wir mit Euch unseren aktuellen Stand und würden uns total über konstruktives Feedback freuen.
Bebauungsplan/Einschränkungen:
- Oberbayrisch ;-)
- Die noch bestehenden Einschränkungen sind: 60cm Abstand von Garage zu Nachbargrundstück
- Wir müssen einen Dachvorsprung verwirklichen den wir uns gerne erspart hätten
Größe / Lage des Grundstücks:660 Quadratmeter, keine Hanglage
Grundflächenzahl: 0,2
Geschossflächenzahl: 0,4
Baufenster, Baulinie und -grenze: siehe Bild
Dachform: Satteldach mit 20-24° Neigung
Ausrichtung: NordWest/SüdOst
Bauart: Planung ist aktuell Massivholz Bauweise
Anforderungen der Bauherren
- Modern, hohe räume, intelligente Räume und Stauraumnutzung, offener Wohn/Essbereich
- kein Keller
- 2 Erwachsene, 2 Kinder
- Regelmäßiger Besuch von Oma/Opa oder Family
- 1-2 Homeoffice Plätze (eins davon doppelnutzung fitnessraum)
- Sauna
- Kamin
- Offene Küche - kochen in den Raum
- Abgesenktes Wohnzimmer (2 stufen - so dass man am Kamin sitzen kann)
- Kinderzimmer idealerweise symmetrisch, auf jeden Fall ähnlich groß.
Hausentwurf
- Von wem stammt die Planung: Architekt welcher mit Ausführendem Unternehmen Schlüsselfertig bauen würde. Dedizierter Planungsvertrag bis Ausführungsplanung bislang unterzeichnet.
- Was gefällt: Grundsätzlich sind wir happy mit Zonierung obwohl wir ausgehend von der Usprünglichen Planung aus Budgetgründen verkleinern mußten. - v.a. die EG Planung weicht nur marginal von unseren initialen, selbst gezeichneten skizzen ab
- Achtung: die Entwürfe sind eine Zonierung. Die genaue Planung der Fensterflächen kommt nun im nächsten Schritt.
- Heiztechnik: Wärmepumpe
- Preisschätzung: Schlüsselfertig, Inklusive Planungsleistung ca. 900.000€
Was gefällt nicht / steht zur Diskussion:
- 1. Im EG erscheint uns Wohnen / Essen / Kochen im Verhältnis zum Haus zu klein. Wir haben jüngst das Haus um 30cm verlängert um die Kinderzimmer im OG zu vergrößern. Dadurch wurde der Gästebereich entsprechend auch um 30cm vergrößert. Diese 30cm würden wir lieber dem Wohnzimmer zuschlagen, haben allerdings noch kein Feedback hinsichtlich eventueller Mehrkosten aufgrund der Statik / Lastabtragung da dann die vertikalen Wände im EG/OG nicht mehr übereinander stehen.
- 2. Im OG freuen wir uns dass wir die Kinderzimmer symmetrisch hinbekommen haben. Der Flur (in grün) soll bis unters Dach offen sein und durch Oberlichter erhellt. In den Kinderzimmern wird eine Galerie entstehen auf welcher z.b. das Bett Platz findet. Im Anhang sind 2 Alternativen des OG. Sie unterscheiden sich ausschließlich im Zugang zu den Kinderzimmern. "rechteckig" oder "diagonal". Bei letzerer Variante gewinnen die Kinderzimmer ca. 1,3qm Grundfläche, die Galerie verliert hingegen etwas. Zusätzlich stellt sich bei der "diagonalen" Variante die Frage ob man über den Eingangstüren zum Kinderzimmer die Höhe des Flures fortführen würde oder eher einen "Deckel" drauf macht was wiederum den Galerien in den Kinderzimmern zu Gute käme.
Unser Planer hat hier eine starke Meinung, im gleichen Atemzug aber auch Kundgetan dass er auch die Vorteile der Gegenteiligen sieht. Hier würde uns Eure Meinung total interessieren.
- Auch sonst würden wir uns über Feedback freuen
Ganz liebe Grüße,
T&S
baustei schrieb:
Couch muß eher links an der Wand stehen.Wo siehst Du denn eine Couch?? #10 „wo sehen Sie hier ein Sofa ?“
baustei schrieb:
Die Zeile Hinten sind ~4,20 mit durchgangstür nach hinten.Nein, einfach mal schauen, was von einer 4,20er Wand an Küche übrig bleibt
Das sind zwei Hochschränke in der eigentlichen Zeile und übrig bleiben. Keine 130cm, wovon Spüle abgeht.
Rest ist Arbeitspuffer.
baustei schrieb:
Der Küchenblock ca. 2,30 x 1,20mDer ist 110 x 200. das ist nicht übergroß, und wenn man Herd abzieht, bleiben auf jeder Seite 70cm.
Arbeitsmesser, Salz und Pfeffer, Öl und Handykochbuch Links, bleiben 70cm rechts. Zum Ablegen oder Arbeiten? Frag Deine Frau.
baustei schrieb:
vorne steht auf der einen Seite nur die Kaffeemaschine,Neben dem Wasserhahn.. Elektrik neben Wasser, das passt auf engen Raum - und der Abwasch wird in der Speis zwischengelagert?
Diese Küchen, und die können meinetwegen noch zig mal bei Insta und co gezeigt werden und vom Küchenbauer verkauft, reichen für einen 4-Personen-Haushalt oder Haushalt mit Essbesuch nicht! Und das ist keine Annahme.
Wo ist denn in der gezeigten Küchenplanung der Backofen?
Und auch hier wieder den gerade so üblichen Hochschrankdurchgang, der in der eigentlichen Küche 90 cm Stellfläche verschwendet. Einen Vorratsbereich etc. könnte man genausogut über den Flur erschließen, mit dem Hauswirtschaftsraum vereinen oder was auch immer.
Und auch hier wieder den gerade so üblichen Hochschrankdurchgang, der in der eigentlichen Küche 90 cm Stellfläche verschwendet. Einen Vorratsbereich etc. könnte man genausogut über den Flur erschließen, mit dem Hauswirtschaftsraum vereinen oder was auch immer.
kbt09 schrieb:
Wo ist denn in der gezeigten Küchenplanung der Backofen?Ich habe meinen Fehler nochmal korrigiert : es sind auf jeder Seite 60-70cm. Mein Fehler war, dass ich zusätzlich einen Backofenhochschrank eingezeichnet habe.
Breiter oder funktionaler wird die Küche dadurch aber nicht. Sehe ich ja auch einen Muldenabzug, der aus der Standard-Kochfläche eine 80er macht.
baustei schrieb:
11ant schrieb:
Eine Verkleinerung von Dimensionen muß ABSOLUT UNBEDINGT !baustei schrieb:
Das ist sicherlich teil der Herausforderung.Meine Zitat ist verkürzt, es lautete:
11ant schrieb:
Eine Verkleinerung von Dimensionen muß ABSOLUT UNBEDINGT ! in der nichtzeichnerischen Konzeption vor dem Eintritt in die zeichnerische Umsetzung erfolgen !
Wird die Verkleinerungsoperation erst am gezeichneten Plan vorgenommen, führt dies unweigerlich zu Engstellen, Verschiebungen bis zur Organquetschung und weiteren "lebensbedrohlichen" Komplikationen !... und ich fürchte, nicht nur verkürzt zitiert, sondern verkürzt verstanden worden zu sein.
baustei schrieb:
Gestartet mit einem Architekten der jeden gedanken in einem initialen Draft eingezeichnet hat (innenliegende dachrinne, ins dach eingelassene photovoltaik, audi R8 vor der Garage, von 70k Küchen geredet hat) ohne das vorher kommunizierte Budget im Auge zu haben. Jetzt sind wir woanders - und da sind wir natürlich mit den initialen Skizzen gelandet die nicht realisierbar waren (aber uns Befreiunggen vom Bebauungsplan gebracht haben)Ein R8 hat nichts zu bedeuten, andere Architekten verwenden Schablonen mit S212 oder 7ern. Lustigerweise ist dabei dann nie „bauseits“ drangeschrieben *LOL*. Innenliegende Dachrinnen waren um 1980 eine aus Gründen ;-) sehr kurzlebige Mode. Was der geniale Burner an den Befreiungen sein soll, verstehe wer will. Ich vermute anhaltend, die "initiale Planung" zu zeigen wäre hilfreich. "Eingelassene" Photovoltaik ist insofern sinnvoll, wie ich nie verstanden habe, weshalb so viele Leute die Photovoltaik bei einem Neubau wie ein Nachrüst-Addon planen. Niemand braucht die unsinnige "Zweischaligkeit" mit nett gesagt "redundanten" Dachsteinen unter den Modulen.
baustei schrieb:
Wir haben das versucht jetzt (ein stück weit) aufzulösen. Was wir nicht wissen - stichwort Lastabtragung - ob es sinnig / möglich ist die lastabtragung über die schwarz gezeichneten Wände zu verwirklichen. Kinderzimmer bekommen mehr licht - weniger verwinkelter Eingang.Karopapier ist schon ein guter Weg zu mehr Verständlichkeit. Die Herabstufung der nichttragenden Wände folgt später. Auf die Frage nach den "Massivholz"wänden (was immer hier genau damit gemeint sein mag) sehe ich nicht eingegangen. 4,28 oder 1,69 m sind Quatsch: konsequent wären in diesem Stadium alle Maße "circa" verstanden und auf Doppeldezimeter gerundet dargestellt, alles andere ist (trügerische bzw. mindestens verwirrende) Scheinpräzision.
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