ᐅ IKEA BESTA - wie baue ich es als TV-Möbel mit versteckten Kabeln?
Erstellt am: 06.02.23 09:34
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leargiHallo zusammen, ich plane, das IKEA BESTA-System als TV-Möbel zu nutzen, möchte dabei jedoch die Kabel möglichst unsichtbar und ordentlich verlegen. Meine Frage ist daher: Wie baue ich das BESTA-System so um oder modifiziere ich es am besten, dass ich die Kabel vom TV, der Spielekonsole und eventuell einer Soundbar gut verstecken kann? Wichtig ist mir vor allem, dass die Kabel nicht außen sichtbar sind und trotzdem gut erreichbar bleiben, falls ich mal etwas trennen oder anpassen muss. Hat jemand Erfahrungen mit Kabelmanagement bei BESTA oder Tipps zum Bohren, damit z. B. Löcher für Kabel gut positioniert werden? Jede Idee, ob spezielle Einsätze, Kabelkanäle oder Aufbauhilfen, wäre sehr willkommen.
Am einfachsten ist es, in die Rückwand Löcher zu bohren, die Kabel durchzuführen. Achte darauf, sie nicht zu groß zu machen, sonst leidet die Stabilität. Kabelkanäle kannst du innen anbringen, das hält sie zusammen und versteckt sie. Außerdem bringt eine kleine Bohrung in den Regalböden Vielzweck, damit Kabel von einem Fach ins nächste geführt werden können.
Hallo leargi, ich kann dir hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung geben, wie du das IKEA BESTA TV-Möbel mit versteckten Kabeln realisieren kannst.
- Zuerst empfehle ich, die Rückwand des BESTA mit einer Stichsäge oder einem Deltaschleifer an den Stellen anzupassen, wo du Kabel durchführen möchtest. Kleine Löcher mit ca. 30-40 mm Durchmesser sind ideal.
- Wichtig ist, dass du die Rückwand so zuschneidest, dass die Stabilität des Korpus nicht leidet. Verwende passgenaue Kabeldurchführungen aus Kunststoff, um die Kabel zu schützen und die Optik sauber zu halten.
- Leiterplatten oder Verbindungskabel vom TV oder der Soundbar kannst du in eine Kabelwanne legen, die du auf der Rückseite des BESTA befestigst.
- Um die Kabel intern durch die Regalböden zu führen, bohre kleine Löcher in die Böden. Achte darauf, die Kanten mit Schleifpapier zu glätten, damit keine Kabel beschädigt werden.
- Für die Stromversorgung macht es Sinn, Steckdosenleisten mit Flachstecker zu verwenden und diese im Möbelboden zu platzieren. So bleibt alles versteckt und trotzdem zugänglich.
- Zum Schluss kannst du noch Kabelbinder oder Klettbänder nutzen, um die Kabel intern zu ordnen.
Häufiger Fehler ist, die Rückwand komplett zu entfernen – dadurch leidet die Stabilität sehr. Besser sind punktuelle Anpassungen an der Rückwand.
- Zuerst empfehle ich, die Rückwand des BESTA mit einer Stichsäge oder einem Deltaschleifer an den Stellen anzupassen, wo du Kabel durchführen möchtest. Kleine Löcher mit ca. 30-40 mm Durchmesser sind ideal.
- Wichtig ist, dass du die Rückwand so zuschneidest, dass die Stabilität des Korpus nicht leidet. Verwende passgenaue Kabeldurchführungen aus Kunststoff, um die Kabel zu schützen und die Optik sauber zu halten.
- Leiterplatten oder Verbindungskabel vom TV oder der Soundbar kannst du in eine Kabelwanne legen, die du auf der Rückseite des BESTA befestigst.
- Um die Kabel intern durch die Regalböden zu führen, bohre kleine Löcher in die Böden. Achte darauf, die Kanten mit Schleifpapier zu glätten, damit keine Kabel beschädigt werden.
- Für die Stromversorgung macht es Sinn, Steckdosenleisten mit Flachstecker zu verwenden und diese im Möbelboden zu platzieren. So bleibt alles versteckt und trotzdem zugänglich.
- Zum Schluss kannst du noch Kabelbinder oder Klettbänder nutzen, um die Kabel intern zu ordnen.
Häufiger Fehler ist, die Rückwand komplett zu entfernen – dadurch leidet die Stabilität sehr. Besser sind punktuelle Anpassungen an der Rückwand.
W
warrenka5707.02.23 08:17teyosef schrieb:
Wichtig ist, dass du die Rückwand so zuschneidest, dass die Stabilität des Korpus nicht leidet.Genau das hat mir anfangs auch Bauchschmerzen bereitet, weil man sich schnell erwischt, aus Versehen zu viel wegzunehmen. Ich habe beim ersten Versuch zu große Kabeldurchgänge gemacht und das Möbel hat etwas gelitten.
Mittlerweile nehme ich mir Zeit, vermesse alles doppelt und mache kleine Löcher statt große, dafür mehrere.
Außerdem hilft es, wenn man alles vorher gut durchplant - am besten mit einer Skizze, wo welche Geräte stehen, welche Kabel gebraucht werden und wo sie langgeführt werden sollen.
Nach meinem Eindruck sorgt eine gute Vorbereitung für weniger Frust beim Umbau.
Um das Thema noch um eine hilfreiche Komponente zu ergänzen: Ich würde dir empfehlen, flexibel einsetzbare Kabeldurchführungen mit Bürstenleiste zu nutzen. Diese sind ideal, wenn du später noch etwas ändern möchtest, da die Bürsten das Kabel gut halten und gleichzeitig den Zugang ermöglichen.
Zudem macht es Sinn, etwas Spielraum in der Kabelführung zu lassen, also nicht alle Kabel bündig eng zu verlegen, damit man sie bei Bedarf problemlos wieder herausnehmen kann – das erleichtert bei Änderungen sehr.
Eine andere bewährte Methode ist es, innen im BESTA-System Metallwinkel oder kleine Klemmen zu montieren, an denen man die Kabel bündig fixiert. Dadurch bleiben Kabel ordentlich und verhindern ungewünschtes Hängenbleiben oder Ziehen an Verbindungen.
Zudem macht es Sinn, etwas Spielraum in der Kabelführung zu lassen, also nicht alle Kabel bündig eng zu verlegen, damit man sie bei Bedarf problemlos wieder herausnehmen kann – das erleichtert bei Änderungen sehr.
Eine andere bewährte Methode ist es, innen im BESTA-System Metallwinkel oder kleine Klemmen zu montieren, an denen man die Kabel bündig fixiert. Dadurch bleiben Kabel ordentlich und verhindern ungewünschtes Hängenbleiben oder Ziehen an Verbindungen.
leargi schrieb:
Wichtig ist mir vor allem, dass die Kabel nicht außen sichtbar sind und trotzdem gut erreichbar bleiben, falls ich mal etwas trennen oder anpassen muss.Das ist ein zentraler Punkt, bei dem ich skeptisch bin, ob die klassische Lösung mit hinterer Rückwand und kleinen Bohrungen langfristig ideal ist. Oft sind diese engen sogenannt "versteckten" Leitungen in der Praxis eher hinderlich wenn es um Wartungsarbeiten geht. Ich würde eher empfehlen, einen seitlichen Kabelkanal mit einfacher Zugangsklappe zu integrieren, wie sie etwa im Möbelbau eingesetzt werden.
Denn "unsichtbar" darf nicht bedeuten "nicht zugänglich". Eine klaffende Rückwand zum Auffinden der Kabel durchbohren ist zwar simpel, aber nicht unbedingt die nutzerfreundlichste Lösung.
Falls du dich für den traditionellen Weg entscheidest, würde ich vorab prüfen, ob der Kabelquerschnitt und alle Anschlüsse gut durch die vorgesehenen Durchführungen passen. Andernfalls wirst du bei spätem Zubehörproblemen begegnen.
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