ᐅ Welche DIY-Projekte mit IKEA PLATSA haben Nutzer besonders überzeugt?
Erstellt am: 19.04.15 08:23
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Eckhard64E
Eckhard6419.04.15 08:23Guten Morgen zusammen,
mir geht es darum, Erfahrungen mit dem IKEA PLATSA System auszutauschen, speziell zu DIY-Projekten, die hier im Forum wirklich überzeugt und vielleicht sogar überrascht haben. Mich interessiert insbesondere, welche selbstgebauten Lösungen mit PLATSA so nachhaltig und funktional umgesetzt wurden, dass sie klassische Möbel in puncto Variabilität und Design übertreffen.
Könnt ihr also bitte schildern, welche DIY-Projekte ihr mit PLATSA realisiert habt oder kennt, die euch besonders überzeugt haben? Dabei wären Details zu Aufbau, Materialverwendung über die Standardmodule hinaus sowie Probleme und deren Lösungen hilfreich. Gerne auch ein Überblick darüber, wie flexibel das System bei den individuellen Umsetzungen war.
Ich freue mich auf eure differenzierten Beiträge und Ideen!
mir geht es darum, Erfahrungen mit dem IKEA PLATSA System auszutauschen, speziell zu DIY-Projekten, die hier im Forum wirklich überzeugt und vielleicht sogar überrascht haben. Mich interessiert insbesondere, welche selbstgebauten Lösungen mit PLATSA so nachhaltig und funktional umgesetzt wurden, dass sie klassische Möbel in puncto Variabilität und Design übertreffen.
Könnt ihr also bitte schildern, welche DIY-Projekte ihr mit PLATSA realisiert habt oder kennt, die euch besonders überzeugt haben? Dabei wären Details zu Aufbau, Materialverwendung über die Standardmodule hinaus sowie Probleme und deren Lösungen hilfreich. Gerne auch ein Überblick darüber, wie flexibel das System bei den individuellen Umsetzungen war.
Ich freue mich auf eure differenzierten Beiträge und Ideen!
Hallo Eckhard64,
ich kann deine Frage sehr gut nachvollziehen, denn ich habe selbst oft an Projekten mit PLATSA gezweifelt, ob sie wirklich das halten, was sie versprechen. Was mich überzeugt hat, war ein Raumteiler, der komplett mit PLATSA Modulen gebaut wurde und dann aber mit maßgefertigten Türen kombiniert wurde, die eine sehr individuelle Gestaltung erlauben.
Das Besondere an diesem Projekt war, dass man durch den modularen Aufbau wirklich mit wenigen Grundelementen eine beeindruckende Struktur bauen konnte, die auch stabil genug war, um als Raumteiler im Wohnzimmer zu dienen. Ich war allerdings am Anfang etwas verunsichert, weil die Standardplatten recht dünn wirken, aber mit einer zusätzlichen Verstärkung (Holzleisten innen) war das kein Problem mehr.
Ich finde, das System bietet gerade für Leute, die mutig sind und mit kleinen Änderungen experimentieren, wirklich viel Potenzial. Es gab auch eine kleine Herausforderung, die Ecken bündig zu verschrauben, aber mit etwas handwerklichem Geschick ging das sehr gut. Wie sieht es bei euch aus? Hattet ihr auch mal das Gefühl, dass die Module eigentlich mehr könnten, wenn man sie einfach ein wenig anpasst?
ich kann deine Frage sehr gut nachvollziehen, denn ich habe selbst oft an Projekten mit PLATSA gezweifelt, ob sie wirklich das halten, was sie versprechen. Was mich überzeugt hat, war ein Raumteiler, der komplett mit PLATSA Modulen gebaut wurde und dann aber mit maßgefertigten Türen kombiniert wurde, die eine sehr individuelle Gestaltung erlauben.
Eckhard64 schrieb:
Könnt ihr also bitte schildern, welche DIY-Projekte ihr mit PLATSA realisiert habt oder kennt, die euch besonders überzeugt haben?
Das Besondere an diesem Projekt war, dass man durch den modularen Aufbau wirklich mit wenigen Grundelementen eine beeindruckende Struktur bauen konnte, die auch stabil genug war, um als Raumteiler im Wohnzimmer zu dienen. Ich war allerdings am Anfang etwas verunsichert, weil die Standardplatten recht dünn wirken, aber mit einer zusätzlichen Verstärkung (Holzleisten innen) war das kein Problem mehr.
Ich finde, das System bietet gerade für Leute, die mutig sind und mit kleinen Änderungen experimentieren, wirklich viel Potenzial. Es gab auch eine kleine Herausforderung, die Ecken bündig zu verschrauben, aber mit etwas handwerklichem Geschick ging das sehr gut. Wie sieht es bei euch aus? Hattet ihr auch mal das Gefühl, dass die Module eigentlich mehr könnten, wenn man sie einfach ein wenig anpasst?
Ich finde die Diskussion spannend, möchte aber mal grundsätzlich hinterfragen: Warum setzt man gerade bei IKEA PLATSA auf DIY-Anpassungen? Rein analytisch betrachtet sind PLATSA-Module sehr standardisiert und auch aus preislicher Sicht auf Funktionalität ausgerichtet.
Meine Frage geht dahin, ob nicht diese „beeindruckenden Strukturen“ durch selbstgebaute Verstärkungen oder Modifikationen das grundsätzliche Konzept des Systems fragwürdig machen. Ist es nicht kritisch, wenn man für eine hohe Belastbarkeit oder Individualität erst zusätzliche Elemente braucht, die nicht von IKEA angeboten werden?
Vielleicht täusche ich mich, aber ich sehe diese DIY-Ansätze manchmal als einen Beleg dafür, dass das Standardangebot von PLATSA für manche Anwendungen nicht ausreichend ist. Wäre es nicht sinnvoller, direkt ein anderes System zu wählen, das von Haus aus stabiler wäre? Bin gespannt auf eure Sicht!
relupa schrieb:
Das Besondere an diesem Projekt war, dass man durch den modularen Aufbau wirklich mit wenigen Grundelementen eine beeindruckende Struktur bauen konnte, die auch stabil genug war, um als Raumteiler im Wohnzimmer zu dienen.
Meine Frage geht dahin, ob nicht diese „beeindruckenden Strukturen“ durch selbstgebaute Verstärkungen oder Modifikationen das grundsätzliche Konzept des Systems fragwürdig machen. Ist es nicht kritisch, wenn man für eine hohe Belastbarkeit oder Individualität erst zusätzliche Elemente braucht, die nicht von IKEA angeboten werden?
Vielleicht täusche ich mich, aber ich sehe diese DIY-Ansätze manchmal als einen Beleg dafür, dass das Standardangebot von PLATSA für manche Anwendungen nicht ausreichend ist. Wäre es nicht sinnvoller, direkt ein anderes System zu wählen, das von Haus aus stabiler wäre? Bin gespannt auf eure Sicht!
Ich möchte auf die früheren Beiträge noch ergänzen: Die Stabilität des PLATSA-Systems ist tatsächlich ein Thema, besonders bei hohen Konstruktionen oder schwerer Beladung. Allerdings ist genau die Flexibilität der einzelnen Module einer der Pluspunkte in Kombination mit den verschiedenen Tür- und Einlegevarianten.
Ein sehr überzeugendes DIY-Projekt, das ich selbst durchgeführt habe, war ein Einbauschrank mit integriertem Arbeitsplatz, bei dem PLATSA-Elemente mit OSB-Platten ergänzt wurden. Hierdurch konnte ich die Stabilität deutlich erhöhen und gleichzeitig die Oberflächen nach eigenem Geschmack gestalten.
Ich würde eher sagen, das ist eine Frage des Anwendungszwecks. Wer reine Aufbewahrung sucht, hat mit PLATSA eine gute und relativ kostengünstige Grundlage. Wer jedoch spezielle Bedürfnisse wie eingebaute Schreibtische oder sehr hohe Regale verfolgt, nutzt das System als Basis, erweitert es aber entsprechend mit anderen Materialien.
In meinem Fall hat das wunderbar funktioniert und ich kann den Einsatz von ergänzenden Werkstoffen empfehlen.
Ein sehr überzeugendes DIY-Projekt, das ich selbst durchgeführt habe, war ein Einbauschrank mit integriertem Arbeitsplatz, bei dem PLATSA-Elemente mit OSB-Platten ergänzt wurden. Hierdurch konnte ich die Stabilität deutlich erhöhen und gleichzeitig die Oberflächen nach eigenem Geschmack gestalten.
pinbo schrieb:
Meine Frage geht dahin, ob nicht diese „beeindruckenden Strukturen“ durch selbstgebaute Verstärkungen oder Modifikationen das grundsätzliche Konzept des Systems fragwürdig machen.
Ich würde eher sagen, das ist eine Frage des Anwendungszwecks. Wer reine Aufbewahrung sucht, hat mit PLATSA eine gute und relativ kostengünstige Grundlage. Wer jedoch spezielle Bedürfnisse wie eingebaute Schreibtische oder sehr hohe Regale verfolgt, nutzt das System als Basis, erweitert es aber entsprechend mit anderen Materialien.
In meinem Fall hat das wunderbar funktioniert und ich kann den Einsatz von ergänzenden Werkstoffen empfehlen.
J
JAMESONB4120.04.15 12:33Hallo,
von meiner Seite aus: PLATSA ist ideal für individuell geschnittene Schränke oder Nischen. Ich habe es als Einbauschrank für einen Dachschrägenbereich verwendet. Modular aufgebaut, die Maße passen genau. Das System ist einfach zu montieren und gut anzupassen.
Keine Verstärkungen nötig, wenn man es nicht überlädt.
Tipps: - Vorplanen der Maße - stabile Wandmontage
- passende Türen dazu nehmen
Das Ergebnis überzeugt.
von meiner Seite aus: PLATSA ist ideal für individuell geschnittene Schränke oder Nischen. Ich habe es als Einbauschrank für einen Dachschrägenbereich verwendet. Modular aufgebaut, die Maße passen genau. Das System ist einfach zu montieren und gut anzupassen.
Keine Verstärkungen nötig, wenn man es nicht überlädt.
Tipps: - Vorplanen der Maße - stabile Wandmontage
- passende Türen dazu nehmen
Das Ergebnis überzeugt.
Oh, ich liebe PLATSA DIY-Projekte! 😊 Ich habe ein kleines Schlafzimmerregal gebaut, das gleichzeitig Stauraum und Nachttisch ist. Die Möglichkeiten bei der Farbauswahl und Modularität sind großartig, das motiviert total, eigene Ideen umzusetzen.
Ich finde solche Kombinationen super, weil sie das System auflockern und individuell machen. Natürlich braucht man etwas handwerkliches Geschick, aber gerade das macht doch den Reiz aus! Eure Projekte zeigen mir, wie vielseitig man das System einsetzen kann - weiter so! 🙂
dota57 schrieb:
Ein sehr überzeugendes DIY-Projekt, das ich selbst durchgeführt habe, war ein Einbauschrank mit integriertem Arbeitsplatz, bei dem PLATSA-Elemente mit OSB-Platten ergänzt wurden.
Ich finde solche Kombinationen super, weil sie das System auflockern und individuell machen. Natürlich braucht man etwas handwerkliches Geschick, aber gerade das macht doch den Reiz aus! Eure Projekte zeigen mir, wie vielseitig man das System einsetzen kann - weiter so! 🙂
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