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ᐅ Grundriss Planung KfW 40 EFH in gewachsenem Wohngebiet mit ausgebauter Vollunterkellerung


Erstellt am: 11.08.25 20:39

wiltshire13.08.25 15:08
Ich erkenne in der Zeichnung, dass Eure Anforderungen umgesetzt werden. Betrachtet man das Haus nur aus diesem Blickwinkel, kann es funktionieren - nur bei den Kosten habe auch ich meine Fragezeichen. Die Angebote der Holzständerhausersteller dürften die Gesamtkosten nicht widerspiegeln, damit sprengt der Entwurf Euer Budget um schätzungsweise 50% Mehrkosten.

Wo könnte man nun die nötigen Einsparungen vornehmen?
Im Wohnraum werden fast 30m3 als eine Art Tanzfläche eingeplant. Nun baut man das Untergeschoss nicht kleiner als das Onergeschoss und da liegt ein vernünftiges Einsparpotenzial bei rund 15m3. Im Keller ist diese Einsparung ebenfalls ohne Weiteres möglich. Nun ist im EG also doch noch Platz für etwas mehr Flur und 15qm über 3 Etagen weniger macht bei den von Euch (optimistisch) angesetzten 3000€ je qm rechnerisch schon mal 135.000€ weniger Kosten aus. Eine Teilunterkellerung am Hang könnte noch einmal Geld einsparen. Nun kann man etwas am Standard und der Technik schrauben oder Eigenleistung einbringen. Damit sind bei sehr hoher Entscheidungsdisziplin die 550.000 im Bereich des Möglichen.

Mit derart eklatanten Flächeneinsparungen braucht man einen neuen Entwurf.

Trotzdem zum konkreten Entwurf:
1. Flur unpraktisch (bereis besprochen)
2. Bad oben zu klein für das was rein soll. Eine T-Lösung funktioniert, wenn die Wanne raus ist. Wenn Kinder im Teenageralter sind, wird morgens zur Toilette ins EG gewandert, weil das Bad öfter langzeitbesetzt wein wird. Ein so kleines Bad in einem so großen Haus ist - neutral gesagt - ungewöhnlich.
3. Eine Abstellkammer mit etwas über 1m Breite braucht im Verhältnis zum Nutzen viel Fläche.
4. Warum soll eine Sitzgruppe in eine Nische gequetscht werden, wenn davor sien erheblich größere Fläche zur Verfügung steht?
5. Wozu dient die Vergrößerung der Verkehrswege mit der eigenartigen Türanordnung zu den Kinderzimmern?
6. Wenn schon Kochinsel, dann auch mit ordentlich Arbeitsfläche - oder soll das ein Spülblock werden? Auch hier: Die Küche gequetscht und ein riesiger Leerraum davor (vom Esstisch einmal abgesehen).
7. Die Ankleide ist unbrauchbar schmal. Wenn da eine Wand voll Kleiderschrank ist, hast Du keinen Platz mehr, Dich bequem umzuziehen oder einzukleiden. Lösbar wäre das, wenn der Zugang direkt in die Ankleide ginge und von da eine (Schiebe?) Tür ins Schlafzimmer führte.
8. Der Keller sieht aus, als habe man gedacht - wohin nun mit dem vielen Platz und einfach ein paar Räume gezeichnet.
9. wenn das Gefälle Richtung Südosten geht, würde ich ais Licht- und Kostengründen die Böschung im Garten ebenfalls dorthin setzen. Das würde eine andere Anordnung der Kellerräume bedeuten.
10. Der Weg von der Haustüre in die Küche führt durch das Wohnzimmer - vorbei an einem Esstisch, der wie eine Sperre vor der Türe steht, obwohl der Allraum so viel Platz hat.

Ich versuche oft das Positive in Entwürfen zu finden. Hier fällt es mir besonders schwer.
ypg13.08.25 16:16
wiltshire schrieb:

wenn das Gefälle Richtung Südosten geht, würde ich ais Licht- und Kostengründen die Böschung im Garten ebenfalls dorthin setzen. Das würde eine andere Anordnung der Kellerräume bedeuten.
Hupps, tatsächlich. Da bin ich mit meinem West und Ost doch etwas durcheinander gekommen und hatte bei mir einen kleinen Gedankenfehler, auch weil die Keller-Fenster im SW angeordnet sind.
Aber ich denke, wir erreichen die TE nicht wirklich.
11ant13.08.25 19:54
wiltshire schrieb:

Eine Teilunterkellerung am Hang könnte noch einmal Geld einsparen.
Das ist so selten wie das Avemaria in der Synagoge.
wiltshire schrieb:

Mit derart eklatanten Flächeneinsparungen braucht man einen neuen Entwurf.
Zuerst mal bräuchte man überhaupt einen, aktuell gibt es ja nur ein munteres Drauflosgezeichne, das dann auch noch wie bereits ernstzunehmen angepaßt / optimierungsbemüht wird. Ein Entwurf benötigt einen Vorentwurf (nach alter Väter Sitte), sonst kommt da nichts mit Hand und Fuß heraus. Ohne Leistungsphase 1 keine Leistungsphase 2. Hier wird von Geschossen phantasiert, bevor die Diskussion zwischen Topografie und Raumprogramm einem Ergebnis zugeleitet wurde. Man stelle sich vor, die alten Ägypter hätten ihre Pyramiden von Planung unbeleckt in die Nilmarsch gesetzt. Für diese Kuschelarchitekten möchte ich manchmal die Prügelstrafe wiedereinführen.
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MachsSelbst17.08.25 17:41
Arauki11 schrieb:

(...)
1,5 Meter auf einem so kleinen Grundstück sind mMn dann aber doch schon ganz ordentlich, was wiederum Kosten für die Außenanlagen steigern wird. Habt ihr das bedacht?
(...)

Das sind mal eben 6% Gefälle von Nordwest nach Südost. Fürs Haus sicherlich noch kein Grund für einen Keller, für die Außenanlage aber definitiv deutlich mehr Aufwand als "Erde glätten und Rasen säen"... da wird man entweder Stufen machen müssen oder an den Grenzen ordentlich abfangen müssen, wenn man alles eben haben möchte.
AnnaChris8819.08.25 21:02
Vielen Dank für all eure Anmerkungen - besonders deine ganzen konstruktiven Punkte.

Wir sind nochmal in uns gegangen und haben etwas überarbeitet. Auch wenn einige den Weg oder die Arbeit des Archithekten hier verteufeln sind wir ihn nun mal gegangen und würden uns ueber konstruktive Kritik oder Verbesserungsvorschlage wirklich riesig freuen. Auch der Vermesser war mittlerweile da. Der Höhenunterschied liegt bei nur knapp 0,9m. Ich würde das Grundstück auch nicht „glätten“ wollen, sondern das Gefälle nutzen um den Keller noch besser zu belichten.

Vielleicht habt Ihr ja Lust über die Überarbeitung drüber zu schauen und damit Feuer frei 😉

Ach so und ja, die Nordwand im Keller ist etwas verschoben - muss korrigiert werden 😉


Vogelperspektive eines Baugrundstücks mit Haus, Gartenflächen und Zufahrtsbereich


Grundriss eines Hauses im Obergeschoss mit Flur Technikraum Bad Arbeitszimmer Gastbereich


Grundrissplan eines Hauses mit Terrasse, Garten und Eingangsbereich


2D-Grundriss eines Hauses mit Schlafzimmer, zwei Kinderzimmern, Bad und Flur


Querschnitt eines mehrstöckigen Hauses mit Treppen, Wohnfläche und Garage.


Frontansicht eines zweigeschossigen Hauses mit Garage rechts und begrüntem Vordergrund


Zweistöckiges Einfamilienhaus in Frontansicht mit Satteldach, Fenstern und Eingangstür, Garten.


Architektenzeichnung: zweistöckiges Einfamilienhaus mit Dachfront und Grundrissanzeige


Zweigeschossiges Einfamilienhaus mit Garage, umlaufende Grundrissskizze und Bäume.
ypg19.08.25 23:13
Magst Du vielleicht noch die Fragen hinsichtlich der Angebote der Hausbaufirmen beantworten?
Es haben hier ja einige die gleichen Feststellungen und Fragen gestellt.
Und keiner hier hat Lust, Luftschlösser zu diskutieren.
Zumindest kann man erkennen, dass der Keller massiv geplant ist, also unabhängig des Hauses selbst.

Zum Entwurf selbst:
Ja, kann man wohl bauen.
Mir fehlt da einiges an fachlicher Kompetenz: zweiter Stellplatz. Soll man da jetzt das ganze Berufsleben die PKWs hin- und hertauschen?
Auch wenn die Stellplatzregel von 1970 ist, so würde ich mich doch beim Hausbau auf meine Notwendigkeiten, auch in Betracht, dass die sich mal ändern können, einplanen. Fuhrpark der Kinder, Fahrräder, an die kommt man ja gar nicht ran, wenn ein/zwei Autos in der Auffahrt stehen.
Außenoptik mit den verschiedenen Fenstermassen irritiert: 200cm, 275cm, 280cm.
In den Kellerräumen schaut man gegen den nahen Schacht, was jetzt kein Wohlfühlpreis bekommt. Rechnerisch kann zu wenig Tageslicht einfallen.

Die Technik ist ganz in den hinteren Bereich gewandert, weit weg von der Erschliessungsstrasse, ist teuer und ohne Logik. Dazu kommt, dass der Weg der Bäder wiederum am weitesten von der Technik entfernt geplant wird, also betrifft Hebeanlage sowie Warmwasser.
Dann ein Technikraum, der zwar argumentiert für alles andere herhalten muss, aber dadurch natürlich weniger Stauraum an den Wänden hat als Funktionsräume zu planen.

Dann finde ich die Aneinanderreihung der Räume etwas plump. Ich denke, dass ein Architekt etwa mehr leisten könnte.

Der Flur ist nett groß und kann über die WZ-Türen belichtet werden. Allerdings sieht man, dass der Raum zwar groß ist, aber nur 3,60 breit. Der Tür-Bereich, der unnötig erscheint, hat die nötige Breite.

Das verflixte T ist weg. Gut. Aber 90cm RBM für die Toilette, da wirds mit Kinderbetreuung und bei Krankheit und Reinigung schwierig.
Ankleide vom Schlafzimmer aus zu begehen, kann störend gegenüber einem Partner sein, der unabhängig ruhen möchte oder muss.
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