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ᐅ Doppelhaus in Baufenster 8,5m x 15m (BxT)


Erstellt am: 20.05.25 19:02

11ant19.06.25 23:33
GregorBerger schrieb:

Dass ausgerechnet Du ins Konzert der Uraltbau-Befürworter einstimmst, hätte ich wahrlich nicht gedacht... [...} Was mich eher überrascht ist, dass ausgerechnet das Thema Bestandsschutz ein Treiber für den (teilweisen) Erhalt eines Schrotthauses ist.
Was hast Du denn geraucht, und weshalb stellst Du mich als jemanden dar, der sonst ein schneller blindwütiger Abreißer wäre ? - ich würde im Gegensatz zu Dir niemals ein Haus aus 1935 pauschal als Schrott bezeichnen, im Gegenteil: das ist eine sehr viel solidere Bauepoche als zwanzig Jahre jünger. Und ich bin eher bekannt dafür, stets die wohlwollende Prüfung mindestens des Bestandskellers anzuempfehlen. Das einzige was ich schnell zerknülle, sind Simshauszeichnungen.

Was ich noch nicht verstanden habe, ist: was läßt Dich so knietief im Wort stehen, auf dieses arme vorbildlich ungeeignete Grundstück auf Biegen und Brechen ein Doppelhaus zwingen zu müssen - hat Dir der Mitbauer das halbe Geld für das Grundstück gegeben und nun ist es wie Frau Altkanzlerin gesagt hätte "alternativlos", das notfalls mit dem letzten Atemzug zustandezubringen ?
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
GregorBerger20.06.25 12:38
11ant schrieb:

Was hast Du denn geraucht, und weshalb stellst Du mich als jemanden dar, der sonst ein schneller blindwütiger Abreißer wäre ? -
Hier bitte ich um Entschuldigung. Das wollte ich dir auch gar nicht nicht unterstellen. Ich hatte in der Vergangenheit den Eindruck gewonnen, dass deine Beiträge Neubau nahelegen. Das betraf aber wohl eher Leute, die noch auf Grundstückssuche sind und weniger welche, die vor der Frage Abriss oder Sanierung stehen. Aber alles gut - ich habe verstanden.
11ant schrieb:
ich würde im Gegensatz zu Dir niemals ein Haus aus 1935 pauschal als Schrott bezeichnen, im Gegenteil: das ist eine sehr viel solidere Bauepoche als zwanzig Jahre jünger. Und ich bin eher bekannt dafür, stets die wohlwollende Prüfung mindestens des Bestandskellers anzuempfehlen.
Prinzipiell gilt ja zur Orientierung eine wirtschaftliche Lebensdauer eines Hauses von ca. 100 Jahren. Will man die verlängern, muss man (idealerweise kontinuierlich) erhaltend investieren. Das ist in meinem Fall eher unterblieben.
Dazu kommt, dass das Haus explizit als Abrisshaus vermarktet wurde und ich deshalb das Grundstück (mit Haus) unterhalb des Bodenrichtwertes erwarb. Daher habe ich mich mit dem Haus wenig beschäftigt - auch bei der Besichtigung - und auch danach.
ypg schrieb:

Entschuldige bitte: das liest sich so, als wenn Du nach dem Kauf gar nicht mehr auf dem Grundstück warst und/oder Dir das alte Haus mal näher angeschaut und auf Dich wirken lassen hast.
Das stimmt sogar. Der Grund dafür ist aber keine Ignoranz, sondern fehlender Zugang. Der Notar hat den Verkäufern eingepflanzt, mir die Schlüssel ja erst zu übergeben, nachdem der Kaufpreis bezahlt und der Grundbucheintrag erfolgt ist. Überhaupt vergingen die ersten zwei Wochen nach dem Termin mit dem Warten auf die Auflassungsvormerkung; jetzt warten wir seit weiteren Wochen auf die Vorkaufsrechtsverzichtserklärung der Gemeinde. Danach werden wohl weitere Wochen verstreichen, bis der Grundbucheintrag erfolgt ist. Bis dahin komme ich weder ins Haus noch auf das Grundstück (bis auf den Vorgarten, der ist zugänglich.
Wenn ich meinen Eindruck aus der jahrelangen Historie des Forums befrage, dann nehme ich es so wahr: Wenn schon ein so altes Haus in schlechtem Zustand erhalten wird, dann gibt es mindestens einen dieser Gründe:
  • Denkmalschutz
  • Außenbereich
  • besonders schöne (unwiderbringliche) Architektur
  • Reihenmittelhaus (und damit schlecht abzureißen
Keiner dieser Punkte liegt bei mir vor. Falls dein Elefantengedächtnis einen Thread zu Tage fördert, bei dem bei einem sehr alten Haus ohne Vorliegen einer der vorgenannten Punkte Abriss vs. Sanierung diskutiert wurde, dann freue ich mich sehr über einen Link.
11ant schrieb:

Was ich noch nicht verstanden habe, ist: was läßt Dich so knietief im Wort stehen, auf dieses arme vorbildlich ungeeignete Grundstück auf Biegen und Brechen ein Doppelhaus zwingen zu müssen -
ypg schrieb:

Oje, das ist doch kurios.
Guckt mal hier:
GregorBerger schrieb:

Doch. Mit Rückfallebene Zweifamilienhaus, Mehrfamilienhaus, Einfamilienhaus. Das Einfamilienhaus würde uns aber finanziell an die Grenze bringen.
Ja, der Titel des Threads heißt zwar Doppelhaus - und es wäre auch eine präferierte Lösung. Aber ich habe schon mehrfach darauf hingewiesen, dass das nicht sein muss, wenn es nicht geht oder andere große Nachteile mit sich bringt.
ypg schrieb:

l: Fotos, Bebauungsplan und so fort.
ypg schrieb:

Mittlerweile frage ich mich, wie alt denn der Altbestand ist, ob es alles tatsächlich so ist, wie von Dir dargestellt. Viele verdrängen Wahrheiten, wollen nicht hören, und im Dialog wird vieles Relevante anders dargestellt als es ist, nur weil nichts anderes existiert als der Plan A.
Altbestand 90 Jahre, schrieb ich doch. Welche verdrängten Wahrheiten meinst du? Dass der Altbestand in irgendeiner Form erhaltungswürdig ist - gut, dass mag ich verdrängt haben (bis die Architekten es ansprach), eine "Wahrheit" ist jedoch noch nicht.

Sobald ich wieder rein komme: Welche Stellen sind denn zu fotografieren? Neuralgischen Punkte an denen ihr was zum Zustand erkennt? Ich weiß - das ersetzt keinen Bausachverständigen-Besuch. Aber worauf achtet ihr auf Fotos?
kbt0920.06.25 13:24
GregorBerger schrieb:

Die Architektin riet, den Altbestand nicht sofort abzuschreiben, geschweige denn voreilig abzureißen. Würde man ihn einbeziehen, würde das (je nachdem wie umfassend man dies täte) in verschiedenen Bereichen die Freiheitsgrade massiv erhöhen, weil man dann dessen Bestandsschutz nutzen könnte.
Das ist der entscheidende Hinweis, weshalb sich eben die Überprüfung und im Zweifel Sanierung auf Neubaukostenhöhe lohnen kann.
11ant20.06.25 13:31
GregorBerger schrieb:

Ich hatte in der Vergangenheit den Eindruck gewonnen, dass deine Beiträge Neubau nahelegen. Das betraf aber wohl eher Leute, die noch auf Grundstückssuche sind und weniger welche, die vor der Frage Abriss oder Sanierung stehen.
Ich warne Leute wie Dich, bestandene Grundstücke mit Baugrundstücken (juristisch Baurecht geschaffen, physisch jungfräuliche Wiese) zu verwechseln. Und ich weiß, daß - zumindest auf Faustformelebene - eine Gebrauchtimmobilie bis zum Breakeven im Sinne neubauadäquater Baukosten nur bis auf die Hälfte ihres Alters verjüngbar ist.
GregorBerger schrieb:

Prinzipiell gilt ja zur Orientierung eine wirtschaftliche Lebensdauer eines Hauses von ca. 100 Jahren. Will man die verlängern, muss man (idealerweise kontinuierlich) erhaltend investieren.
Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als daß man einem Nichtkaufmann den Unterschied zwischen steuerlicher und wirtschaftlicher Nutzungsdauer begreiflich macht.
GregorBerger schrieb:

Dazu kommt, dass das Haus explizit als Abrisshaus vermarktet wurde und ich deshalb das Grundstück (mit Haus) unterhalb des Bodenrichtwertes erwarb.
Ersteres hat primär Gewährleistungsgründe, und je realer eine Abrißreife gegeben ist, desto mehr ist auch recht und billig, die Entwicklung des Grundstückes zum beräumten Zustand zu berücksichtigen. Wie man da am klügsten verfährt, verrät Dir einer meiner Anwälte nah sieben Fässern Wein.
GregorBerger schrieb:

Wenn schon ein so altes Haus in schlechtem Zustand erhalten wird, dann gibt es mindestens einen dieser Gründe: [...] Keiner dieser Punkte liegt bei mir vor.
Dafür hat Dein Bestandsgebäude u.U. das Zeug zu baurechtlich dem, was im Autoschiebersprech eine "Brieftaube" genannt wird, hihi.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
ypg20.06.25 15:04
GregorBerger schrieb:

Welche verdrängten Wahrheiten meinst du?
Zb Hang, Schmalheit, Stellplätze, Rettungsweg, Grundfläche
GregorBerger schrieb:

Welche Stellen sind denn zu fotografieren?
Naja, ehrlich gesagt hätte ja mal einige Fotos von dem Grundstück von der Straße aus eingestellt werden können. Auch die Zufahrten der Nachbarschaft oder Ähnliches, was Du hier beschreibst, wäre hilfreich. Das geht auch anonymisiert, sodass sich die Nachbarn nicht offensichtlich im Netz wiederfinden.
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