Hallo liebe Forumsgemeinde,
mein Mann und ich planen den Bau einen Einfamilienhaus in einem Dorf in Niedersachsen mit einem Architekten, dieser hat uns nun den ersten Entwurf übersandt, zu dem wir gerne eure Meinungen hören würden.
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks: 691 qm
Hang: nein
Grundflächenzahl: 0,3GFZ: keine Vorgabe
Baufenster, Baulinie und –grenze: 3m von der Grundstücksgrenze
Randbebauung
Anzahl Stellplatz: 1
Geschossigkeit: keine Vorgabe
Dachform: Grundstück. Dachneigung von 24 – 48 Grad, außer bei Grasdächern.
Stilrichtung:
Ausrichtung:
Maximale Höhen/Begrenzungen: FH: 9,5; TH: 5,5
weitere Vorgaben
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp: Satteldach mit einer geringen Dachneigung, ich weiß gerade den konkreten Winkel nicht mehr, aber unter 24 Grad und daher als Gründach, Einfamilienhaus
Keller, Geschosse: nein, 2
Anzahl der Personen, Alter: noch 2 (36/31), geplant ist ein Kind
Raumbedarf im EG, OG
Büro: Familiennutzung oder Homeoffice? Familiennutzung
Schlafgäste pro Jahr: äußerst selten
offene oder geschlossene Architektur: offen
konservativ oder moderne Bauweise: modern
offene Küche, Kochinsel: ja
Anzahl Essplätze: 3
Kamin: ja
Musik/Stereowand: nein, aber 3,5 m bücherschränke
Balkon, Dachterrasse: gerne
Garage, Carport: Carport
Nutzgarten, Treibhaus: später mal kleiner Nutzgarten
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf: wir kochen gerne und haben oft Essensgäste, große Familienfeiern mit bis zu 22 Personen
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: Architekt
Was gefällt besonders? Der Blick aus dem Eingangsbereich, der große Hauswirtschaftsraum, das Schlafzimmer, das Lichtband, der obere Flur
Was gefällt nicht? s.u.
Preisschätzung lt Architekt/Planer: 218.000 € reine Baukosten + 40.000 Nebenkosten + Grundstückskosten 43.500 € + Notar- und Grunderwerbsteuer
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl Ausstattung: 330.000 €
favorisierte Heiztechnik: Erdwärme, wenn im Budget
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: s.u.
-könnt Ihr nicht verzichten: großer Hauswirtschaftsraum, offener Wohn-, Essbereich, Ankleidebereich, gerade Treppe
Geplant ist das Haus vollständig barrierefrei zu gestalten bzw. so vorzubereiten, dass wenige Umbaumaßnahmen nötig werden, falls einer von uns mal auf einen Rollstuhl angewiesen sein sollte. Ich habe MS und daher ist die Wahrscheinlichkeit einfach höher, dass es so mal kommen könnte. Daher die gerade Treppe, die für mich deutlich leichter zu erklimmen ist als eine Wendeltreppe und wir wollten gerne einen Platz für einen möglichen Aufzug freihalten. Dieser könnte an das Lichtband an der östlichen Wand.
Dann haben wir ziemlich viele Bücher. Derzeit ca. 3,5 – 4m Bücherregale und es werden immer mehr. Unser Gedanke war diese oben in die Galerie zu stellen, da ich im Wohnzimmer ohnehin nicht lese und oben hätte man den schönen Ausblick.
Ich kann gar nicht sagen, dass mir etwas wirklich nicht gefällt. Ich habe ein bisschen Bedenken, dass wir das Wohnzimmer nicht vernünftig möbliert bekommen, insbesondere keinen Platz für den Fernseher finden, z.Zt. halten wir es für möglich, den Fernseher plan unten links in die Ecke zu stellen, quasi zwischen die Fenster, ich weiß aber nicht wie praktisch diese Idee tatsächlich ist. Wobei auch noch nicht klar ist, ob hier normale Terrassentüren oder Schiebetüren hinkommen sollen.
Die z.Zt. eingezeichnete möblierung ist insbesondere unten nicht repräsentativ. Auch die Küche und das Bad oben nicht. Auf der planlinken Wand des Wohnzimmerkubus sind ein Sessel und etwas Kreisförmiges eingezeichnet. Hier hat der Architekt spontan den Kamin eingeplant. Allerdings hat er hier keinen Kaminschacht eingezeichnet. Das müssen wir also dringend noch mal mit ihm besprechen. Grundsätzlich finde ich den Platz aber gar nicht schlecht, vor allem wenn man den Fernseher tatsächlich unten in die Ecke stellen würde. Dann könnte das Sofa an die planlinke Wand und man hätte Fernseher und Kamin gleichzeitig im Blickfeld.
Verzichten könnten wir grundsätzlich natürlich auf so einiges, aber der Grundriss gefällt uns bisher ziemlich gut und wir möchten ungern auf die Offenheit verzichten, die er für uns ausstrahlt. Ich persönlich könnte auf die Dachterrasse verzichten, aber mein Mann hat sich in die Idee verliebt und da wir den Kubus ohnehin haben, vermute ich, dass sich die Mehrkosten dafür im Rahmen halten.
Wir würden uns freuen, wenn wir ein paar unvoreingenommene Meinungen zu dem Grundriss bekommen können und sind für alle Anregungen offen. Ich befürchte, wir sind derzeit so euphorisch, dass wir evtl. Mängel gar nicht sehen würden.
Daher vielen Dank für eure Meinungen und Vorschläge. Ich hoffe, ich habe keine Angaben vergessen.







mein Mann und ich planen den Bau einen Einfamilienhaus in einem Dorf in Niedersachsen mit einem Architekten, dieser hat uns nun den ersten Entwurf übersandt, zu dem wir gerne eure Meinungen hören würden.
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks: 691 qm
Hang: nein
Grundflächenzahl: 0,3GFZ: keine Vorgabe
Baufenster, Baulinie und –grenze: 3m von der Grundstücksgrenze
Randbebauung
Anzahl Stellplatz: 1
Geschossigkeit: keine Vorgabe
Dachform: Grundstück. Dachneigung von 24 – 48 Grad, außer bei Grasdächern.
Stilrichtung:
Ausrichtung:
Maximale Höhen/Begrenzungen: FH: 9,5; TH: 5,5
weitere Vorgaben
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp: Satteldach mit einer geringen Dachneigung, ich weiß gerade den konkreten Winkel nicht mehr, aber unter 24 Grad und daher als Gründach, Einfamilienhaus
Keller, Geschosse: nein, 2
Anzahl der Personen, Alter: noch 2 (36/31), geplant ist ein Kind
Raumbedarf im EG, OG
Büro: Familiennutzung oder Homeoffice? Familiennutzung
Schlafgäste pro Jahr: äußerst selten
offene oder geschlossene Architektur: offen
konservativ oder moderne Bauweise: modern
offene Küche, Kochinsel: ja
Anzahl Essplätze: 3
Kamin: ja
Musik/Stereowand: nein, aber 3,5 m bücherschränke
Balkon, Dachterrasse: gerne
Garage, Carport: Carport
Nutzgarten, Treibhaus: später mal kleiner Nutzgarten
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf: wir kochen gerne und haben oft Essensgäste, große Familienfeiern mit bis zu 22 Personen
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: Architekt
Was gefällt besonders? Der Blick aus dem Eingangsbereich, der große Hauswirtschaftsraum, das Schlafzimmer, das Lichtband, der obere Flur
Was gefällt nicht? s.u.
Preisschätzung lt Architekt/Planer: 218.000 € reine Baukosten + 40.000 Nebenkosten + Grundstückskosten 43.500 € + Notar- und Grunderwerbsteuer
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl Ausstattung: 330.000 €
favorisierte Heiztechnik: Erdwärme, wenn im Budget
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: s.u.
-könnt Ihr nicht verzichten: großer Hauswirtschaftsraum, offener Wohn-, Essbereich, Ankleidebereich, gerade Treppe
Geplant ist das Haus vollständig barrierefrei zu gestalten bzw. so vorzubereiten, dass wenige Umbaumaßnahmen nötig werden, falls einer von uns mal auf einen Rollstuhl angewiesen sein sollte. Ich habe MS und daher ist die Wahrscheinlichkeit einfach höher, dass es so mal kommen könnte. Daher die gerade Treppe, die für mich deutlich leichter zu erklimmen ist als eine Wendeltreppe und wir wollten gerne einen Platz für einen möglichen Aufzug freihalten. Dieser könnte an das Lichtband an der östlichen Wand.
Dann haben wir ziemlich viele Bücher. Derzeit ca. 3,5 – 4m Bücherregale und es werden immer mehr. Unser Gedanke war diese oben in die Galerie zu stellen, da ich im Wohnzimmer ohnehin nicht lese und oben hätte man den schönen Ausblick.
Ich kann gar nicht sagen, dass mir etwas wirklich nicht gefällt. Ich habe ein bisschen Bedenken, dass wir das Wohnzimmer nicht vernünftig möbliert bekommen, insbesondere keinen Platz für den Fernseher finden, z.Zt. halten wir es für möglich, den Fernseher plan unten links in die Ecke zu stellen, quasi zwischen die Fenster, ich weiß aber nicht wie praktisch diese Idee tatsächlich ist. Wobei auch noch nicht klar ist, ob hier normale Terrassentüren oder Schiebetüren hinkommen sollen.
Die z.Zt. eingezeichnete möblierung ist insbesondere unten nicht repräsentativ. Auch die Küche und das Bad oben nicht. Auf der planlinken Wand des Wohnzimmerkubus sind ein Sessel und etwas Kreisförmiges eingezeichnet. Hier hat der Architekt spontan den Kamin eingeplant. Allerdings hat er hier keinen Kaminschacht eingezeichnet. Das müssen wir also dringend noch mal mit ihm besprechen. Grundsätzlich finde ich den Platz aber gar nicht schlecht, vor allem wenn man den Fernseher tatsächlich unten in die Ecke stellen würde. Dann könnte das Sofa an die planlinke Wand und man hätte Fernseher und Kamin gleichzeitig im Blickfeld.
Verzichten könnten wir grundsätzlich natürlich auf so einiges, aber der Grundriss gefällt uns bisher ziemlich gut und wir möchten ungern auf die Offenheit verzichten, die er für uns ausstrahlt. Ich persönlich könnte auf die Dachterrasse verzichten, aber mein Mann hat sich in die Idee verliebt und da wir den Kubus ohnehin haben, vermute ich, dass sich die Mehrkosten dafür im Rahmen halten.
Wir würden uns freuen, wenn wir ein paar unvoreingenommene Meinungen zu dem Grundriss bekommen können und sind für alle Anregungen offen. Ich befürchte, wir sind derzeit so euphorisch, dass wir evtl. Mängel gar nicht sehen würden.
Daher vielen Dank für eure Meinungen und Vorschläge. Ich hoffe, ich habe keine Angaben vergessen.
218 T€ werden knapp - wobei man dafür wohl etwas mehr Details bräuchte... wenn ihr kostenbewusst bauen wollt wäre ggf. eine einfachere Geometrie nicht schlecht.
Wir haben all-in 330 T€ für das Haus gezahlt - allerdings noch ohne Grundstück. Waren zwar 30 qm mehr, aber eine wesentlich einfachere Geometrie.
Wir haben all-in 330 T€ für das Haus gezahlt - allerdings noch ohne Grundstück. Waren zwar 30 qm mehr, aber eine wesentlich einfachere Geometrie.
BeHaElJa schrieb:
aber eine wesentlich einfachere Geometrie.Kantenzuschläge 🙂
Hallo,
vielen lieben Dank für eure Rückmeldung. Ich versuche mich mal daran euch allen auch zu antworten:
@ kbt09:
Hinsichtlich der Eingangslösung muss ich dir zustimmen, die finde ich auch alles andere als ideal. Unser Architekt meinte wir könnten das Carport auch noch breiter machen, dann wäre zwar mehr Platz im Carport, aber man müsste da immer noch durch, was mich durchaus stört. Den Eingang im Norden zu platzieren finde ich gut. Aber ich wüsste im derzeitigen Grundriss keine Möglichkeit den Eingang auf die Nordseite zu versetzen ohne wirklich alles umzugestalten. Dazu war unser Wunsch trockenen Fußes ins Haus gelangen zu können.
Also da müssen wir noch mal ran.
Stimmt, die Flure sind recht lang. Im OG stört mich das nicht, da wir den Flur ja durchaus nutzen können. Im EG wäre ein kürzerer Flur sicherlich besser. Ich finde allerdings den Blick sehr schön, aus den Flurfenstern diagonal ins Wohnzimmer und ich den Garten gucken zu können.
Die die hat meinen Mann und mich gerade den ganzen Nachmittag gekostet. Gut, dass wir Urlaub haben. Herausgekommen ist die angehängte Idee, dafür mussten wir allerdings einen halben Meter aus dem Esszimmer zweckentfremden und eine richtige Insel ist es wohl auch nicht, dafür ist der Pass zu schmal, aber so könnten wir es uns vorstellen. Wobei wir die Tür in den Hauswirtschaftsraum aufgehen lassen wollen, dass gab nur der Küchenplaner nicht her. Die Küche auf der Gartenseite würde mir auch gefallen.
Mit dem Kinderzimmer im Norden könnte ich aufgrund des breiten Flures durchaus leben. Aber ein weiteres Fenster auf der Ostseite fände ich aber schön.
Der Ankleidebereich stört uns tatsächlich nicht, wir stehen seit 12 Jahren täglich gemeinsam auf und gehen gemeinsam ins Bett. Ich denke nicht, dass sich das so schnell ändern wird. Hoffe ich zumindest 😉.
Die Treppe geht so nicht, das müssen wir definitiv ändern.
Unser Architekt hat den Platz vor dem Fenster für den Fahrstuhl eingeplant, also gehe ich jetzt erstmal davon aus, dass das Fenster nicht gegen den Fahrstuhl spricht. Falls ich den Fahrstuhl jemals brauchen sollte, kann ich dann hinter der Fensterscheibe sitzen und den Nachbarn zu winken, während ich nach oben fahre 😉. Zu der Deckenaussparung werde ich den Architekten auf jeden Fall befragen.
Das Schlafzimmer wollen wir nicht unten haben, wir möchten gerne eine strikte Trennung des privaten Bereich vom Besucherbereich und es ist uns wichtig, direkt an der Küche einen Hauswirtschaftsraum zu haben oder zumindest eine Speisekammer.
Danke dir für deine Ideen.
@ BeHaElja:
Wir mögen es auch, danke dir.
Zur Küche, Verkehrsfläche und zum Eingang habe ich oben schon was geschrieben. Über ein weiteres Fenster am Ende des Flures werden wir auf jeden Fall noch mal nachdenken, mal gucken was das Budget dazu sagt. Weiterer Abstellfläche im OG gegenüber bin ich definitiv nicht abgeneigt.
Der von dir angehängte Grundriss ist ehrlich gesagt nicht so Unseres. Wir haben uns ganz bewusst gegen Schlafzimmer und größeres Bad im EG entschieden, auch wenn es so vielleicht schlauer wäre, aber wir möchten gerne einen möglichst offenen Wohn-, Essbereich und eine strikte Trennung von „öffentlichen“ und privaten Räumen.
Auch dir vielen Dank für deine Ideen und Gedanken.
@ Nofret:
Ich befürchte, eine Planung ganz ohne Schwachpunkte wird schwierig zu realisieren, aber wir wollen versuchen die Schwachpunkte zu minimieren oder uns wenigstens bewusst für die Schwachpunkte entscheiden können.
Die Schiebetüren werden wir auf jeden Fall versuchen zu realisieren.
Für die Terrasse unten hatten wir eine Markise vorgesehen, vielleicht nicht gleich, aber wenn mal wieder etwas Geld übrig ist 😉 Die Idee die Dachterrasse mal in einen Wintergarten umwandeln zu können, finde ich toll. Da sprechen wir auf jeden Fall mal mit dem Architekten drüber. Danke dir für den Hinweis.
Bisher sind wir eher Couch-Potatoes, aber man weiß ja nicht wie uns ein Kind verändert.
@ ypg:
Wir haben uns ganz bewusst gegen das Schlafzimmer unten entschieden. Nicht sehr rational vielleicht, aber vom Gefühl her gehört ein Schlafzimmer für uns nach oben. Und so haben wir einen natürlichen Schutzwall vor neugierigen Eltern und Schwiegereltern, die Treppe hochgehen ist doch deutlich auffälliger als nur mal eine Tür öffnen 😀
Bisher sind für ja auch noch gesund und munter. Meine Gehstrecke ist auch bisher nicht eingeschränkt, es kann mir auch niemand sagen, ob es jemals dazu kommt, vorhersehbar ist daher also nichts, wir versuchen nur ein bisschen vorausschauend zu planen.
Zur Küche und zur Ankleide habe ich oben schon was geschrieben, damit der Post nicht noch länger wird wiederhole ich es hier lieber nicht 🙂
Zum nördlichen Kinderzimmer fehlt mir tatsächlich die Erfahrung. Mein Mann und ich sind beide in Wohnungen mit recht kleinen Kinderzimmern groß geworden und kennen es daher eher so, dass die ganze Wohnfläche auch von uns als Kindern genutzt wurde, nicht nur die Kinderzimmer. Hast du da andere Erfahrungen?
Um die Kosten zu überprüfen fehlt mir ebenfalls der Sachverstand. Die Schätzung stammt von unserem Architekten. Meinst du mit dem begehbaren Flachdach die Dachterrasse? Denn das übrige Dach soll nicht ja begehbar werden, nur begrünt.
Auch den Eingang werden wir auf jeden Fall noch mal besprechen.
@ alle: Vielen lieben Dank, dass ihr euch unseren Grundriss angesehen habt und uns an euren Gedanken dazu teilhaben lasst. Wir werden den Architekt auf jeden Fall bitten mal einen kompletten Alternativentwurf zu erarbeiten, denn ich befürchte, wenn wir versuchen nur ein paar Details im bestehenden Grundriss zu ändern, dass er dann nicht mehr so stimmig wirkt.
Ich wünsche allen einen schönen Abend!


vielen lieben Dank für eure Rückmeldung. Ich versuche mich mal daran euch allen auch zu antworten:
@ kbt09:
Hinsichtlich der Eingangslösung muss ich dir zustimmen, die finde ich auch alles andere als ideal. Unser Architekt meinte wir könnten das Carport auch noch breiter machen, dann wäre zwar mehr Platz im Carport, aber man müsste da immer noch durch, was mich durchaus stört. Den Eingang im Norden zu platzieren finde ich gut. Aber ich wüsste im derzeitigen Grundriss keine Möglichkeit den Eingang auf die Nordseite zu versetzen ohne wirklich alles umzugestalten. Dazu war unser Wunsch trockenen Fußes ins Haus gelangen zu können.
Also da müssen wir noch mal ran.
Stimmt, die Flure sind recht lang. Im OG stört mich das nicht, da wir den Flur ja durchaus nutzen können. Im EG wäre ein kürzerer Flur sicherlich besser. Ich finde allerdings den Blick sehr schön, aus den Flurfenstern diagonal ins Wohnzimmer und ich den Garten gucken zu können.
Die die hat meinen Mann und mich gerade den ganzen Nachmittag gekostet. Gut, dass wir Urlaub haben. Herausgekommen ist die angehängte Idee, dafür mussten wir allerdings einen halben Meter aus dem Esszimmer zweckentfremden und eine richtige Insel ist es wohl auch nicht, dafür ist der Pass zu schmal, aber so könnten wir es uns vorstellen. Wobei wir die Tür in den Hauswirtschaftsraum aufgehen lassen wollen, dass gab nur der Küchenplaner nicht her. Die Küche auf der Gartenseite würde mir auch gefallen.
Mit dem Kinderzimmer im Norden könnte ich aufgrund des breiten Flures durchaus leben. Aber ein weiteres Fenster auf der Ostseite fände ich aber schön.
Der Ankleidebereich stört uns tatsächlich nicht, wir stehen seit 12 Jahren täglich gemeinsam auf und gehen gemeinsam ins Bett. Ich denke nicht, dass sich das so schnell ändern wird. Hoffe ich zumindest 😉.
Die Treppe geht so nicht, das müssen wir definitiv ändern.
Unser Architekt hat den Platz vor dem Fenster für den Fahrstuhl eingeplant, also gehe ich jetzt erstmal davon aus, dass das Fenster nicht gegen den Fahrstuhl spricht. Falls ich den Fahrstuhl jemals brauchen sollte, kann ich dann hinter der Fensterscheibe sitzen und den Nachbarn zu winken, während ich nach oben fahre 😉. Zu der Deckenaussparung werde ich den Architekten auf jeden Fall befragen.
Das Schlafzimmer wollen wir nicht unten haben, wir möchten gerne eine strikte Trennung des privaten Bereich vom Besucherbereich und es ist uns wichtig, direkt an der Küche einen Hauswirtschaftsraum zu haben oder zumindest eine Speisekammer.
Danke dir für deine Ideen.
@ BeHaElja:
Wir mögen es auch, danke dir.
Zur Küche, Verkehrsfläche und zum Eingang habe ich oben schon was geschrieben. Über ein weiteres Fenster am Ende des Flures werden wir auf jeden Fall noch mal nachdenken, mal gucken was das Budget dazu sagt. Weiterer Abstellfläche im OG gegenüber bin ich definitiv nicht abgeneigt.
Der von dir angehängte Grundriss ist ehrlich gesagt nicht so Unseres. Wir haben uns ganz bewusst gegen Schlafzimmer und größeres Bad im EG entschieden, auch wenn es so vielleicht schlauer wäre, aber wir möchten gerne einen möglichst offenen Wohn-, Essbereich und eine strikte Trennung von „öffentlichen“ und privaten Räumen.
Auch dir vielen Dank für deine Ideen und Gedanken.
@ Nofret:
Ich befürchte, eine Planung ganz ohne Schwachpunkte wird schwierig zu realisieren, aber wir wollen versuchen die Schwachpunkte zu minimieren oder uns wenigstens bewusst für die Schwachpunkte entscheiden können.
Die Schiebetüren werden wir auf jeden Fall versuchen zu realisieren.
Für die Terrasse unten hatten wir eine Markise vorgesehen, vielleicht nicht gleich, aber wenn mal wieder etwas Geld übrig ist 😉 Die Idee die Dachterrasse mal in einen Wintergarten umwandeln zu können, finde ich toll. Da sprechen wir auf jeden Fall mal mit dem Architekten drüber. Danke dir für den Hinweis.
Bisher sind wir eher Couch-Potatoes, aber man weiß ja nicht wie uns ein Kind verändert.
@ ypg:
Wir haben uns ganz bewusst gegen das Schlafzimmer unten entschieden. Nicht sehr rational vielleicht, aber vom Gefühl her gehört ein Schlafzimmer für uns nach oben. Und so haben wir einen natürlichen Schutzwall vor neugierigen Eltern und Schwiegereltern, die Treppe hochgehen ist doch deutlich auffälliger als nur mal eine Tür öffnen 😀
Bisher sind für ja auch noch gesund und munter. Meine Gehstrecke ist auch bisher nicht eingeschränkt, es kann mir auch niemand sagen, ob es jemals dazu kommt, vorhersehbar ist daher also nichts, wir versuchen nur ein bisschen vorausschauend zu planen.
Zur Küche und zur Ankleide habe ich oben schon was geschrieben, damit der Post nicht noch länger wird wiederhole ich es hier lieber nicht 🙂
Zum nördlichen Kinderzimmer fehlt mir tatsächlich die Erfahrung. Mein Mann und ich sind beide in Wohnungen mit recht kleinen Kinderzimmern groß geworden und kennen es daher eher so, dass die ganze Wohnfläche auch von uns als Kindern genutzt wurde, nicht nur die Kinderzimmer. Hast du da andere Erfahrungen?
Um die Kosten zu überprüfen fehlt mir ebenfalls der Sachverstand. Die Schätzung stammt von unserem Architekten. Meinst du mit dem begehbaren Flachdach die Dachterrasse? Denn das übrige Dach soll nicht ja begehbar werden, nur begrünt.
Auch den Eingang werden wir auf jeden Fall noch mal besprechen.
@ alle: Vielen lieben Dank, dass ihr euch unseren Grundriss angesehen habt und uns an euren Gedanken dazu teilhaben lasst. Wir werden den Architekt auf jeden Fall bitten mal einen kompletten Alternativentwurf zu erarbeiten, denn ich befürchte, wenn wir versuchen nur ein paar Details im bestehenden Grundriss zu ändern, dass er dann nicht mehr so stimmig wirkt.
Ich wünsche allen einen schönen Abend!
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