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ᐅ Zwischensparrendämmung und Löcher im Dach


Erstellt am: 19.06.11 17:45

D
Dirk M.
19.06.11 17:45
Hallo zusammen,

ich spiele seit geraumer Zeit mit dem Gedanken den Dachboden im Haus meiner Eltern auszubauen, dementsprechend viel habe ich mich auch schon durch entsprechende Foren geklickt. Mit dem unschönen Nebeneffekt, dass ich bei der ganzen Meinungsmache mittlerweile ziemlich verwirrt bin, was so die ein oder andere Fragestellung betrifft


Ein paar Antworten vorweg um unnötige Rückfragen zu vermeiden:

Ich bin 20 Jahre alt und bin gerade mit der Ausbildung fertig - möchte noch studieren gehen und möchte deswegen lieber hier ausbauen als auszuziehen. Ich habe das Geld also nicht unbedingt zu verschenken, was nicht heißen soll, dass ich pfuschen will - ich will nur die finanzielle Situation klar stellen. Im Dachgeschoss ist bereits ein bewohntes Zimmer und dieses würde ich gerne auf den Rest des Dachgeschosses ausweiten. Ich möchte hier keine Energiesparwunder bewirken, sondern die momentane Situation (> 40°C im Sommer // extreme Heizorgien im Winter) etwas verbessern. Den Ausbau würde ich nach und nach ausführen, um das ganze überhaupt stemmen zu können, also erst die Südseite und dann über die Ostseite nach Norden vorarbeiten.


Zum Projekt: Ich würde also gerne eine nicht belüftete Zwischensparrendämmung mit Dämmwolle verbauen (selbstverständlich nach allen Regeln der Kunst - also einer ordentlichen Dampfsperre etc. pp.)

Zu allererst stellt sich mir die Frage ob die Dachpappe "zu dicht" für das Dämmmaterial ist, da es ja heißt, nach außen hin soll man immer diffusionsoffener bauen. Wenn ja, kann ich auf Materialien wie Styropor / Styrol zurückgreifen oder ratet ihr zu einer Belüftung ?

Des Weiteren ist in meinem konkreten Fall die Dachpappe an mehreren mehr und weniger zugänglichen Stellen beschädigt (Ein paar Bilder anbei). Das Dach ist zwar dicht aber um die Durchfeuchtung der Dämmung von außen auszuschließen, würde ich diese Stellen vorher reparieren. Nun stellt sich die Frage wie man das am besten anstellt damit keine Taschen entstehen in denen sich Wasser sammeln könnte - Bitumenmatten aufschmelzen oder mittels Folien abdichten, was haltet ihr für das sinnvollere ?

Soweit so gut, das ist so die Problematik. Ich denke alle weiteren Fragen ergeben sich.


Schonmal vielen Dank im voraus und noch einen schönen Sonntag !

Gruß Dirk M.

Bröckelnde Dämmung und freigelegtes Ziegelmauerwerk unter beschädigter Decke


Dachbodenansicht mit dunkler Dämmung, sichtbaren Rissen und diagonalem Holzbalken im Vordergrund.
E
E.Curb
20.06.11 09:47
Hallo,
Dirk M. schrieb:
Zu allererst stellt sich mir die Frage ob die Dachpappe "zu dicht" für das Dämmmaterial ist,

Ja. Dachpappe behindert die Diffusion nach außen

Bei so einem Dachaufbau solltest Du Dir professionelle Hilfe holen. Es muss eine Hinterlüftung hergestellt werden, sowie vernünftige Anschlüsse der Dampfsperre usw.
Bevor Dir ein großer Schaden entsteht, solltest Du lieber in Planung und Ausführung investieren

Gruß
C
Claudi75
28.06.11 10:26
Ich bin auch der Meinung, dass man nicht alles unbedingt allein machen sollte. Man kann genug Dinge machen, aber wenn es um die Dämmung und indirekt die Lüftung geht und man selbst kein Handwerker ist oder keine fachkundigen Freunde hat, endet das oftmals in Problemen - auch wenn sie sich erst Jahre später bemerkbar machen. Gerade Dämmungsprobleme können zu Schimmelbefall führen, was sicherlich kein Spaß ist. Außerdem hast du ja betont, dass du nicht pfuschen willst. Man kann sich für den Anfang einfach mal bei einigen Spezialisten für Dämmung beraten lassen. Einfach mal anfragen, ob du mit denen quatschen kannst. Manche sind dann doch hilfsbereiter als man denkt.
Wenn es sich um das Haus deiner Eltern handelt, könnten die da doch ein wenig Geldzuschießen. Der Ausbau ist schließlich eine Investition in die Zukunft des Hauses und ihr Sohn bleib länger bei ihnen.
dachpappedämmungausbaudampfsperre