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ᐅ Zu viel Feuchtigkeit im Einfamilienhaus nach Estrich-Einbau? Schimmelgefahr?


Erstellt am: 01.01.22 18:33

WilderSueden09.02.22 11:43
Und nicht vergessen, -2 Grad und feucht ist was ganz anderes als 15 Grad und feucht. Kalte Luft kann so feucht sein wie sie will, bei Erwärmung auf 20 Grad ist sie trocken
Prager9109.02.22 11:43
Tolentino schrieb:

Ah ok, hier regnet es gefühlt ununterbrochen (leicht übertrieben).
Mir wachsen schon Schwimmhäute und Kiemen
Krass.. Wir haben auch echt gute Vorhersagen für die nächsten Tage/Wochen. Selten Regen, viel Sonnenschein und so zwischen 5-10°C - das freut den Häuslebauer in der Phase natürlich 😀

Deswegen geht man auch am Wochenende erstmal Ski Fahren... Irgendwo muss man sich ja auch der Jahreszeit anpassen xD
Durran09.02.22 12:27
Das Hauptproblem wurde einige Beiträge weiter vorne genaustens beschrieben.


Die Gewerke müssen weiter gehen, die Planungen laufen weiter und die Bauherrschaft will/muss einziehen.

[B]Besser kann man es nicht beschreiben.
[/B]
Die Austrocknung eines Bauwerks ist in den heute geforderten Zeiten bauphysikalisch überhaupt nicht möglich. Das ist auch nicht gesund.
Es wird dem Bauherren nur suggeriert, es würde funktionieren. Der hat dann allerdings auch den Schaden.

Die Häuser werden wie schon geschrieben komplett abgesperrt und ohne natürliche Atmung gebaut. Dampfsperren, Dampfbremsen, jede Menge Silikon, Bauschaum oder Klebenbänder kommen zum Einsatz. Und dann wird gejammert warum alles so teuer ist.

Aber genau das braucht kein Mensch. Es braucht auch keiner Styropor. Warum baut man nicht mit einem gesunden 36er Poroton Stein eine vernünftige Außenwand, innen und außen mit Kalk Zement verputzt und fertig. Geringste Materialkosten bei besten Ergebnissen.

Aber nein, da bauen wir doch lieber eine 17,5 er Wand und machen da noch 20 cm Styropor drauf.
Ist doch klar. Erstens brauche ich viel mehr Material und als Firma verdiene ich viel mehr. 1 Quadratmeter WDVS wird mit 100 Euro berechnet.
1 Quadratmeter Kalk Zement Putz mit vielleicht 20 Euro. Egal.
RotorMotor09.02.22 13:15
Durran schrieb:

Aber genau das braucht kein Mensch. Es braucht auch keiner Styropor. Warum baut man nicht mit einem gesunden 36er Poroton Stein eine vernünftige Außenwand, innen und außen mit Kalk Zement verputzt und fertig. Geringste Materialkosten bei besten Ergebnissen.
Gib doch mal in Zahlen an, wieviel wärme jeweils verloren geht und wieviel Wasser da durch geht!
Georgian201909.02.22 21:31
Durran schrieb:

Das Hauptproblem wurde einige Beiträge weiter vorne genaustens beschrieben.


Die Gewerke müssen weiter gehen, die Planungen laufen weiter und die Bauherrschaft will/muss einziehen.

[B]Besser kann man es nicht beschreiben.
[/B]
Die Austrocknung eines Bauwerks ist in den heute geforderten Zeiten bauphysikalisch überhaupt nicht möglich. Das ist auch nicht gesund.
Es wird dem Bauherren nur suggeriert, es würde funktionieren. Der hat dann allerdings auch den Schaden.

Die Häuser werden wie schon geschrieben komplett abgesperrt und ohne natürliche Atmung gebaut. Dampfsperren, Dampfbremsen, jede Menge Silikon, Bauschaum oder Klebenbänder kommen zum Einsatz. Und dann wird gejammert warum alles so teuer ist.

Aber genau das braucht kein Mensch. Es braucht auch keiner Styropor. Warum baut man nicht mit einem gesunden 36er Poroton Stein eine vernünftige Außenwand, innen und außen mit Kalk Zement verputzt und fertig. Geringste Materialkosten bei besten Ergebnissen.

Aber nein, da bauen wir doch lieber eine 17,5 er Wand und machen da noch 20 cm Styropor drauf.
Ist doch klar. Erstens brauche ich viel mehr Material und als Firma verdiene ich viel mehr. 1 Quadratmeter WDVS wird mit 100 Euro berechnet.
1 Quadratmeter Kalk Zement Putz mit vielleicht 20 Euro. Egal.
Das war auch unser Ansatz: keep it simple! 36,5er Wand, Kalkzementputz, 2-fach verglaste Fenster, Kaltraumboden. Nach knapp 2,5 Jahren bisher kein Feuchtigkeitsproblem mit normalem Lüften. Nachts Fenster zum Teil auf Kipp mit Fußbodenheizung an...scheiß auf die 10 € monatlich Mehrkosten für den Gasverbrauch. Baukosten waren dementsprechend günstig. Da kann ich 25 Jahre mit Energie rumaasen und hab immer noch gespart.
Estrich war mit Schnellbinderzusatz. Fußbodenheizung konnte glaube ich nach 7 Tagen abbinden mit Heizprotokoll starten. 3-4 Mal täglich Durchzuglüften im relativ kalten und trockenem Herbst, Fenster trockenwischen. Ich glaube nach 2-3 Wochen war der Erstrich trocken und es konnte gefliest werden. Nach dem Malern auch noch mal schön trockenlüften. Haben im Haus 47-51% Luftfeuchtigkeit. Wenn es kälter draußen ist dann im Bad und Küche und Gäste-WC etwas beschlagene Fenster (ca. 1-2cm im unteren Bereich Fenster/Fensterrahmen). Sollte aber normal sein.
Prager9122.02.22 10:40
Bei uns waren nach der Estrich-Trocknung (sollte diese Woche beendet sein) 2 Holzbalken im Dachpitz mit Schwarzschimmel versehen. Direkt 1 Tag später nach meiner Anmerkung beim GU wurde dies abgeschliffen und "behandelt". Die schwarzen Stellen sind aber immer noch im Holzbalken leicht zu erkennen.

Kennt sich hier jemand mit Schimmel aus? Wie wird sowas in der Regel entfernt? Abschleifen + chemisch behandeln und fertig? Kommt das eventuell nach ein paar Monaten wieder, da der Schimmel sich ja vermutlich immer noch im Holzbalken befindet? Wie geht man mit sowas um?

Kommt ja sicherlich heutztuage häufiger vor...
fensterholzbalkenstyroporkalkzementfußbodenheizungestrichschimmel