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ᐅ Würdet ihr diese Finanzierung machen?


Erstellt am: 21.05.2016 12:41

Payday 22.05.2016 17:39
Caspar2020 schrieb:

Und was die Hausrat angeht. Den psychischen Schaden bei erfolgreichem Einbruch ersetzt die Hausrat auch nicht ops:

ist bei einen nicht erfolgreichen versuch aber auch nicht viel besser.

Nescool 22.05.2016 21:44
Hallo zusammen,

vielen Dank für die zahlreichen Antworten.
Uns ging es ja erst einmal um die grobe Einschätzung, ob es für uns überhaupt Möglich ist in unserer Situation ein Einfamilienhaus zu finanzieren.
Wir werden in den nächsten 2-3 Wochen die ersten Termine mit dem ein oder anderen Bauträger haben um ins Detail zu gehen.
Eure Tipps bezüglich der Nebenkosten sind schon mal Gold wert. Wir werden verdeutlichen, dass wirklich alles was ansteht mit in die Finanzierung einfließen muss, um eine realistische Einschätzung zu bekommen.
Das hier viel diskutierte Thema des Einbruchsschutzes wird von uns ebenfalls mit angegeben. Auch aus unserer Sicht ist in der heutigen Zeit die Widerstandsklasse RC2 der DIN 1627 unabdingbar.

Nachdem wir all unsere Wünsche und aufkommenden Zusatzkosten mit in die Berechnungen einfließen lassen, wird sich ja raus stellen, in wie weit dass dann von der groben Erstberechnung von 330.000 € abweicht.

Wir sind durch diesen Thread dank euch auf jeden Fall etwas schlauer und und gehen nicht ganz blauäugig in diese Gespräche.
Sollte es wie von euch vermutet teurer werden, müssen wir uns tatsächlich vom Traum des Einfamilienhaus Verabschieden.
In der Tat würden wir uns dann mit einem Reihenhaus, Doppelhaushälfte oder einer neuen ETW beschäftigen.

Ich werde hier nach den Gesprächen aufjedenfall posten, was dabei heraus kam und euch wahrscheinlich wieder um Tipps bitten müssen

Sollte noch jemand den ein oder anderen Tipp für unsere ersten Gespräche haben, was irgendwelche typischen Maschen angeht, oder nicht angegebene Zusatzkosten welche von den Bauträgern gerne unter den Tisch gekehrt werden um das Angebot in einem guten Licht stehen zu haben, immer her damit.

Viele Grüße Nescool

HilfeHilfe 23.05.2016 07:55
wir sind sehr gespannt ! Evtl. werdet ihr auch selbst feststellen wie weit einzelne Anbieter preislich auseinander sind und wie sich die Verkäufer anstellen.

Viel Erfolg !

Peanuts74 23.05.2016 09:53
Payday schrieb:
ich kann nur für mich sprechen: wir fingen damit an, das wir maximal 200.000 ausgeben wollen. fix merkten wir auch so, das das nie was wird. dann war 250.000 unser ziel, was vom günstigen Anbieter in der Region auch knapp bejaht wurde. dann merkten wir beim weitergucken der Anbieter, das eigentlich keiner den preis des günstigsten Anbieters nahe kam. und dann haben wir uns doch für das renommierte unternehmen entschieden, wo das Haus mal eben 50000 mehr kosten. wir haben am ende mit 330.000 kalkuliert, sind jetzt aber schon 30000 drüber, welche wir aber durch über 1500 Sparrate im Monat selber bezahlen. mit Kindern und 1einkommen nicht wirklich machbar.

es hat einen guten Grund, wieso eigentlich so gut wie keiner nen Keller und/oder echte gemauerte Garage hat, und die bauform meistens auch eher einfach gehalten ist.


Wieso hat fast keiner einen Keller? Bei uns im Neubaugebiet sind es weit über 50% mit Keller.
Je nach Heizung benötigt man den ja sogar schon fast.

86bibo 23.05.2016 10:25
Peanuts74 schrieb:
Wieso hat fast keiner einen Keller? Bei uns im Neubaugebiet sind es weit über 50% mit Keller.
Je nach Heizung benötigt man den ja sogar schon fast.

Meine Erfahrung ist, dass dies sehr vom Ort abhängt. Ich wohne im Norden wo alles platt ist, da ist der Kelleranteil unter 30%, bei Neubauten sogar gefühlt bei Max. 15%.
Gebürtig komme ich aus Nordhessen, wo viele Berge sind und daher Höhenunterschiede in Grundstücken von 3m eher die Regel statt die Ausnahme ist, sind es ca. 60-70%. In Bayern oder BW ist das vermutlich ähnlich.

Letztendlich ist es auch immer eine Frage des Preises. Je größer der Höhenunterschied im Grundstück, desto günstiger ist der Aufschlag für den Keller, da man ansonsten ja einen Teil des Grundstückes auffüllen muss. Hier hat man auch einen deutlichen Mehrwert vom Keller, da er vermutlich an einer Seite fast ebenerdig mit dem Gelände liegt.

Das ein Keller einen gewissen Komfort bietet (Abstellfläche, Hauswirtschaftsraum, Wäschetrocken, etc.) ist denke ich unbebestritten, einiges davon kann man mit Gartenhaus, Garage, Dachboden, größere Grundfläche Haus kompensieren. So lange das günstiger ist, mit wenig Kompromissen, bzw. sogar Vorteilen (bei Garage z.b. keine Stufen), würde ich auch auf einen Keller verzichten, zumal dann das Risiko undichter Wände eliminiert wäre.

Peanuts74 23.05.2016 11:02
Sicher kommt es auch auf das Gefälle an, bei uns war es z.B. wie gemacht für einen Keller. Vor kann man ebenerdig in die Garage fahren und hat sich so eine teure Garage im locker 5-stelligen Bereich gespart (eine hässliche Fertiggarage war nämlich keine Option für uns) und hinterm Haus kann man im EG ebenerdig auf die Terrasse raus gehen.
Aber auch mehrere Bekannte, die ein ebenes Grundstück haben (einer davon von in einem sehr feuchten Gebiet), bauen alle mit Keller. Der Platz an Grundstück und evtl. Garage, der durch einen größeren Bau gebraucht wird, kostet ja auch Geld.
din 1627kellergaragegrundstückebenerdigeinfamilienhaus