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ᐅ Womit Ölheizung BJ. 1989 in altem Hexenhaus ersetzen?


Erstellt am: 09.01.21 14:19

meowmeow09.01.21 14:19
Hallo liebes Forum,

wir haben ein altes Hexenhaus im Alpenvorland. Baujahr ~1910 mit Anbau aus den 60er Jahren, der Altbau ist unterkellert der Neubau nicht. Die Dämmung ist eher schlecht die Fenster zwar doppelglasig oder alt. Ein Hagelsturm hat unser komplettes Dach zerstört, sodass nun ein neues Dach mit guter Dämmung verbaut ist.

Momentan haben wir eine Viessmann Ölheizung Baujahr 1989 samt 2000l Öltank im Keller die bisher keine größeren Probleme bereitete. Auch das Warmwasser wird von dieser entral aufbereitet. Mit dem alten Dach brauchten wir je nach Winter so 1900-2500l mit dem neuen fehlen noch die Erfahrungswerte, ich vermute eine leichte Verbesserung. Das Haus hat ca. 115m2 Wohnfläche die mittels Heizkörpern beheizt werden.

Da die Heizung in die Jahre gekommen ist und es grade größere Förderprogramme gibt denken wir über eine Modernisierung nach. Nach meinen bisherigen Recherchen scheidet eine Wärmepumpe leider aus da wir dazu ein besser gedämmtes Haus sowie Fußbodenheizungen bräuchten? Sonstige Arten der Elektroheizung erscheinen noch unwirtschaftlicher?

Der geringste Eingriff wäre wohl eine neue Ölheizung mit Brennwerttechnik, allerdings werden diese nicht gefördert, also kann ich auch warten bis die alte den Geist aufgibt?

Eine Pelletheizung erscheint im Betrieb zu aufwändig? meine Mutter wird bald 70 und lebt häufig alleine im Haus. Im Alter möchte ich ihr keine größeren Strapazen zumuten. Wir sind regelmäßig mit unserem Kind für mehrere Tage zu Besuch, allerdings vor allem im Sommer. Auch scheint die lange Übergangszeit bei der die Heizung nur mit geringer Last läuft gegen eine Pelletanlage zu sprechen.

Bei Gas kann ich die Kosten nicht so recht abschätzen. Ein Gasanschluss wäre für den lokalen Versorger wohl denkbar wenn sich die Nachbarn beteiligen. Wir bräuchten dann wohl ca. 60-70m Gasleitung auf eigenem Grund. Mit was für Kosten sollte ich da etwa rechnen. Alternativ könnte man einen Tank im Garten vergraben, begeistert sind wir aber von der Vorstellung nicht. Wir sind etwas verwirrt von der aktuellen Politik, einerseits heisst es fossile Brennstoffe sollen massiv verteuert werden um erneuerbare Energien zu fördern, andererseits werden Gasbrennwertgeräte massiv gefördert?

Aus Romantikgründen könnten wir uns vorstellen einen wasserführenden Kaminofen im Wohnzimmer aufzustellen. Momentan haben wir schon einen Holzherd in der Küche auf dem wir ab und zu kochen, der im Winter etwas mitheizt.

Allerdings müsste er an den gleichen Schornstein, wo momentan auch die Ölheizung bzw. die künftige Gasheizung hängt, sowie ich das verstehe ist das unzulässig, sodass ich mich von dem Traum verabschieden kann oder?

Auf dem Dach denken wir über eine Photovoltaikanlage nach, allerdings überlegen wir in ca. 5-10 Jahren den Dachboden herauszunehmen und das Dachgeschoss zu renovieren, sodass es höhere Decken bekommt. Im Zuge dessen würden dann ein paar Dachfenster dazu kommen. Diese Umbaumaßnahmen sollte ich wohl zunächst abwarten.

Was würdet ihr empfehlen? Wie sollte die neue Heizung dimensioniert werden - das müsste sich doch aus den bisherigen Verbrauchswerten ganz gut errechnen lassen?

Vielen Dank für Eure Zeit und Hilfe!
Joedreck09.01.21 14:32
Eine weitere energetische Sanierung ist weder geplant noch gewollt?
Sind die Öltanks noch in Ordnung?
Ich würde bei der alten bleiben und sie etwas optimieren. Da gibt's bei google gute Ergebnisse zu.
60m gasleitung werden sehr teuer sein schätze ich. Beim Versorger gibt's kostenaufstellungen. Bis x Meter pauschale und dann jeder Meter y Euro.
Ich bin kein Freund von Öl und es ist nicht absehbar was künftige Regierungen machen, aber hier sehe ich Öl als ökonomische möglichkeit.

Pellets nicht, aber Holzvergaser? Macht wenig Sinn, weil viel mehr Arbeit
meowmeow09.01.21 14:38
Sind die Öltanks noch in Ordnung?
Wie finde ich das raus? Sie wurden vor ca. 10 Jahren mal saniert, zumindest läuft kein Öl aus oder ähnliches.

Hmm wir hatten schon mal einen Energebieberater da und weitere energetische Sanierungen schienen leider alle nicht sonderlich sinnvoll. Nach und nach werden wir wohl die Fenster tauschen sofern es nötig wird. Dämmmaßnahmen schienen sich nach einem Zeitraum vom 25-30 Jahren (ohne Zinsen) zu rechnen, nachdem Zeitraum kann man dann vermutlich wieder eine neue Dämmung verbauen.

Wir haben halt geringere Mengen eigenes Holz die wir immer mal wieder gerne verfeuern. Allerdings kann man darauf kein Heizkonzept bauen insbesondere wenn es von einer über 70jährigen Person bedient werden muss.
pagoni202009.01.21 15:02
Ich würde das machen, was mir sinnvoll erscheint. Dazu würde ich zu allererst das Thema Förderung ausklammern. Wenn ich dennoch dort lande ok aber meine Maßnahmen würde ich nicht an einer Förderung ausrichten.
Ihr wollt/könnt alle angedachten Maßnahmen gerade nicht komplett machen also würde ich eine funktionierende Heizung nicht auswechseln. Wenn das Thema Photovoltaik einmal geklärt sein wird und umgesetzt werden kann könnte z.B. auch Infrarotheizung mit Unterstützung von Holz o.a. in Frage kommen. Schau mal über die Grenze nach Österreich, da ist man diesbezüglich recht innovativ.
Letztlich hängt es ja wie immer vom individuellen Bedarf/Nutzen ab, generell könnte ich mir auch gut Flüssiggas vorstellen. Insbes. die ältere Person mag es sicher gerne einfach und funktional.
Wolkensieben09.01.21 15:05
Interessantes Thema, da lese ich doch mal mit.

Wir hatten auch vor in Omas Haus eine neue Heizungsart einzubauen, weil sie mit Nachtspeicher heizt, aber es sehr teuer ist.

Andererseits, wenn man die Kosten für eine neue Heizung irgendwelcher Art dagegenrechnet, kann man es lassen. "Amortisieren" wird das sich in 30 Jahren nicht, genauso wie Du geschrieben hast

Ganz früher wurde mit Öl-Einzelöfen in jedem Zimmer geheizt, mit Ölkännchen.
Daher sind noch zwei Kamine im Haus. Wir hatten auch die Überlegung gehabt, einen Holzherd in der Küche und einen Kaminofen im Wohnzimmer einzubauen und in die Kamine mit neuen Edelstahlzügen zu investieren.

Was das Holz schleppen angeht: ich frage mich, wie die alten Bauersleute überlebt haben.
Es ist zwar mühselig, aber Bewegung tut gut, wenn man das will. Und wenn man einmal am Tag jeden Holzscheit einzeln reinträgt. Lagern wollten nur das Holz nur außen, wegen der Krabbelviecher. (Schon schlimm genug wenn die Katze halblebendige "Geschenke" a la Maus mitbringt). Sie hätte gerne Öfen gehabt.

Unsere Überlegung war, eine Photovoltaikanlage aufs Dach zu installieren mit Batterie / Akku im Keller und damit neue Infrarotheizkörper und den Wasserboiler zu betreiben.

Wir haben es aber noch nicht fertiggerechnet, ist unausgegoren und wissen auch nicht, ob es eine Förderung gibt wenn man sonst nicht dämmt.

Braucht man für einen Dachausbau eine Genehmigung ?
meowmeow09.01.21 15:15
Braucht man für einen Dachausbau eine Genehmigung ?
Das hängt total vom Ausbau und den lokalen Gegebenheiten ab, ob man z.B. Gauben plant etc.

"Insbes. die ältere Person mag es sicher gerne einfach und funktional."
Meine Mutter macht immer noch mit Freuden Holz. Also nicht nur heizen sondern auch Kettensäge + Hacken und wir haben ja schon einen Holzherd in der Küche, aber man kann sich eben nicht darauf verlassen, dass das so bleibt.
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