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ᐅ Wir planen ein Einfamilienhaus - stimmen unsere Finanzierungs-Überlegungen?


Erstellt am: 23.12.20 23:15

11ant24.12.20 02:25
Ach, so 77, 78 im EG, wenig Kniestock und Luftraum, dann paßt das schon.
HilfeHilfe24.12.20 06:06
Hallo, zu den Baukosten kann ich nix sagen aber du merkst an den ersten Postings das man hier "nachschärfen" sollte. Bei der Finanzierung tue ich mir schwer. Einerseits gutes Eigenkapital durch interessante Aktionen ( Unternehmen verkauft),

Problem sehe ich wenns doch teuer wird und Kinder kommen. Die Einkommen / Ausgabensituation bei euch wird sich verändern. Das heißt wenn ihr doch höher finanzieren müsst wird der Gürtel enger geschnallt. Aber anscheinend lebt ihr duch gute Sparqoute eh minimalistisch
launy1024.12.20 11:45
Zunächst mal vielen Dank für euren Input.
ypg schrieb:

Ihr habt 210qm Wohnfläche plus 30qm Kellerfläche, dazu eine Doppelgarage, dann Photovoltaik ... da bin ich bei 500000.
Plus Außenanlagen und Baunebenkosten bin ich bei 560000 Minimum.
600000 inkl Küche und co würde ich da rechnen, spart Nachfinanzierung.

Wir haben schon befürchtet, dass der Keller teurer wird als gedacht. Im Kopf hatten wir 80k€, wenn die 50qm aber genau wie oberirdische Wohnfläche gerechnet werden, kommt der Keller natürlich teurer. Die Wohnfläche im Keller benötigen wir nicht sofort, sie ist für uns zu Beginn optional. Hier könnten wir uns auch das Einbringen von EL vorstellen, z.B.Innenputz, Böden sowieso. Vorteil ist, dass wir dann auch genügend Zeit für die EL haben. Heizung und Strom muss beim Bau direkt gemacht werden.

Wie hoch hast du in deiner Rechnung die Küche, Photovoltaik und Doppelgarage veranschlagt?

11ant schrieb:

Ich verstehe es eher als 160 qm, davon 50 im Wohn-UG.

Das war unsererseits missverständlich. Die Fläche im Keller haben wir nicht eingerechnet.

HilfeHilfe schrieb:

Problem sehe ich wenns doch teuer wird und Kinder kommen. Die Einkommen / Ausgabensituation bei euch wird sich verändern.

Definitiv, daher haben wir uns 400k€ auch als Maximum gesetzt und würden dann eher am Haus reduzieren. Für zwei Kinder rechnen wir ca. 1000€ Ausgaben + das niedrigere Gehalt in Elternzeit und Teilzeit. Sollte aber mit der angegebenen Rate dennoch locker möglich sein. Von den 650€ Mietkosten die wir jetzt zahlen, bleiben ja auch ca. 200-250€ für die Tilgung über, wenn man die Nebenkosten fürs Haus abzieht.

Habe ich dich richtig verratenden, dass du sagst bei 400k€ grünes Licht und bei Mehrfinanzierung schwierig? Oder siehst du bereits bei 400k€ Stolpersteine?
ypg24.12.20 13:24
launy10 schrieb:

Wie hoch hast du in deiner Rechnung die Küche, Photovoltaik und Doppelgarage veranschlagt?
Küche pauschal 10-15000... Photovoltaik weiß ich nicht, ich habe einfach gerundet. Bei einer pauschalen Kalkulation sollte man immer nach oben hin die 10000 aufrunden, da man überall einen Puffer braucht. Meist ist es so, dass man 10 Positionen aufrundet, und dann kommt es gerade knapp hin, weil man wieder einiges vergessen hat. (zB Kamin/Schornstein kalkuliert 8000, dann rechne 10000, dann hat man die vergessene Verrohrung oder das teurere Design, was man dann später aussucht, wieder drin)
launy10 schrieb:

Definitiv, daher haben wir uns 400k€ auch als Maximum gesetzt
Man rechnete 2019 durchschnittlich 2000€/qm Wohnfläche für Energieeinsparverordnung 2016. Keller mit 1000/qm.
Dazu kommt eine teure Doppelgarage, die teure Photovoltaik bzw Kfw... es ist nun mal so wie es ist: Normalverdiener (wie ihr es seid) können sich kaum eine Doppelgarage leisten, noch einen Keller, noch eine Photovoltaik... irgendwie klappt das ein oder andere bei einigen, manche werden bezuschusst von den Eltern, andere wie ihr haben ein gutes Startkapital (Eigenkapital). Andere bauen mit viel EL oder aber im günstigen Norden...

Eure Wünsche beinhalten ja einiges an Extras... muss man wissen, ob man sein Eigenkapital dafür verpulvert oder doch eher bodenständig mit den WohnQm plant und dann lieber nur eine bessere Technik wie Photovoltaik oder Kontrollierte-Wohnraumlüftung einplant.

Mir persönlich ist Bodenständigkeit recht wichtig und symphatischer - und wenn Ihr nicht gerade gut verdienende Bänker und Studierte, die ebenso bauen, in Eurem Freundeskreis habt, dann kann Überdimensioniertes auch schnell unsymphatisch und abgehoben wirken. Aber das müsst Ihr selbst wissen.
launy10 schrieb:

Die Wohnfläche im Keller benötigen wir nicht sofort, sie ist für uns zu Beginn optional. Hier könnten wir uns auch das Einbringen von EL vorstellen, z.B.Innenputz, Böden sowieso. Vorteil ist, dass wir dann auch genügend Zeit für die EL haben. Heizung und Strom muss beim Bau direkt gemacht werden.
Das ist natürlich ein Weg, um Geld zu sparen. Die Frage ist, wovon Ihr das später bezahlt. Euer Gehalt wird jetzt nicht noch grossartiges Sparpotential haben. Wenn dann noch die Elternzeit ein Gehalt minimiert, kann das stressen.
11ant24.12.20 14:34
launy10 schrieb:

Das war unsererseits missverständlich. Die Fläche im Keller haben wir nicht eingerechnet.
Dann hat Yvonne recht - leider auch mit dem Hinweis, daß es diese Wohnfläche preislich aber nicht geschenkt geben wird.
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