ᐅ Welches Heizungssystem? Luftwärmepumpe/Gas/Erdwärme
Erstellt am: 26.03.15 19:57
Legurit30.03.15 07:34
130 € ohne Hausstrom bei neuen Bauten, die zu knapp bemessen wurden ist nicht so unwahrscheinlich - haben auch schon von Horrorszenarien gelesen, die dann ihre 4500 - 6000 kWh verbraucht haben (Thema Nibe und Viebrockhaus). Das wird aber dann wohl auch besser. Niemand sagt, dass Gas schlecht ist, oder? Selbst ökologisch betrachtet sagt der BUND, dass WPs die keine Jahresarbeitszahl von 3 schaffen noch nicht mal wirklich umweltfreundlich sind (mag sich etwas geändert haben, da sich der Strommix verschiebt/verschoben hat).
Wenn man sich nun aber für eine gut ausgelegte Sole-Wasser-Wärmepumpe entscheidet mit einer Jahresarbeitszahl von 5 und die 5T € Förderung von der Bafa (neu für Neubau ) sind auch die nicht mehr so unwirtschaftlich...
Die Heizlast deines Hauses ist relativ unabhängig von der Anzahl der Nutzer, da geht es um Transmissionswärmeverlust deines Hauses (+Lüftung). Pauschal wird dann noch pro Person eine Last für Warmwasser addiert, die ist aber nicht so gewichtig.
Wenn man sich nun aber für eine gut ausgelegte Sole-Wasser-Wärmepumpe entscheidet mit einer Jahresarbeitszahl von 5 und die 5T € Förderung von der Bafa (neu für Neubau ) sind auch die nicht mehr so unwirtschaftlich...
Die Heizlast deines Hauses ist relativ unabhängig von der Anzahl der Nutzer, da geht es um Transmissionswärmeverlust deines Hauses (+Lüftung). Pauschal wird dann noch pro Person eine Last für Warmwasser addiert, die ist aber nicht so gewichtig.
Bauexperte30.03.15 11:04
Hallo,
Ich habe vor einiger Zeit versucht, mich tiefer in dieses Thema einzugraben, was gar nicht so einfach ist. Was ich für mich daraus mitnehme ist, daß - wenn ein Endkunde - bspw. - nicht direkt (also ohne Umweg) an die Windmühle angeschlossen ist, bezieht er immer "grauen" Strom; die Leitung unterscheidet nicht, sondern transportiert ausschließlich. Lediglich das "Mehr" an Kosten pro kWh wird verpflichtend in den Ausbau erneuerbarer Energien investiert, um so Druck auf die stromproduzierende Branche auszuüben.
Deshalb schmunzele ich; unabhängig davon, daß ich es gut finde, daß RWE und Konsorten umdenken müssen
Grüße, Bauexperte
mcarstensen schrieb:Davon gehe ich aus
Ach und wg. dem "grünen" Strom. Ich muss natürlich auf die "Zertifikate" vertrauen.
Ich habe vor einiger Zeit versucht, mich tiefer in dieses Thema einzugraben, was gar nicht so einfach ist. Was ich für mich daraus mitnehme ist, daß - wenn ein Endkunde - bspw. - nicht direkt (also ohne Umweg) an die Windmühle angeschlossen ist, bezieht er immer "grauen" Strom; die Leitung unterscheidet nicht, sondern transportiert ausschließlich. Lediglich das "Mehr" an Kosten pro kWh wird verpflichtend in den Ausbau erneuerbarer Energien investiert, um so Druck auf die stromproduzierende Branche auszuüben.
Deshalb schmunzele ich; unabhängig davon, daß ich es gut finde, daß RWE und Konsorten umdenken müssen
Grüße, Bauexperte
ypg30.03.15 12:26
Bauexperte schrieb:
die Leitung unterscheidet nicht, sondern transportiert ausschließlich. Lediglich das "Mehr" an Kosten pro kWh wird verpflichtend in den Ausbau erneuerbarer Energien investiert, um so Druck auf die stromproduzierende Branche auszuüben.Aber das ist für uns Verbraucher zumindest eine Möglichkeit, den grünen Strom zu unterstützen, bzw mit unseren paar Cent mehr besser ausbauen zu lassen.
Ich finde das ok so. Aber ich bin auch diejenige, die Altglas nach Farben trennt, obwohl es so sein soll, dass später alles gemeinsam im Grosscontainer landet.
Ich tue das für mich Mögliche, weil ich eh kein Weltverbesserer sein werde
Bauexperte30.03.15 13:03
Hallo Yvonne,
Ich habe geantwortet, da mir - offen gestanden - jede einseitige Betrachtungsweise auf den Keks geht. Weder kann Gas in den Himmel gehoben und die Nebengeräusche bei der Förderung ignoriert werden, noch eine Wärmepumpe als das Maß der Dinge ansehen werden.
Grüße, Bauexperte
ypg schrieb:So wird imho ein Schuh daraus ...
Aber das ist für uns Verbraucher zumindest eine Möglichkeit, den grünen Strom zu unterstützen, bzw mit unseren paar Cent mehr besser ausbauen zu lassen.
Ich habe geantwortet, da mir - offen gestanden - jede einseitige Betrachtungsweise auf den Keks geht. Weder kann Gas in den Himmel gehoben und die Nebengeräusche bei der Förderung ignoriert werden, noch eine Wärmepumpe als das Maß der Dinge ansehen werden.
Grüße, Bauexperte
mcarstensen31.03.15 00:12
Dann sind wir uns glaube ich ziemlich einig. Ich gebe Dir Recht, der Druck muss erhöht werden auf die Stromriesen. Aber das ist ein anderes Thema. Und so kann ich mich zumindest daran "beteiligen".
Mein "Traumhaus" wäre in der Tat ein völlig von externen Energiequellen freies Haus, also zu 100% "Selbstversorger". Also wirklich so, dass ich quasi keine Anschlüsse mehr legen müsste.
Aber das ist ja leider noch viel zu teuer und ich kann es mir zumindest derzeit nicht leisten. Aber die Zeit kommt schon irgendwann!
Mein "Traumhaus" wäre in der Tat ein völlig von externen Energiequellen freies Haus, also zu 100% "Selbstversorger". Also wirklich so, dass ich quasi keine Anschlüsse mehr legen müsste.
Aber das ist ja leider noch viel zu teuer und ich kann es mir zumindest derzeit nicht leisten. Aber die Zeit kommt schon irgendwann!
Bieber081531.03.15 10:25
Bauexperte schrieb:
Du hättest auf Solar verzichten und nach der 15%-Regel bauen können.Würdest Du diese Regel kurz erläutern? (Google liefert vor allem Treffer zum Thema Eigenkapitalanteil, was hier ja wohl eher nicht gemeint ist.)Ähnliche Themen