Um hier noch ein wenig technischer ins Detail zu gehen, möchte ich ein paar Aspekte ergänzen:
Die Standard-Billy-Spanplatte ist ein Werkstoff aus gepressten Holzfasern und Bindemitteln, welche mit Melaminharz beschichtet wird. Die Melaminfolie schützt zwar eine gewisse Zeit gegen Feuchtigkeit, ist aber vor allem kratz- und stoßempfindlich, Öffnungen oder Kanten sind besonders anfällig.
MDF (Medium-Density Fibreboard) ist dichter gepresst, mit geringerer Porosität, wodurch weniger Wasser eindringt. Das macht MDF im Vergleich zu Pressspan etwas widerstandsfähiger gegenüber Feuchtigkeit.
Allerdings sind beide Materialien grundsätzlich nicht als wasserfest zu betrachten. Wichtig ist die Kantenabdichtung. Da hier oftmals nur eine einfache Folienkante oder eine Lackschicht aufgetragen wird, dringt Wasser gerade dort schnell ein.
Das entspricht auch meinen Erfahrungen. Ein weiterer Stolperstein: In Badezimmern ist nicht nur die Luftfeuchtigkeit höher, sondern oft auch Temperaturschwankungen, was zu Kondensation an Möbelkanten führen kann.
Mein Tipp: Bei kleineren Feuchtigkeitsbelastungen, z.B. Spritzer, kann eine zusätzliche Versiegelung mit einem wasserfesten Lack (z.B. auf Acryl- oder Polyurethanbasis) den Schutz signifikant erhöhen. Dabei sind mehrere Schichten sinnvoll, vor allem an den Kanten.
Für dauerhaft nasse oder sehr feuchte Bereiche ist weder Pressspan noch MDF geeignet – dort sind Möbel aus Kunststoff oder Metall besser.
Die Standard-Billy-Spanplatte ist ein Werkstoff aus gepressten Holzfasern und Bindemitteln, welche mit Melaminharz beschichtet wird. Die Melaminfolie schützt zwar eine gewisse Zeit gegen Feuchtigkeit, ist aber vor allem kratz- und stoßempfindlich, Öffnungen oder Kanten sind besonders anfällig.
MDF (Medium-Density Fibreboard) ist dichter gepresst, mit geringerer Porosität, wodurch weniger Wasser eindringt. Das macht MDF im Vergleich zu Pressspan etwas widerstandsfähiger gegenüber Feuchtigkeit.
Allerdings sind beide Materialien grundsätzlich nicht als wasserfest zu betrachten. Wichtig ist die Kantenabdichtung. Da hier oftmals nur eine einfache Folienkante oder eine Lackschicht aufgetragen wird, dringt Wasser gerade dort schnell ein.
enrique7 schrieb:
Bis zu 60% Luftfeuchtigkeit sind für normale Billy-Spanplattenverhältnisse tolerierbar; ab 80% wird es problematisch.
Das entspricht auch meinen Erfahrungen. Ein weiterer Stolperstein: In Badezimmern ist nicht nur die Luftfeuchtigkeit höher, sondern oft auch Temperaturschwankungen, was zu Kondensation an Möbelkanten führen kann.
Mein Tipp: Bei kleineren Feuchtigkeitsbelastungen, z.B. Spritzer, kann eine zusätzliche Versiegelung mit einem wasserfesten Lack (z.B. auf Acryl- oder Polyurethanbasis) den Schutz signifikant erhöhen. Dabei sind mehrere Schichten sinnvoll, vor allem an den Kanten.
Für dauerhaft nasse oder sehr feuchte Bereiche ist weder Pressspan noch MDF geeignet – dort sind Möbel aus Kunststoff oder Metall besser.
Kurz und knapp:
- Pressspan Billy quillt bei Feuchtigkeit auf.
- MDF ist etwas widerstandsfähiger, aber nicht wasserdicht.
- Türen helfen, Feuchtigkeit draußen zu halten.
- Nachbehandlung mit Lack verbessert den Schutz.
- Für sehr feuchte Räume lieber andere Möbel wählen.
Das Wesentliche wurde schon gesagt.
- Pressspan Billy quillt bei Feuchtigkeit auf.
- MDF ist etwas widerstandsfähiger, aber nicht wasserdicht.
- Türen helfen, Feuchtigkeit draußen zu halten.
- Nachbehandlung mit Lack verbessert den Schutz.
- Für sehr feuchte Räume lieber andere Möbel wählen.
Das Wesentliche wurde schon gesagt.
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