F
FAVALERIE930.06.22 14:45kurz und präzise:
Holzleim + Holzmehl im Loch mischen, rein damit, etwas antrocknen lassen, Schraube reindrehen und rausdrehen, fertig.
Das hält bei mir seit Jahren und ist günstig.
Holzleim + Holzmehl im Loch mischen, rein damit, etwas antrocknen lassen, Schraube reindrehen und rausdrehen, fertig.
Das hält bei mir seit Jahren und ist günstig.
S
Selamifra30.06.22 15:12PAREL schrieb:
Holzspachtel oder Reparaturmasse (z.B. spezieller Holzkitt) verwendenDanke, PAREL! Würdest du denn eher zu Holzspachtel oder Holzleim mit Mehl raten?
Meine Bedenken sind, ob Holzspachtel genug Flexibilität hat, da die Möbelbeine ja doch eine gewisse Belastung beim Festziehen aushalten müssen. Gibt es da Unterschiede in der Dauerhaftigkeit?
Auch finde ich wichtig, dass die Lösung für den typischen Laien gut umsetzbar ist, ohne größere Fehler zu machen.
Ich ergänze das technisch:
Grundsätzlich ist bei Möbelgewinden aus Holz oft das Material ausgedünnt, weil der Schraubendrehmoment häufig zu hoch ist oder die Schraube zu oft neu eingedreht wurde.
Bei Verwendung von Holzspachtel bekommst du eine relativ starre Struktur. Diese eignet sich gut, wenn das Gewinde nicht extrem belastet wird und die Schraube danach möglichst wenige Male herausgedreht wird.
Die Variante Holzleim + Holzmehl ist etwas flexibler und kann sich minimal nachgeben, was vorteilhaft sein kann, wenn das Möbelstück Temperaturschwankungen und wechselnden Belastungen ausgesetzt ist.
Für das beste Ergebnis: Trage die Reparaturmasse in mehreren dünnen Schichten auf, nicht alles auf einmal. Das erhöht die Stabilität und verringert Risse.
Grundsätzlich ist bei Möbelgewinden aus Holz oft das Material ausgedünnt, weil der Schraubendrehmoment häufig zu hoch ist oder die Schraube zu oft neu eingedreht wurde.
Bei Verwendung von Holzspachtel bekommst du eine relativ starre Struktur. Diese eignet sich gut, wenn das Gewinde nicht extrem belastet wird und die Schraube danach möglichst wenige Male herausgedreht wird.
Die Variante Holzleim + Holzmehl ist etwas flexibler und kann sich minimal nachgeben, was vorteilhaft sein kann, wenn das Möbelstück Temperaturschwankungen und wechselnden Belastungen ausgesetzt ist.
Für das beste Ergebnis: Trage die Reparaturmasse in mehreren dünnen Schichten auf, nicht alles auf einmal. Das erhöht die Stabilität und verringert Risse.
Mal eine andere Überlegung:
Falls das Wackeln von lockeren Schrauben kommt, kann auch das Nachstellen mit kleinen Silikon- oder Gummiring-Unterlegscheiben helfen. Diese erzeugen zusätzlichen Druck und dämmen auch leichte Bewegungen zwischen Möbelbein und Rahmen ab.
Das »schwergängig« deutet eher auf verstopftes oder zu enges Gewinde hin. Beim ausgelutschten Gewinde fühlt sich die Schraube eher lose oder wackelig an. Vielleicht mal beides prüfen und gegebenenfalls reinigen bzw. vorsichtig nacharbeiten.
Falls das Wackeln von lockeren Schrauben kommt, kann auch das Nachstellen mit kleinen Silikon- oder Gummiring-Unterlegscheiben helfen. Diese erzeugen zusätzlichen Druck und dämmen auch leichte Bewegungen zwischen Möbelbein und Rahmen ab.
Selamifra schrieb:
Das Gewinde im Möbelteil selbst leicht ausgelutscht ist – das fühlt sich beim Schrauben merklich schwergängig an
Das »schwergängig« deutet eher auf verstopftes oder zu enges Gewinde hin. Beim ausgelutschten Gewinde fühlt sich die Schraube eher lose oder wackelig an. Vielleicht mal beides prüfen und gegebenenfalls reinigen bzw. vorsichtig nacharbeiten.
Victor54 schrieb:
Das »schwergängig« deutet eher auf verstopftes oder zu enges Gewinde hin.Ganz genau, solche Wahrnehmungen sollte man ernst nehmen. Ein zu enges Gewinde kann schnell überdreht werden, wenn man mit Gewalt arbeitet.
Man sollte eventuell auch prüfen, ob die Schrauben korrekt sind, z.B. die richtige Länge und den passenden Durchmesser haben. Bei Malm-Modellen gibt es manchmal unterschiedliche Beinversionen mit variierenden Schraubengrößen.
Wenn das Loch im Holz angeschlagen ist, helfen Reparatursets. Dann gilt es, nicht zu schnell zu ziehen, Hände nicht zu überdrehen und in Ruhe zu arbeiten.
Als weitere Lösung: Falls Schrauben etwas zu klein sind, dickere Schrauben oder Spezialschrauben kaufen. So lässt sich der Halt oft einfach verbessern, ohne großen Aufwand.
S
Selamifra02.07.22 12:11Vielen Dank an alle für eure sehr hilfreichen Tipps!
Ich denke, ich werde die Kombination Holzleim + Holzmehl ausprobieren, da dieser Ansatz für mich einfach und locker umsetzbar klingt. Außerdem werde ich vorher die Schrauben auf korrekten Durchmesser kontrollieren, wie Josefane empfohlen hat.
Die Idee mit den Gummiring-Unterlegscheiben klingt auch interessant, falls das Leimverfahren alleine nicht 100 %ig hilft.
Ich berichte gerne, falls jemand an den Ergebnissen interessiert ist. Danke nochmal für die ausführlichen Erklärungen und Empfehlungen. 🙂
Ich denke, ich werde die Kombination Holzleim + Holzmehl ausprobieren, da dieser Ansatz für mich einfach und locker umsetzbar klingt. Außerdem werde ich vorher die Schrauben auf korrekten Durchmesser kontrollieren, wie Josefane empfohlen hat.
Die Idee mit den Gummiring-Unterlegscheiben klingt auch interessant, falls das Leimverfahren alleine nicht 100 %ig hilft.
Ich berichte gerne, falls jemand an den Ergebnissen interessiert ist. Danke nochmal für die ausführlichen Erklärungen und Empfehlungen. 🙂
Ähnliche Themen