ᐅ Warum gehen die Baupreise nicht runter?
Erstellt am: 15.05.2023 08:17
chand1986 01.12.2024 10:52
Fuchur schrieb:
Das ist aber eine sehr seltsame Rechnung. Ich führe sehr genau Buch und komme mit meiner Anlage (30kWp) dieses Jahr auf einen Nettogewinn nach allen Abzügen und Zinsen (ohne Abschreibungen) von rund 3.750€.Aber doch nicht nur für Heizen und WW?Für Interessierte ist es etwas schwer zu folgen, wenn man immer neu nachfragen muss, ob gerade über Äpfel oder Birnen geredet wird. So als konstruktives Feedback.
Fuchur 01.12.2024 11:13
Natürlich über alles. Welchen Sinn macht es, eine Gesamtinvestition nur einen Teil der Erträge gegenüberzustellen und damit die Wirtschaftlichkeit in Frage zu stellen?
Wenn ich ein neues Auto kaufe und damit sonntags zum Bäcker fahre, dann sind das ziemlich teure Brötchen (wenn ich unterschlage, dass ich daneben im Jahr 30Tkm für andere Strecken fahre).
Wenn ich ein neues Auto kaufe und damit sonntags zum Bäcker fahre, dann sind das ziemlich teure Brötchen (wenn ich unterschlage, dass ich daneben im Jahr 30Tkm für andere Strecken fahre).
fm-united 02.12.2024 11:53
Verstehe die Rechnung nicht.
Ich hab ne 13kwp Anlage ohne Speicher. Zahle aktuell ca. 100€ pro Monat für Strom (Neubau, Wärmepumpe) und bekomme 60€ als Einspeisevergütung zurück. Also netto 40€, die ich jetzt nach Investition an laufenden Kosten habe (die Opportunitäten lasse ich mal außen vor, weil ich dafür ja monatlich mehr investieren kann).
Hätte ich die Photovoltaik nicht auf dem Dach, wären meine monatlichen Stromkosten (Heizung, WW, Haushalt) 150€...
Ich hab ne 13kwp Anlage ohne Speicher. Zahle aktuell ca. 100€ pro Monat für Strom (Neubau, Wärmepumpe) und bekomme 60€ als Einspeisevergütung zurück. Also netto 40€, die ich jetzt nach Investition an laufenden Kosten habe (die Opportunitäten lasse ich mal außen vor, weil ich dafür ja monatlich mehr investieren kann).
Hätte ich die Photovoltaik nicht auf dem Dach, wären meine monatlichen Stromkosten (Heizung, WW, Haushalt) 150€...
chand1986 02.12.2024 13:04
fm-united schrieb:
Verstehe die Rechnung nicht.Gibt es eine? Ich sehe genannte Ergebnisse. Kann man so hinnehmen, kann man hinterfragen. wird uns schon mit mehr Infos versorgen, falls er seinen Standpunkt stärken will. Oetti 02.12.2024 18:49
Hier mal ein paar Impulse zum Thema Steuern, Spitzensteuersatz, Vermögenssteuer usw:
Ich habe im vergangenen Jahr mit 60 k brutto ca. 2K Steuern gezahlt. Es hat sich eindeutig gelohnt, dass ich mich ein wenig im Steuerrecht eingelesen habe. Kann ich jedem nur empfehlen.
Zusätzlich wachsen jedes Jahr unsere Depots. Und auch hier kann ich die Aussage eines Foristen bestätigen: ab einem gewissen Wert vermehrt sich das Geld einfach und wird mehr. Inzwischen erzielen unsere Geldanlagen mehr als wir Zinsen für unsere Immobilie zahlen und deutlich mehr als wir von unseren Gehältern wegsparen können.
Und was passiert, wenn wir heute unsere Depots verkaufen? Alle Erträge werden mit 25% versteuert, auch hier sind wir meilenweit vom Spitzensteuersatz entfernt.
Ich habe im vergangenen Jahr mit 60 k brutto ca. 2K Steuern gezahlt. Es hat sich eindeutig gelohnt, dass ich mich ein wenig im Steuerrecht eingelesen habe. Kann ich jedem nur empfehlen.
Zusätzlich wachsen jedes Jahr unsere Depots. Und auch hier kann ich die Aussage eines Foristen bestätigen: ab einem gewissen Wert vermehrt sich das Geld einfach und wird mehr. Inzwischen erzielen unsere Geldanlagen mehr als wir Zinsen für unsere Immobilie zahlen und deutlich mehr als wir von unseren Gehältern wegsparen können.
Und was passiert, wenn wir heute unsere Depots verkaufen? Alle Erträge werden mit 25% versteuert, auch hier sind wir meilenweit vom Spitzensteuersatz entfernt.
fm-united 02.12.2024 19:08
2k ist extrem wenig. Was ist denn die größte Stellschraube aus deiner Sicht gewesen? Du musst ja einiges an „Kosten“ ausgewiesen haben.
Aber im Kern stimme ich dir zu. Meine Frau und ich verdienen annähernd gleich viel, wir haben gerade eine zweite Wohnung (Neubau) gekauft (100% finanziert), die aktuell attraktive Abschreibungsmöglichkeiten ausweisen. Zusammen mit ner attraktiven Lage in ner Großstadt und damit überdurchschnittliche Quadratmeterpreise kann sich das quasi gar nicht nicht rechnen.
Aber im Kern stimme ich dir zu. Meine Frau und ich verdienen annähernd gleich viel, wir haben gerade eine zweite Wohnung (Neubau) gekauft (100% finanziert), die aktuell attraktive Abschreibungsmöglichkeiten ausweisen. Zusammen mit ner attraktiven Lage in ner Großstadt und damit überdurchschnittliche Quadratmeterpreise kann sich das quasi gar nicht nicht rechnen.
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