ᐅ Warum gehen die Baupreise nicht runter?
Erstellt am: 15.05.2023 08:17
MachsSelbst 28.11.2024 21:04
Schorsch_baut schrieb:
Es gab von 1952 bis 1997 eine Vermögenssteuer, die aktuell nur ausgesetzt ist. Aber top Lobbyarbeit, die Mittelschicht dafür vor den Karren zu spannen.Schau dir mal an, wo der Spitzensteuersatz in diesen Jahren los ging und dann meldest du dich wieder. Ok?
MachsSelbst 28.11.2024 21:07
Tolentino schrieb:
(...)
Es könnte so einfach sein, wenn nicht die ollen Konservativen so erfolgreich die Mär vom faulen Arbeitslosen streuen würden. Der Deutsche Michel fällt drauf rein, mit Missgunst gegenüber seinen natürlichen Verbündeten und Eurozeichen in den Augen den Rattenfängern in die Fluten folgend.Ja es ist wirklich schlimm, ständig mit so dummen Menschen wie mir diskutieren zu müssen, ich weiß. Was könnte die Welt für ein Paradies sein.
Moment mal. In welchen Ländern der Welt herrscht mehr Wohlstand. In den Kapitalistischen? Oder in den Sozialistischen, die den Reichen zum Feind erkoren und die Herrschaft dem Arbeiter übergeben haben.
Darum überlasse ich dir jetzt auch deinen sozialistischen Träumereien, in denen die Menschen aus Spaß an der Freude zur Arbeit gehen und nicht weil sie es müssen, um Geld zum Leben zu haben.
nordanney 28.11.2024 21:09
Tolentino schrieb:
Vermögenssteuer -> 80 Mrd im Jahr.Wie kommst du auf die Zahl? Zuletzt wurden etwa 4,5Mrd eingenommen. Selbst Gewerkschaften o.ä. Organisationen rechnen optimistisch „nur“ mit 20Mrd €. Tolentino 28.11.2024 21:15
Das hat mit Sozialismus gar nichts zu tun.
Deutschland ist eines von ganz wenigen Ländern, das Vermögen so gering besteuert.
Wir sind ein Niedrigsteuerland für Vermögen.
Nochmal, diejenigen, die den Spitzensteuersatz auf Einkommen zahlen betrifft es gar nicht. Denn die Vermögen, an die wir ran müssen, gehören Menschen die mit Arbeit gar kein Geld mehr verdienen. Die lassen ihr Vermögen arbeiten. Das wird nämlich ab einer gewissen Schwelle einfach immer mehr. Das kann man gar nicht verhindern.
Dann kann man den Spitzensteursatz wahrscheinlich sogar runter setzen bzw erst viel später einsetzen lassen.
Deutschland ist eines von ganz wenigen Ländern, das Vermögen so gering besteuert.
Wir sind ein Niedrigsteuerland für Vermögen.
Nochmal, diejenigen, die den Spitzensteuersatz auf Einkommen zahlen betrifft es gar nicht. Denn die Vermögen, an die wir ran müssen, gehören Menschen die mit Arbeit gar kein Geld mehr verdienen. Die lassen ihr Vermögen arbeiten. Das wird nämlich ab einer gewissen Schwelle einfach immer mehr. Das kann man gar nicht verhindern.
Dann kann man den Spitzensteursatz wahrscheinlich sogar runter setzen bzw erst viel später einsetzen lassen.
Tolentino 28.11.2024 21:31
nordanney schrieb:
Wie kommst du auf die Zahl? Zuletzt wurden etwa 4,5Mrd eingenommen. Selbst Gewerkschaften o.ä. Organisationen rechnen optimistisch „nur“ mit 20Mrd €.Du hast recht, sorry das war ungenau. Die 80 Mrd beziehen sich auf jährliche Mindereinnahmen durch Steuerprivilegien, die in den letzten 30 Jahren eingeführt wurden. Das Netzwerk Steuergerechtigkeit beruft sich dabei auf Angaben des Bundesfinanzministeriums und Experten Schätzungen.
Vermögenssteuer ist dabei auf 24 Mrd € bei einem Freibetrag von 2 mio€ und 9,5 Mrd bei 20 mio Freibetrag.
Spitzensteuersatz ist übrigens gesunken! Problem ist eher, dass die schwellwerte für die Progression ewig nicht angepasst wurden.
chand1986 28.11.2024 22:29
MachsSelbst schrieb:
Wo soll denn das Geld eigentlich herkommen,Dekliniere mal bis zum Ende, wo DEIN Geld herkommt, dann hast du die Antwort.Wovon bezahlt dein AG deinen Lohn und woher haben dessen Kunden das Geld, das sie ihm geben usw. bis zum Anfang.
MachsSelbst schrieb:
Aber wenn wir keine Leute an die Arbeit kriegen und Wertschöpfung betreiben...Dekliniere mal bis zum Ende, WARUM Wertschöpfung betrieben wird. Wieso kann dein AG ein Geschäftsmodell betreiben und Leute beschäftigen. Wo sind die Kunden deines AG beschäftigt usw. bis zum Anfang.Ich gebe einen Tipp, der mit beiden Fragen zu tun hat: Lohnkosten sind für Unternehmen nicht nur Kosten, sondern auch künftige Einnahmen. Ich weiß, der Betriebswirt mit Blick auf sein einzelnes Unternehmen kann das nicht sehen. Volkswirtschaftlich ist das aber unstrittig so.