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ᐅ Warum gehen die Baupreise nicht runter?


Erstellt am: 15.05.2023 08:17

Tolentino 29.11.2024 09:22
Puh, dass ist das Problem, nicht dass du irgendwas nicht weißt und nachplappperst was die neoliberalen Populisten alles raushauen. Sondern dass du gar nicht erst anfängst diese Platitüden zu hinterfragen und gar kein Interesse an anderslautenden Aussagen, die sogar mit Fakten hinterlegt sind hast.
MachsSelbst schrieb:

In der Realität stehen wir im internationalen Wettbewerb mit Ländern, die solche Steuern eben nicht haben
Das stimmt eben nicht. Wir stehen nicht im Wettbewerb mit den Bahamas und Bermuda.
Ernstzunehmende Volkswirtschaften haben höhere vermögensbezogene Steuern als Deutschland! In Europa z.B. UK, Belgien, Norwegen, Frankreich, Italien, Spanien, Schweiz. Weltweit: USA, Kanada, Australien, Japan, Südkorea, u.v.a.m.
(gemessen in% des BIP)

Das jetzt mal ganz abgesehen von dem systemischen Gedanken, den aufwirft.

Aber selbst innerhalb eines Systemgedankens, der uns in Wettbewerb mit anderen Ländern stellt (was eben nicht ewig geht), ist es keinesfalls schädlich vermögensbezogene Steuern zu haben. Denn es gibt einen Haufen an Ländern, die viel mehr erheben als Deutschland und trotzdem stärker wachsen als Deutschland.

Investitionen in den USA werden gerade getätigt, weil es ein riesiges Subventionspaket gibt und nicht weil da weniger Vermögenssteuern gezahlt werden müssen (im Gegenteil, die Grundsteuer ist da z.B. um ein vielfaches höher als in D).

Lohnkosten an sich sind kein Problem. Lohnstückkosten sind das Thema. Du kannst die die höchsten nominalen Lohnkosten pro Arbeitsstunde leisten und trotzdem wettbewerbsfähig sein, wenn du entsprechend produktiv bist.
Interessanterweise gibt es aber auch einen starken Zusammenhang zwischen Produktivität und Mindestlohn. Denn wenn menschliche Arbeit (zu) teuer wird, fangen Unternehmen an zu innovieren um die Lohnstückkosten runter zu kriegen.
Was die Agenda 2010 erreicht hat war nämlich menschliche Arbeit so günstig zu machen, dass es sich für die Unternehmen nie gelohnt hat die Produktivität zu steigern, denn du konntest ja immer ein paar Zeitarbeiter und Niedriglöhner auf Mehrarbeit schmeißen. Das ist mittel- und langfristig wettbewerbschädlich.
MachsSelbst schrieb:

Was genau muss man eigentlich haben, damit man als 25jähriger nicht arbeiten kann? Also wirklich rein gar nichts?
Wie viele von den 15 tsd "Totalverweigerern" sind denn <30 Jahre alt? Hast du dazu Daten?
Des Weiteren kannst du in jedem Alter Behinderungen, Krankheiten, Verletzungen, psychische Probleme u.v.m. haben, das Alter hat halt nur statistisch gesehen eine Korrelation mit höheren Gesundheitswerten.
aber 15 tsd von 5,5 mio sind ja auch eine statistisch kleine Größe.
Und ob einer gerechtfertigt Bürgergeld erhält oder nicht, will ich eigtl. keinem Sachbearbeiter der von Medizin und Psychologie soviel Ahnung hat wie mein Pudel, alleine überlassen. Da musst du Fachleute und Gutachten einbeziehen bevor du eine Entscheidung von so einer Tragweite, wie Linnemann sie vorschlägt, umsetzen kannst. Und das kostet dann im Endeffekt mehr, als es am anderen Ende spart. Zumal du dann immer noch das Problem hast, das so ne Person auch niemand einstellt. Wie gesagt, 1,7 mio wirklich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehenden BG-Empfängern, stehen 676 tsd offene Stellen gegenüber. Un dann wird so getan, als ob das alleine die Schuld der Arbeitslosen sei, dass sie arbeitslos sind.
Mal abgesehen davon dass diverse Instrumente (wie z.B. die heilige Schuldenbremse) davon ausgehen, dass es gar keine Vollbeschäftigung geben darf (dann greift nämlich ein Konjunktur Überhitzungsschalter, der zu einer weiteren Begrenzung der Schuldenaufnahme führt und letztlich die Zinsen erhöhen soll, das Teil ist der größte Quark, vgl. Sigl-Glöckner: "Gutes Geld: Wege zu einer gerechten und nachhaltigen Gesellschaft").
MachsSelbst schrieb:

Die Ausgangsbasis für ein reiches Kind, sind viel besser als für ein Armes. Aber und das ist wichtig. Wenn das arme Kind seine Hände in den Schoß legt und sagt "Ich bin arm, es wird ohnehin nix, ich habe keine Chance..."
Genau und momentan ist es aber so, dass das reiche Kind nicht nur bessere Startchancen erhält sondern über alle Stationen seines Lebens einen Selektionsbonus hat. Also sitzt im Zweifel jemand, der weniger begabt, weniger leistungsbereit und -fähig und weniger von seinem Potential ausgeschöpft hat an einer wichtigen Position, während die Frau aus dem prekärem Familienumfeld, die sich mit Fleiß und harter Arbeit als erste zu einem akademischen Titel hochgearbeitet hat, maximal Abteilungsleiterin wird und sich rechtfertigen muss, warum sie schon wieder kindkrank macht.
Deswegen muss der Staat hier korrigierend eingreifen und für Chancengleichheit über die komplette Strecke sorgen.

Das ist aber grundsätzlich ein anderes Thema als Bürgergeld, das nur menschenwürdiges Leben für Bedürftige sicherstellen soll.

chand1986 29.11.2024 15:57
Tolentino schrieb:

Du kannst die die höchsten nominalen Lohnkosten pro Arbeitsstunde leisten und trotzdem wettbewerbsfähig sein, wenn du entsprechend produktiv bist.
Richtig!

Es gibt auch ein Schätzeisen für die Güte der Wettbewerbsfähigkeit einer Nation: Ihre Handelsbilanz. Ausgeglichen wäre gut. Dauerhafte Überschüsse/Defizite nicht. Defizite zeigen an, man ist nicht wettbewerbsfähig, die Währung wertet ab. Überschüsse zeigen das Gegenteil: Man ist extrem wettbewerbsfähig, die Währung wertet auf.
Ja, genau: Der Währungsmarkt sammelt derlei Ungleichgewichte eigentlich ein.
Es sei denn, man macht eine Währungsunion und nutzt den Windschatten der anderen, um seine sagenhafte Wettbewerbsfähigkeit, ausgedrückt in dauernden Handelsbilanzüberschüssen über mittlerweile Jahrzehnte dauerhaft, vor Währungsanpassungen zu schützen und so seine Arbeitslosigkeit zu exportieren ( genau das hat die Agenda 2010 gemacht ).
Die diesbezüglichen blauen Briefe aus den USA, auch seit über einem Jahrzehnt, ignoriert man und berichtet nicht mal drüber. Dann kommt Trump, macht ernst und alle sind so überrascht.

Ich bin ja der mit den rhetorischen Fragen: Wieso hat D den eigentlich den größten Handelsbilanzüberschuss, wenn es nicht wettbewerbsfähig ist? Welche Magie macht das?

OWLer 01.12.2024 08:27
Habe mal 100 Seiten der Politdiskussion übersprungen und wollte mal wieder auf Baupreise oder Kostenfaktoren kommen.

Ich habe mir gerade mal ausgerechnet, wie viel ich mit meiner 11k € Photovoltaikanlage pro Monat an Heizkosten über die Wärmepumpe (Eigenverbrauch) erspart habe.

Monatliche Heizkosten die letzten über 12 Monate gemittelt:
Ohne Photovoltaik: 50,46
Mit Photovoltaik: 46,02

Ist natürlich über den ganzen Haushalt gemittelt. Wenn ich im Sommer gerade das Auto lade oder einen Apfelkuchen backe, während WW bereitet wird gibt es trotzdem Netzbezug, obwohl es für WW gereicht hätte.

Wenn ich jetzt sehe, wie die Photovoltaik Pflicht zu 2025 in vielen Bundesländern kommt, werde ich leicht ärgerlich, denn mit dem Wissen von heute würde ich mir maximal Balkonsolar installieren und die 11k in einen xbeliebigen ETF stecken.

chand1986 01.12.2024 08:34

Du sparst aber doch insgesamt jede selbstgenutzte kWh, nicht nur Heizen und WW, bei denen der ertragsarme Winter auch noch den Schnitt reduziert.

Wie ist denn das Amortisationsszenario, gerade mit E-Auto?

OWLer 01.12.2024 08:41
chand1986 schrieb:


Du sparst aber doch insgesamt jede selbstgenutzte kWh, nicht nur Heizen und WW

Ja das stimmt, aber auf welcher Basis? Warum soll ich bei 50€ Heizkosten noch versuchen zu sparen? Die ganze Werbung - sowohl Privatunternehmen als auch Politik - dass WP und Photovoltaik eine Traumkombo sind, wollte ich mit einem weiteren Datenpunkt widerlegen. Besonders beim Neubau!
chand1986 schrieb:


Wie ist denn das Amortisationsszenario, gerade mit E-Auto?

Ohne Opportunitätskosten sind wir bei 11,7 und mit bei >18 Jahren. Also wirtschaftlicher Unsinn.

kbt09 01.12.2024 08:42
OWLer schrieb:

Ich habe mir gerade mal ausgerechnet, wie viel ich mit meiner 11k € Photovoltaikanlage pro Monat an Heizkosten über die Wärmepumpe (Eigenverbrauch) erspart habe.

Monatliche Heizkosten die letzten über 12 Monate gemittelt:
Ohne Photovoltaik: 50,46
Mit Photovoltaik: 46,02
Die Rechnung ist aber unvollständig. Die Photovoltaik nutzt du doch nicht nur für die Wärmepumpe. Und was ist die Basis der aufgezählten Kosten? Verbrauchte Birnen, Öl, Gas, Strom?
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