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ᐅ Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Erdsonde Erfahrungen?


Erstellt am: 01.02.23 23:05

NilsHolgersson01.02.23 23:05
Hallo zusammen,

wir bauen demnächst ein Haus (Eckdaten sind unten). Geplant ist soweit eine Luft-Wasser-Wärmepumpe. Je mehr ich aber davon lese, desto mehr bin ich im Zweifel, ob es eine richtige Entscheidung ist: Haufen Berichte über kaputt gegangene Luft-Wasser-Wärmepumpe bei minus Temperaturen (gerade wenn man die tatsächlich braucht), schief laufende Abtauvorgänge des Außenteiles, Schallemissionen von Außeneinheit, Lebensdauer max. 15-20 Jahre.
Deswegen überlege ich mir doch eine Sole-Wasser-Pumpe als Alternative. Das Grundstück bei uns ist eher klein, deswegen ist die Bohrung die einzige Option. Die Nachteile mit Anschaffungs-/Bohrungskosten und Genehmigungspflicht sind mir klar und die sind akzeptabel. Ich brauche im Endeffekt ein problemlos funktionierendes System, das bei Wintertemperaturen nicht gleich kaputt geht (und dann wartet die ganze Familie gute Woche im kalten Haus bis es repariert wird), das relativ leise arbeitet und das womöglich lang hält. Auch eine passive Kühlungsfunktion im Sommer ist attraktiv.
So sind die Überlegungen, nun die Fragen:
1. Hat jmd Erfahrungen mir Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Sonden? V.a. ob die wirklich problemlos funktionieren?
2. Der Kompressor steht dann mit der Pumpe im Keller - wie leise ist der?
3. Wo wird es für die Sonde gebohrt - direkt unter dem Haus oder daneben? Wg. Zeitfaktor - soll es dann vor Baubeginn des Hauses erledigt werden oder kann dann parallel daneben laufen?
4. Wie lange dauert es ungefähr mit der Genehmigung (ggf. inkl. wasserrechtliche Erlaubnis)?

Eckdaten des Hauses:
  • Doppelhaushälfte, wird massiv gebaut, kein KfW-Haus (EnEV 2016)
  • Zwei Vollgeschosse + Keller, EG+OG 68+68 qm, dazu noch ca. 30qm beheizter Kellerteil
  • Fußbodenheizung, kontrollierte Lüftungsanlage (Kontrollierte-Wohnraumlüftung) mit Wärmerückgewinnung und Enthalpiewärmetauscher
  • Keine Photovoltaikanlage primär
Danke Euch vielmals!
Viele Grüße
Nils
WilderSueden02.02.23 09:51
Wir bauen mit Sole-Wasser-Wärmepumpe. Einzug ist erst übernächstes Wochenende, deshalb kann ich dir zur Lautstärke wenig sagen, Sole-Wasser-Wärmepumpe haben aber den Ruf eher leiser zu sein. Gebohrt wurde bei uns, nachdem der Rohbau stand, direkt neben dem Haus. Die Leitungen kommen dann durch eine Kernbohrung ins Haus und danach kannst du überbauen. Für die Genehmigung hat die Bohrfirma eine Vollmacht bekommen. Hat vielleicht 2 Monate gedauert und kostete ca 500€

Da du eine Doppelhaushälfte baust ... der Tross ist recht groß und braucht Platz. Eventuell musst du die Straße sperren

Luftaufnahme eines Bauplatzes mit Rohbau, Kran und Baufahrzeugen
MaxiFrett02.02.23 09:59
Erfahrung erst seit ca 5 Monaten.

Es ist noch nichts passiert.
Laut Heizungsbauer sollte auch nichts großes passieren - in Zusammenhang mit der Sonde.
Wahrscheinlicher ist, dass die Heizung Probleme macht. Und da kann man wie überall auch mal ein Montagsmodell erwischen.

Vom Kompressor höre ich kaum etwas. Die Kontrollierte-Wohnraumlüftung ist lauter. Aber auch nur wenn man daneben steht.

In der Regel wird neben dem Haus gebohrt.
Platz braucht das Bohrgerät zum Aufstellen. Die Bohrung selbst ist unspektakulär.

Die Zeit bis zur Genehmigung kommt darauf an, wie tief ihr bohrt.
Bei uns durfte bis 100m der Landkreis die Genehmigung ausstellen -> geht relativ schnell.
Da wir aber 110m brauchten, musste Berlin das noch abnicken und die Strahlenschutzbehörde - wegen potentiellem Endlager.
Dauer ca 8 Wochen.
Alternative ist, wenn man wegen des Wärmebedarfs tiefer bohren muss aber nicht warten will, zwei Bohrungen zu machen.

Die Bohrung selbst wurde auch relativ spät bei uns gemacht: ca. 2-3 Wochen vor Heizungslieferung. Und hat auch nur 2 Tage gedauert.
sergutsh02.02.23 11:23
Wir haben auch bohren lassen. Bohrung muss einen Mindestabstand von der Grenze von 3 Meter haben. Um die Genehmigung und Bohrversicherung kümmerte sich das Bohrunternehmen selbst, alles hat um die 500€ gekostet und dauerte recht fix, nur wenige Wochen.

Das Bohrgerät war recht klein und hat eine Fläche von vielleicht nichtmal 1,0x2,0 beansprucht, plus Wassercontainer und Kompressor, also ebenfalls überschaubar.

Wir sind mit einer Bohrung auf volle Tiefe von 100 m gegangen. Gebohrt wurde als der Rohbau stand.

Zu erwähnen ist dass ich über 30 Anfragen verschickt hatte, auch überregional. Davon 7 Angebote erhalten, der Rest war langfristig ausgebucht. Die Angebote differierten von 7.900€ bis über 22k.

Zu der Lautstärke kann ich noch nichts berichten, der Heizi versichert aber dass die Pumpe sehr leise ist.

Den Unterschied der Sole-Wasser-Wärmepumpe zu der Luft-Wasser Wärmepumpe hat der Heizi in etwa so beschriebenen: der Betrieb von Luft-Wasser-Wärmepumpe ist mit dem Auto im Stadtverkehr vergleichbar: Beschleunigung-Bremsen, von der Temperatur der Außenluft abhängig. Die Erdwärmepumpe ist eher wie die Autobahnfart, die Pumpe tuckert gleichmäßig vor sich hin - also etwas schonender Betrieb. Ob es stimmt - wird sich zeigen.
Stephan—02.02.23 15:23
Unser Sole Wärmepumpe läuft seit 2 Monaten und schnurrt wenn überhaupt etwas mehr als ein Kühlschrank von 2010 (aber nur wenn sie wirklich mal richtig heizen muss). 2x 80m Bohrungen vorm Haus. Wenn man kaum Platz hat ginge aber auch unter dem Haus vor Betonage Bodenplatte, aber die Bohrung ist auch vorm Haus überbaubar. Bereue unsere Novelan bisher kein Stück und haben aktuell (messbar erst kurze Zeit) eine Jahresarbeitszahl von 6,17.
Also die Inbetriebnahme mit dem Alphainno. Hersteller war staunte er über die Durchlaufzeit von 24h/Start/Stopp (gut für lange Lebensdauer). Luft-Wasser-Wärmepumpe ist eine hässliche außen sichtbare Einheit.

Das Gerät bei uns ist wie ein großer Kühlschrank und nimmt genau diesen Platz im Hauswirtschaftsraum ein (plus die Leitungen Vor-/Rücklauf etc.) der Kompressor ist unten angeordnet und darüber das Speicher, alles sehr kompakt.
Kühlfunktion kann erst im Sommer festester werden.
Zeitlich hatten wir die Bohrung erst nach Einzug (Frost/Auslastung/Zeit). Wichtig ist wenn eine späte Bohrung erfolgt. Vorher 2x KG DN100 mit max. 15Grad Bögen einbauen zu lassen (Bodenplatte). Vor Baubeginn hätte den Vorteil das das Gerät noch Platz auf dem Grundstück hat aber man nie wieder an die Verschaltung käme, sollte mal etwas mit sein.
Mein Fazit bisher: absolut PRO Sole. 🙂
AxelH.02.02.23 16:24
Bohrung im Sommer 2018 vor fertigem Rohbau, 2 x 70 Meter.
Genehmigung Landkreis kam blitzschnell, € 353,13.
Inbetriebnahme der Heizung im Herbst 2018. Seitdem störungsfrei und flüsterleise.
Wärmepumpe 6kw heizt 190 m² KFW 55.
Elektrischer Zusatzheizstab wurde nach dem Estrichprogramm außer Betrieb gesetzt.
Jahresverbrauch ohne Photovoltaik ca. 4200 kwh.
Alles in allem: Genau die richtige Entscheidung. Jederzeit wieder.

P.S.: Für künftige Photovoltaik unbedingt Leerrohre legen lassen!

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