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ᐅ Smartmeter - noch kein Standard im Neubau?


Erstellt am: 24.05.2023 16:09

WilderSueden 24.05.2023 23:32
OWLer schrieb:

Hier im Forum gibt es extrem viele Exemplare, die einen Heidenaufwand darein stecken, ihre Wärmepumpe-Verbräuche Photovoltaik optimiert zu gestalten.
Wobei natürlich nach der Photovoltaik-Optimierung des Stromverbrauchs nicht mehr viel übrigbleiben dürfte. Und die günstigen Stromzeiten auch recht stark mit dem Ertrag der Photovoltaik korrelieren. Es würde mich wundern, wenn nach der Photovoltaik-Optimierung noch deutlich mehr als 10% über Tibber optimierbar wären. Wenn überhaupt sinnvoll, sind variable Stromtarife eher was für Leute ohne Photovoltaik, da die noch 100% der Optimierungsmöglichkeiten haben.

Tolentino 25.05.2023 01:18
Naja günstigen Strom gibt's ja vermutlich auch wenn kaum Verbrauch ist, also um 2 Uhr nachts? In der Regel gibt's da wenig Sonne. Aber vielleicht ist das Auto da noch nicht voll, der Trockner nochmal neu befüllt, die Spülmaschine vom Abendessengeschirr belegt. Ich spinne mal rum, wenn da die kWh vielleicht nur 0,07€ kostet, ist es besser das alles noch schnell mit Netzstrom zu erledigen und den Sonnenstrom von 5-7 Uhr eher einzuspeisen (für 0,08€)? weiß nicht ob das realistisch ist, aber ich könnte es mir vorstellen...

WilderSueden 25.05.2023 08:24
Tolentino schrieb:

Naja günstigen Strom gibt's ja vermutlich auch wenn kaum Verbrauch ist, also um 2 Uhr nachts?
Das war früher mal, als der Großteil von Atom- und Kohlekraftwerken kam. Die sind träge, entsprechend hat man versucht über günstigen Strom den Verbrauch an die Produktion anzupassen. Im Winter haben das Muster immer noch, im Sommerhalbjahr nicht. Eher genau das Gegenteil. Wenn mittags die ganzen Photovoltaik-Anlagen einspeisen, geht der Preis in den Keller.


Grafik: Deutschland-Strommix und Day-Ahead-Preise KW2 2023.


Diagramm: Deutsche Stromproduktion nach Quellen (Erneuerbar grün) und Börsenpreise 15.–21.05.2023.

hanghaus2023 25.05.2023 10:58
Haben wir nicht schon genug Strahlung von den ganzen smart phons? Nun auch noch smart meter?

Ich kenne das aus den USA. Da werden die Verbrauchswerte monatlich ausgelesen und in Rechnung gestellt. Nicht mit Abschlagszahlung und jährlich abrechnen. Da siehst immer gleich was Sache ist. Eine Grafik der letzten 12 Monate ist auch immer bei der Rechnung dabei. Das übrigens für Strom und Gas.

Es gibt wenig erfolgreiche Protestbewegungen in den USA wegen der Strahlung.

guckuck2 25.05.2023 12:04
Wer schließt sich schon gerne einem Protestzug an, an dem nur komplett Verstrahlte teilnehmen?
Gesund ist das ja sicher nicht.

Daniel_93 25.05.2023 12:08
Mal zurück zur Frage, dein Zähler ist eine moderne Messeinrichtung. Dieser kann sofern das dein Versorger schon anbietet zum intelligenten Messsystem (=Smartmeter) erweitert werden.
Du müsstest aber schon einen sehr hohen Verbrauch haben um durch Optimierung die Mehrkosten wieder rein zu holen...

In Zukunft steht mit intelligentem Messsystem wohl günstigere Tarife zur Verfügung, womit sich die Mehrkosten schneller wieder reinholen lassen.
photovoltaikstromverbrauchstrahlungrechnungmesssystemmehrkosten