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ᐅ Nebenkosten gleich NULL


Erstellt am: 11.10.2011 17:43

Slimjim81 15.10.2011 14:48
Hi,
Also das man die Nebenkosten also Betriebskosten nicht auf null bekommt ist schon klar, aber das ziel ist ja, ich denke mal das will jeder, die Betriebskosten so gering wie möglich zu halten.
Ich mir also mal versucht ein paar Durchschnittswerte zusammen zu rechnen.
Die Photovoltaikanlage mit 23m² Modulfläche und einem 30kwp (maximales irgendwas), Südausrichtung und 45° Dachneigung soll im Jahr ca. 2700kwh erzeugen. Bei 25cent/kwh macht das 675€.
Wenn ich jetzt gleichzeitig Strom in das Netz einspeise und Strom aus dem Netz beziehe, zahle ich 16 Cent/kwh, bekomme aber auch gleichzeitig 25Cent. Geht der Strom aber nur in eine Richtung (1.Einspeisung/2.Beziehung) bekomme ich 1. 25 Cent oder 2. zahle ich 25 Cent.

Ein 3 Personenhaushalt verbraucht im schnitt ca. 3200kwh. Macht bei 25 Cent 800€ im Jahr.

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe verbraucht im Schnitt 5000kwh bei 16 Cent macht das 800€.

Zusammenfassung:
800€ Wärmepumpe
+800€ Haushaltsstrom
=1600€
- 675€ Gegenrechnung der Photovoltaikanlage (Ertrag aus der Netzeinspeisung)
=925€ Stromkosten im Jahr
macht pro Monat ca. 77€

Würde diese theoretische Rechnung hinkommen?
Wenn jemandere Angaben hat wär ein Bsp. nicht schlecht.

MfG

ralph12345 21.11.2011 13:04
Vergiss den Ansatz. Du vergisst die Investitionskosten. Was würde es Dir nutzen hättest Du tatsächlich Betriebskosten = 0 wenn Du dafür hunderttausende investieren müsstest?

Die Photovoltaikanlage liefert Dir Geld. (Den Strom bekommt die Stromfirma, nicht Du). Also vergiss mal für einen Augenblick Deinen Stromverbrauch und betrachte die Photovoltaikanlage ganz für sich alleine.

Die Photovoltaikanlage kostet gewaltig Geld. Wirtschaftlich betrachtet bekommst Du aus der Investition Photovoltaikanlage eine Rendite die so bei 5-7% liegt, je nach Förderung, Anschaffungspreis und Reparaturbedarf. Aktuelle Zahlen müsstest Du mal suchen. Es Rechnet sich, die Frage ist, ob man als Hausbauer soviel Geld über hat um sich eine Wertanlage aufs Dach zu packen. In der Regel verkauft man beim Hausbau seine Wertanlagen um das Kapital zum bauen zu verwenden.

Als Stromlieferant nutzt Dir die Anlage nix, wie gesagt, der Strom geht nicht in Deine Geräte sondern zum E-Werk. Der Strom fällt im Sommer an, primär zur Mittagszeit. Die Luftwärmepumpe braucht Strom wenn das Wasser warm gemacht wird, also zur Badezeit morgens und abends sowie Heizung im Winter. Zum kochen reichts eh nicht. Du bräuchtest Batterien. Grosse...

Willst Du noch mehr Energie sparen, dann mach Dein Wasser anders warm, Erdwärmepumpe oder solaranlage mit Heizungsunterstützung, aber eine Luftwärmepumpe, Kontrollierte-Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung ist da doch schon mal ein super Weg.

Sparsamerer Kühlschrank oder Waschmaschine, Induktionshert etc sind auch immer noch Potential.

Micha&Dany 22.11.2011 06:06
Hallo
Slimjim81 schrieb:
Hi,
Ich mir also mal versucht ein paar Durchschnittswerte zusammen zu rechnen.
Die Photovoltaikanlage mit 23m² Modulfläche und einem 30kwp (maximales irgendwas), Südausrichtung und 45° Dachneigung soll im Jahr ca. 2700kwh erzeugen.

Also die Zahlen stimmen leider schon mal nicht so ganz:
(1) Mit 23m² bekommst Du garantiert keine Leistung von 30kWp hin - 3kWp sind weit aus realistischer (kommt auf die verwendeten Module an)
(2) es gibt kein "maximales irgendwas" in der Photovoltaik - die "maximas" sind die zur Verfügung stehende Fläche und das zur Verfügung stehende Kapital - sonst nixx 😉
(3) wieviel Strom Du mit einer bestimmten Anlagenleistung erzeugen kannst, hängt vor allem auch von Deinem Wohnort ab. Hier im Ruhrgebiet kannst Du von 850 kWh/kWp ausgehen (macht bei einer 3kWp-Anlage im Durchschnitt 2550 kWh/a), in München kannst Du mit ca 980 kWh/kWp rechnen (=2940kWh/a). Die Vergütung liegt 2011 bei 28,74 Ct/kWh (=733 Euro/a im Ruhrgebiet / 845 Euro/a in München)
Slimjim81 schrieb:

Bei 25cent/kwh macht das 675€.
Wenn ich jetzt gleichzeitig Strom in das Netz einspeise und Strom aus dem Netz beziehe, zahle ich 16 Cent/kwh, bekomme aber auch gleichzeitig 25Cent.

16 Ct? Wo gibt es heute noch so einen Strompreis??
Hier bei uns zahle ich 21 Ct und habe schon den Brief bekommen, dass die Strompreise zum 1.1.2012 erneut "angepasst" werden...
Slimjim81 schrieb:

Geht der Strom aber nur in eine Richtung (1.Einspeisung/2.Beziehung) bekomme ich 1. 25 Cent oder 2. zahle ich 25 Cent.
😕
Slimjim81 schrieb:

Ein 3 Personenhaushalt verbraucht im schnitt ca. 3200kwh. Macht bei 25 Cent 800€ im Jahr.
Die Luft-Wasser-Wärmepumpe verbraucht im Schnitt 5000kwh bei 16 Cent macht das 800€.
Zusammenfassung:
800€ Wärmepumpe
+800€ Haushaltsstrom
=1600€
- 675€ Gegenrechnung der Photovoltaikanlage (Ertrag aus der Netzeinspeisung)
=925€ Stromkosten im Jahr
macht pro Monat ca. 77€
Würde diese theoretische Rechnung hinkommen?
Wenn jemandere Angaben hat wär ein Bsp. nicht schlecht.
MfG

Ja, ungefähr kommt diese Rechnung hin. Was fehlt: der Eigenverbrauch.
Man hat die Möglichkeit seinen selbstgenutzten Strom selber zu verbrauchen. Wenn man bis zu 30% seines Strom selber verbraucht bekommt man dafür 12,36Ct, verbraucht man mehr als 30% selber bekommt man 16,74 Ct.
Ob sich die Eigenverbrauchsregelung rechnet muss jeder für sich selber herausfinden. Bei uns wird nämlich am Tag sehr wenig Strom verbraucht, da keiner zu Hause ist. Wer allerdings sein Büro im Haus hat und von dort aus arbeitet, hat am Tag einen höheren Verbrauch... Also einfach mal das eigene Nutzerverhalten analysieren.

Eine Beispielhafte Wirtschaftlichkeitsbetrachtung findet Ihr auch hier:


@Gartenbau:
Was mir Betriebskosten von "0" bringen? Naja, wenn ich 100 Euro im Monat für Energie (Strom, Wärme) ausgeben muss und mir meine Photovoltaikanlage 100 Euro / Monat in die Kasse spült und dabei 10000 Euro gekostet hat, dann ist die Anlage nach 8,3 Jahren amortisiert und ab da beginne ich zu sparen - und zwar 100 Euro / Monat = 1200 Euro/a
Finde ich sehr verlockend 😀

Grüße
Micha 😎

€uro 22.11.2011 12:43
Slimjim81 schrieb:
...Die Luft-Wasser-Wärmepumpe verbraucht im Schnitt 5000kwh
Wie kommt man darauf ??
Sowohl der Bedarf, alsauch der Verbrauch richten sich nach den spezif. individuellen Bedingungen. Bei ungenügender Planung ist bei Luftwärmepumpe die Differenz zw. Bedarf und Verbrauch leider deutlich geringer als erwartet. Nur bei exakt und penibel geplanten Anlagen erreicht man Jahresarbeitszahl von ca. 3,5!

v.g.

€uro 22.11.2011 12:46
Micha&Dany schrieb:
...Eine Beispielhafte Wirtschaftlichkeitsbetrachtung findet Ihr auch hier:...
Hier schlummern ganz andere Probleme, die mit Photovoltaik Schönrechnung wohl kaum zu kompensieren sind!

v.g.

ralph12345 22.11.2011 16:39
Micha&Dany schrieb:
@Gartenbau:
Was mir Betriebskosten von "0" bringen? Naja, wenn ich 100 Euro im Monat für Energie (Strom, Wärme) ausgeben muss und mir meine Photovoltaikanlage 100 Euro / Monat in die Kasse spült und dabei 10000 Euro gekostet hat, dann ist die Anlage nach 8,3 Jahren amortisiert und ab da beginne ich zu sparen - und zwar 100 Euro / Monat = 1200 Euro/a
Finde ich sehr verlockend 😀

Grüße
Micha 😎
Für Betriebskosten = 0 brauchts etwas mehr als nur eine Photovoltaikanlage. Zumindest mal eine Heizungsart wie Erdwärmepumpe. Die gibts nicht umsonst. Die Photovoltaikanlage die Dir allen Strombedarf abnimmt braucht auch mehr als nur ein paar Paneele für 10000€. Da kannst Du getrost dein Dach pflastern und Deinen Keller für die Regenzeit mit Akkus vollstellen.

Das Problem mit den regenerativen Energien ist, daß jeder glaubt mit einem Inevst von ein paar tausend Euro spare man Unsummen. Das Gegenteil ist richtig. Was nicht heisst, daß das ganze schlecht ist. Ökologisch mag es Sinn machen. Finanziell nur selten.
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