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ᐅ Richtiges Rohrsystem & passende Durchmesser für Sanitär?


Erstellt am: 11.06.2017 21:33

Stefanseiner 11.06.2017 21:33
Hallo zusammen,

bei unserem Altbauprojekt möchte ich sämtliche (Rohr-)Leitungen neu verlegen.
Jedoch habe ich vorab schon 2 Fragen:

- für Aluminium-Verbundrohr, welches System ist besser: zum Quetschen oder zum Verschrauben?
- welche Durchmesser nutzt man generell für Heizkörper und Brauchwasser?

Aufteilung wird sein:
Keller: Heizungsanlage im Keller, dort zusätzlich nur 1x Kaltwassernetnahme (Waschmaschine extra, mit Regenwasserspeisung)
EG: Küche mit 1 Spüle (warm + kalt) + Geschirrspüler,
Bad mit Dusche + Waschbecken (Toilette geht extra, mit Regenwasserspeisung),
5 Heizkörper für 5 Räume, zus. 90m²
DG: Bad mit mit Dusche + Waschbecken (Toilette geht extra, mit Regenwasserspeisung),
4 Heizkörper für 4 Räume, zus. 65m²

Tom1607 12.06.2017 06:39
Hallo,

so einfach ist das leider nicht. Zum festlegen der Rohre für die Heizung muss man wissen wie viel Heizbedarf du hast entsprechend wird der Rohrquerschnitt gewählt.

Beim Wasser ist es einfacher. Steigleitung 32'er Kunststoffrohr oder 28'er Edelstahlrohr. Zuleitung 20'er Kunststoffrohr innerhalb des Bads dann 16'er. Am besten du legst einen Ring dann kann man den Rohrquerschnitt entspannt sehen.

Zu der Verarbeitung. Ich verwende Rehau das ist mit schiebehülsen der Vorteil bei diesem Rohr ist das die Verbinder den Rohrquerschnitt nicht verjüngen. Alternativ nehme ich auch Geberit Mepla und Mapress sowie Sanipex (Schraubverbinder). Du musst halt wissen das du bei Press und schiebe hülsen Verbindungen Spezialmaschinen brauchst.

Alternativ die Stecksysteme wie z.B. das Geberit Pushfit da brauchst du kein Spezialwerkzeug (ausser den Kalibriere).

Stefanseiner 12.06.2017 07:36
Tom1607 schrieb:
Zum festlegen der Rohre für die Heizung muss man wissen wie viel Heizbedarf du hast entsprechend wird der Rohrquerschnitt gewählt.

Kann man das als Laie machen oder gibt's Richtwerte? Alternativ: ein Vor-Ort Termin mit Energieberater zwecks KFW-Einschätzung steht eh noch aus, vermutlich sollte der das dann auch abschätzen können.
Tom1607 schrieb:
Beim Wasser ist es einfacher. Steigleitung 32'er Kunststoffrohr oder 28'er Edelstahlrohr. Zuleitung 20'er Kunststoffrohr innerhalb des Bads dann 16'er.
Die Begrifflichkeiten sind mir neu aber ich vermute mal:
- Steigleitung = Hauptleitung vom Keller an hoch in die Etagen
- Zuleitung = pro Raum (also 1x 20er für Küche, 1x 20er je Bad)
- 16er für jeden Anschluss

Ich hab mal wo gelesen, dass für Warmwasser dünnere Querschnitte empfohlen werden (durchgängig 16mm) damit schneller warmes Wasser kommt.
Das funktioniert dann vermutlich nur wenn sobald jemand duscht nicht parallel noch am Waschbecken Wasser abgegriffen wird, oder?
Tom1607 schrieb:
Am besten du legst einen Ring dann kann man den Rohrquerschnitt entspannt sehen.
Ok das wäre zu überlegen.
Ich hab vor gut 10 Jahren mal beim Innenausbau eines Fertighauses mitgewirkt und erinnere mich, dass die Wasserversorgung pro Etage so gelöst war:
Zuleitung zur Dusche -> zum Waschbecken -> ggf. zur Spüle in der Küche. Alles selber Querschnitt (keine Ahnung welcher), keine Ringleitung, keine Umwälzpumpe.
Tom1607 schrieb:
Zu der Verarbeitung.....
Ich dachte eher daran, ob beide Systeme zu 100% sicher und ausgereift sind, oder ob sich eines eher für Langzeitzuverlässigkeit eignet.
Ich vermute hier mal dass die Schraubsysteme hautsächlich dafür ausgelegt sind, dass man sie irgendwann wieder lösen kann wohingegen die Presssysteme primär für Dauer / Unterputz / unter Estrich gedacht sind.
Tom1607 schrieb:
Du musst halt wissen das du bei Press und schiebe hülsen Verbindungen Spezialmaschinen brauchst.
Ja habe ich gesehen, wobei es da auch Hand-Presszangen gibt

Lumpi_LE 12.06.2017 08:12
Arbeiten an Trinkwasserleitungen gehören in die Hände eines Sanitärinstallateurs und nicht in die eines Sozialpädagogen.
Mal davon abgesehen, dass du die Arbeiten gar nicht ausführen darfst hast du im Schadensfall ein ernsthaftes Problem, da hier keine Versicherung greift.
Dein offensichtliches Unwissen zu dem Thema unterstreicht das nur noch...

Das klingt hart, aber muss leider gesagt werden.
Selber Wasserhähne anschrauben oder ein Waschbecken installieren passt dann eher zum DIY.

Stefanseiner 12.06.2017 09:28
Lumpi_LE schrieb:
Arbeiten an Trinkwasserleitungen gehören in die Hände eines Sanitärinstallateurs und nicht in die eines Sozialpädagogen.[...]Dein offensichtliches Unwissen zu dem Thema unterstreicht das nur noch....

Danke für diesen hilfreichen Beitrag zu meiner Frage.
Und genau deswegen bin ich hier - um diese Wissenslücke zu füllen.
Möchtest Du dazu beitragen?

Lumpi_LE 12.06.2017 09:40
Wie gesagt du darfst das nicht und helfen kann man dir da auch nicht.

Wenn morgen zu dir ein Klempner kommt und sagt er will ab nächste Woche eine 10. Klasse in Deutsch und Geschichte unterrichten und brauch dafür mal noch schnell den Stoff was man denen jetzt beibringt und wie man das vermittelt - was sagst du dem?
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