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ᐅ Preis für Einfamilienhaus oder Doppelhaushälfte - Erfahrungen?

Erstellt am: 28.11.14 23:34
F
fragesteller
Hallo,
Ich bin ein bisschen am verzweifeln, auf der Suche nach Informationen über Preise für den Hausbau. Also nicht weil es zu wenige wären, nur zu widersprüchliche.

Mit ist klar, dass bspw Nebenkosten von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich sind, der Ausbau eine große Rolle spielt, aber eine grobe Abschätzung um zu wissen, ob ich halbwegs realistisch schätze, wäre gut. Irgendwie müssen wir entscheiden, ob wir uns mit der Bank unterhalten sollen, oder ob das sinnlos ist :-/

Wir wollen in der Mitte von BaWü bauen, das Grundstück wird in Stadtrandlage und voll erschlossen sein. Die Preise für das Grundstück spielen auch gerade keine Rolle, die kenne ich.

Was wir uns vorgestellt hatten, war das folgende. Die Zahl jeweils die qm

Keller:
  • Hauswirtschaftsraum - 5 (Fensterlos ist okay)
  • Arbeitszimmer - 6 (Fensterlos ist okay)
  • Lagerraum - 10 (Fensterlos ist okay)
  • Bibliothek/Spielezimmer/Gästezimmer - 15 (erstmal nicht ausgebaut, gerne mit Fenster)
  • Hobbyraum - 20 (erstmal nicht ausgebaut, gerne mit Fenster)
  • Ich weiß, da fehlen noch 19qm...
EG:
  • Küche - 10
  • Badezimmer mit Badewanne, Dusche, Toilette - 10
  • Elternschlafzimmer - 15
  • Wohn- und Esszimmer - 40
1. OG:
  • Badezimmer mit Dusche und Toilette - 10
  • Kinderzimmer mit "Küchenvorbereitung" - 15
  • Kinderzimmer - 15
  • Kinderzimmer - 15
  • Gästezimmer - 20
Mir wäre dabei eine Fußbodenheizung, eine Lüftungsanlage und große Fenster wichtig. So Dinge wie Laminat legen oder Tapezieren können wir selbst, aber Handwerker sind wir keine. Die Gestaltung von Außenflächen ist erst einmal egal, wäre nicht der erste Garten, den wir anlegen.

Die Küchenvorbereitung ist dabei die Idee, dass wir eventuell später irgendwann den ersten Stock als Einliegerwohnung vermieten wollen. Ein Zimmer müsste dann zur Küche ausgebaut werden, entsprechend wollte ich Strom und Wasser schon hochlegen.

Meine Schätzung waren 1.500€/qm Fläche in EG und OG (je 75), 45.000€ Nebenkosten, 40.000€ für den Keller, 10.000€ für Carport oder Garage, 10.000€ für die Küche, 10.000€ Reserve. Gesamt also 340 T€ ohne Grundstück oder Grundererwerbssteuer, ansonsten aber komplett.

Haltet ihr das für realistisch?

Vielen Dank!
F
fragesteller
29.11.14 15:45
Auf Seite 1 ist eine Schätzung, da sieht man die Kosten für Boden und Tapete einzeln zusätzlich 🙁
B
Bauexperte
29.11.14 20:28
@DNL

In den € 1.600,00 sind Boden-/Wandfliesen in Diele, Gäste-WC und Bad enthalten, aber keinerlei Malerarbeiten.
Y
ypg
29.11.14 23:07
40Tausend irgendwo einzusparen, das wäre ein Problem. Das kann man bei einem Einfamilienhaus nicht. Es sind nicht irgendwelche Rollläden oder eine Lüftungsanlage, die man dann einspart. ...
Ein Keller ist immer zusätzlich - entweder man kann sich ihn Leisten oder nicht.
Und es ist eine eigene Raumaufteilungsplanung, die muss vom Grundsatz passen!
... wie Du jetzt schon selbst siehst und daran zweifelst 😉 (weiter oben zu lesen)

Ihr solltet Euch fragen, warum der Keller Prio hat!
F
fragesteller
29.11.14 23:22
ypg schrieb:
40Tausend irgendwo einzusparen, das wäre ein Problem. Das kann man bei einem Einfamilienhaus nicht.
jein. Kosten entstehen bspw durch das Grundstück - wo und wie groß macht mehr aus als der Keller. Auch die Frage, ob ein Hobbyraum eingebaut wird und ob Eltern und Kinder in getrennten Stockwerken sind ist nicht billig. Die Garage kostet ebenfalls nicht wenig und kann ggf später gebaut werden - Ein Keller kann nicht nachgerüstet werden.
Ihr solltet Euch fragen, warum der Keller Prio hat!
Weil wir sehr schlechte Erfahrungen mit mangelnden Stauraum gemacht haben, der Kellerpreis mit Blick auf die Grundstückspreise relativiert wird, und er so deutlich günstiger ist, als die gleiche Menge an Platz anderswo. Der Ausbau zum Wohnkeller war meine Idee, um die Trennung Eltern-Kinder-Arbeit umsetzen zu können, da legt sie keinen großen wert drauf.

Aber natürlich werden wir andere Optionen durchrechnen. Eventuell lässt sich Stauraum anderweitig sinnvoll lösen und sie sich so vom Keller lösen. Aber Platz-Kosten-Verhältnis ist (zumindest beim nicht ausgebauten) Keller ja eigentlich nicht schlecht.

So oder so - wir haben eine Reihe von Must-Haves, eine Mindestgröße, ein Budget, Wünsche an den Platz und dann eine Reihe von hätte-gern.

Danke für die Denkanstöße!
D
DNL
29.11.14 23:34
Wir wollten aus den selben Gründen sehr gerne einen Keller bauen. Das Baugrundgutachten hat uns da kräftig ernüchtert.
Will sagen: nicht auf jedem Grundstück kann man einen Keller bauen.

Ich habe ein Angebot für einen Keller mit vier Räumen mit etwa 60qm über 45.000 bekommen. Ohne Erdarbeiten
Y
ypg
29.11.14 23:52
Ein Keller nur für Stauraum ist sehr kostenintensiv.
Aber ich kenne Eure Preise für die Grundstücke nicht. Habt Ihr wirklich die Möglichkeit, ein preisgünstigeres kleineres Grundstück zu bekommen, wo sich dann der Kellerbau lohnt?
Habt Ihr die Wahl? Wenn ja, wäre es selten 🙂

Stauraum lässt sich auch anders realisieren, auch die Trennung von Eltern/Kind ist fraglich, sofern die Kinder noch so klein sind, dass sie 24/7 Betreuung brauchen.

Ich persönlich halte nichts von Stauraum, welcher nicht dort ist, wo man ihn braucht (Fahrräder im Keller -> schlecht, Garderobe und Putzmittel im Keller -> schlecht, Wäsche im Keller -> ungut)
Für alles braucht man eine Alternative (Gartenhaus, Abstellraum EG sowie OG) bzw wäre zumindest praktischer. ...

Gruss Yvonne
kellerstauraumgrundstück