ᐅ Preis für Einfamilienhaus oder Doppelhaushälfte - Erfahrungen?
Erstellt am: 28.11.14 23:34
F
fragesteller
Hallo,
Ich bin ein bisschen am verzweifeln, auf der Suche nach Informationen über Preise für den Hausbau. Also nicht weil es zu wenige wären, nur zu widersprüchliche.
Mit ist klar, dass bspw Nebenkosten von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich sind, der Ausbau eine große Rolle spielt, aber eine grobe Abschätzung um zu wissen, ob ich halbwegs realistisch schätze, wäre gut. Irgendwie müssen wir entscheiden, ob wir uns mit der Bank unterhalten sollen, oder ob das sinnlos ist :-/
Wir wollen in der Mitte von BaWü bauen, das Grundstück wird in Stadtrandlage und voll erschlossen sein. Die Preise für das Grundstück spielen auch gerade keine Rolle, die kenne ich.
Was wir uns vorgestellt hatten, war das folgende. Die Zahl jeweils die qm
Keller:
Die Küchenvorbereitung ist dabei die Idee, dass wir eventuell später irgendwann den ersten Stock als Einliegerwohnung vermieten wollen. Ein Zimmer müsste dann zur Küche ausgebaut werden, entsprechend wollte ich Strom und Wasser schon hochlegen.
Meine Schätzung waren 1.500€/qm Fläche in EG und OG (je 75), 45.000€ Nebenkosten, 40.000€ für den Keller, 10.000€ für Carport oder Garage, 10.000€ für die Küche, 10.000€ Reserve. Gesamt also 340 T€ ohne Grundstück oder Grundererwerbssteuer, ansonsten aber komplett.
Haltet ihr das für realistisch?
Vielen Dank!
Ich bin ein bisschen am verzweifeln, auf der Suche nach Informationen über Preise für den Hausbau. Also nicht weil es zu wenige wären, nur zu widersprüchliche.
Mit ist klar, dass bspw Nebenkosten von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich sind, der Ausbau eine große Rolle spielt, aber eine grobe Abschätzung um zu wissen, ob ich halbwegs realistisch schätze, wäre gut. Irgendwie müssen wir entscheiden, ob wir uns mit der Bank unterhalten sollen, oder ob das sinnlos ist :-/
Wir wollen in der Mitte von BaWü bauen, das Grundstück wird in Stadtrandlage und voll erschlossen sein. Die Preise für das Grundstück spielen auch gerade keine Rolle, die kenne ich.
Was wir uns vorgestellt hatten, war das folgende. Die Zahl jeweils die qm
Keller:
- Hauswirtschaftsraum - 5 (Fensterlos ist okay)
- Arbeitszimmer - 6 (Fensterlos ist okay)
- Lagerraum - 10 (Fensterlos ist okay)
- Bibliothek/Spielezimmer/Gästezimmer - 15 (erstmal nicht ausgebaut, gerne mit Fenster)
- Hobbyraum - 20 (erstmal nicht ausgebaut, gerne mit Fenster)
- Ich weiß, da fehlen noch 19qm...
- Küche - 10
- Badezimmer mit Badewanne, Dusche, Toilette - 10
- Elternschlafzimmer - 15
- Wohn- und Esszimmer - 40
- Badezimmer mit Dusche und Toilette - 10
- Kinderzimmer mit "Küchenvorbereitung" - 15
- Kinderzimmer - 15
- Kinderzimmer - 15
- Gästezimmer - 20
Die Küchenvorbereitung ist dabei die Idee, dass wir eventuell später irgendwann den ersten Stock als Einliegerwohnung vermieten wollen. Ein Zimmer müsste dann zur Küche ausgebaut werden, entsprechend wollte ich Strom und Wasser schon hochlegen.
Meine Schätzung waren 1.500€/qm Fläche in EG und OG (je 75), 45.000€ Nebenkosten, 40.000€ für den Keller, 10.000€ für Carport oder Garage, 10.000€ für die Küche, 10.000€ Reserve. Gesamt also 340 T€ ohne Grundstück oder Grundererwerbssteuer, ansonsten aber komplett.
Haltet ihr das für realistisch?
Vielen Dank!
ypg schrieb:
Ein Keller nur für Stauraum ist sehr kostenintensiv.So häufig ich dir zustimme, ist es hier nicht der Fall :-)Wenn ich überirdisch dichten 60qm Stauraum baue, zahle ich dafür sicher mehr als 50.000€.
An dieser Stelle kann man wieder die Diskussion führen, ob man die Sachen alle braucht, die man da lagert.
Ich weiß, dass wir damit Probleme kriegen werden, in einem Haus zu wohnen, das keinen Keller hat und wir werden nicht über Nacht zu wegschmeißen :-)
Fahrräder und Gartensachen sollten da eh nicht rein.
Ich kann also sehr gut verstehen, dass man unbedingt Mengen an Stauraum haben möchte, der dann vor diesem Hintergrund im Keller am günstigsten ist.
Stauräume in Häusern ohne Keller:
https://www.hausbau-forum.de/index.php?threads/10841/
DNL schrieb:
Wenn ich überirdisch dichten 60qm Stauraum baue, zahle ich dafür sicher mehr als 50.000€.
An dieser Stelle kann man wieder die Diskussion führen, ob man die Sachen alle braucht, die man da lagert.Richtig! Mein Mann, als ur-bayrischer Verfechter eines Kellers hat irgendwann auch bei den Kosten eingesehen, dass wir keinen Keller brauchen. Wir haben einen (Kriech-) Boden, der für Dekokram und Ski herhällt, in einer Woche bekommen wir unser Gartenhaus mit knapp 10 qm. Dazu noch unser Hauswirtschaftsraum, der 12 qm ist und Werkzeuge u.ä. vorhält.
DNL schrieb:
So häufig ich dir zustimme, ist es hier nicht der Fall 🙂
Wenn ich überirdisch dichten 60qm Stauraum baue, zahle ich dafür sicher mehr als 50.000€.
An dieser Stelle kann man wieder die Diskussion führen, ob man die Sachen alle braucht, die man da lagert.
Ich weiß, dass wir damit Probleme kriegen werden, in einem Haus zu wohnen, das keinen Keller hat und wir werden nicht über Nacht zu wegschmeißen 🙂
Fahrräder und Gartensachen sollten da eh nicht rein.
Ich kann also sehr gut verstehen, dass man unbedingt Mengen an Stauraum haben möchte, der dann vor diesem Hintergrund im Keller am günstigsten ist.
Stauräume in Häusern ohne Keller:
https://www.hausbau-forum.de/index.php?threads/10841/Jepp, ich finde das schon irre, 45 bis 50000 zu finanzieren, um Stauraum für "alles andere" zu haben 😉
DNL schrieb:
Ja eben, stell dir vor, stattdessen würde man das Haus 60qm größer planen und dafür 100000€ in die Hand nehmen. Da macht der Keller eindeutig mehr Sinn.
;-)@DNL : es geht nicht darum, das Haus 60 qm größer zu planen - es geht darum, im Monat 200 Euro für Fläche zu bezahlen, die man meiner Meinung und objektiv gesehen nicht braucht.
Natürlich braucht man Abstellfläche! Und das bitte nicht zu wenig! Nur sollte sie vernünftig dort geplant werden, wo man sie wirklich braucht. Wenn man eh mit jedem Tausender rechnen muss, dann sollten 15-20qm im Haus auf 2 Ebenen verteilt ausreichen, dazu event. eine Garage und Gartenhaus. (Doppelgarage scheint ja aber heutzutage schon Standard zu sein - zumindest in der Planung oder in der Wunschliste)
Wer ist denn bereit, für jedes Werk- oder Spielzeug, Fahrrad und Gartengerät, Putzzeug oder Wäsche die Treppe zu benutzen? Der Fuhrpark der Kinder wird zB bestimmt nicht im Keller landen 😉
Ausserdem fällt unter dem Dach natürlicher Stauraum, sehr kostenneutral, an, wie @Jaydee auch schreibt.
Ich schreibe das nicht, um jemanden zu überreden , sondern um mal darüber nachzudenken, ob man die teure Fläche wirklich braucht.
Gruss Yvonne
N
nordanney30.11.14 20:00ypg schrieb:
@DNL
Ausserdem fällt unter dem Dach natürlicher Stauraum, sehr kostenneutral, an, wie @Jaydee auch schreibt.Stimmt, Drempel etwas höher und man hat eine Menge (fast kostenlosen) Stauraum. Ein Dach / Dachboden braucht fast jedes Haus (Flachdächer mal ausgenommen). Wir müssen sogar auf eine Garage verzichten und haben uns daher ein ca. 16qm großes Gartenhaus gebaut (ca. 2.000€).
Das Haus wurde daher nicht anders geplant, das DG vergrößern war vom Preis her nicht der Rede wert. Von daher haben wir wirklich einige zehntausend Euro gespart 🙂
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