ᐅ Planung Bau Einfamilienhaus 150qm im Münchener Umland auf 450m2 Grundstück
Erstellt am: 08.05.24 00:41
TechnikMeister08.05.24 00:41
Liebes Forum,
wir (Ehepaar mit kleinen Kindern) haben gerade ein Grundstück im Münchener Umland, 450 m2) erstanden. Der Altbestand wird abgerissen, baurechtlich ist alles recht entspannt (Kein Bebauungsplan, Eckgrundstück), keine Hanglage etc.
Wir planen die Errichtung eines neuen EFHs:
Unser aktuelle (geplantes) Vorgehen:
1.) Wir "reden" mit den üblichen Fertighausanbietern, schauen mal und verhandeln die Verträge ausführlich mit Hilfe vom Fertighausexperten und dem Vertragsrechtsanwalt des Bauherren-Schutzbunds
2.) Wir beauftragen einen Architekten mit der Leistungsphase 1-4 (ca. 8.500 EUR brutto pauschal), und fragen dann mal bei GUs so an und schauen mal wie es so läuft.
Idee dahinter:
- Ich habe in Oberbayern keinen GU gefunden, der "einfach so" ein Angebot erstellt (so wie Fertighausanbieter das tun)
- Wenn wir die 8.500 EUR für den Architekten ausgegeben haben und dann am Ende feststellen, dass massiv 150 TEUR teurer ist als ein Fertighaus, dann ist die Entscheidung sowieso klar.
- Schön wäre es, wenn der Architekt dann mehrere ihm bekannte GUs in Oberbayern anfragen würde
- Insgesamte Idee wäre es, möglichst spät erst den Vertrag mit dem GU/Fertighausanbieter zu unterschreiben, weil danach die Verhandlungsposition erheblich sinkt.
Was wir bisher bzgl. GU / Architekten gemacht haben:
- Ich habe GUs in Oberbayern gegoogelt und die angeschrieben, Ergebnisse eher gemischt
- Ich habe 15 Architekten in Oberbayern angeschrieben, Ergebnisse eher gemischt
- Ein größerer GU aus Oberbayern hat mir auf Nachfrage seine 2 externen "Haus-Architekten" empfohlen. Eine Architekt hat ganz patent zurückgeschrieben, und bei dem ist wenigstens auch klar, dass er am Fliessband in München Wohnhäuser baut.
Was meint Ihr zu unserem Vorgehen? Was sind Eure Tipps, besonders zum Thema GU/ Architektensuche. Wir können hier leider nicht auf Empfehlungen aufbauen. HOAI machen wir auf keinen Fall, ich habe bisher aber auch den Eindruck das kriegt man gut rausverhandelt.
Oder halt die Schleife mit Architekt / GU sparen und einfach direkt zum Fertighausbauer?
Herzlichen Dank!
wir (Ehepaar mit kleinen Kindern) haben gerade ein Grundstück im Münchener Umland, 450 m2) erstanden. Der Altbestand wird abgerissen, baurechtlich ist alles recht entspannt (Kein Bebauungsplan, Eckgrundstück), keine Hanglage etc.
Wir planen die Errichtung eines neuen EFHs:
- ca. 150-180qm Wohnfläche, 2 Vollgeschosse, kein Keller, Satteldach
- 1er-Garage mit direkter Tür ins Haus
- Orientierung an KFW40 mit Belüftungsanlage Richtung Passivhaus
- Luftwärmepumpe
- Inkl. Split-Klimaanlage (1 oder 2)
- Fußbodenheizung
- Zisterne
Unser aktuelle (geplantes) Vorgehen:
1.) Wir "reden" mit den üblichen Fertighausanbietern, schauen mal und verhandeln die Verträge ausführlich mit Hilfe vom Fertighausexperten und dem Vertragsrechtsanwalt des Bauherren-Schutzbunds
2.) Wir beauftragen einen Architekten mit der Leistungsphase 1-4 (ca. 8.500 EUR brutto pauschal), und fragen dann mal bei GUs so an und schauen mal wie es so läuft.
Idee dahinter:
- Ich habe in Oberbayern keinen GU gefunden, der "einfach so" ein Angebot erstellt (so wie Fertighausanbieter das tun)
- Wenn wir die 8.500 EUR für den Architekten ausgegeben haben und dann am Ende feststellen, dass massiv 150 TEUR teurer ist als ein Fertighaus, dann ist die Entscheidung sowieso klar.
- Schön wäre es, wenn der Architekt dann mehrere ihm bekannte GUs in Oberbayern anfragen würde
- Insgesamte Idee wäre es, möglichst spät erst den Vertrag mit dem GU/Fertighausanbieter zu unterschreiben, weil danach die Verhandlungsposition erheblich sinkt.
Was wir bisher bzgl. GU / Architekten gemacht haben:
- Ich habe GUs in Oberbayern gegoogelt und die angeschrieben, Ergebnisse eher gemischt
- Ich habe 15 Architekten in Oberbayern angeschrieben, Ergebnisse eher gemischt
- Ein größerer GU aus Oberbayern hat mir auf Nachfrage seine 2 externen "Haus-Architekten" empfohlen. Eine Architekt hat ganz patent zurückgeschrieben, und bei dem ist wenigstens auch klar, dass er am Fliessband in München Wohnhäuser baut.
Was meint Ihr zu unserem Vorgehen? Was sind Eure Tipps, besonders zum Thema GU/ Architektensuche. Wir können hier leider nicht auf Empfehlungen aufbauen. HOAI machen wir auf keinen Fall, ich habe bisher aber auch den Eindruck das kriegt man gut rausverhandelt.
Oder halt die Schleife mit Architekt / GU sparen und einfach direkt zum Fertighausbauer?
Herzlichen Dank!
nordanney08.05.24 07:24
TechnikMeister schrieb:
HOAI machen wir auf keinen FallWarum?TechnikMeister schrieb:
- Wenn wir die 8.500 EUR für den Architekten ausgegeben haben und dann am Ende feststellen, dass massiv 150 TEUR teurer ist als ein Fertighaus, dann ist die Entscheidung sowieso klar.Ein Stück Haus ist, wenn es lediglich bis auf die Bauweise identisch ist, ungefähr preisgleich.Schau hier im Forum mal nach Beiträgen von . Stichwort Hausbaufahrplan oder Teigruhe.
ypg08.05.24 22:04
TechnikMeister schrieb:
"einfach so"Einfach so macht keiner..,TechnikMeister schrieb:
einfach so" ein Angebot erstellt (so wie Fertighausanbieter das tun)… auch kein Fertighausanbieter. Der müsste sich erst einmal das Grundstück anschauen und das Baugrundgutachten über den Statiker laufen lassen. Dazu gehört es aber mehr als eine „Idee, mal so ein Haus zu bauen“. Die Preise der Fertighausanbieter basieren auf Durchschnittswerte (Qm X derzeitige Qm-Kosten).TechnikMeister schrieb:
verhandeln die Verträge ausführlichDie Verträge sind mal irgendwann teuer beim Anwalt in Auftrag gegeben, sodass sie wasserdicht jeden Bauherren trotzen. Ein Verhandeln von Verträgen halte ich für illusorisch.TechnikMeister schrieb:
mit Hilfe vom Fertighausexpertenwer soll das sein?TechnikMeister schrieb:
Ich habe GUs in Oberbayern gegoogelt und die angeschrieben, Ergebnisse eher gemischt
- Ich habe 15 Architekten in Oberbayern angeschrieben, Ergebnisse eher gemischtDa würde ich mal überlegen, woran das liegen könnte. Mag sein, dass der ein oder andere voll in den Auftragsbüchern ist, aber doch nicht die meisten? Ist ein zu niedriges Budget genannt? Genannt, dass sie einer von 30 sind? Hast Du eventuell einen roten Faden der Planung genannt, der Dir nicht zusteht?Telefonieren sollte in dieser Branche eher zum Ziel führen.
TechnikMeister schrieb:
1er-Garage mit direkter Tür ins HausFür mich wäre diese Idee schon ein Nogo.hanghaus202309.05.24 12:52
Wie kommst Du da drauf, dass ohne Bebauungsplan entspannt ist?
Gibt es eine Stellplatzsatzung?
Was gibt Dein Budget her?
MUC klingt nach 4000/m2 Wohnfläche. Ich würde mal mit 800k rechnen.
Wie alt ist der Bestand das der abgerissen werden soll?
Gibt es eine Stellplatzsatzung?
Was gibt Dein Budget her?
MUC klingt nach 4000/m2 Wohnfläche. Ich würde mal mit 800k rechnen.
Wie alt ist der Bestand das der abgerissen werden soll?
TechMeister9910.05.24 14:57
Hallo YPG,
danke für die ausführliche Antwort.
Eine Rückfrage hätte ich: "1er-Garage mit direkter Tür ins Haus" - "Für mich wäre diese Idee schon ein Nogo."
Was ist denn deiner Meinung nach daran so schlimm?
Danke und Grüße
danke für die ausführliche Antwort.
Eine Rückfrage hätte ich: "1er-Garage mit direkter Tür ins Haus" - "Für mich wäre diese Idee schon ein Nogo."
Was ist denn deiner Meinung nach daran so schlimm?
Danke und Grüße
TechMeister9910.05.24 14:59
hanghaus2023 schrieb:
Wie kommst Du da drauf, dass ohne Bebauungsplan entspannt ist?
Gibt es eine Stellplatzsatzung?
Was gibt Dein Budget her?
MUC klingt nach 4000/m2 Wohnfläche. Ich würde mal mit 800k rechnen.
Wie alt ist der Bestand das der abgerissen werden soll?Zu "Ohne Bebauungsplan":
Ein Architekt meinte, dass in der unmittelbaren Umgebung so ziemlich alles an Dachformen und Baugrößen vorhanden ist, man also "alles" durchbekommt bei Bauantrag.
Zu Budget:
Ja, wird schon so 650-750 TEUR kosten, plus Abriss
Zu alter des Bestands:
Knapp 100 Jahre
Zu Stellplatz:
einer müsste reichen.
DANKE
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