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ᐅ Photovoltaikanlage auch im Westen oder Osten sinnvoll?


Erstellt am: 05.01.2020 18:42

Specki 14.01.2020 07:43
hampshire schrieb:

Die kommt hoffentlich nicht mehr. Photovoltaik ist marktfähig und braucht keine Förderung mehr.

Die Rechnung für Privatdächer würde mich mal interessieren

Wenn ich in meiner Wirtschaftlichkeitsbetrachtung für meine 24,5 kWp Anlage mit 3 Cent Marktpreis rechne und einem Autarkiegrad von 35% ohne Speicher, dann komm ich nach 20 Jahren ziemlich exakt auf 0€ raus. Das wäre mir wirklich zu heiß, dass es ein draufzahlgeschäft wird.
Marktfähig ist etwas, wenn es Geld bringt. Das würde eine Photovoltaikanlage auf einem Privatdach ohne Einspeisevergütung bisher nicht behaupte ich mal, also würde ich es ohne die Einspeisevergütung auch nicht als Marktfähig bezeichnen.

Ich hoffe sehr wohl, dass eine Förderung irgendwie weiterläuft, sonst bricht der Photovoltaik-Markt ziemlich stark zusammen, mit allen Konsequenzen.

guckuck2 14.01.2020 08:02

Bookstar sprach von einer neuen Förderung, die nötig sei. Die braucht es überhaupt nicht, wie hampshire schrieb.

Im Gegenteil, die Rendite (bezahlt durch die Bürger per Erneuerbare-Energien-Gesetz) ist imho sogar zu hoch. 8,5% waren es 2019 bei mir, vor Steuern ohne Berücksichtigungg von Energieverbrauch. Da muss man schon bekloppt sein, das eigene Dach nicht zu belegen. Ich hätte gern deine 24 kWp

hampshire 14.01.2020 09:08
Specki schrieb:

Die Rechnung für Privatdächer würde mich mal interessieren
Du musst dafür nur Deine Denkrichtung ändern. Das "Geschäftsmodell" ändert sich.
Die Rechnung ist sehr simpel. Du produzierst Deinen eigenen Strom zu 20+x ct (x = Preissteigerung Energiebezug) günstiger als den Bezugspreis. Die Anlage dimensionierst Du auf Eigenverbrauchsoptimierung - Autarkiegrad etwa 75%.
Specki schrieb:

Wenn ich in meiner Wirtschaftlichkeitsbetrachtung für meine 24,5 kWp Anlage...
So eine große Anlage, die den Privatverbrauch um ein Mehrfaches übersteigt wird für Privatleute erst mal weniger interessant sein. In wenigen Jahren kommt ein Direktverkaufsmarkt auf Blockchain Basis. Dann kannst Du direkt mit Stromkunden handeln und wirst nicht Preis der Strombörse gemessen.
Specki schrieb:

Ich hoffe sehr wohl, dass eine Förderung irgendwie weiterläuft, sonst bricht der Photovoltaik-Markt ziemlich stark zusammen, mit allen Konsequenzen.
Die Photovoltaik Förderung in Deutschland mit nahezu unanständig hoher Rendite wurde vom Umweltminister Trittin ins Leben gerufen. Der wusste, dass die finanzielle Attraktivität enorm sein musste um auch einen enorm teuren guten Vertrieb zu bezahlen. Warum so viel? Die Industrie sollte in sehr kurzer Zeit so stark wachsen und wettbewerbsfähig zu werden, dass sie im Falle eines Regierungswechsels nicht wieder vom Lobbyeinfluss über die schwarzen eingestampft werden sollte. Das ist gelungen. Heute rechnet sich Photovoltaik gut.
Ein hervorragendes Beispiel für eine endlich mal gelungene Subventionspolitik. Würde ich mir nun für Brennstoffzellen und Wasserstoff als Energieträger wünschen.
Vielen Dank Herr Trittin.

ludwig88sta 14.01.2020 09:39
Den Schwarzen einen Lobbyeinfluss vorwerfen, welcher Photovoltaik wieder vernichtet hätte, und im gleichen Zug einen Politiker loben, der auf die Bilderberg-Konferenz geht Aber ist ja kein Politik-Forum hier.

Bei eher geringer Autarkie sollte man auch das teilweise schon angebotene neue System der Solar-Cloud (eine Art virtueller Strom-Speicher) nicht vergessen. Im Sommer seinen Photovoltaik-Strom in die Cloud speisen und im Winter dafür kostenfrei aus dem Netz saugen.
Deswegen bin ich weiter der Meinung alle möglichen Dachflächen der Einfamilienhaus / Garagen usw., die sich bis zu einem gewissen Effizienz-Grad dafür eignen, mit Photovoltaik zu bedecken

Bookstar 14.01.2020 10:14
guckuck2 schrieb:


Bookstar sprach von einer neuen Förderung, die nötig sei. Die braucht es überhaupt nicht, wie hampshire schrieb.

Im Gegenteil, die Rendite (bezahlt durch die Bürger per Erneuerbare-Energien-Gesetz) ist imho sogar zu hoch. 8,5% waren es 2019 bei mir, vor Steuern ohne Berücksichtigungg von Energieverbrauch. Da muss man schon bekloppt sein, das eigene Dach nicht zu belegen. Ich hätte gern deine 24 kWp
Ach komm. Der Dax wirft im Schnitt 14% p.a. ab bei so einer Laufzeit. Da kannste deine Platten auf der Hütte, die später Sondermüll sind aber gleich wieder einpacken.

Photovoltaik ist nicht rentabel genug. Das es Liebhaber gibt und Leute die Technik cool finden, alles ok. Aber aus Rendite Sicht bringts nichts.

boxandroof 14.01.2020 10:15
ludwig88sta schrieb:

Bei eher geringer Autarkie sollte man auch das teilweise schon angebotene neue System der Solar-Cloud (eine Art virtueller Strom-Speicher) nicht vergessen. Im Sommer seinen Photovoltaik-Strom in die Cloud speisen und im Winter dafür kostenfrei aus dem Netz saugen.
Wie soll das technisch funktionieren? Das sind m.E. reine Stromverträge mit absichtlich undurchsichtigen Bedingungen. Gespeichert wird da nichts.

Wenn man die Gemeinschaft als "Cloud" sieht wäre ich bei Dir. Dafür braucht man aber keine Verträge.
Photovoltaik Strom den man nicht selber nutzt ist nicht weg. Daher sind Speicher oder Optimierungen auf Autarkie bisher ökologisch nicht sinnvoll.
ludwig88sta schrieb:

Deswegen bin ich weiter der Meinung alle möglichen Dachflächen der Einfamilienhaus / Garagen usw., die sich bis zu einem gewissen Effizienz-Grad dafür eignen, mit Photovoltaik zu bedecken
Sehe ich auch so. Durch die Förderung rechnet es sich für einen selber, obwohl andere Deinen Strom nutzen.
photovoltaikstromförderungspeicherrenditerechnungkwpeinspeisevergütung