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ᐅ Neue Photovoltaikanlage mit Speicher im Einfamilienhaus Erfahrungen


Erstellt am: 29.08.16 10:59

toxicmolotof29.08.16 23:10
Viel Erfolg bei der Umsetzung deines Planes. Bei 88kWh/m² Primärenergiebedarf (48kWh/m² Endenergiebedarf) geht die Sache nicht auf, trotz Holzofen. Wirtschaftlich wird es nicht, Ambiente stand nicht zur Debatte und ist nicht messbar.
Wastl30.08.16 07:45
berny schrieb:
Deshalb baue ich auch ein Haus mit < 20 kwh/m2/Jahr, im Winter wird dann eben der Kamin genutzt
Ich hoffe euer Konzept passt da. Gerade im Alter kann es schwierig werden das Holz zu beschaffen, lagern, stapeln, reinholen usw. Holz ist leider auch nicht mehr so günstig, gerade fertig gespaltetes Kaminholz, am Besten noch vorgetrocknet kostet dann doch ordentlich Geld. Da sind die paar Cent Strom auch schon egal.
berny30.08.16 08:02
@hagaense: Danke für den Tipp mit der Seite der Volksbank NRW, die haben da wirklich eine sehr gute Übersicht über Akkus.
: genau das ist der Plan: Fit alt werden mit Holz selber machen im Wald (sehr nahe); wirkt vielleicht wie bei meinem Opa lange. Das wird mir keine Last, sondern eine Lust...
T2115030.08.16 11:36
berny schrieb:
Hallo zusammen, hat jemand schon eine Photovoltaik- Anlage mit Speicher in Betrieb? Wenn ja: Wie lange schon, welches Fabrikat,wie sind Eure Erfahrungen? Plant jemand (wie ich) in nächster Zeit eine solche Anlage? Ist ja in Zeiten immer weiter sinkender Einspeisevergütungen sicher überdenkenswert.Mit welchen Rahmendaten kalkuliert Ihr? Merci für konkrete Antworten!

Hi,

ja. Seit 07.04.2016.
Ein SMA-Sunny Boy 5000 Smart-Energy mit 2kWh Akku.

O/W Ausrichtung. Peak 6,625 kW. O 11 Module a 265 Wärmepumpe, W 14 Module (Solar-World).

Meine bisherigen Erfahrungen sind gut, wobei wir hatten Frühjahr/Sommer....Von spätestens Ende Oktober bis Februar dürfte nicht viel von der Anlage kommen.

Bisher:
- ca. 1kWh Netzbezug am Tag
- 85% Autarkiequote
- Vom Solarstrom der im Haus verbraucht wird liefert der Akku 30%! Hierbei ist zu beobachten, dass auch bei schlechten Wetterlagen und sehr geringen Erträgen der Akku irgendwie noch geladen wird und die 2kWh genutzt werden. Bester Fall waren einmal fast 4kWh/Tag durch Mehrfach-Ladung/Entladung. Echt gut!

Der Akku lohnt monetär nicht - er ist aktuell eine technische Spielerei, Welt-Anschauung, Hobby, man nenne es wie man mag. Die Rechnung kann ich erst in einem Jahr aufmachen, ich schätze jedoch, der Akku kostet mich gegenüber früher 20,-/Monat mehr.

Die Lösung mit dem kleinen Akku bringt auf jeden Fall schon eine Menge in Sachen Autarkie. Und befriedigt meinen Spieltrieb sowie meine Freude daran, so wenig wie möglich Braunkohle-Strom zukaufen zu müssen. Einfach so meine Meinung, mehr nicht.

Zudem hat mir die Anlage geholfen, meinen Stromverbrauch weiter zu optimieren. Im Leerlauf bei Nacht mit Lüftung und so weiter bin ich jetzt bei 175Wh (früher 245)! Tagesverbrauch um die 6-8 kWh (Kochen, Waschen, Spülmaschine, Fernseher,...). Noch letztes Jahr bei über 15kWh/Tag, teilweise 18. Jetzt im Sommer: Egal. Im Winter nicht.

Gruß
Thorsten
berny30.08.16 14:40
Hallo Thorsten, vielen Dank für Deine Antwort. Das sieht ja bisher recht gut aus, trotz des recht kleinen Akkus. Ich sehe es genau so: Man wird mit Akku definitiv nicht reicher, muss aber möglichst wenig Kohle- oder Atomstrom zukaufen. Ansonsten könnte die Beschreibung auch von mir sein: bringt auf jeden Fall schon eine Menge in Sachen Autarkie und befriedigt meinen Spieltrieb. Kurze Frage noch: Welche Heizung und Warmwasser- Bereitung hat denn das Haus? Wärmepumpe wohl nicht, oder?

MfG Bernd
f-pNo31.08.16 16:46
Du hast ja schon verschiedentlich gehört, dass sich der Akku derzeit noch nicht lohnt.
Inwiefern die Zukunft hier mehr bringt, bleibt abzuwarten. Tesla ist mit dem Powerwall (letztes Jahr?) neu im Markt eingestiegen und will diesen in Massenproduktion herstellen. Andere Anbieter befinden sich auf einem ähnlichen Weg. Dies könnte zum Fallen der Preise führen - oder auch nicht.
berny schrieb:
Zinsen für Geld auf der Bank gibt`s ja fast nicht mehr und so nehmen wir einfach keinen Kredit auf sondern investieren lieber in eine (Energie)preiswerte Zukunft.

Baust Du gerade oder hast eben erst gekauft?
Ich wundere mich soeben nur, weil Du davon sprichst, dass Dein Geld auf der Bank kaum mehr was bringt.
Meins auch nicht - nach dem Hausbau ist es bis auf die Reserven aber auch von dort verschwunden .
Was ich damit meine: Wer sich beim Hausbau ne Photovoltaik aufs Dach setzt, muss diese meist auch finanzieren, da das Eigenkapital sowieso schon in den Hausbau geflossen ist. Diese Zinsen müssen von der Photovoltaik wiederum erwirtschaftet werden. Somit rückt der Break even für die Anschaffung eines Akkus noch weiter nach hinten.

berny schrieb:

Auch hier im Forum profitieren scheinbar alle noch von den bisher relativ hohen Einspeisevergütungen, die sind aber in der Zukunft ziemlich gering; so um die 12 Cent pro kwh und das wird sicher später noch weniger.

Ich denke, die meisten die hier posten, liegen zwischen 0,12 und 0,13 Euro/kWh.
Wir speisen derzeit mit 0,1275 ein (Stand August 2014).
Derzeit lassen wir unsere Erdwärme-Pumpe nicht über Photovoltaik laufen, sondern nutzen den Wärmepumpenstrom. Verbrauch letztes Jahr Wärme knapp 3.500 kWh (KfW70 nach Energieeinsparverordnung 2009). Zu der Zeit, wo der höchste Verbrauch war, herrscht aber leider kaum genug Sonneneinstrahlung.

Btw.: Dieses Jahr war bis auf Januar und Februar jeden Monat schlechter von der Produktion, wie der selbe Zeitraum 2015. Selbst dieser Bomben-August wird wohl mit 20-30 kWh weniger Einspeisung einher gehen. Mal schauen, inwiefern Sept./Okt. da noch etwas aufholen können. Sollte ja lt. Wetterbericht schon einmal positiv beginnen.
holzphotovoltaikstromwärmepumpeverbrauch