ᐅ Muttererde wo her bekommen???
Erstellt am: 27.11.2010 19:38
swix112 29.11.2010 15:10
Dieses ist noch nicht vorhanden wir haben bisher den Bauvertrag auch noch nicht unterschrieben, wir möchten uns gerade erstmal vorab Informieren, was an Kosten im schlimmsten Fall eingeplant werden muss.
Bauexperte 02.12.2010 11:16
Hallo,
Handelt es sich um eine Bestandsbebauung, beim Nachbarn klingeln und ihn fragen, wie sich die Bodenverhältnisse darstellen.
Noch ein kleiner Hinweis: für jedes Bauvorhaben sollten TEUR 30 als Nebenkosten kalkuliert werden, damit lassen sich ebenfalls Mehrkosten im Bereich TEUR 2-5 bei den Erdarbeiten finanzieren, ohne dass die Finanzierung gefährdet wird. Anders sieht es natürlich bspw. bei Fels oder komplettem Austausch des Bodens aus; hier können auch schon einmal TEUR 40 insgesamt und mehr erreicht werden.
Freundliche Grüße
swix112 schrieb:Wenn das Grundstück in einem Neubaugebiet liegt, einfach mal die Bauherren links und rechts der Straße fragen; sie werden nicht mit ihren Erfahrungen hinter dem Berg halten. Ein weiterer Indikator - sofern Neubaugebiet - können die Ergebnisse des Bodengutachtens sein, welches die Erschließungsgesellschaft hat erstellen lassen. Sie werden es Dir vmtl. nicht aushändigen, aber vielleicht einen Auszug zur Deinem favorisierten Grundstück nächst gelegener Bohrung.
Dieses ist noch nicht vorhanden wir haben bisher den Bauvertrag auch noch nicht unterschrieben, wir möchten uns gerade erstmal vorab Informieren, was an Kosten im schlimmsten Fall eingeplant werden muss.
Handelt es sich um eine Bestandsbebauung, beim Nachbarn klingeln und ihn fragen, wie sich die Bodenverhältnisse darstellen.
Noch ein kleiner Hinweis: für jedes Bauvorhaben sollten TEUR 30 als Nebenkosten kalkuliert werden, damit lassen sich ebenfalls Mehrkosten im Bereich TEUR 2-5 bei den Erdarbeiten finanzieren, ohne dass die Finanzierung gefährdet wird. Anders sieht es natürlich bspw. bei Fels oder komplettem Austausch des Bodens aus; hier können auch schon einmal TEUR 40 insgesamt und mehr erreicht werden.
Freundliche Grüße
BauLine 02.12.2010 21:17
Hallo swix112
Mit wem baust Du denn? Mit einem Architekten oder einer Hausbaufirma?
Beide oder jeder kann Dir bei Vorlage der Grundstücksdaten und der Hausplanung die passenden Empfehlungen geben, bzw. Dir die genauen Kosten dazu ermitteln.
Grundsätzlich aber folgendes:
Wenn Du bislang aus Kostengründen keinen Keller ausführen lassen wolltest, dann sollte man die Angebote für die Auffüllung exakt ermitteln und diese umgehend einholen. Danach wirst Du sehen, nach Datenvorlage, ob die Auffüllung oder ein Keller letztlich günstiger käme (abgesehen davon, dass der Keller natürlich noch nutzbar wäre).
Wie Bauexperte schon geschrieben hat.. Mutterboden als Auffüllmaterial scheidet definitiv aus! Das wäre, als wenn Du bei einer schönen leckeren Torte, die Sahne unten aufträgst und Dich dann wunderst, warum die seitlich rausqulillt! Ich denke, den Vergleich wirst Du nachvollziehen können.. und damit ab sofort wissen..das wird nix!
Wenn man ein Niveau auffüllen muss/will.. gibt es immer unterschiedliche Möglichkeiten, die sich letztlich nur vom Preis unterscheiden.
Man kann die Fläche mit normalem Lehmboden auffüllen.. möglichst gut verdichten... und/oder aber anschließend Fundament runterbaggern bis zum alten, tragfähigen Boden. Diesen Fundamentstreifen kann man mit Beton auslaufen lassen..und gut ist.
Die Bodenplatte darüber wird dann allerdings statisch wie eine Decke gerechnet..sie trägt also von Betonfundament zum nächsten.... als wenn sie auf Wänden aufliegen würde.
Die andere Variante wäre, nun kleine Streifenfundamente zu erstellen..darüber, bis zur entspr. Höhe entweder ein "verlorenes Mauerwerk" oder auch geschalte Betonwände.. eben passend und je nach Höhe sinnvoll..., erstellen. Die Zwischenräume brauchst Du nicht aufzufüllen... die Betonbodenplatte wird wieder statisch als "Decke" ausgeführt... und ab dort kommen dann Deine einzelnen Geschosse.. also Dein Haus.
So ist es statisch einwandfrei gelöst... aber, ab einer gewissen Höhe wird das dann eben nicht günstiger als ein einfaches Kellergeschoss!
Daher solltest Du dies von Deinen Baufachleuten anbieten lassen..auch schon bevor Du den Bauvertrag unterzeichnest... das solltest Du letztlich eh nur dann machen, wenn alles klar geregelt wäre..
Mit wem baust Du denn? Mit einem Architekten oder einer Hausbaufirma?
Beide oder jeder kann Dir bei Vorlage der Grundstücksdaten und der Hausplanung die passenden Empfehlungen geben, bzw. Dir die genauen Kosten dazu ermitteln.
Grundsätzlich aber folgendes:
Wenn Du bislang aus Kostengründen keinen Keller ausführen lassen wolltest, dann sollte man die Angebote für die Auffüllung exakt ermitteln und diese umgehend einholen. Danach wirst Du sehen, nach Datenvorlage, ob die Auffüllung oder ein Keller letztlich günstiger käme (abgesehen davon, dass der Keller natürlich noch nutzbar wäre).
Wie Bauexperte schon geschrieben hat.. Mutterboden als Auffüllmaterial scheidet definitiv aus! Das wäre, als wenn Du bei einer schönen leckeren Torte, die Sahne unten aufträgst und Dich dann wunderst, warum die seitlich rausqulillt! Ich denke, den Vergleich wirst Du nachvollziehen können.. und damit ab sofort wissen..das wird nix!
Wenn man ein Niveau auffüllen muss/will.. gibt es immer unterschiedliche Möglichkeiten, die sich letztlich nur vom Preis unterscheiden.
Man kann die Fläche mit normalem Lehmboden auffüllen.. möglichst gut verdichten... und/oder aber anschließend Fundament runterbaggern bis zum alten, tragfähigen Boden. Diesen Fundamentstreifen kann man mit Beton auslaufen lassen..und gut ist.
Die Bodenplatte darüber wird dann allerdings statisch wie eine Decke gerechnet..sie trägt also von Betonfundament zum nächsten.... als wenn sie auf Wänden aufliegen würde.
Die andere Variante wäre, nun kleine Streifenfundamente zu erstellen..darüber, bis zur entspr. Höhe entweder ein "verlorenes Mauerwerk" oder auch geschalte Betonwände.. eben passend und je nach Höhe sinnvoll..., erstellen. Die Zwischenräume brauchst Du nicht aufzufüllen... die Betonbodenplatte wird wieder statisch als "Decke" ausgeführt... und ab dort kommen dann Deine einzelnen Geschosse.. also Dein Haus.
So ist es statisch einwandfrei gelöst... aber, ab einer gewissen Höhe wird das dann eben nicht günstiger als ein einfaches Kellergeschoss!
Daher solltest Du dies von Deinen Baufachleuten anbieten lassen..auch schon bevor Du den Bauvertrag unterzeichnest... das solltest Du letztlich eh nur dann machen, wenn alles klar geregelt wäre..
swix112 02.12.2010 21:53
Danke für die Infos, habe nun eine Firma aus der Region ausfindig gemacht, die verdichtfähiges Material anbieten.
Preis 3€ pro Tonne, nun ist halt die nächste Frage wieviel Tonnen sind ca. 1m³, aber das finde ich auch noch irgendwie raus.
Preis 3€ pro Tonne, nun ist halt die nächste Frage wieviel Tonnen sind ca. 1m³, aber das finde ich auch noch irgendwie raus.
BauLine 02.12.2010 22:07
Tja.. ist ja schön.. aber wer baut es Dir, zu welchen Kosten (inkl. der erforderlichen Verdichtung und Lastplattenprüfung) vor Ort ein?
Was der m³ wiegt, hängt vom angebotenen Material ab.. das kann Dir der Anbieter aber leicht darlegen.
Ich hoffe aber trotzdem, dass Du meinen Beitrag gänzlich gelesen und verstanden hast.. somit Wünsche ich Dir den passenden Erfolg.
Was der m³ wiegt, hängt vom angebotenen Material ab.. das kann Dir der Anbieter aber leicht darlegen.
Ich hoffe aber trotzdem, dass Du meinen Beitrag gänzlich gelesen und verstanden hast.. somit Wünsche ich Dir den passenden Erfolg.
6Richtige 02.12.2010 23:08
Ein m3 hat knapp 2 to, aber hinter der 3 würde ich noch ne 0 einkalkulieren, fürs lagenweise einbauen und verdichten. So, und jetzt kannst Du die Gegenrechnung mit dem Keller nochmal überdenken 😉
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