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ᐅ Lieber Altbestand mit Umbau oder Neubau


Erstellt am: 02.01.2020 11:37

Tolentino 02.01.2020 18:25
Eigentlich nicht unbedingt Geld, da ist mir klar, das einiges dazu käme. Es geht mir persönlich eher um das größere Grundstück und die eindeutig bessere Lage (wie gesagt, für meine Partnerin ist das eher strittig, auch wenn Sie beim Vorbeifahren es schon besser fand).

Und rein nach Unterlagen könnten wir bei 1 gleich einziehen, erst wenn weitere Kinder kämen, wären wir wirklich gezwungen umzubauen.
Bei 2 müssten wir vor Einzug ja auf jeden Fall erste Malerarbeiten und Bodenverlegung machen.

Naja, nach der Besichtigung weiß ich mehr.

Danke erst mal !

Joedreck 02.01.2020 18:38
Wenn Geld kein Thema ist, spricht auch nichts gegen 1. Dann unten einziehen, oben machen lassen, umziehen, unten machen lassen. Aber aus deinen Antworten entnehme ich doch dass das Geld nicht um Überfluss da ist.
Aber besichtigt erst mal. Vll gefällt es euch auch gar nicht.
Wenn doch, dann beim zweiten Termin mit nem Sachverständigen der Altbau erfahren ist.

Tolentino 02.01.2020 19:12
Ich habe für jetzt ein Maximalbudget von 650k.
Bei 2 habe ich Angst, dass irgendwas beim Neubau so schief geht (unvorhergesehene Mehrkosten), dass das Haus nicht mittelfristig bewohnbar wird und wir einen Notverkauf mit Verlust machen müssen.

Bei 1 könnten wir zumindest erst mal drin wohnen und gfls. mit größeren nötigen Kostenblöcken (Durchbrüche, tragende Wand versetzen) warten, bis wieder mehr Geld da ist.
Ich kann schwer Einschätzen welches Risiko höher ist. Und dann gibt's Risiko in der Eintrittswahrscheinlichkeit und im maximalen Schaden (qualitativ und quantitativ). Welches Projekt schneidet da wie ab?

Viel Glück

Tolentino

Tassimat 02.01.2020 21:07
Ich finde die Entscheidung eigentlich einfach:

Das Haus Nr. 1(von 1940) wurde schon zweimal saniert (1995 und 2010). Kann sein, dass alles top gemacht wurde und für euch auch noch passt. Kann aber auch sein, dass gepfuscht wurde, bzw. die Sanierung vor 25 Jahren auch schon wieder abgewohnt und ranzig ist. Überspitzt ausgedrückt. Egal, wie auch immer der Zustand ist, das Haus kostet soviel wie euer geplanter Neubar. Also entweder es ist direkt in einem für euch guten Zustand, in dem man vielleicht nur noch streichen muss, oder ich würde Abstand davon nehmen. Denn jede Sanierungsmaßnahme wird schnell sehr teuer. Dann ganz einfach besser den Neubau.

Vielleicht hilft es für den Vergleich auch den Kaufpreis aufzuschlüsseln in Grundstückswert (Bodenrichtwert), €/m² Wohnfläche + Extras wie Garage und Garten, dann hat man einen schöneren Vergleich.

hampshire 02.01.2020 23:02
Wir standen ebenfalls vor der Frage alt oder neu. Alt hätten wir genommen, wenn ein passendes Objekt uns begeistert hätte. So wurde es eben neu.
In Deiner Situation würde ich neben der finanziellen Sicherheit auch Eure Herzen sprechen lassen: Worin würdet ihr lieber wohnen? Passieren kann immer was ob Glück oder Pech.
Mir erscheint alt zwar unsicherer hinsichtlich Gesamtinvest aber sicherer hinsichtlich lockerer Finanzierbarkeit, da ein Teil eine Weile vermietet werden kann und Rendite erzielt. Das macht Euch freier zu eruieren und zu handeln.

Tolentino 05.01.2020 18:27
Liebe Leute,

inzwischen haben wir das Objekt 1 besichtigt und es ist in der Tat mehr zu machen, als man auf den ersten Bildern erkennen konnte.

Der Zustand ist in der Tat als zerlebt zu betrachten, wobei meiner laienhaften Einschätzung nach, das meiste oberflächliche Themen sind, die man zum Großteil tatsächlich selbst machen kann.
Leitungen (E & W) scheinen alle einigermaßen gut in Schuss und zumindest aus Kupfer zu sein (wobei ich natürlich nicht weiß, wie die in den Wänden aussehen).
Die Wände sind alle zu streichen/tapezieren und die Böden müsste man wohl auch neu machen.
Es gab in einem Zimmer wohl mal einen Wasserschaden wo die Zwischendecke nur notdürftig repariert wurde (Gipskarton von unten) und die Fußbodenleiste angegriffen ist. Die Stellen waern aber alle trocken.
Es gab keinen modrigen Geruch (Nichtmal im Keller).

Der größte Haken ist, wie gedacht, der Grundriss. Die meisten Zimmer sind sehr klein. Durch die multiplen Bäder und Küchen sind die Wohnräume sehr beengt. Man müsste also viel versetzen.
Ich bekomme noch Antwort, welche der dicken Wände im EG tragend sind (die dünnen sind Trockenbau). Ich befürchte aber, dass man für eine sinnvolle Gestaltung, tatsächlich plaunten einen massiven Anbau bräuchte, der den jetzigen Wintergarten + Flur + noch ein bisschen nach planunten und planrechts umfassen müsste.
Schließlich müsste auch noch eine innenliegende Treppe verwirklicht werden.
Wie viel könnte sowas kosten? Kommt man da mit 100k hin?

Anbei die Grundrisse (heute) und ein paar Eindrücke.

Heller, leerer Innenraum mit Fenster zur Außentreppe; freiliegende Kabel an der Wand.


Kleine moderne Küche mit Spüle, Herd, Dunstabzug, weißen Schränken und Fenster.


Blick durch Fenster in verglaste Veranda auf Garten mit Möbeln; Karton auf Boden


Leerer Innenraum in einer Ecke: weiße Wände, Holzboden, Steckdose an der Wand.


Weißer Heizkörper mit vertikalen Lamellen an der Wand über Holzfußboden.


Weißes Zimmer-Eck mit Fenster über Heizkörper; zwei Steckdosen; beschädigte Bodenleiste.


Weiße Rigips-Deckenverkleidung mit sichtbaren Schraubenköpfen, Blick auf den Raumwinkel.


Eckansicht eines Zimmers: weiße Wände, grauer Laminatboden, eine kurze Rohrleitung am Boden.


Waschbecken mit Chromarmatur; links kleine digitale Uhr auf Ablage, weiße Fliesen im Hintergrund.


Weißer Handtuchheizkörper an Fliesenwand, Rohre nach unten, Boden mit Schwarz-Weiß-Fliesen.
neubauwändezimmer