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ᐅ Kostenfrage zu Erdarbeiten bei Hanglage


Erstellt am: 06.02.25 07:41

yorolf8706.02.25 12:29
Vielen Dank für die vielen Antworten in der kurzen Zeit.
Das mit dem "neuen Nachbarn" fragen ist nicht ganz so einfach, es ist ein Neubaugebiet und es stehen maximal 1/3 der Häuser und diese maximal im Rohbau. Ich müsste Glück haben, mal vor Ort zu sein und einen Bauherren anzutreffen, dann könnte ich sicherlich Informationen zur Bodenbeschaffenheit bekommen.
Die Häuser im Hintergrund stehen schon eine Weile, ich glaube die Informationen zum Boden kann ich dort vergessen.
Ich hänge nochmal ein paar Bilder an, wie aktuell meine Vorstellung wäre, eine Höhenkarte, aktuelle Häuser und deren Absicherung, allerdings auf 4 Meter Höhenunterschied auf 20 Meter Breite. Das Bild mit den 2 Häusern die sich im Bau befinden zeigt eines mit Keller (rechts) und links nur mit Bodenplatte, linke Variante hatte ich mir vorgestellt. Das einfachste wäre natürlich ich treffe die Bauherren mal zufällig an. Da mein aktuell reserviertes Grundstück zur rechten eine Straße hat, spare ich mir im Vergleich ja noch die stütz L-Steine.
Garage oder Carport würde ich entweder links oder rechts einplanen, was am Ende einfacher umzusetzen ist. Diese darf genau an die Grundstücksgrenze.
Luftbild einer Grundstücksaufteilung mit Grenzlinien; gelb markiertes Gebäude am Straßenrand.

Technische Zeichnung mit goldenen Linien, Kreisen an Kanten und Maßzahlen (117, 161,98).

Luftbild einer Baustelle mit Kran, weißem Haus mit Solardach und angrenzenden Häusern.

Luftbild eines Baugrundstücks mit rotem Umriss eines gelben Hauses neben kurviger Straße am Fluss.
kbt0906.02.25 12:44
Gibt es keinen Plan mit mehr Höhenpunkten und ein paar Längenmaßen? Und, sind die jetzt eingestellten Pläne genordet? Gibt es Baufensterbegrenzungen? Muss das Grundstück vom aktuellen planunten befahren werden?
yorolf87 schrieb:

mein aktuell reserviertes Grundstück zur rechten eine Straße hat, spare ich mir im Vergleich ja noch die stütz L-Steine.
Wie kommst du darauf?
11ant06.02.25 13:20
hanghaus2023 schrieb:

Wegen der Geologie würde ich erstmal die Nachbarn fragen, ob es da irgendwelche Besonderheiten gibt.
yorolf87 schrieb:

Das mit dem "neuen Nachbarn" fragen ist nicht ganz so einfach, es ist ein Neubaugebiet und es stehen maximal 1/3 der Häuser und diese maximal im Rohbau. Ich müsste Glück haben, mal vor Ort zu sein und einen Bauherren anzutreffen, dann könnte ich sicherlich Informationen zur Bodenbeschaffenheit bekommen.
Ich würde den Begriff "Nachbarn" in diesem Sinne zuerst auf 3/5 und 3/6 beziehen, deren Häuser ja längst fertig sind.
yorolf87 schrieb:

Ich hänge nochmal ein paar Bilder an, wie aktuell meine Vorstellung wäre, [...] Das Bild mit den 2 Häusern die sich im Bau befinden zeigt eines mit Keller (rechts) und links nur mit Bodenplatte, linke Variante hatte ich mir vorgestellt.
Da kannst Du eigentlich schon sehen, daß der Nachbar "linke Variante" geschätzt 40% der Kosten, für die sein Nachbar einen bergseitig Nutz- und talseitig Wohnkeller baut, sein Geld allein darauf verschwendet, seine Bodenplatte ungenutzt kriechkellerhoch frosttief zu gründen. Viel vermeidbare Kosten, formell noch nicht einmal auf der Kostenstelle "Erdarbeiten". Ganz schön dumm, das solltest Du ihm nicht nachmachen wollen. Der Umriss zeigt vermutlich ein rechteckiges Haus (linke Seite) mit angebauter Doppelgarage (rechte Seite) und stammt von einer konkreten Hausidee. Wenn Du in dieser das Wohnkellerpotential nicht genutzt hast, solltest Du sie verwerfen bzw. grundlegend überarbeiten. Soweit ich Deine Baukörperkomposition richtig interpretiert habe, hänge ich dieser noch den Hinweis an, daß Du Dir einen großen Gefallen tust, auf einen Haus-Garage-Durchgang zu verzichten und die Garage tiefer als das Haus zu setzen - ich würde sie hier sogar absetzen, ggf. an die planrechte Grundstücksgrenze. Lies´ auch extern (= Anführungszeichen mitnehmen) "Mit oder ohne Keller: eine Regel als Entscheidungswerkzeug".
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
yorolf8706.02.25 13:30
Leider nur das, mehr Informationen wohl erst nach Kauf des Grundstücks (Vermessung, Bodengutachten).
Ja die Pläne sind genordet, die Info hatte ich vergessen zu erwähnen.
Baufensterbegrenzungen gibt es, da im Bild eingezeichnete Haus/Bodenplatte fällt in diese Bebauungsgrenze.
Hauseingangstür kommt Richtung Süden, rechte (Ostseite) ist quasi Garten/Hecke.
Als nicht Erdbauer bin ich da einfach von ausgegangen, da sonst direkt an der Straße L-Steine zu dem Grundstück liegen würden, kann mir nciht vorstellen, dass das erlaubt ist.
11ant schrieb:

Da kannst Du eigentlich schon sehen, daß der Nachbar "linke Variante" geschätzt 40% der Kosten, für die sein Nachbar einen bergseitig Nutz- und talseitig Wohnkeller baut, sein Geld allein darauf verschwendet, seine Bodenplatte ungenutzt kriechkellerhoch frosttief zu gründen. Viel vermeidbare Kosten, formell noch nicht einmal auf der Kostenstelle "Erdarbeiten". Ganz schön dumm, das solltest Du ihm nicht nachmachen wollen.
Danke für die offene und ehrliche Antwort, das hilft mir doch schonmal bei dem ganzen Vorhaben weiter. Wie schon geschrieben, ich bin ganz am Anfang, daher hatte ich hier auf erfahrene Hilfe gehofft. Wenn ich das lese, wäre es vielleicht doch nicht so schlau auf Bodenplatte zu bauen, auch wenn der Höhenunterschied bei dem Haus gute 2 Meter mehr ist.
Thema Garage war aktuell noch nicht in Planung, da ich noch dran hänge, ob ich es mit dem Grundstück wirklich probieren will oder habe ich am End zu viele Probleme/Kosten. Aktuell sammle ich Ideen und Vorschläge von euch.
11ant06.02.25 13:43
yorolf87 schrieb:

Danke für die offene und ehrliche Antwort, das hilft mir doch schonmal bei dem ganzen Vorhaben weiter. Wie schon geschrieben, ich bin ganz am Anfang, daher hatte ich hier auf erfahrene Hilfe gehofft.
Die allermeiste Hilfe findest Du hier mit dem simplen Trick, jede Menge fremde Threads zu lesen. Für ganz am Anfang findest Du an der selben Stelle wie meine Kellerbeiträge auch den "Ein Hausbau-Fahrplan, auch für Sie: das Phasenmodell der HOAI!".
yorolf87 schrieb:

Wenn ich das lese, wäre es vielleicht doch nicht so schlau auf Bodenplatte zu bauen, auch wenn der Höhenunterschied bei dem Haus gute 2 Meter mehr ist. Thema Garage war aktuell noch nicht in Planung,
Bei 2m Höhenspiel unter der Hausgrundfläche zahlst Du 100% der Kellerkosten egal ob Du ihn baust oder zu vermeiden versuchst. Habe ich den Hausumriß fehlinterpretiert und Du planst einen Winkelbungalow?
yorolf87 schrieb:

da ich noch dran hänge, ob ich es mit dem Grundstück wirklich probieren will oder habe ich am End zu viele Probleme/Kosten.
Deine größte Kostenfalle ist das Schicht 8 Problem (Satzzeichenemoticon fehlt, nicht aus meiner Schuld).
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
yorolf8706.02.25 14:02
Ich bin fleißig hier im Forum unterwegs aber speziell auf ein vorhandenes Grundstück eine Frage beantwortet zu bekommen, da reicht nur lesen nicht aus.
11ant schrieb:

Bei 2m Höhenspiel unter der Hausgrundfläche zahlst Du 100% der Kellerkosten egal ob Du ihn baust oder zu vermeiden versuchst. Habe ich den Hausumriß fehlinterpretiert und Du planst einen Winkelbungalow?
OK, dies war mir nicht bewusst, das hätte ich evtl. in einem der vielen Topics herausgefunden. Also kann ich die aktuelle Planung eh verwerfen. Es war ein Winkeleinfamilienhaus mit 2 vollwertigen Stockwerken.
11ant schrieb:

Deine größte Kostenfalle ist das Schicht 8 Problem
Ich hänge eben gerne an der Garage.
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