KNX oder konventionelle Elektroinstallation im Einfamilienhaus – lohnt sich Smart Home wirklich?

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Y

ypg

Ich habe von KNX keine Ahnung, das vorweg. Aber ich beziehe mich auf Deine Frage, ob sich das lohnt.
Also beschreibe ich einmal, was wir gerne umgesetzt hätten
  1. Steuerung der 16 Außenraffstores Wetter- und Beschattungstechnisch
  2. Ein dutzend schaltbare Steckdosen maximal.
  3. Eventuell ERR der Heizungsanlage
  4. Präsenzmelder und damit verbundene Steuerung der Beleuchtung
  5. Rauchmelder
  6. Videoüberwachung und Türkommunikation
Was meint Ihr, macht dort KNX überhaupt Sinn oder lässt sich dies alles mit kostengünstigeren Lösungen genauso umsetzten.
Und da kann ich sagen: Deinen Anspruch hat man bis jetzt auch ohne KNX kostengünstiger hinbekommen.
 
11ant

11ant

Wir beschäftigen uns aktuell mit der Elektroinstallation und sind hin- und hergerissen bei dem Thema konventionelle Elektrotechnik oder KNX.
Ich käme nicht auf die Idee, irgendein "System" zu verwenden, in dessen Welt ich gefangen wäre. Wie es heißt, erscheint mir dabei austauschbar. Mir wäre wichtig, nichtproprietär zu konzipieren. Das bedeutet: Sternverkabelung mit handelsüblichen Kabeln (wir nehmen meist Fernmeldekabel) und einen Ort der zentralen Steuerung, an dem sich eine SPS befinden kann. Also Topologie, Verkabelung, Steuerung und deren Aufhängeort / Gehäuse nichtproprietär. Man kann einen Stern immer auch als Baum oder Bus verkabeln, aber umgekehrt keinen Bus als Stern. "Standards" sind in diesem Bereich leider Mangelware, sie gelten maximal innerhalb eines Konsortiums. Und ich würde immer omasichere Bedieneinrichtungen verwenden, die nicht nur wie herkömmliche "Schalter" (/Taster) aussehen, sondern auch so bedient werden können. Nachbarn, die im Urlaub die Blumen gießen, sollen nicht das unbeabsichtigte Löschen des Internets befürchten müssen; und hausautomatorisch einfach gestrickte Gemüter sollen nicht davon ausgeschlossen sein, das Licht ganz banal oldfashioned an- und ausknipsen zu können.
 
Zuletzt aktualisiert 07.01.2026
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