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ᐅ Induktionsherd vs. "normales" Kochfeld


Erstellt am: 18.05.22 01:32

WilderSueden 18.05.22 10:13
Scout** schrieb:

Im neuen Haus haben wir dann ein Halogen/Glaskeramikfeld genommen. Wir waren ja auch noch nicht ganz durch mit unserer Familienplanung 😉
Hattest du im alten Haus Kinder gezeugt?
Grundsätzlich würde ich die Aussage der Klinik erst einmal als Selection Bias einstufen. Unter der Gruppe unfruchtbarer Männer wirst du auch viele finden die zu Hause ein induktionskochfeld haben. Immerhin sind die mittlerweile Quasi-Standard ab mittelpreisigen Küchen. Umgekehrt wirst du aber auch sehr viele fruchtbare Männer mit Induktionskochfeld finden.

Grundsätzlich ist nach dem Stand der Forschung kein belastbarer Zusammenhang zwischen alltäglichen EM-Feldern und Unwohlsein oder gar Schäden bekannt. Da man schon relativ lange danach sucht, gehe ich auch davon aus dass vermutlich nichts mehr gefunden wird. Was dagegen bekannt und sehr gut belegt ist, ist der Nocebo-Effekt. Sei es bei Medikamentenstudien mit massiven Nebenwirkungen in der Kontrollgruppe, Trunkenheitserscheinungen bei alkoholfreiem Bier (kein Witz!) oder eben WLAN, Mobilfunk und Mikrowellen.

Insofern bleiben zwei Möglichkeiten:
1. Akzeptanz der Ungefährlichkeit und die Suche nach einer anderen Ursache, z.B. unterschwellige Geräusche
2. Entfernung aller vermeintlich gefährlichen Geräte. Umstellung auf Gasherd (aber Achtung: Gaslecks sind wirklich gefährlich), Schnurtelefon, etc.
Scout** 18.05.22 10:28
sysrun80 schrieb:

Ich denke ausserdem das man hier die Frequenzen unterscheiden sollte. Ich persoenlich setze mich lieber einem 1kW 50Hz Feld aus als einem 1kW Feld im GHz Bereich 😎

bei GHz sind eher die thermischen Leistungsdichten von Interesse und auf Langzeit auch dadurch entstehende exzessive DNA-Schäden (Krebs).

Bei Niederfrequenter Strahlung wie in Schaltnetzteilen oder Netzspannung ist das krasse und von vielen noch unbekannte die Wirkung auf die Zellsteuerung- ich empfehle in dem Zusammenhang folgende Arbeit auf den Zusammenhang mit Kalziumkanälen, die in jeder Zelle zu finden sind. Sie bewirken die elektromechanische Kopplung bei der Muskelkontraktion, führen zu Synthese und Sekretion von Neurotransmittern und Hormonen, regulieren die Expression von Genen und steuern Enzymaktivitäten. Diese werden aber durch niedrigfrequente EMV-Einstreuungen moduliert und wirken u.a. auch auf das NO-Signaling (Nobelpreis 1998 u.a. Furchgott) !

Etwa:
M.Pall "Electromagnetic fields act via activation of voltage-gated calcium channels to produce beneficial or adverse effects" (doi: 10.1111/jcmm.12088)

via deepl

Die direkten Ziele elektromagnetischer Felder (EMF) im extrem niedrigen und Mikrowellenbereich bei der Erzeugung nicht-thermischer Wirkungen sind nicht eindeutig geklärt. Die hier besprochenen Studien in der Literatur liefern jedoch wesentliche Unterstützung für solche direkten Ziele. Dreiundzwanzig Studien haben gezeigt, dass spannungsabhängige Kalziumkanäle (VGCCs) diese und andere EMF-Wirkungen hervorrufen, so dass L-Typ- oder andere VGCC-Blocker verschiedene EMF-Wirkungen blockieren oder stark abschwächen. Darüber hinaus können die spannungsabhängigen Eigenschaften dieser Kanäle biophysikalisch plausible Mechanismen für biologische Wirkungen von EMF liefern. Nachgelagerte Reaktionen auf solche EMF-Expositionen können durch eine Ca2+/Calmodulin-Stimulation der Stickstoffoxid-Synthese vermittelt werden. Möglicherweise sind physiologische/therapeutische Reaktionen weitgehend das Ergebnis einer Stimulation des Stickoxid-CGMP-Proteinkinase-G-Wegs. Ein gut untersuchtes Beispiel für eine solche offensichtliche therapeutische Reaktion, die EMF-Stimulation des Knochenwachstums, scheint über diesen Weg zu funktionieren. Pathophysiologische Reaktionen auf EMF können jedoch das Ergebnis des Stickstoffmonoxid-Peroxynitrit-Oxidationsstress-Wirkungsweges sein. Ein einziges gut dokumentiertes Beispiel, die Induktion von DNA-Einzelstrangbrüchen in Zellen durch EMF, gemessen mit alkalischen Comet-Tests, wird hier besprochen. Es ist bekannt, dass solche Einzelstrangbrüche durch die Wirkung dieses Weges verursacht werden. Die Daten über den Mechanismus der EMF-Induktion solcher Brüche sind begrenzt; die verfügbaren Daten unterstützen diesen vorgeschlagenen Mechanismus. Andere Ca2+-vermittelte regulatorische Veränderungen, die unabhängig von Stickstoffmonoxid sind, könnten ebenfalls eine Rolle spielen. In diesem Artikel wird eine Reihe von VGCCs vorgestellt, deren Stimulation nicht-thermische EMF-Reaktionen bei Menschen/höheren Tieren hervorruft, mit nachgeschalteten Effekten, die Ca2+/Calmodulin-abhängige Stickoxid-Erhöhungen einschließen, was therapeutische und pathophysiologische Wirkungen erklären könnte.

Oder man schaue auch in Nature, doi:10.1038/srep21774
HubiTrubi40 18.05.22 10:31
sysrun80 schrieb:

Ich denke ausserdem das man hier die Frequenzen unterscheiden sollte. Ich persoenlich setze mich lieber einem 1kW 50Hz Feld aus als einem 1kW Feld im GHz Bereich
Das wollte ich eben auch schreiben. Hochfrquente Felder sind ja deutlich energiereicher und erwärmen auch Gewebe. Daher vielleicht auch die Frage des Arztes bezüglich der Gonaden 😉.
HubiTrubi40 18.05.22 10:34
Scout** schrieb:

ich empfehle in dem Zusammenhang folgende Arbeit auf den Zusammenhang mit Kalziumkanälen, die in jeder Zelle zu finden sind.
N-/PQ-Typ oder beide? Spaß. Kann ich mir vorstellen, aber der Laie wird das eh nicht verstehen.
Yosan 18.05.22 10:50
HubiTrubi40 schrieb:

N-/PQ-Typ oder beide? Spaß. Kann ich mir vorstellen, aber der Laie wird das eh nicht verstehen.
Stimmt... Kann das jemand kurz und knapp für Laien erklären?
guckuck2 18.05.22 12:07
Kann man nicht einfach feststellen, dass Induktion dann nix für den TE ist, anstatt irgendwelche Abhandlungen zu halten? Bin hier zwar auch am grinsen aber was soll das bringen?

Ich wüsste jedenfalls kein Induktionskochfeld, das mit reduzierter magnetischen Strahlungen wirbt. Soweit ich weiß gibts Grenzwerte für diese Geräteart, die branchenüblich sind.
induktionskochfeldschäden