ᐅ Im Dachgeschoss immer kälter als im EG?
Erstellt am: 06.03.2017 21:22
Nafetsm 23.03.2017 08:49
Mal schnell geschaut.
Als Dämmung kommt eine BAUDER PIR FA 160mm zum Einsatz.
Dann steht noch was von PU Hartschaumkeil von 80x80 darauf.
Man findet die Dämmung schnell. Wie errechne ich hier den U-Wert? Und was ist davon jetzt zu halten? 16cm Stärke wurden ausgeführt anstelle von 20, weil der Dachaufbau sonst zu groß geworden wäre. Dafür wurde uns versichert, hat sie eine bessere Dämmung (WLZ)
: höhere Entweichung und geringere Temperatur mag sein. Aber doch bitte nicht 4 Grad Differenz bei gleicher Thermostatstellung in allen Räumen. DAS kann nicht sein, nicht bei einem Neubau Kfw70 Haus, sorry. Das kann mir auch keiner weiß machen. Dann hätten ja alle das Problem. Unsere Nachbarn komischerweise nicht...
Als Dämmung kommt eine BAUDER PIR FA 160mm zum Einsatz.
Dann steht noch was von PU Hartschaumkeil von 80x80 darauf.
Man findet die Dämmung schnell. Wie errechne ich hier den U-Wert? Und was ist davon jetzt zu halten? 16cm Stärke wurden ausgeführt anstelle von 20, weil der Dachaufbau sonst zu groß geworden wäre. Dafür wurde uns versichert, hat sie eine bessere Dämmung (WLZ)
: höhere Entweichung und geringere Temperatur mag sein. Aber doch bitte nicht 4 Grad Differenz bei gleicher Thermostatstellung in allen Räumen. DAS kann nicht sein, nicht bei einem Neubau Kfw70 Haus, sorry. Das kann mir auch keiner weiß machen. Dann hätten ja alle das Problem. Unsere Nachbarn komischerweise nicht...
Mycraft 23.03.2017 09:04
Nun ich habe auch ein KfW70 Haus und genaudie gleichen Werte...oben ist es kühler als unten...es ist eben auch mehr als logisch wie schon viele hier im Thread geschrieben haben...
Nur mal ein ausgedachtes Beispiel:
Du hast unten im EG eine Aussenwandfläche von 10qm, welche von einer Zwischendecke überdeckt wird über die es keine Wärmeverluste gibt, da ja innerhalb der beheizten Hülle.
Im OG hast du die selben 10qm Aussenwandfläche plus zusätzlich ein Dach von nochmals 10qm über welches es Wärmeverluste gibt, da ja direkt der Aussenwelt ausgesetzt.
Was denkst du in welchem Geschoss jetzt die Heizung mehr heizen muss um die Wärmeverluste ausgleichen zu können?
Den U-Wert deines Dachs kannst du den Hausunterlagen entnehmen...dort sollte alles stehen...
Nur mal ein ausgedachtes Beispiel:
Du hast unten im EG eine Aussenwandfläche von 10qm, welche von einer Zwischendecke überdeckt wird über die es keine Wärmeverluste gibt, da ja innerhalb der beheizten Hülle.
Im OG hast du die selben 10qm Aussenwandfläche plus zusätzlich ein Dach von nochmals 10qm über welches es Wärmeverluste gibt, da ja direkt der Aussenwelt ausgesetzt.
Was denkst du in welchem Geschoss jetzt die Heizung mehr heizen muss um die Wärmeverluste ausgleichen zu können?
Den U-Wert deines Dachs kannst du den Hausunterlagen entnehmen...dort sollte alles stehen...
Knallkörper 23.03.2017 10:00
Die höheren Wärmeverluste im DG lassen sich ausgleichen durch
a) höheren Durchfluss
b) enger verlegte Heizkreise
Wenn das nichts reicht muss die Vorlauf Temperatur erhöht werden, dann müssen die Heizkreise EG und OG aber im Durchfluss gedrosselt werden.
Wie hoch ist der Durchfluss im Vergleich zu den anderen Geschossen? Wenn der Durchfluss dort passt und ggf. schon über den anderen Kreise liegt, dann ist auch keine Luft im System, da hat dein Heizungsbauer schon recht.
a) höheren Durchfluss
b) enger verlegte Heizkreise
Wenn das nichts reicht muss die Vorlauf Temperatur erhöht werden, dann müssen die Heizkreise EG und OG aber im Durchfluss gedrosselt werden.
Wie hoch ist der Durchfluss im Vergleich zu den anderen Geschossen? Wenn der Durchfluss dort passt und ggf. schon über den anderen Kreise liegt, dann ist auch keine Luft im System, da hat dein Heizungsbauer schon recht.
Nafetsm 23.03.2017 11:47
Ok, vielleicht war es bislang etwas unverständlich, daher noch mal:
Wie ist das zu erklären? Selbst wenn das Dach schlecht gedämmt wäre... wenn ich mehr Energie in einen Raum pumpe, muss ja auch irgendwo mehr Energie im Raum bleiben. Also eine Veränderung müsste ja erkennbar sein. Bei uns aber 0,0...
- - Die Vorlauf Temperatur wurde von 33 auf 43 erhöht -> Auswirkung der Raumtemperatur von 0,2 Grad!
- Die Durchflussmenge im EG und Keller wurde gedrosselt, im OG um 0,5L/m erhöht -> nach 20 Stunden ohne Ergebnis hinsichtlich Raumtemperatur. Diese bleibt exakt dieselbe wie vor der Erhöhung (21,2).
- Alle Raumthermostate im DG sind voll aufgedreht, mehr geht nicht!
- Dennoch kommen wir nicht über 21,2 Grad hinaus.
- Hydraulischer Abgleich war gemacht, wurde jetzt gestern aber händisch nochmals wie beschrieben verändert (Drosselung EG+Keller, Erhöhung Durchfluss DG)
- Rohrabstände sind 10cm
- Durchfluss in allen Räumen im DG auf 2L/m
- Durchfluss in den Räumen im EG/Keller irgendwo um 1L oder drunter.
- Raumtemperaturen EG und Keller auf Stufe 3 Raumthermostat = 22,5 Grad
- Raumtemperaturen DG bei Stufe 6 = 20,9-21,2 Grad
- Wärmebildkamera zeigt 24,4 Grad Bodentemperatur an, 21,1 Grad Wandtemperatur.
Wie ist das zu erklären? Selbst wenn das Dach schlecht gedämmt wäre... wenn ich mehr Energie in einen Raum pumpe, muss ja auch irgendwo mehr Energie im Raum bleiben. Also eine Veränderung müsste ja erkennbar sein. Bei uns aber 0,0...
markus2703 23.03.2017 11:50
Hast du schon einmal alle Türen für einige Stunden geschlossen, Kontrollierte-Wohnraumlüftung aus und dann geschaut ob die Räume unterschiedlich warm werden? Wenn ein Raum/mehrere Räume extrem abweichen könnte man vielleicht den Fehler entsprechend dort suchen.
Mycraft 23.03.2017 11:56
Schalte mal die AT-Regelung an der Heizung aus und probiere einfach mal durchzuheizen mit einer gewissen gleichen Vorlauftemperatur z.B. 30 Grad...werden die Räume wärmer?
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