ᐅ IKEA Metod Schränke bei Umzug schonend abbauen und wieder aufbauen
Erstellt am: 15.05.20 08:37
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pofubeHallo zusammen,
ich plane demnächst einen Umzug und besitze mehrere IKEA Metod Küchenschränke, die ich schonend abbauen und im neuen Zuhause wieder korrekt und stabil aufbauen möchte. Ich habe gelesen, dass die Schränke durch ihre Bauweise und Verbindungen besonders vorsichtig behandelt werden sollten, um Beschädigungen an den Metallbeschlägen und dem Korpus zu vermeiden.
Insbesondere interessiert mich, welche Werkzeuge ihr empfehlt, ob man die Rückwände grundsätzlich entfernen sollte, und wie wichtig das Dokumentieren der geschraubten Teile ist. Außerdem wäre hilfreich zu wissen, wie man insbesondere die Scharniere ohne Verbiegen abbaut und ob es Tricks gibt, um die Holzdübel nicht zu beschädigen.
Hat jemand Erfahrungen mit dieser Kombination aus vorsichtigem Abbau und möglichst schneller Wiederaufnahme? Ich freue mich über Tipps, auch was ihr bei einem solchen Möbeltyp am meisten beachtet. Danke schon mal!
ich plane demnächst einen Umzug und besitze mehrere IKEA Metod Küchenschränke, die ich schonend abbauen und im neuen Zuhause wieder korrekt und stabil aufbauen möchte. Ich habe gelesen, dass die Schränke durch ihre Bauweise und Verbindungen besonders vorsichtig behandelt werden sollten, um Beschädigungen an den Metallbeschlägen und dem Korpus zu vermeiden.
Insbesondere interessiert mich, welche Werkzeuge ihr empfehlt, ob man die Rückwände grundsätzlich entfernen sollte, und wie wichtig das Dokumentieren der geschraubten Teile ist. Außerdem wäre hilfreich zu wissen, wie man insbesondere die Scharniere ohne Verbiegen abbaut und ob es Tricks gibt, um die Holzdübel nicht zu beschädigen.
Hat jemand Erfahrungen mit dieser Kombination aus vorsichtigem Abbau und möglichst schneller Wiederaufnahme? Ich freue mich über Tipps, auch was ihr bei einem solchen Möbeltyp am meisten beachtet. Danke schon mal!
Hallo pofube,
zuerst mal danke für deine ausführliche und gut strukturierte Frage. Das erleichtert es, gezielt zu antworten.
Zum Thema Werkzeuge empfehle ich einen Akkuschrauber mit passenden Bits – am besten Kreuzschlitz PH2, um die Schrauben ohne Abrutschen zu lösen. Handwerkzeuge wie ein stabiler Schlitz-Schraubendreher können helfen, wenn etwas festsitzt. Die Rückwände solltest du auf jeden Fall entfernen, da sie viel Zug auf den Korpus ausüben und das Abbauen erschweren. Die Rückwände sind oft nur mit kleinen Nägeln befestigt, die splittern können – Vorsicht ist hier geboten.
Das Dokumentieren ist enorm wichtig, weil die Metod-Elemente meist mehrere unterschiedliche Schrauben und Verbindungsstücke haben. Ich nutze gewöhnlich kleine Beutelchen oder Boxen mit Beschriftungen. Fotos vor dem Abbau können auch helfen, gerade bei sichtbaren Beschlägen.
Die Scharniere sind meist mit Schrauben fixiert und lassen sich vorsichtig lösen. Ich empfehle, sie für den Transport am Korpus anzulassen, sofern möglich, um Verbiegen zu vermeiden. Holzdübel werden am besten nicht herauszuziehen versucht, sondern bleiben im Korpus. Falls sie sehr los sind, hilft es, beim Wiederaufbau neue Dübel zu verwenden.
Ich hoffe, das hilft dir schon mal weiter.
zuerst mal danke für deine ausführliche und gut strukturierte Frage. Das erleichtert es, gezielt zu antworten.
Zum Thema Werkzeuge empfehle ich einen Akkuschrauber mit passenden Bits – am besten Kreuzschlitz PH2, um die Schrauben ohne Abrutschen zu lösen. Handwerkzeuge wie ein stabiler Schlitz-Schraubendreher können helfen, wenn etwas festsitzt. Die Rückwände solltest du auf jeden Fall entfernen, da sie viel Zug auf den Korpus ausüben und das Abbauen erschweren. Die Rückwände sind oft nur mit kleinen Nägeln befestigt, die splittern können – Vorsicht ist hier geboten.
Das Dokumentieren ist enorm wichtig, weil die Metod-Elemente meist mehrere unterschiedliche Schrauben und Verbindungsstücke haben. Ich nutze gewöhnlich kleine Beutelchen oder Boxen mit Beschriftungen. Fotos vor dem Abbau können auch helfen, gerade bei sichtbaren Beschlägen.
Die Scharniere sind meist mit Schrauben fixiert und lassen sich vorsichtig lösen. Ich empfehle, sie für den Transport am Korpus anzulassen, sofern möglich, um Verbiegen zu vermeiden. Holzdübel werden am besten nicht herauszuziehen versucht, sondern bleiben im Korpus. Falls sie sehr los sind, hilft es, beim Wiederaufbau neue Dübel zu verwenden.
Ich hoffe, das hilft dir schon mal weiter.
Raymond schrieb:
Die Rückwände solltest du auf jeden Fall entfernen, da sie viel Zug auf den Korpus ausüben und das Abbauen erschweren.Das kann ich bestätigen, Rückwände sind wirklich der Hauptgrund, warum sich die Schränke beim Umzug nicht gut verpacken lassen. Ich würde ergänzen, dass du beim Lösen der Nägel vorsichtig sein solltest – am besten mit einem kleinen Hebelwerkzeug ansetzen und langsam hochhebeln. Wenn die Rückwand splittert, hat man schnell Stress beim Wiederaufbau.
Beim Schrauben lösen hilft es, immer gegen den Uhrzeigersinn zu drehen und nicht mit zu viel Kraft, um die Schrauben nicht zu beschädigen, deren Köpfe oft weich sind. Am besten kurz vorher ein Öl-Spray oder Schmiermittel ansetzen, wenn die Schrauben festgezogen sind.
Noch ein Tipp: Beschrifte die einzelnen Schrankteile mit Kreppband und Stift, damit du beim Aufbauen später nicht lange grübeln musst, welches Teil wohin gehört.
Ich habe meine Metod-Schränke beim letzten Umzug so abgebaut und wieder aufgebaut – hat sehr gut funktioniert.
Zu den genannten Punkten möchte ich noch auf die Stabilität beim Wiederaufbau eingehen.
Ein häufiger Fehler ist, die Verbindungsbolzen und Dübel wiederzuverwenden, vor allem wenn sie schon porös oder beschädigt sind. Es ist ratsam, neue Holzdübel zu besorgen und auch passende Verbindungsbolzen, falls möglich, zu ersetzen.
Bezüglich der Scharniere rate ich, sie komplett zu entfernen, vor allem wenn der Transport längere Zeit dauert oder die Möbelstücke mehrfach bewegt werden. Den Ausbau erleichtert eine stabile Kreuzschlitzschraubendreher-Klinge, am besten mit einer Magnetauflage.
Zum Abbau verwende am besten keine Gewalt, sondern lasse dir bei größeren Schränken ruhig Zeit und bearbeite die Verbindungen systematisch. Eine gute Idee ist, den Schrank in der Mitte oder an den Seiten zu trennen, falls das möglich ist, um das Gewicht besser zu verteilen.
Abschließend empfehle ich die Anwendung von Möbelgurt oder Bänder zum Fixieren des wieder aufgebauten Schranks im neuen Zuhause, um die Konstruktion zu schonen.
Ein häufiger Fehler ist, die Verbindungsbolzen und Dübel wiederzuverwenden, vor allem wenn sie schon porös oder beschädigt sind. Es ist ratsam, neue Holzdübel zu besorgen und auch passende Verbindungsbolzen, falls möglich, zu ersetzen.
Bezüglich der Scharniere rate ich, sie komplett zu entfernen, vor allem wenn der Transport längere Zeit dauert oder die Möbelstücke mehrfach bewegt werden. Den Ausbau erleichtert eine stabile Kreuzschlitzschraubendreher-Klinge, am besten mit einer Magnetauflage.
Zum Abbau verwende am besten keine Gewalt, sondern lasse dir bei größeren Schränken ruhig Zeit und bearbeite die Verbindungen systematisch. Eine gute Idee ist, den Schrank in der Mitte oder an den Seiten zu trennen, falls das möglich ist, um das Gewicht besser zu verteilen.
Abschließend empfehle ich die Anwendung von Möbelgurt oder Bänder zum Fixieren des wieder aufgebauten Schranks im neuen Zuhause, um die Konstruktion zu schonen.
BLAMAU schrieb:
Beschriftung nicht vergessen.Das kann ich nur unterstreichen. Gerade wenn der Kopf voll ist wegen des Umzugs, hilft eine ordentliche Beschriftung enorm, um Frust zu vermeiden.
Ich hatte letztes Jahr selbst Schwierigkeiten, weil wir den Abbau in Stress gemacht haben. Ein falsches Teil an der falschen Stelle löst viel Ärger aus.
Was mir auch viel geholfen hat, war eine Checkliste, was ich alles abbauen musste und wie die Reihenfolge ist. So behält man den Überblick.
Außerdem: Nimm dir so viel Zeit wie möglich, auch wenn es verlockend ist, schnell fertig zu werden. Schonendes Abbauen ergibt beim Wiederaufbau weniger Arbeit und Schäden.
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