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ᐅ Grundrissplanung Einfamilienhaus mit Garage und Dachterrasse


Erstellt am: 08.10.25 20:00

wiltshire08.10.25 23:53
leah1003 schrieb:

  • Habt ihr Ideen, wie wir das fehlende Büro sinnvoll integrieren können, ohne die Großzügigkeit des Entwurfs zu verlieren?
  • Könnte der Eingangsbereich zu dunkel werden durch die überdachte Lösung?
  • Was haltet ihr von der Entscheidung, die Traufseite zur Feldseite zu orientieren statt dem Giebel?
  • Gibt es sinnvolle Alternativen, wie wir den Wasch-/Trockenbereich besser unterbringen können?
  • Seht ihr Möglichkeiten, wie wir das Raumprogramm besser auf unsere Bedürfnisse zuschneiden können, ohne das Budget zu sprengen?
Da Du einen Entwurf ohne Büro veröffentlichst, wirst Du es auch nicht wirklich brauchen. Überlege was 1qm kostet und komme zu dem Schluss, dass es sich lohnt, das einfach mal zu vergessen. Nachträglich ein Büro in einen vorhandenen Entwurf hineinzupfuschen lohnt nicht. Lassen oder neu denken. Manchmal lächele ich darüber, dass Menschen ein Jahresnetto und mehr aus eigener Tasche dafür investieren, um zu Hause arbeiten zu können.

Klar wird der Eingangsbereich nicht allzu viel Tageslicht bekommen. Macht aber nix, denn euer Hauskonzept sieht den Flur offensichtlich nicht als Aufenthaltszone vor. Darüber würde ich mir keine Gedanken machen, wenn der Entwurf sonst gut gefällt. Wie würde ich mir eher Gedanken über die Breite machen und was da durchkommt und was nicht.

Die Ausrichtung kann ich ohne Geländekenntnis nicht beurteilen. Die Gesamtbreite des Objektes füllt die Grundstücksbreite ziemlich aus - ggfs. steht das einer Genehmigung im Wege. Was mich etwas amüsiert ist, dass ihr einerseits den Blick auf das Gelände wertschätzt und andererseits die Sofas mit dem Rücken zu den Fenstern einzeichnet. Es wird sicher einen guten Grund dafür geben.

Der Wasch-/Trockenbereich geht im Technikraum OK, wenn der Entwurf insgesamt gefällt, Der Weg von Schrank zu Wäsche und zurück zu Schrank ist zwar nicht optimiert, kostet aber nicht nennenswert Lebensqualität, wenn man das zu Lage der Zimmer setzt, in denen sich Menschen dauerhaft aufhalten. Ohne den vorhandenen Entwurf über den Haufen zu schmeißen, fällt mir nichts Besseres ein.
leah1003 schrieb:

Wir versuchen, ein modernes, durchdachtes und für unsere Bedürfnisse passendes Zuhause zu schaffen – mit einem realistischen Budget und Eigenleistung, wo es sinnvoll ist.
Das ist ein gutes Ansinnen. Ich hoffe, dass Du Raumbeschreibungen (die beschreibst Du in Deinem Text) von Bedürfnissen (da kommt außer de Vorliebe, gerne kochen und ins Feld gucken wollen wenig) in Deinem Findungsprozess deutlich unterscheiden kannst. Erst wenn Du weißt wie Du leben willst und was zu Deiner Lebensqualität beiträgt, ist ein individueller Hausbau überhaupt sinnvoll möglich. Leider wird die Frage „wofür“ viel zu oberflächlich betrachtet und viel zu schnell zur Frage „worin“ übergegangen. Um etwas Durchdachtes bauen zu können, muss man die wirklichen Ziele sehr sorgfältig durchdenken. Wäre ich Architekt, würde ich keinen Stift in die Hand nehmen, bevor ich nicht grundsätzlich verstanden hätte, wie ihr leben wollt. Die Aufgabe des Architekten ist es das richtige Gehäuse für das Leben der Aufrtraggeber zu entwerfen. Ihr seit Profis für Eure Wünsche, Gewohnheiten und Sehnsüchte. konzentriert Euch darauf und lasst dann den Architekten oder die Architektin etwas ausdenken und präsentieren. Es widerstrebt dem Impuls, aber wenn der Prozess richtig aufgesetzt ist, ist ein exzellentes Ergebnis quasi vorprogrammiert. Wer sich nicht darauf einlassen will, ist meist mit einem Standard ebensogut bedient und spart eine Menge Geld.
K a t j a schrieb:

Euren Herzenswunsch halte ich für Käse. Dachterrasse und Balkone braucht man nur bei Mehrfamilienhäusern.
Genau an dieser Stelle gehen unsere Meinungen regelmäßig auseinander. Wer baut, was „man“ braucht, der braucht sich erst gar nicht um einen individuellen Entwurf bemühen. Da gibt es mittlerweile ausreichend bewährte Standards.
Wenn es ein Herzenswunsch ist, auf einer erhöhten Position in eine bestimmte Richtung gucken zu können, hat das denselben Stellenwert wie ein temperierter Weinkeller oder eine toll ausgestatte Küche. Klar gehört es dazu, diese Wünsche im Findungsprozess zu hinterfragen - das funktioniert nicht bei sofortigem Urteilen.
ypg08.10.25 23:54
ypg schrieb:

Günstig ist allerdings Verklinkerung und oben
Soll heißen: Verklinkerung ist nicht günstig 🙂
roteweste schrieb:

Ne, nicht ganz. 174 Quadratmeter. Update kommt wieder, wenn der Rohbau steht. ;-)
Passt dennoch. 3 Kinder auf 174qm, 2 Kinder auf 160qm.
K a t j a schrieb:

Dachterrasse und Balkone braucht man nur bei Mehrfamilienhäusern. Bei einem Einfamilienhaus sitzt niemand auf dem Balkon bzw. der Dachterrasse. Man geht lieber in den Garten.
Schon gar nicht geht man über das Bad nach draußen. Da versenkt Ihr viel Geld für nix.
So ist es. Noch nicht einmal mit Sauna macht es Sinn, sich oben auf dem Präsentierteller für die Verkehrsteilnehmer zu setzen, während unten der Garten gemacht und genossen werden könnte. Schöne Dachterrassen brauchen Technik zur Bewässerung und co und viel Pflege, was man im Garten nicht zwangsweise braucht. Und wie stellt man sich das vor? Ständig für irgendwas wie Drinks oder Wasser die Treppen hoch und runter? Und das dann alle 10 Minuten, weil das Kind nen Keks will oder ein Glas Milch. Wohlgemerkt lässt man dann auch das Kleinkind nicht allein da oben. Also bleibt man unten auf einer schönen Terrasse, von wo man ja auch nach Osten schauen kann.
Nauer09.10.25 00:02
Hi,

es wurden ja jetzt schon eine Menge konkreter Punkte angesprochen – und gefühlt noch mal mehr Fragen aufgeworfen, als ohnehin im Entwurf geklärt waren. Was als Kompliment gedacht ist: Ihr denkt an viele Details, aber ihr verliert euch im Moment an der ein oder anderen Stelle tatsächlich in Flächen und vermeidet trotzdem die entscheidenden Verbesserungen bei Laufwegen und Alltagstauglichkeit.

Vor allem der Grundriss im Obergeschoss ist tatsächlich frappierend unpraktisch – ewig lange Wege, eine enorme Grundfläche und leider trotzdem weder Flexibilität für Büro/Gast noch ein überzeugendes Konzept für private und gemeinschaftlich genutzte Bereiche. Das Schlafzimmer als Verteilzentrum zwischen Bad und Ankleide ist immer ein Aufreger unter Planungswilligen. Gleichzeitig wird dann das Kinderbad lange vermutlich gar nicht genutzt und schmälert die Flexibilität und Zukunftstauglichkeit.

Bei dem Kellerverzicht: Habt ihr euch noch mal intensiv mit dem Thema Stauraum und Platz für Haustechnik im Alltag beschäftigt? Die Garage als Ersatz für beides ist in der skizzierten Form kaum geeignet – erst recht, wenn dort noch ein Außen-WC eingeplant werden sol. Ist euch bewusst, wie hoch der Mehraufwand und die Mehrkosten werden, wenn hier aufwändigere Abdichtungen/Hygienevorschriften für garage-integrierte Sanitärräume notwendig werden? In Verbindung mit der Dachterrasse ist das schon ein Brocken.

Eure für den Technikraum geplante Größe – ist das ein Wert, der von der Haustechnikfirma unter Berücksichtigung aller Einbauten und Wartungsflächen bestätigt wurde? Photovoltaik, Lüftungsanlage, WP, Speicher, eventuell zentrale Wasserenthärtung, IT – alles ordentlich zugänglich? Da wird regelmäßig viel zu knapp gerechnet und dann stehen nachher noch Fahrräder und E-Scooter davor.

Ich würde wirklich empfehlen, dass ihr euch von der Kritik an der Anordnung und Verbinung der Räume im EG nicht abschrecken lasst, sondern gezielt hinterfragt: Könnte man am Grundriss die Verkehrsflächen mit einem cleveren Umplanen von Küche/Speis/Flur auf ein sinnvolles Maß reduzieren, vielleicht sogar ein weiteres Zimmer gewinnen und einen hellen, offenen Eingang schaffen? Tauscht vielleicht mal mit Planungssoftware frei herum – und überprüft dabei auch gleich, ob die Speisekammer nicht als reiner Abstellraum genügt und ihr statt zwei Zugängen lieber einen praktischen gewinnt.

Die Haustechnik-Fragen (Art der WP, sinnvolle Raumaufteilung mit Hauswirtschaftsraum etc.) würde ich übrigens eng mit den jeweiligen Herstellern/Installateuren abstimmen, bevor ihr weiterzeichnet. Da gibt es von Bundesland zu Bundesland gravierende Unterschiede, welche Aufstellflächen als zugelassen gelten.

Ganz ehrlich: Diese vielen Räume und Flächen bringen euch im Alltag genauso wenig wie ein nie genutztes Kinderbad oder eine Dachterrasse, wenn gleichzeitig die Zonierung und Helligkeit im Erdgeschoss nicht stimmt. Vielleicht priorisiert ihr einfach einmal, ohne Rücksicht auf das aktuelle Raster: Was ist euch in 10 Jahren noch genauso wichtig, und was ist beim Haus in der Nachbarschaft einfach Grundstandard geworden? Und gibt es von euch schon eine Idee, wie ihr im Osten den wunderschönen Ausblick und trotzdem die Südseite im EG so einladend wie möglich hinbekommt?

Viel Erfolg!
11ant09.10.25 00:07
Eine Bindung an ein Bauunternehmen ist noch sehr viel zu früh. Schon beim vierten Entwurf angelangt zu sein und dann fehlen noch ganze Räume ist ein ganz klares Zeichen für eine maximal falsche Vorgehensweise: Überspringen der konzeptionellen Planung, sofortiges Drauflosgezeichne. Der Effekt ist mangelnde Zufriedenheit mit dem "Ergebnis", aber das ist kein böser Zufall, sondern ein kausaler Zusammenhang. Das ist keine Bauplanung, das ist Bleigießen (so lange vor Sylvester ?).

Noch nicht schulreife Kinder machen das gerne so: Aufzählen aller Sorten, die einem schon einmal geschmeckt haben oder deren Namen man kürzlich gelernt hat. Der Eisbecher kostete dann nicht nur ein Vermögen, sondern das Bauchweh wäre auch garantiert, und selbst von den größten Schüsseln bräuchte man gleich zwei, damit alle Kugeln hineinpassen. Zu teuer ? - hmm, also Sahne weglassen oder vielleicht doch lieber die Waffel ?

Es wird also der Bestellzettel zerknüllt und eine neue Wunschliste begonnen. Nun also die vierte, die passt noch immer nicht, und wird daher nicht die letzte gewesen sein. Vielleicht ein Publikumsjoker, ja, Oma anrufen, sch... - Anrufbeantworter.

Eine Freundin, die beim Häuschenmalen hilft, leider nur Architekturstudentin. Eine Baufirma soll es dann für einen Bauantrag zurechtfeilen, dafür muß man sich "nur" mit der Baufirma verloben. Herr, schmeiß´ Hirn vom Himmel (in BY würde man sagen "Maria hilf"), au weia. Gegen diesen Alptraum wird wohl nur Aufwachen helfen - und dann das ganze noch´mal wie Erwachsene angehen:

Raumprogramm erstellen und qualifizieren, virtuelles Drahtkantenmodell, Vorentwurf. Damit erst einmal Teigruhe und Weichenstellung, bei der man auch das Budget grobkalibriert. Das alles mit einer freien, bereits ausstudierten Architektin.

Die Bauweisenfestlegung leitet sich frühestens aus der Weichenstellung ab, dann reift die Architektin entweder den für die Anfragerunde verwendeten Vorentwurf oder einen Gegenvorschlag (also eine der Antworten auf Frage 2 der Weichenstellung) zum weiterverfolgten Entwurf. Erst in diesem erhalten die Fenster bereits Öffnungsrichtungen und die Fassade ein Material - vorher nicht.

Eigenentwürfe von Laien geraten regelmäßig rund 20 Prozent zu groß (und damit zu teuer), ob eine Architekturstudentin daran mitmalt, heilt das Phänomen leider nicht. Und Bauantragsfertigmacher von GU´ debuggen auch nur das, was ein Genehmigungshindernis wäre - sie bringen nicht die erhoffte Verbesserung aus dem Profi-Nähkästchen in die Planung ein. Wenn Eure Bank mitgeht, baut das Bauunternehmen das Haus gerne auch zu groß. Erst recht, wenn Ihr bereit seid, das Haus am Ende des Geldes selbst fertigzustellen.
wiltshire09.10.25 00:13
ypg schrieb:

Und wie stellt man sich das vor?
Letztlich ist es völlig egal wie „man“ sich das vorstellt. Es zählt nur, wie die Bauherren selbst das bewerten. Sie tun gut daran, die Fragen, die Du dazu hast für sich zu beantworten und einzuordnen. Deine Überlegungen, was so eine Terrasse an zusätzlichem Aufwand und Herausforderungen mit sich bringen kann sind in der Bewertung hilfreich.
Nauer schrieb:

vermeidet trotzdem die entscheidenden Verbesserungen bei Laufwegen und Alltagstauglichkeit.
Wenn die bei den Bedürfnissen eine Rolle spielten, wäre der Entwurf Murks. Das meine ich ja mit der Beschäftigung mit dem „wie“ statt „worin“. Bei unserer Hausplanung spielten die Laufwege keine übergeordnete Rolle - und wir sind auch nach 6 Jahren noch fein damit.
Nauer schrieb:

Und gibt es von euch schon eine Idee, wie ihr im Osten den wunderschönen Ausblick und trotzdem die Südseite im EG so einladend wie möglich hinbekommt?
Auch hieraus ließe sich eine Aufgabe für den Architekten ableiten. Als wir bauten war es uns ein Bedürfnis aus jedem Aufenthaltsraum den schönen Blick von unserem Grundstück aus genießen zu können. Der Architekt hat das umgesetzt - besser als wir uns es selbst hätten ausdenken können.
11ant schrieb:

Eine Bindung an ein Bauunternehmen ist noch sehr viel zu früh.
Ja, das wäre wie ein Autohaus festzulegen, ohne die eigenen Mobilitätsanforderungen gemeinsam besprochen zu haben.
GeraldG09.10.25 10:14
Wir hatten eine ähnliche Situation, deswegen habe ich mich als Amateur damit auch eine Weile beschäftigt. Ich hätte bei deinem Grundstück die Seiten in zwei "Arten" unterteilt. Gute Seiten und schlechte Seiten. Gut ist Richtung Wiese und Garten, schlecht ist Richtung Nachbar und Straße.
Ich persönlich würde schauen, dass an den guten Seiten das Wohnzimmer, das Esszimmer, die Küche und das Büro ist. An den Ecken zu den schlechten Seiten jeweils Küche und Büro, da mich hier die schlechte Seite eher weniger stört. In die schlechten kommen solche Dinge wie Gästebad, Treppe und Technik
Was ich dann gelernt habe ist, die Treppenform ist sehr wichtig, da sich damit der ganze Grundriss ändert. Hier würde ich verschiedene Treppen in die schlechte Seiten setzen und schauen wie das OG dann wird. Das EG ergibts sich dann schon durch die gute und schlechte Seite. Ich persönlich würde im OG die gute Seite den Kindern geben, da diese dort auch oft am Tag sind und hier und da Mal raus schauen werden. Das Schlafzimmer wird ja normalerweise von den Eltern wirklich nur abends genutzt, da brauch man deutlich seltener eine Aussicht.

Eins noch, da ich mich damit auch mehr beschäftigt habe als ich wollte: Eine G-Form in der Küche ist oft nicht so optimal, da man quasi von der Küche umzingelt ist. Wenn man eine Speisekammer hat, braucht man in der Küche viel weniger Stauraum. Die gehobene Ausführung braucht hier mindestens 3 Hochschränke (Spülmaschine, Kühlschrank und Backofen). Position der Spüle und des Kochfelds idealerweise so, dass man beim bedienen in eine "schöne Richtung" (meist Garten oder Wohnzimmer) schaut.
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