ᐅ Grundriss mit Einschränkungen für Stadthaus (Reihenmittelhaus) für Familie.
Erstellt am: 15.01.22 11:41
M
Maig001
Hallo zusammen,
wir beplanen derzeit unser Grundstück welches durch gewisse Rahmenbedinungen nicht sehr viel Spielraum für Gestaltungsmöglichkeiten lässt. Leider habe ich festgestellt, dass das die Grundrissplanung eher kompliziert macht, auch wenn man denkt, dass viel dadurch vorgegeben ist. Wir wollen zu einem späteren Zeitpunkt auch noch einen Architekt beauftragen, sind aber jetzt schonmal dabei Ideen zu sammeln. Das kleine Grundstück befindet sich mitten im Ortskern. Der Eingang ist direkt vom Gehweg. Die Nachbarn haben im EG Geschäfte. Auf der Rückseite befindet sich ein kleiner Innen- bzw. Hinterhof der ruhig ist aber grundsätzlich von den Nachbarn durchquert werden darf.
Folgende Eckdaten sind gegeben oder bekannt:
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks: 139qm
Hang: nein
Baufenster, Baulinie und -grenze: Profilgleicher Anbau an das Nachbargebäude
Anzahl Stellplatz: Eine Garage im Haus
Geschossigkeit: Keller+EG+1.OG+DG
Dachform: Satteldach 40 Grad mit Gauben
Maximale Höhen/Begrenzungen: Wandhöhe 6,2m, Grundfläche (seitlich grenzständig): 6,8m x 14,1m
weitere Vorgaben: Bebauung nach §34
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp
Keller, Geschosse
Anzahl der Personen, Alter: 2 Erwachsene + 2 Kleinkinder
Büro: Familiennutzung
Schlafgäste pro Jahr: 0
konservativ oder moderne Bauweise: eher modern nach Möglichkeiten
offene Küche, Kochinsel: Wohn-/Koch-/Essbereich mit Kochinsel
Anzahl Essplätze: 1
Balkon, Dachterrasse: Vorder- und Rückseite je eine Dachterrasse
Garage, Carport: Eine Garage im Haus
Nutzgarten, Treibhaus: Kein Garten nur Innenhof
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll:
Wir haben das Haus entsprechend der Umgebung so geplant, dass das EG ein reines NutzEG wird, das 1.OG die Schlafräume hat und im DG evtl. mit Galerie sich der Wohn- Eis- und Kochbereich befindet. Wir haben außerdem einen Speiselift (vom Keller bis ins DG) eingeplant und einen Wäscheschacht vom Keller bis ins 1.OG.
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung:
-Do-it-Yourself
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl Ausstattung: 600-700T€
favorisierte Heiztechnik: Gas
Was würdet Ihr an dem Grundriss ändern? Ich habe vor allem ewig mit der Treppe überlegt. Ich hätte gerne eine Treppe die in den Kurven ein Podest hat und somit gut zu begehen ist. Das braucht Platz. Leider gibt es in meinem Zeichenprogramm keine Treppe wie ich sie benötige, ich habe daher jetzt nur mal Lufträume für die Treppen vorgesehen. Was sagt Ihr zum Grundkonzept und zur Raumaufteilung? Wie gesagt die Details soll dann der Architekt noch verbessern. Ich überlege auch immer wie viel ich dem Architekten vorgeben soll? Ich will ja, dass sich der auch Gedanken macht und was überlegt. Außerdem habe ich für das 1.OG 3 Varianten erstellt. Diese unterscheiden sich im Prinzip nur durch die Dielenbreite. Welche meint Ihr ist am besten? Oder ist das alles nichts...?
Beste Grüße Martin


wir beplanen derzeit unser Grundstück welches durch gewisse Rahmenbedinungen nicht sehr viel Spielraum für Gestaltungsmöglichkeiten lässt. Leider habe ich festgestellt, dass das die Grundrissplanung eher kompliziert macht, auch wenn man denkt, dass viel dadurch vorgegeben ist. Wir wollen zu einem späteren Zeitpunkt auch noch einen Architekt beauftragen, sind aber jetzt schonmal dabei Ideen zu sammeln. Das kleine Grundstück befindet sich mitten im Ortskern. Der Eingang ist direkt vom Gehweg. Die Nachbarn haben im EG Geschäfte. Auf der Rückseite befindet sich ein kleiner Innen- bzw. Hinterhof der ruhig ist aber grundsätzlich von den Nachbarn durchquert werden darf.
Folgende Eckdaten sind gegeben oder bekannt:
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks: 139qm
Hang: nein
Baufenster, Baulinie und -grenze: Profilgleicher Anbau an das Nachbargebäude
Anzahl Stellplatz: Eine Garage im Haus
Geschossigkeit: Keller+EG+1.OG+DG
Dachform: Satteldach 40 Grad mit Gauben
Maximale Höhen/Begrenzungen: Wandhöhe 6,2m, Grundfläche (seitlich grenzständig): 6,8m x 14,1m
weitere Vorgaben: Bebauung nach §34
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp
Keller, Geschosse
Anzahl der Personen, Alter: 2 Erwachsene + 2 Kleinkinder
Büro: Familiennutzung
Schlafgäste pro Jahr: 0
konservativ oder moderne Bauweise: eher modern nach Möglichkeiten
offene Küche, Kochinsel: Wohn-/Koch-/Essbereich mit Kochinsel
Anzahl Essplätze: 1
Balkon, Dachterrasse: Vorder- und Rückseite je eine Dachterrasse
Garage, Carport: Eine Garage im Haus
Nutzgarten, Treibhaus: Kein Garten nur Innenhof
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll:
Wir haben das Haus entsprechend der Umgebung so geplant, dass das EG ein reines NutzEG wird, das 1.OG die Schlafräume hat und im DG evtl. mit Galerie sich der Wohn- Eis- und Kochbereich befindet. Wir haben außerdem einen Speiselift (vom Keller bis ins DG) eingeplant und einen Wäscheschacht vom Keller bis ins 1.OG.
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung:
-Do-it-Yourself
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl Ausstattung: 600-700T€
favorisierte Heiztechnik: Gas
Was würdet Ihr an dem Grundriss ändern? Ich habe vor allem ewig mit der Treppe überlegt. Ich hätte gerne eine Treppe die in den Kurven ein Podest hat und somit gut zu begehen ist. Das braucht Platz. Leider gibt es in meinem Zeichenprogramm keine Treppe wie ich sie benötige, ich habe daher jetzt nur mal Lufträume für die Treppen vorgesehen. Was sagt Ihr zum Grundkonzept und zur Raumaufteilung? Wie gesagt die Details soll dann der Architekt noch verbessern. Ich überlege auch immer wie viel ich dem Architekten vorgeben soll? Ich will ja, dass sich der auch Gedanken macht und was überlegt. Außerdem habe ich für das 1.OG 3 Varianten erstellt. Diese unterscheiden sich im Prinzip nur durch die Dielenbreite. Welche meint Ihr ist am besten? Oder ist das alles nichts...?
Beste Grüße Martin
Ich finden den Vorschlag von @ypg nicht schlecht, darüber nachzudenken Wohnen und Essen/Küche zu trennen. Etwas unkonventionell, aber das Grundstück ist es ja auch ;-) .
Also im EG Küche und Essen, im OG 2x Kind und Gast (der Raum kann ja wenn kein Gast da ist von den Kindern mitbenutzt werden). Im DG dann Wohnen und Elternschlafen.
Was mir noch aufgefallen ist, ist ein Tageslichtbad bei euch ein "Must Have"? In vielen Grundrissen von schmalen Reihenmittelhaus liegt das ja eher in der Mitte des Hauses um die Fenster den Zimmern zu gönnen.
Also im EG Küche und Essen, im OG 2x Kind und Gast (der Raum kann ja wenn kein Gast da ist von den Kindern mitbenutzt werden). Im DG dann Wohnen und Elternschlafen.
Was mir noch aufgefallen ist, ist ein Tageslichtbad bei euch ein "Must Have"? In vielen Grundrissen von schmalen Reihenmittelhaus liegt das ja eher in der Mitte des Hauses um die Fenster den Zimmern zu gönnen.
Ich habe das mal nachgebaut, also meinen Vorschlag und bin auf zwei Überraschungen gestossen (positiv und negativ)
Dabei ist die Grundlage her auch so wie bei der TE... einen Schacht in Höhe Bäder für Wasser- und Stromleitungen wäre nicht schlecht, habe ich aber vergessen.
Das EG mit stylischer Wohnküche


Dann OG mit Loggia für die Kinder, Familienbad und Büro (Kinder bei mir in den Süden - Norden wäre auch durch Innenhof etwas dunkel)

Dachgeschoss: negativ fällt auf, dass mit einer DN von 40 Grad eine Dachterrasse schon ziemlich reingezogen werden muss, um überhaupt dann für die Fensterflächen genug Wandhöhen zu bekommen. Somit fällt wohl die Dachterrasse von V1 raus, wenn sie eben nicht genug Tiefe hat.
2. negativer Punkt fällt mir gerade ein: sind die Terrassen überhaupt erlaubt? Gauben wurden ja erwähnt...

Der positive Punkt: man kann viel Licht und Luftigkeit oben generieren, wenn man den Dachboden offen lässt. ich habe jetzt mal eine Deckenhöhe von 5 Metern geschaffen. Schlafzimmer und Bad gehört natürlich oben geschlossen 😉


Man könnte dort als Highlight noch eine Ebene einziehen:

Dabei ist die Grundlage her auch so wie bei der TE... einen Schacht in Höhe Bäder für Wasser- und Stromleitungen wäre nicht schlecht, habe ich aber vergessen.
Das EG mit stylischer Wohnküche
Dann OG mit Loggia für die Kinder, Familienbad und Büro (Kinder bei mir in den Süden - Norden wäre auch durch Innenhof etwas dunkel)
Dachgeschoss: negativ fällt auf, dass mit einer DN von 40 Grad eine Dachterrasse schon ziemlich reingezogen werden muss, um überhaupt dann für die Fensterflächen genug Wandhöhen zu bekommen. Somit fällt wohl die Dachterrasse von V1 raus, wenn sie eben nicht genug Tiefe hat.
2. negativer Punkt fällt mir gerade ein: sind die Terrassen überhaupt erlaubt? Gauben wurden ja erwähnt...
Der positive Punkt: man kann viel Licht und Luftigkeit oben generieren, wenn man den Dachboden offen lässt. ich habe jetzt mal eine Deckenhöhe von 5 Metern geschaffen. Schlafzimmer und Bad gehört natürlich oben geschlossen 😉
Man könnte dort als Highlight noch eine Ebene einziehen:
Wow... danke für die aufwendigen Zeichnungen! Gefallen mir auch gut.
So ähnliche Entwürfe/Überlegungen hatten wir auch schon. Wir sind aber momentan der Meinung, dass der helle große Raum dann fast zu schade ist um hauptsächlich darin zu schlafen. Keine Ahnung... wahrscheinlich sollten wir nun schon wirklich den Architekten beauftragen.
Übrigens gehe ich im DG zusätzlich noch von einem Kniestock von ca 60cm aus: 6,2m (Wandhöhe) - 2,5m (EG) - 0,25m (Decke EG) - 2,6m (1.OG) - 0,25m (Decke 1.OG) = 0,6m (Kniestock)
So ähnliche Entwürfe/Überlegungen hatten wir auch schon. Wir sind aber momentan der Meinung, dass der helle große Raum dann fast zu schade ist um hauptsächlich darin zu schlafen. Keine Ahnung... wahrscheinlich sollten wir nun schon wirklich den Architekten beauftragen.
Übrigens gehe ich im DG zusätzlich noch von einem Kniestock von ca 60cm aus: 6,2m (Wandhöhe) - 2,5m (EG) - 0,25m (Decke EG) - 2,6m (1.OG) - 0,25m (Decke 1.OG) = 0,6m (Kniestock)
Ich hab jetzt mit Kniestock 50 gearbeitet, da man ja, auch trotz Keller, etwas höher baut.
Ansonsten sind die 33 qm (abgezogen der Schlafbereich, Dachschrägen nicht bewertet) zu klein für alles. Bei Dir ist der Esstisch zb durch die Schräge nicht umrundbar. Zumindest nicht aufrecht 😉
Maig001 schrieb:Wieso nur schlafen? Das ist ein großes Familien-Wohnzimmer 😳
Wir sind aber momentan der Meinung, dass der helle große Raum dann fast zu schade ist um hauptsächlich darin zu schlafen. Keine Ahnung...
Ansonsten sind die 33 qm (abgezogen der Schlafbereich, Dachschrägen nicht bewertet) zu klein für alles. Bei Dir ist der Esstisch zb durch die Schräge nicht umrundbar. Zumindest nicht aufrecht 😉
Maig001 schrieb:
Die Gasversorgungsleitung liegt etwa 5m weg. Von daher wäre Gas halt gut. Oder warum sollte ich die Heiztechnik überdenken? Gas ist doch nicht schlecht?!schlecht sicher nicht,aber Zukunftsorientiert leider auch nicht. Die Gaspreise werden steigen und ihr euch ärgern.Ich würde auf Erdwärme oder Luftwärmepumpe gehen. Wenn dann noch Möglichkeiten bestehen,eine entsprechend große Photovoltaikanlage auf das Dach.
Könnte sogar sein,dass die Photovoltaikanlage eh demnächst zur Pflicht für Neubauten wird. Dann würde ich gänzlich auf Gas verzichten.
Mahri23 schrieb:
schlecht sicher nicht,aber Zukunftsorientiert leider auch nicht. Die Gaspreise werden steigen und ihr euch ärgern.
Ich würde auf Erdwärme oder Luftwärmepumpe gehen. Wenn dann noch Möglichkeiten bestehen,eine entsprechend große Photovoltaikanlage auf das Dach.
Könnte sogar sein,dass die Photovoltaikanlage eh demnächst zur Pflicht für Neubauten wird. Dann würde ich gänzlich auf Gas verzichten.Wo soll er denn auf dem Grundstück seine Grabenkollektoren auslegen?Tiefenbohrung dürfte auch schwer werden, soweit ich das sehe kommt auf den Mini-Hof kein schweres Gerät.
Auch die Aufstellung eines Außengerätes für ne Luft-Wasser-Wärmepumpe dürfte interessant werden. Entweder man kann die Abstände zu den Nachbarn nicht einhalten oder es nimmt einem selbst das bisschen Platz auf der Terrasse und nervt dann noch mit der Geräuschentwicklung.
Das Haus ist für Gas prädestiniert. Nur weil alle hier ständig das Mantra der Stromheizung predigen, darf man durchaus auch noch wirtschaftlich und technisch sinnvolle Entscheidungen jenseits der Ideologie treffen. Gas wird es noch für mehrere Generationen geben, der Preis wird sich auf Dauer auch wieder stabilisieren.
Es gibt ja auch nur wenig Fassadenfläche, die nicht an ein beheiztes Nachbarhaus grenzt, der Heizbedarf dürfte also sowieso deutlich überschaubar sein.
Ähnliche Themen