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Erstellt am: 14.01.22 15:18

Myrna_Loy17.01.22 13:23
Sorrow87 schrieb:

Danke für den Hinweis. Ziehen wir eventuell in Betracht.

Wir wollen das Haus aber nicht verkaufen, sondern dort unser Leben lang verbringen.
Ihr wollt beide am besten gleichzeitig auf einer Bahre tot aus dem Haus getragen werden, schließt aber den Gedanken an Lebensereignisse rigide aus, welche die Notwendigkeit einer zweiten Toilette mit berücksichtigen. Schon ein bisschen lustig.
Sorrow8717.01.22 13:25
ypg schrieb:

Ich möchte auch nicht drauf rumreiten. :p
Lustig zu lesen:


...

Letzteres liest sich so, als wenn Ihr auf ein Gäste-Klo verzichtet, weil Ihr dann Euer "schönes Bad" nicht vorzeigen könnt 😉


Das ist so definitiv nicht gemeint. Wir sind alles andere als prahlende Menschen. Das war einfach nur ein Kostenpunkt, den wir einsparen wollen und wir als Luxus betrachten. Meine Frau und ich kennen es nicht anders. Uns ist anderes wichtiger.
11ant17.01.22 13:33
Sorrow87 schrieb:

Das kann man mögen mit der Trennung, muss man auch nicht. Wir wollen es so und beschäftigen uns jetzt mit der Machbarkeit.
Dann wünsche ich gutes Gelingen bei der Machbarkeit. Off Limits kann man alles wünschen, aber da sagt das Budget hier etwas anderes - nämlich: daß man da an anderer Stelle für sparen muß. Der Verzicht auf sanitäre Redundanz allein wird da nicht ganz ausreichen.
Sorrow87 schrieb:

Wir wollen das Haus aber nicht verkaufen, sondern dort unser Leben lang verbringen.
Ja klar. Leuten, die Scheidungs- und sonstige Notverkaufshäuser sammeln wie Kleinrentner Pfandflaschen, muß man ja auch etwas übriglassen. Die freuen sich über jeden Tausender, den es billiger wird, weil jemand wiederverkaufsignorant geplant hat.
Myrna_Loy schrieb:

Ihr wollt beide am besten gleichzeitig auf einer Bahre tot aus dem Haus getragen werden,
Ich stelle mir gerade vor, wie jemand in seinem Heimkino ein Leben lang alle Filme guckt, die zum Inhalt haben, daß jemand ein Haus für die humorvolle Vorstellung baut, wie seine Trauergesellschaft darin eine Schlange vor der einzigen Toilette bildet. Zumindest finnischen Regieprofessoren traue ich zu, das ernsthaft als eigenständiges Genre an ihrer Kunsthochschule zu etablieren *LOL*
Sorrow8717.01.22 13:38
Myrna_Loy schrieb:

Ihr wollt beide am besten gleichzeitig auf einer Bahre tot aus dem Haus getragen werden, schließt aber den Gedanken an Lebensereignisse rigide aus, welche die Notwendigkeit einer zweiten Toilette mit berücksichtigen. Schon ein bisschen lustig.


Die letzten Generationen vor uns haben ein Leben mit einem Klo verbracht. Gerüchten zu Folge haben diese anscheinend überlebt.

Ja wir leben im Jahr 2022. Aber muss ich etwas machen, weil man das so heute macht. Uns ist es nicht wichtig. Ich habe den Standpunkt mit der zweiten Toilette verstanden und sehe auch ein, dass es den Verkaufswert steigert und etwas Komfort mit sich bringen kann. Wir brauchen es nicht und damit würde ich das Thema zweite Toilette gerne abschließen.

Wir beschäftigen uns jetzt mit der Reduzierung der Fläche und der Ausrichtung der Räumlichkeiten. Da haben wir hier schon sehr guten Input bekommen, den wir nun versuchen, umzusetzen.

Trotzdem Danke für das Feedback. Meine Gegenargumentation ist nicht böse gemeint.
Sorrow8717.01.22 13:57
ypg schrieb:

Ja, warum denn nicht? Bevor ich den Text lese, möchte ich eine Zeichnung sehen. Geht auch in Kladde als Skizze.

Kommt bei zweiten Entwurf mit.
ypg schrieb:
Geht ja nicht um Geschmack, aber ich mag ihn auch leiden. Das Ding wird Dich inklusive Schornstein und statische Aufwendungen zur Holzdecke wahrscheinlich ca. 20-25000€ kosten (wenn der Kamin 15000€ kosten wird). Und ist Dir bewusst, dass Du ihn nicht oft betreiben darfst?

Das ist uns bewusst.

ypg schrieb:

Wer erzählt Dir diese Mär?

Das liest man auf einigen Seiten zum Thema Bau.
ypg schrieb:

Völlig falscher Ansatz: das Streichen von Wünschen ist destruktiv und macht traurig. Das Löschen eines Grundrisses über Computer allerdings auch 😉
ypg schrieb:

Warum?

Nenne uns die Argumente, warum Schlafzimmer im Osten schön ist? Ich kenne ja Euren Tagesablauf nicht, aber wenn man im Sommer morgens aufsteht, dann hat man dafür kein Auge. Am Wochenende ist sie schon weiter entfernt, nämlich Richtung Süden. Im Winter spielt der Osten keine Rolle, wie auch der Westen keine, wen es um den Sonnenstand geht. Für Bettlägerige, aber das bist Du nicht, wie Du sagtest, eignet sich die Ostseite perfekt.

Da dort einem die Morgensonnenstrahlen begrüßen und weil die Südwest-Seite jetzt nach neuem Entwurf wie von dir vorgeschlagen, den gesamten Wohnbereich ausfüllt.

ypg schrieb:

Das habe ich in der Simulaton beherzigt.Aber mal ehrlich: woher kommen die 35cm ? 😉

Das habe ich mir hier erlesen durch die Suchfunktion. Wir wollen 2,7 m Raumhöhe nach Ausbau. Fenster immer so hoch wie möglich, damit auch Licht reinkommt. Da wir Raffstore möchten, brauchen wir noch Platz für diese. Da bieten sich dann 30-40 cm an. Dann waren 35 die Mitte. Wenn Sie noch höher gehen, dann gerne auch noch höher.
ypg schrieb:
Ehrlich? Da Du Dich eh nicht vom Gerüst der 15 x15-Villa trennst, was soll ich mir den Kopf zerbrechen.
Aber ich habe mal kurz ein Haus mit dem Raumprogramm und der Ausrichtung gezeichnet.. das wäre dann die Ausgangslage für mich.

Wir versuchen uns davon zu trennen und arbeiten an dem neuen Entwurf. Danke für die Skizze übrigens. Das sieht schon sehr sinnig da aus.
ypg schrieb:
Willkommen unter Nachbarn. Du bist dann auch einer 🙂

Ist das so schlimm? Man sucht sich die Hecke ja selbst aus...

Mehr Weite ist immer schöner, da es eine ruhige Gegend ist und die Nordwest-Seite Ausblick hat. Aber die Sonne aus dem Süden ist ein Argument 🙂
11ant17.01.22 14:09
Sorrow87 schrieb:

Trotzdem Danke für das Feedback. Meine Gegenargumentation ist nicht böse gemeint.
Unsere Penetranz auch nicht. Vergesse dabei nicht, daß Du hier in keiner Geschmacksmeinungsaustausch-Selbsthilfegruppe von nochnichtgebauthabenden Bauwilligen bist, sondern es dazwischen auch mit einigen Bauerfahrenen zu tun hast. Ich zum Beispiel bin selber zwar leidenschaftlicher Mieter, aber mit vier Jahrzehnten Bauplanerei auf dem Buckel (und noch nicht ruheständig), viele regelmäßige MitdiskutantInnen haben bereits gebaut und manche tun dies nun schon zum Zweitenmal. Baufinanzierer und ähnliches Volk mit Wissen über Ladenhüter am Häusermarkt finden sich hier ebenfalls. Es geht hier also keineswegs um philosophische Bekehrung, sondern um das knallharte Business von Vermögensselbstmord durch den Bau von Esgefälltleidernurunshäusern. Spätestens wenn Ihr als Rentner mal einen Kredit begehrt, wird eine *hüstel* "spezielle" Immobilie auch bonitätsrelevant, das reißt ein zusätzliches Heimkinowohnzimmer dann nicht raus ;-)
toiletteentwurf