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ᐅ ETW mit Schimmelecken nachträglich dämmen


Erstellt am: 19.12.20 14:39

DaSch1720.12.20 23:41
Wir heizen nun seit gestern als erste Maßnahme das Schlafzimmer tagsüber auf 23-24 Grad hoch, lüften vor dem Schlafen gehen noch einmal quer und drehen dann die Temperatur auf 20-21 Grad runter.

Der Schimmelbefall ist nur oberflächlich und lediglich ein paar qcm groß. Werde diesen dann morgen mit Isopropanol entfernen.

Mir erscheint die Lösung mit dem
Dämmputz derzeit am sinnvollsten. Neu verputzen lassen wollten wir im Schlafzimmer ohnehin noch.
Joedreck21.12.20 06:09
Das ist vom Gefühl keine gute Idee. Besonders nachts hat man einen hohen Eintrag an Feuchtigkeit. Und dann senkst du noch die Temperatur ab.
DaSch1721.12.20 06:45
Joedreck schrieb:

Das ist vom Gefühl keine gute Idee. Besonders nachts hat man einen hohen Eintrag an Feuchtigkeit. Und dann senkst du noch die Temperatur ab.

Man muss ja in dem Raum auch noch schlafen können. Die feuchte Luft wird ja dann morgens raus gelüftet. Ist also max. ein paar Stunden in der Luft.
Joedreck21.12.20 07:01
DaSch17 schrieb:

Man muss ja in dem Raum auch noch schlafen können. Die feuchte Luft wird ja dann morgens raus gelüftet. Ist also max. ein paar Stunden in der Luft.
Nimm mal ne kalte Cola aus dem Kühlschrank und wie lang braucht es zum Niederschlag? Bei der Wand wird es zwar etwas länger dauern, aber je nach Dämmstandard kann es vor dem morgen problematisch werden. Also weiterhin Achtung.
Wie bereits geschrieben: infrarot Thermometer und Wandtemperaturen messen und vergleichen. Und das Hygrometer aufstellen zur Kontrolle.

Besteht die Möglichkeit einer dezentralen Lüftung? Insbesondere, weil ja die Außenfassade tangiert wäre? Es gibt da nämlich auch Geräte mit Wärmerückgewinnung.
fach1werk21.12.20 08:18
Eine solche Wand würde ich unter den gegebenen Bedingungen nicht bedecken mit irgendetwas das nicht durchlässig ist. Wir wissen nichts über die Gebäudehülle. Ich würde an befallenen Stellen den Putz erneuern, Mycele sind in der Wand und nicht obenauf, und würde hinterher auf den blanken Putz Kalkfarbe streichen. Auch hier müsste man den Mieter verpflichten, sonst hat er am Ende doch mit Latexfarbe verschönert.

Viel Glück Gabriele
DaSch1721.12.20 13:58
Joedreck schrieb:

Wie bereits geschrieben: infrarot Thermometer und Wandtemperaturen messen und vergleichen.

Das hat der Bausachverständiger ja bereits im letzten Winter gemacht. Seiner Meinung nach keine besonderen Auffäligkeiten mit Ausnahme der hohen Taupunktes (was jedoch wiederum für Außenwandecken nicht untypisch ist).

Bei uns treffen mehrere ungünstige Sachverhalte aufeinander:

1. Schlafzimmer als tendenziell kältester Raum mit direkten Zugang zu den beiden feuchtesten und wärmsten Räumen der Wohnung (Bad + Küche). Folge: Luftfeuchtigkeit zieht temperaturbedingt automatisch ins Schlafzimmer. Maßnahme: Abluft-Dunstabzugshaube in der Küche sowie Badlüfter im Bad.

2. Im Schlafzimmer wird über Nacht zusätzliche Luftfeuchtigkeit produziert.

3. Zwei der vier Schlafzimmer-Wände sind Außenwände und die Ecke der beiden Außenwände der kälteste Punkt, sodass hier schnell die Luftfeuchtigkeit kondensiert.

Daher die Idee den Taupunkt durch eine zusätzliche Dämmung von Innen zu senken, sodass die Luftfeuchtigkeit nicht mehr an den Außenwänden kondensiert. Ausführung natürlich durch einen Fachmann.
Joedreck schrieb:

Und das Hygrometer aufstellen zur Kontrolle.

Stehen bereits seit 1 Jahr in Schlafzimmer, Bad und Küche. Daher weiß ich ja auch, dass die Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer nie dauerhaft über 55 % liegt.
Joedreck schrieb:

Besteht die Möglichkeit einer dezentralen Lüftung? Insbesondere, weil ja die Außenfassade tangiert wäre? Es gibt da nämlich auch Geräte mit Wärmerückgewinnung.

Das ist klar. Entweder Einzelgeräte, die jedoch nie leistungsstark genug sind (bspw. Bayernlüfter) oder eine dezentrale Wohnraumlüftung, die dann jedoch in allen Räumen in der gesamten Wohnung installiert werden müsste. Kostenpunkt ca. 7-9 TEUR.

Wäre daher auch - ähnlich wie die Kalziumsilikat-Plattendämmung - eher die Notlösung.
fach1werk schrieb:

Eine solche Wand würde ich unter den gegebenen Bedingungen nicht bedecken mit irgendetwas das nicht durchlässig ist. Wir wissen nichts über die Gebäudehülle. Ich würde an befallenen Stellen den Putz erneuern, Mycele sind in der Wand und nicht obenauf, und würde hinterher auf den blanken Putz Kalkfarbe streichen. Auch hier müsste man den Mieter verpflichten, sonst hat er am Ende doch mit Latexfarbe verschönert.

Die Fachfirma würde sicherlich an den betroffenen Stellen vorher den alten Putz abtragen und dann mit dem neuen Dämmputz verputzen. Daher besteht m. E. nicht die Gefahr, dass die Mycele in der Wand verbleiben.

Das Streichen mit Kalk- oder Silikatfarbe würden wir dann selbstverständlich im Mietvertrag als verpflichtend festhalten.


Tja. Ich bin ehrlich gesagt auch ein wenig ratlos. Noch einmal einen Gutachter beauftragen möchte ich eigentlich nicht, da wir mit dem letzten eher schlechte Erfahrungen gemacht haben (Termindauer 15 Minuten und Rechnung 400 EUR). Habe jetzt mal bei einer Sanierungsfachfirma angerufen. Die kommen dann die Tage mal und machen anschließend einen Kostenvoranschlag. Mal abwarten was die vorschlagen.
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