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ᐅ ETW mit Schimmelecken nachträglich dämmen


Erstellt am: 19.12.20 14:39

nordanney21.12.20 14:43
DaSch17 schrieb:

Daher die Idee den Taupunkt durch eine zusätzliche Dämmung von Innen zu senken
Die einzige Idee, die zum Ziel führen wird. Du wirst m.E. um eine Dämmung mit Calciumsilikatplatten nicht vorbei kommen. Was soll Dämmputz bringen? Musst dann schon mit 5-10cm Putz rechnen, um auch nur eine halbwegs vernünftige Lösung zu erhalten.
DaSch17 schrieb:

Das Streichen mit Kalk- oder Silikatfarbe würden wir dann selbstverständlich im Mietvertrag als verpflichtend festhalten.
Darfst Du nicht. Der Mieter kann machen, was er will. Du hast für eine vorbehaltlos funktionierende Wohnung zu sorgen. Sorry.
fach1werk21.12.20 19:31
Solche Verpflichtungen sehe ich öfter und sie funktionieren wenn der Bewohner nicht grade sehr speziell ist.
Bei manchen baulichen Eigenheiten, letzten Sommer waren das mal Betonvordächer, war sogar das Stellen von größeren Möbeln an der betroffenen Wand nicht möglich und manchmal schreibt der sanierende Maler vor dass man über seine Kalziumsilikatplatten nicht drüberstreichen darf usw.
Ob man das festlegen darf? Da wäre ich nicht päpstlicher als der Papst.
nordanney21.12.20 19:42
fach1werk schrieb:

Solche Verpflichtungen sehe ich öfter und sie funktionieren wenn der Bewohner nicht grade sehr speziell ist.
Funktionieren ja / erlaubt nein. Und wenn der Mieter kein Bock hat, bekommst Du als Vermieter die (gerechtfertigte) Mietminderung, da der Schimmel ja konstruktionsbedingt ist und nicht am Lüftungsverhalten liegt. Und dann wird es teuer. Wäre mir zu heiß.
fach1werk schrieb:

manchmal schreibt der sanierende Maler vor dass man über seine Kalziumsilikatplatten nicht drüberstreichen darf
Das ist dann anders gelagert, da durch das Material vorgegeben. Der TE will die Farbe aber nach Gutdünken vorgeben bei normalem (Dämm)Putz.

P.S. Wenn es konstruktiv bedingter Schimmel an der Außenwand ist, sollte man mal die Eigentümergemeinschaft zur Rechenschaft ziehen. Die Außenwand ist nämlich Gemeinschaftseigentum. Mussten wir letztes Jahr auch zwei Wohnungen machen. Da bekamen zwei Wände komplett Calciumsulfatdämmplatten.
Tassimat21.12.20 20:55
Interessant zu wissen wäre, ob andere Wohnungen im Haus ähnliche Probleme haben. Schon mit den Nachbarn über und unter dir gesprochen?
DaSch1722.12.20 00:39
Vielen Dank für die rege Diskussion.
nordanney schrieb:

Die einzige Idee, die zum Ziel führen wird. Du wirst m.E. um eine Dämmung mit Calciumsilikatplatten nicht vorbei kommen. Was soll Dämmputz bringen? Musst dann schon mit 5-10cm Putz rechnen, um auch nur eine halbwegs vernünftige Lösung zu erhalten.

Darfst Du nicht. Der Mieter kann machen, was er will. Du hast für eine vorbehaltlos funktionierende Wohnung zu sorgen. Sorry.

Ich befinde mich auf dem Weg der Erkenntnis. An dieser Stelle sage ich es nicht gerne, aber leider hat dieses Mal (wie so oft) wohl Recht. Habe heute Nachmittag mit dem hiesigen Isotec-Unternehmen gesprochen. Der Sachverständiger war selbst am Telefon und hat sich 20 Min. Zeit genommen. Lange Rede, kurzer Sinn: Dämmputz macht nicht so viel Sinn. Wenn, dann Kalziumsilikatplatten an die beiden Außenwände - auch damit wir künftig als Vermieter unsere Ruhe haben.

Kostenpunkt ca. 4.000 € inkl. MwSt. für ca. 22 qm Wandfläche inkl. Verlegung der Elektroanschlüsse, Q2-Spachteln, tapezieren und Endanstrich.

Genaues Angebot gibt es dann nach dem Vor-Ort-Termin am 15.01.

Ich denke, wir werden’s so machen lassen.

Muss mir nur noch überlegen wie ich das teure Parkett retten kann, da die Heizung auch ein Stück nach Innen versetzt werden muss.
fach1werk schrieb:

Solche Verpflichtungen sehe ich öfter und sie funktionieren wenn der Bewohner nicht grade sehr speziell ist.
Bei manchen baulichen Eigenheiten, letzten Sommer waren das mal Betonvordächer, war sogar das Stellen von größeren Möbeln an der betroffenen Wand nicht möglich und manchmal schreibt der sanierende Maler vor dass man über seine Kalziumsilikatplatten nicht drüberstreichen darf usw.
Ob man das festlegen darf? Da wäre ich nicht päpstlicher als der Papst.

Naja, am Ende muss man sich eh auf seine Menschenkenntnis verlassen und den Mieter nehmen, der den vernünftigsten Eindruck macht...
nordanney schrieb:

P.S. Wenn es konstruktiv bedingter Schimmel an der Außenwand ist, sollte man mal die Eigentümergemeinschaft zur Rechenschaft ziehen. Die Außenwand ist nämlich Gemeinschaftseigentum. Mussten wir letztes Jahr auch zwei Wohnungen machen. Da bekamen zwei Wände komplett Calciumsulfatdämmplatten.

Das stimmt schon und da habe ich auch schon drüber nachgedacht. Aber wer verscherzt es sich gerne mit seinen Miteigentümern? Und das dann für rund 3.000 € vor steuerlicher Betrachtung.
Tassimat schrieb:

Interessant zu wissen wäre, ob andere Wohnungen im Haus ähnliche Probleme haben. Schon mit den Nachbarn über und unter dir gesprochen?

Wir sind die Einzigen mit dem Problem. Unter uns ist unser Kellerabteil - da gibt es kein Problem. Über uns ist ein Ingenieurbüro. Auch hier gibt es nach Aussage des Inhabers kein Problem. Wiederum darüber im DG ist an der Stelle die Küche der Wohnung. Auch hier gibt es wohl kein Problem.

Unsere ETW ist die einzige deren ursprünglicher Grundriss deutlich verändert wurde. Auf die Verkettung der daraus resultierenden schimmelfördernden Ursachen bin ich ja bereits ein Beiträge früher eingegangen.
Trademark22.12.20 12:20
DaSch17 schrieb:

Vielen Dank für die rege Diskussion.

Ich befinde mich auf dem Weg der Erkenntnis. An dieser Stelle sage ich es nicht gerne, aber leider hat dieses Mal (wie so oft) wohl Recht. Habe heute Nachmittag mit dem hiesigen Isotec-Unternehmen gesprochen. Der Sachverständiger war selbst am Telefon und hat sich 20 Min. Zeit genommen. Lange Rede, kurzer Sinn: Dämmputz macht nicht so viel Sinn. Wenn, dann Kalziumsilikatplatten an die beiden Außenwände - auch damit wir künftig als Vermieter unsere Ruhe haben.

Kostenpunkt ca. 4.000 € inkl. MwSt. für ca. 22 qm Wandfläche inkl. Verlegung der Elektroanschlüsse, Q2-Spachteln, tapezieren und Endanstrich.

Genaues Angebot gibt es dann nach dem Vor-Ort-Termin am 15.01.

Ich denke, wir werden’s so machen lassen.

Am Ende sicherlich die sinnvollste Lösung und auch langfristig tragfähige Lösung. Gerade so Schimmelgeschichten sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Ich lese in diesen Fällen häufiger von Komplettlösungen, also Innendämmung, Armierung, Spachtelmaaße, etc. alles von einem Hersteller mit aufeinander abgestimmten Komponenten. Das ganze durch Fachleute verarbeitet und durchgeführt. Du hast ja auch nix davon, wenn du jetzt irgendwas irgendwie sanierst und nach 3-4 Jahren hast du das Problem wieder.
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