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ᐅ Welchen KFW Standard und welche Technik bei Neubau


Erstellt am: 06.06.18 11:11

Nordlys07.06.18 13:00
Die DINNormen, die Lüftungskonzepte. Fakt ist, ein Bau gänzlich ohne irgendeine Zwangsbelüftung ist legal und wird immer vom BU begleitet mit dem Hinweis, regelmässig lüften zu müssen! Wir haben zum Beispiel zum Haus ne Art Handbuch bekommen, wo das im Falle des Verzichtes auf eine Zwangsbelüftung glasklar so gesagt und beschrieben wird einschl. Beschreibung, wie man richtig lüftet. Damit ist die Verantwortung beim Kunden.
Ich möchte noch mal betonen, dass ich nicht gegen Kontrollierte-Wohnraumlüftungen aus Komfortgründen bin, jedoch sage, wenn es um das Geld geht, das man sparen will oder muss, funktioniert die Regelair -Fensterfalzlüftung zusammen mit Abluftmotor im Bad für kleines Geld auch hinreichend gut. Das ist so. Es gibt bei uns null Schimmel und gute Luft im Hause.
Zur LWWP Heizung contra Gas.
Erstere mag technisch beherrscht sein, in der Praxis erweisen sich die Geräte als Fehler anfällig. Ich sehe das hier im Baugebiet mit eigenen Augen. Unsere Kinder brauchten damit schon den Werkskundendienst, weil das Ding Strom frass ohne Ende, und warm wars dennoch nicht. Unser Nachbar gegenüber hat auch schon innerhalb eines knappen Jahres zweimal Monteure kommen lassen wegen Wasser zu kalt.Im Winter Bude nicht warm.Ich könnte jetzt mit drei anderen Neubauten weiter machen, während all die altmodischen, haustechnikresistenten Gasheizungsbesitzer einfach nur heizen. Keep it simple, rugged, reliable, sagt der Brite mit Recht.
Zu dem ganzen KFW Gedöns. Das kfw Schema fokussiert nur auf Energie, um CO 2 zu sparen. Das Herstellen der ganzen Dämmplatten, Plastefolien und Schaumhülsen wird nicht berücksichtigt. Menschliches Mass auch nicht. Je höher der kfw Standard, je extremer Plastetüte ist das Haus. Passivhaus, da darf man eigentlich noch nicht mal mehr die Fenster öffnen. Wer einmal wie ich einige Tage in einer so geplanten Tagungsstätte verbracht hat, wo nur Kunstklima im Innenraum herrscht, der wird mit mir sagen, nein, Wohlgefühl ist das nicht. Karsten
Lumpi_LE07.06.18 13:32
Tom1607 schrieb:
Ich habe ja nicht gesagt das es schlimm ist. Es ist nur teurer als mit Gas da 1kw wärme mit Strom rund 30 Cent kostet und 1kw wärme mit Gas etwa 6cent. Da die Luft-Wasser-Wärmepumpe auch noch teurer in der Anschaffung ist sollte man das halt bedenken. Nicht mehr aber auch nicht weniger wollte ich damit aussagen.

Die Aussage ist ja mal ziemlicher Quatsch.
Je nach Luft-Wasser-Wärmepumpe und Stromtarif kostet eine kWh 5-10 Cent.
30 Cent bezahlt man ja Nichtmal rein für ne StromkWh...
Deliverer07.06.18 15:12
Lumpi_LE schrieb:

30 Cent bezahlt man ja Nichtmal rein für ne StromkWh...

Doch, das schon. Mit Grundgebühren muss man inzwischen schon suchen, bis man günstiger wegkommt.
munger7107.06.18 16:14
Tom1607 schrieb:
Ich habe ja nicht gesagt das es schlimm ist. Es ist nur teurer als mit Gas da 1kw wärme mit Strom rund 30 Cent kostet und 1kw wärme mit Gas etwa 6cent. Da die Luft-Wasser-Wärmepumpe auch noch teurer in der Anschaffung ist sollte man das halt bedenken. Nicht mehr aber auch nicht weniger wollte ich damit aussagen.
Hierbei wurde nicht berücksichtigt dass die Luft-Wasser-Wärmepumpe die Leistung von 1kwh Strom ja hochpumpt auf 3-4kwh Wärme ... es handelt sich ja nicht nur um einen Heizstab, vielmehr um eine Wärmepumpe! Dass aus -20 Grad kalter Luft nicht sehr viel Wärme herauszuholen ist sollte jedem jedoch klar sein, da sinkt die Jahresarbeitszahl auf jämmerliche Werte. Aber Jahresarbeitszahl Werte um die 2-3 sollten es dennoch sein.
Alex8507.06.18 17:18
Tom1607 schrieb:
Ich habe ja nicht gesagt das es schlimm ist. Es ist nur teurer als mit Gas da 1kw wärme mit Strom rund 30 Cent kostet und 1kw wärme mit Gas etwa 6cent. Da die Luft-Wasser-Wärmepumpe auch noch teurer in der Anschaffung ist sollte man das halt bedenken. Nicht mehr aber auch nicht weniger wollte ich damit aussagen.

Ach so. Dann ist deine Behauptung also, im Winter liefen Luft-Wasser-Wärmepumpe quasi dauerhaft über den Heizstab?
Das wäre natürlich grober Unfug und hat mit der Realität rein gar nichts zu tun.
ruppsn07.06.18 17:31
Dass man im Winter dann richtig viel mit Strom heizen würde und das mit dem Dämon Heizstab begründet, liest man leider häufiger. Es stimmt schon, ab -10 bis -16 Grad kommt der Heizstab ins Spiel. Aber schaut doch bitte bei dem Argument auch mal darauf, wie häufig das in den letzten Wintern der Fall war. Verschwindend gering, dass dauerhaft mal mit Heizstab geheizt wurde. Tendenziell werden die Winter auch wärmer, ergo die Wahrscheinlichkeit den ineffizienten Heizstab (das ist er in der Tat) zu bemühen, sinkt auch.
Ja, Gas ist billiger und hat auch eine robuste Technik, dagegen ist nichts einzuwenden. Ist eine mögliche Lösung, aber eben nicht die einzige. WPs (Luft-Wasser-Wärmepumpen) zu verteufeln ist hingegen keine.
jahresarbeitszahlheizstabwärmepumpestromkfwzwangsbelüftunggas