ᐅ Einfamilienhaus am Nordhang - Bitte um Meinungen, Tipps zur Ausrichtung
Erstellt am: 23.11.09 15:13
A
Azalee
Hallo, Forum,
im Frühjahr/Sommer hatte ich hier bereits nette und hilfreiche Antworten auf Fragen zur Hausplanung erhalten Damals dachte ich noch, dass wir uns mit unserem Grundstück sicher seien. Irgendwie sind dann aber doch wieder Zweifel aufgekommen; wir haben viele andere Grundstücke gesehen, das Ganze auch eine Zeitlang einfach ruhen lassen und schließlich beschlossen, noch mal absolut rational zu selektieren, was wir wollen, inwieweit "unser" Grundstück das erfüllt und welche Kompromisse wir eingehen müssen.
Herausgekommen ist, dass das bereits erwählte Grundstück die beste Option in unserer Gegend für uns ist, allerdings möchte ich eine solche Entscheidung nicht nur auf rationaler Basis treffen, sondern auch emotional voll dahinterstehen. Dazu gehört, dass wir beim Grundstück-Kauf schon wissen sollten, was für ein persönliches "Traumhaus" wir darauf bauen möchte. Naja, und da sind wir gerade dran
Gegenüber der Planung vor ein paar Monaten haben sich ein paar Dinge verändert, etliches ist natürlich auch gleich geblieben.
Ich habe hier mal ein paar Grundrisse des EGs. Es wird ein Einfamilienhaus, eineinhalbgeschossig, vollunterkellert mit ebenerdigem Ausgang der nördlichen Zimmer im Keller. Ein Problem ist - und damit fange ich mal an -, dass das Arbeitszimmer im EG nach Möglichkeit ein Westfenster bekommen soll, ohne dass das Wohnzimmer den Panoramablick nach Norden (Hangseite) verliert. Und das ist nicht einfach... *seufz*
Kurz zur Einordnung: Unten ist Norden (ich weiß, unüblich, aber so schaut man der Hang "herauf"), das Grundstück ist am Nordhang mit ca. 3-4m Gefälle auf 30m (die Umgebung ist weniger steil) und hat eine Größe von ca. 25x30m. Die Straße verläuft oben im Süden, der Blick nach Westen ist relativ offen, sonst ist/wird drumherum gebaut.
Wir hoffen, dass wir das Haus leicht tiefer als Straßenniveau bauen können (ca. 1m), um zur Straße hin nicht wie auf dem "Präsentierteller" zu stehen. Ein Hecke erledigt dann den Rest
zu 1: quasi unsere älteste, wenn auch überarbeitete Planung: Küche Richtung Straße, daneben nach Süden der Essbereich und weiter im Süden und Westen der Wohnbereich. Dadurch rutscht das AZ in den Nordosten.
zu2: ganz anders, der Eingang liegt im Norden und müsste über einen umlaufenden "Balkon" erreicht werden. Keine Ahnung, was unser Architekt dazu sagen wird/würde, aber bevor wir mit ihm an die Umsetzbarkeit gehen und ihn und den Bauträger beauftragen, hätten wir gerne eine konkrete Vorstellung.
Das AZ liegt schön im NW, aber der tolle Ausblick vom Wohnzimmer den Hang hinunter ist futsch, wird aber ein kleines bisschen durch den Blick aus dem Wintergarten ausgeglichen.
zu 3: Hier sind zwei Ecken eingefügt, damit das Wohnzimmer trotz des westlich ausgerichteten AZs ein Nordfenster bekommt. Richtiges Panorama ist das nicht mehr, aber vielleicht ein Kompromiss. Die Haustür bleibt an der Ostseite mit Straßenausrichtung.
Vielen Dank für eure Hilfe!
Christiane


im Frühjahr/Sommer hatte ich hier bereits nette und hilfreiche Antworten auf Fragen zur Hausplanung erhalten Damals dachte ich noch, dass wir uns mit unserem Grundstück sicher seien. Irgendwie sind dann aber doch wieder Zweifel aufgekommen; wir haben viele andere Grundstücke gesehen, das Ganze auch eine Zeitlang einfach ruhen lassen und schließlich beschlossen, noch mal absolut rational zu selektieren, was wir wollen, inwieweit "unser" Grundstück das erfüllt und welche Kompromisse wir eingehen müssen.
Herausgekommen ist, dass das bereits erwählte Grundstück die beste Option in unserer Gegend für uns ist, allerdings möchte ich eine solche Entscheidung nicht nur auf rationaler Basis treffen, sondern auch emotional voll dahinterstehen. Dazu gehört, dass wir beim Grundstück-Kauf schon wissen sollten, was für ein persönliches "Traumhaus" wir darauf bauen möchte. Naja, und da sind wir gerade dran
Gegenüber der Planung vor ein paar Monaten haben sich ein paar Dinge verändert, etliches ist natürlich auch gleich geblieben.
Ich habe hier mal ein paar Grundrisse des EGs. Es wird ein Einfamilienhaus, eineinhalbgeschossig, vollunterkellert mit ebenerdigem Ausgang der nördlichen Zimmer im Keller. Ein Problem ist - und damit fange ich mal an -, dass das Arbeitszimmer im EG nach Möglichkeit ein Westfenster bekommen soll, ohne dass das Wohnzimmer den Panoramablick nach Norden (Hangseite) verliert. Und das ist nicht einfach... *seufz*
Kurz zur Einordnung: Unten ist Norden (ich weiß, unüblich, aber so schaut man der Hang "herauf"), das Grundstück ist am Nordhang mit ca. 3-4m Gefälle auf 30m (die Umgebung ist weniger steil) und hat eine Größe von ca. 25x30m. Die Straße verläuft oben im Süden, der Blick nach Westen ist relativ offen, sonst ist/wird drumherum gebaut.
Wir hoffen, dass wir das Haus leicht tiefer als Straßenniveau bauen können (ca. 1m), um zur Straße hin nicht wie auf dem "Präsentierteller" zu stehen. Ein Hecke erledigt dann den Rest
zu 1: quasi unsere älteste, wenn auch überarbeitete Planung: Küche Richtung Straße, daneben nach Süden der Essbereich und weiter im Süden und Westen der Wohnbereich. Dadurch rutscht das AZ in den Nordosten.
zu2: ganz anders, der Eingang liegt im Norden und müsste über einen umlaufenden "Balkon" erreicht werden. Keine Ahnung, was unser Architekt dazu sagen wird/würde, aber bevor wir mit ihm an die Umsetzbarkeit gehen und ihn und den Bauträger beauftragen, hätten wir gerne eine konkrete Vorstellung.
Das AZ liegt schön im NW, aber der tolle Ausblick vom Wohnzimmer den Hang hinunter ist futsch, wird aber ein kleines bisschen durch den Blick aus dem Wintergarten ausgeglichen.
zu 3: Hier sind zwei Ecken eingefügt, damit das Wohnzimmer trotz des westlich ausgerichteten AZs ein Nordfenster bekommt. Richtiges Panorama ist das nicht mehr, aber vielleicht ein Kompromiss. Die Haustür bleibt an der Ostseite mit Straßenausrichtung.
Vielen Dank für eure Hilfe!
Christiane
UPS, da seit ihr wirklich schon länger dran, denn Kfw40 ist ja schon lange Geschichte.
Ich bin auch mit meinen Überlegungen im EG, ich sehe das Büro auch bei Euch eher in der Nähe des "Wohnmittelpunktes".
Thema schreibtisch, das natürliche Licht sollte hier auf Dein Gesicht /Monitor aus 90° kommen.
Die Fensterfläche möglichst mehr als 10% der Raumfläche. (ggf. Ablenkungsfaktor beachten)
Der Keller muss nicht zwangsläufig dem Erker folgen.
Hier entstehen natürlich Kosten, ebenso bei der Energieeffizienz.
LG
Ich bin auch mit meinen Überlegungen im EG, ich sehe das Büro auch bei Euch eher in der Nähe des "Wohnmittelpunktes".
Thema schreibtisch, das natürliche Licht sollte hier auf Dein Gesicht /Monitor aus 90° kommen.
Die Fensterfläche möglichst mehr als 10% der Raumfläche. (ggf. Ablenkungsfaktor beachten)
Der Keller muss nicht zwangsläufig dem Erker folgen.
Hier entstehen natürlich Kosten, ebenso bei der Energieeffizienz.
LG
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6Richtige25.11.09 22:30Hallo Azalee,
imho ist dieses Grundstück nicht besonders geeignet, sucht besser ein gescheites. Wohnbereich nach Norden geht gar nicht, Terrasse an der Straße auch nicht. Wenn ihr das Haus tiefer als die Straße plant, gibt es Probleme mit dem Oberflächenwasser, also lieber mit Gefälle zur Straße planen. Dies ergibt beim Keller wiederum höhere Gründungs- und Anfüllkosten.
Also entweder mit einem sehr guten Architekten weiter planen oder anderes Grundstück suchen.
imho ist dieses Grundstück nicht besonders geeignet, sucht besser ein gescheites. Wohnbereich nach Norden geht gar nicht, Terrasse an der Straße auch nicht. Wenn ihr das Haus tiefer als die Straße plant, gibt es Probleme mit dem Oberflächenwasser, also lieber mit Gefälle zur Straße planen. Dies ergibt beim Keller wiederum höhere Gründungs- und Anfüllkosten.
Also entweder mit einem sehr guten Architekten weiter planen oder anderes Grundstück suchen.
Also entweder mit einem sehr guten Architekten weiter planen oder anderes Grundstück suchen. Danke, das wollte ich nicht unbedingt schreiben, als ich die Grundrisse gesehen haben.Mein erster Gedanke war, über einen Split Level zu gehen, das sollte bei dem Gefälle gut gehen. So wäre die Fensterfront schön in den Norden auszurichten und des könnten trotzdem die anderen Räume ein "Puffer" zur Nordseite sein. Zudem hätte so das Büro einen "gemischt geschützten Charakter", je nachdem wie man darauf ist.
Eine Balkon könnte auf die Süd-West-Seite gedreht werden.
Und es könnte sogar ein schöner architektonischer Entwurf werden.
Sonne kann man sich trotzdem über die Südseite holen, ohne das Haus dorthin zu öffnen.
Aber ohne noch nicht einmal den Bebauungsplan zu kennen, habe ich natürlich nichts gesagt.
LG
6
6Richtige26.11.09 19:44Hi parcus,
Du bist ja mittlerweile meine Art die Dinge beim Namen zu nennen gewohnt Hier investiert ein Architekt sicher das dreifache an Planungszeit wie bei einem "normalen" Grundstück. An versetzte Ebenen hab ich auch schon gedacht, wir kennen aber das Budget nicht. Wenn Azalee für das Haus mit Keller (ca.300m2 Wohn-Nutzfläche) und Garage mit Carport ohne Grundstückskosten ein Budget von ca. 450k hat, kanns noch was werden mit dem Traumhaus .
Du bist ja mittlerweile meine Art die Dinge beim Namen zu nennen gewohnt Hier investiert ein Architekt sicher das dreifache an Planungszeit wie bei einem "normalen" Grundstück. An versetzte Ebenen hab ich auch schon gedacht, wir kennen aber das Budget nicht. Wenn Azalee für das Haus mit Keller (ca.300m2 Wohn-Nutzfläche) und Garage mit Carport ohne Grundstückskosten ein Budget von ca. 450k hat, kanns noch was werden mit dem Traumhaus .
Hi 6Richtige,
da sind einfach viel zu viele Unbekannte im Spiel, es gibt ja nicht umsonst eine Vorplanung mit Kostenermittlung.
Viele sehen gar nicht, das die eigentliche Baugenehmigungsplanung eines "Individualhauses" aus guten Grund viel günstiger ist, da die wesentliche Arbeit davor liegt.
Das Augenmerk liegt leider oft viel zu früh in den Ausführungsdetails, ohne das wirklich eine gelungene Planung vorliegt.
Aber das ist nur meine persönliche Meinung
da sind einfach viel zu viele Unbekannte im Spiel, es gibt ja nicht umsonst eine Vorplanung mit Kostenermittlung.
Viele sehen gar nicht, das die eigentliche Baugenehmigungsplanung eines "Individualhauses" aus guten Grund viel günstiger ist, da die wesentliche Arbeit davor liegt.
Das Augenmerk liegt leider oft viel zu früh in den Ausführungsdetails, ohne das wirklich eine gelungene Planung vorliegt.
Aber das ist nur meine persönliche Meinung
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