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ᐅ Dach-Dämmung Walmdach Neubau KfW 40


Erstellt am: 08.10.21 14:07

Dany25008.10.21 14:07
Hallo liebe Community,

wir planen aktuell mit einem Fertighausanbieter unser neues KfW40+ Einfamilienhaus, der Vertrag ist zwar noch nicht unterschrieben, aber wir sind uns zu 98,9% sicher, dass er es wird. Aus dessen Angebot geht so ein bisschen die Konstruktion des Herstellers hervor und hier knüpft auch schon meine Frage an.

Ich habe überhaupt keine Ahnung vom Hausbau oder ähnlichem, deshalb hier die Überlegung eines absoluten Laien. Im Angebot wird folgendes geschrieben:
  • Nagelbinderdach, DN => 23°

Bei nicht ausbaufähigem Dachgeschoss wird in traditionell handwerklicher Ausführung eine Nagelbinder-Dachkonstruktion nach statischer Berechnung hergestellt. Der Dachraum ist bei dieser Dachkonstruktion nicht begehbar.

Aufbau von innen nach außen:
21x76 & 30x80 mm Unterkonstruktion
200,0 mm Wärmedämmung in Deckenebene
massive Nagelbinder Berechnung
Dachunterspannbahn
Konterlattung 40/60
Dachlattung 40/60 od. 40/80

  • Erhöhung der Sparren und Untergurte bei Nagelbinderdächern von 200mm => 280mm

Erhöhung der Sparren und Dämmung: 200mm auf 280mm --> U=0,14
(bei Nagelbinderdach Untergurt und Dämmung)

Bedeutet das nun, dass das „Standarddach“ von einer 200mm auf eine 280mm dicke Dämmschicht geändert wird?

Könnt ihr abschätzen, ob das eine vernünftige und gute Dämmung ist? Oder könnte man da auch noch einen draufsetzen? Was mich irritiert ist, dass die Dämmung nicht auf dem Dach, sondern erst in der obersten Geschossdecke geschieht. Bedeutet das, dass das Dach überhaupt nicht gedämmt wird?

Ich bin als altes Dachgeschoss Kind hier sehr gebrandmarkt. Mir geht es hierbei weniger um die Wärmedämmung, vielmehr interessiert mich der sommerliche Hitzeschutz. Ich lande bald in meinem vierten Lebensjahrzehnt und hab Zeit meines Lebens immer direkt unterm Dach geschlafen, ich würde mir einfach für den Rest meines Lebens wünschen, den nicht auch noch im Sommer im eigenen Saft verbringen zu müssen.
Unser Schlafzimmer ist nämlich oben und ich verspreche mir durch KfW40, Fußbodenkühlung und natürlich guter Verschattung eine deutliche Verbesserung meiner Schlafqualität im Sommer.

Ich hab auch ein bisschen Angst vor der:

  • Decken-Einschubtreppe als raumsparende Falttreppe,

die bei Nichtgebrauch in den Dachraum versenkt wird

ist das nicht auch wieder eine „Fuge“ die Wärme durchlässt?

Ich würde mich über konstruktive Beiträge sehr freuen. Vielleicht hab ich auch völlig unbegründet Bammel und all das ist gut. Ich würde nur ungern bei der größten Investition meines Lebens am falschen Ende sparen wollen.

Vielen Dank und viele Grüße
Dany
hanse98708.10.21 15:34
Wenn du die Dämmung auf den Boden packst, dann hast du ein Kaltdach. Dies bedeutet im Sommer heiß und im Winter kalt. Dies ist eine ganz gängige Ausführungsmethode. Zur Dämmung selbst kann ich leider nix sagen.

Die Fußbodenkühlung wird dir nur so 2-3 Grad bringen. Wenn du es wirklich kühl möchtest dann brauchst du eine Klimaanlage. Eines muss einem klar sein, ein gut gedämmtes Haus hält lange die Wärme drinnen. Im Sommer ist es innen irgendwann mal der Punkt, dass es sich schön aufgeheizt hat und du es fast nicht mehr kühl bekommst. Da kommt dann die Klimaanlage zum Einsatz. Planungstechnisch kann man sein Schlafzimmer auch Richtung Norden ausrichten um zumindest der direkten Sonnenstrahlung aus dem Weg zu gehen.
11ant08.10.21 15:48
Dany250 schrieb:

haben das ganze Vorhaben eigentlich aufgrund des Alters und der immer kürzer werdenden Finanzierung schon abgehakt gehabt
Dany250 schrieb:

Ich lande bald in meinem vierten Lebensjahrzehnt
Ganz ehrlich: ich könnte mir vorstellen, daß Du Dich auch an anderer Stelle mißverständlich ausdrückst. Wenn ich dann ein 23° Dach lese und an Dein Bedürfnis nach sicheren möglichst maximal 25° Raumtemperatur im DG denke, werde ich das Gefühl nicht ganz los, daß eventuell sogar mit Neigungs- und Celsiusgraden aneinander vorbeigeredet worden ist (?)

KfW40 ist eine Wärmedämm-Fettstufe für Avantgardefreaks und keinesfalls notwendig, wenn es nur oder primär um die sichere Vermeidung eines Sauna-Dachgeschosses geht. Dämmung gegen Heizenergieverlust und Dämmung gegen Aufheizung von außen sind zwei Paar Schuhe. Zudem würde ein Dachgeschoss dieser geringen Dachflächenneigung ohnehin ein Nicht-Aufenthaltsraum-Dachgeschoss sein, bei dem ich die Thermische Hülle eher an der obersten Geschossdecke als an der Dachfläche abschlösse.

Ich rate Dir dringend, einen hier verlinkten Thread - im Startbeitrag mit dem ausgefüllten Fragebogen vom Kopf der Grundriss-Rubrik - zu beginnen, in dem Du Dein Bauvorhaben in seiner Gesamtkonzeption diskutierst. Zum ausgefüllten Fragebogen packst Du am besten auch eine Grundstücksskizze und nennst (ohne Link !) den Bebauungsplan.
ypg08.10.21 16:05
Dany250 schrieb:

Ich lande bald in meinem vierten Lebensjahrzehnt und hab Zeit meines Lebens immer direkt unterm Dach geschlafen,
Tust Du hier ja nicht. Bei Deiner Beschreibung gehe ich von einer sog. Stadtvilla mit Walmdach aus. Dach nicht ausbaubar, deshalb wird die Decke vom OG gedämmt. Gängige Ausführung, wie oben schon steht. Ob man jetzt noch 40 plus einem draufsetzen muss, da scheiden sich wohl die Geister. Aber eher nein, muss man nicht.
Du schläfst also nicht unterm Dach 😉
Dany25009.10.21 00:35

Du bist echt der Knüller (sehr positiv gemeint) 🙂, du hast meinen anderen Thread direkt erkannt, Wahnsinn! Ich lese hier (meist nicht angemeldet) sehr oft mit und du bist eigentlich fast immer mit dabei und hast auch noch die angenehmsten Antworten!
Du hast natürlich Recht, ich hab mich mit den Jahrzehnten vertan, ich komme natürlich schon ins 5. 😱. 🙂

Aber bei bei den Grad angaben hab ich mich nicht vertan, der eingerückte Text in meinem Ausgangspost ist eine Abschrift aus dem Angebot (mit jedem Wort uns sogar jedem dargestellten Pfeil), das Dach hat tatsächlich 23° und meine angestrebte Raumtemperatur ist unter 25° Celsius 🙂.

Ihr habt natürlich auch Recht was meine Wortwahl fürs „unterm Dach“ angeht, entschuldigt, wie gesagt bin ich noch am lernen was das Thema Hausbau anbelangt, aber bemüht. Unser Häuschen soll einen Keller, ein EG, ein OG und natürlich ein nicht begehbares Dachgeschoss bekommen (ich habe ein solches Dach nicht als Geschoss gezählt, weil zu niedrig). Ich meinte natürlich mit schlafen unterm Dach das OG. Für mich als Laie ist der Raum unterm Dach also der Dachboden unter dem ich schlafe und genau hier habe ich die Angst vor der Hitze.
Denn wenn das Dach nicht direkt gedämmt wird, ist der Raum unterm Dach im Sommer doch eine Sauna und unter dieser Sauna schlafe ich.


Du schreibst Hitze- und Kälteschutz sind zwei paar Schuhe. Ich weiß du hast mich verstanden 😉, könntest du mir bitte aufzeigen wo der Unterschied besteht und was ich als Hitzeschutz besser machen könnte.
11ant schrieb:

Ich rate Dir dringend, einen hier verlinkten Thread - im Startbeitrag mit dem ausgefüllten Fragebogen vom Kopf der Grundriss-Rubrik - zu beginnen, in dem Du Dein Bauvorhaben in seiner Gesamtkonzeption diskutierst. Zum ausgefüllten Fragebogen packst Du am besten auch eine Grundstücksskizze und nennst (ohne Link !) den Bebauungsplan.

Ich habe deinen letzten Absatz nun schon ein paar Mal gelesen, aber ich verstehe ihn einfach nicht 😕. Startbeitrag, Fragebogen, Grundrissrubrik? 🤨
Leider hab ich die Grundrisse von unserem Häuschen noch nicht, unser Häuslebauer hat sie jedes Mal von Hand gezeichnet und uns präsentiert, er möchte Sie uns aber erst geben, wenn wir wirklich bei ihm unterschreiben. Klingt erst mal schlimmer als es tatsächlich ist. Er hat wirklich nach dem ersten Termin (Interview) Hirnschmalz benutzt und Zeichnungen (nicht einfach nur irgendwelche CAD Änderungen von einem vorhandenen Haus) erstellt, die uns regelrecht umgehauen haben. All unsere Wünsche waren unfassbar durchdacht umgesetzt worden und mit einer Hingabe gezeichnet worden, abartig gut, richtig old school und wirklich sehr sympathisch. Wir können verstehen, dass er nicht möchte, dass wir mit diesen Ideen hausieren gehen.
Aber keine Sorge, gerade weil uns die Erfahrung fehlt, hab ich als erstes, nachdem ich diese Grundrisse bekomme, vor sie hier reinzustellen. Da brauchen wir Hilfe von Profis wie sie hier sind… Ändern können wir dann noch immer…

Aber gerade so Dinge wie eine eventuell zusätzliche Dämmung möchte ich eben schon vorher (mit euch) abklären um das bei unserem letzten Gespräch (vor Unterschrift) noch mitzuverhandeln, da sollte es noch möglich sein damit einen „zusätzlichen Rabatt“ zu erhalten.
Deshalb würde ich mich freuen, wenn du mir sagen würdest, ob und was du anders machen würdest.


Noch nebenbei. Ich stehe auch schon in Kontakt mit den „Fertighausexperten“, erst einmal zur Vertragsdurchsicht. Über die hast du dich ja auch schon positiv geäußert (wenn auch nur dein Eindruck über die Homepage und deren Beiträge).
Dany25009.10.21 00:47
Wollte meinen Beitrag noch editieren, aber das geht leider nur 10 Minuten.

EDIT:
Hab glaube ich den von dir erwähnten Thread gefunden, das sind viele Punkte! Aber wird auf jeden Fall noch gemacht, aber wie gesagt, ohne Grundrisse vermutlich nicht jetzt schon sinnvoll, oder?
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