Beratung Smarthome Neubau Funk

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Was hast du für eine Wetterstation? Bei mir funktioniert Openweathermap ganz gut, nur der aktuelle Niederschlag nicht. Daher suche ich da noch was gescheites.
Renkforce WH2600 mit der IP-Box. Baugleich zu AmbientWeather WS1400 IP. Gibt mehrere Anbieter die baugleiche Boxen bauen. Firmware ist auch kompatibel.
Ob die gescheit ist, wird die Zeit zeigen. Ist sicher nicht der Mercedes aber für den Anfang schon mal ok

Waschmaschine/Trockner/Backofen/Herd/GeschiSpü/Kühlschrank wüsste ich nicht, was da smart werden soll/kann.
Naja in Kombination mit einer PV-Anlage könnte ich mir da schon was vorstellen. Obs was bringt, müsste man ausprobieren. Und wenns nur eine Benachrichtigung über Telegramm ist, das die Wäsche fertig ist. Spielerei halt... oder smart?

Ich hab Openhab auf einem Pi 3, zusätzlich läuft noch Pihole/Grafana/Influxdb. Da kommt er gefühlt aber langsam an die Grenze. Was benutzt du?
Synology DS918+, auch mit Grafana und Influxdb in eigenen Docker-Container. So ist das schön separiert.

Der PI, nunja. Ich bin da auch gebrandmarkt. Hatte damals den PI mit FHEM und den EQ Max Thermostaten, dazu die 433MHz Funksteckdosen. Das war (sry) Müll. Dann war die SD-Karte nach nem halben Jahr kaputt und alles weg. Ne, nie wieder.

Daher versuche ich so weit es geht darauf zu verzichten. Openhab ist schon "Bastellösung" genug. Da muss ich mir nicht noch 5 andere Schnittstellen mit dem PI zusammenschustern.

Zur "Not" ist's halt klassisch verkabelt und ich nehme die Funk-Komponenten raus. Wenn die Synology oder irgendwas abschmiert kann ich immer noch 95% mit Schaltern bedienen. Da war mir (oder meiner Frau ) noch sehr wichtig.
 

Mycraft

Moderator
Evtl. zu den 2 Stellen ein Buskabel ziehen als "Vorbereitung"?
Hat nicht wirklich Sinn, wenn du nicht auch den Rest am Bus anbindest.

Der PI, nunja. Ich bin da auch gebrandmarkt. Hatte damals den PI mit FHEM und den EQ Max Thermostaten, dazu die 433MHz Funksteckdosen. Das war (sry) Müll. Dann war die SD-Karte nach nem halben Jahr kaputt und alles weg. Ne, nie wieder.

Daher versuche ich so weit es geht darauf zu verzichten. Openhab ist schon "Bastellösung" genug. Da muss ich mir nicht noch 5 andere Schnittstellen mit dem PI zusammenschustern.

Zur "Not" ist's halt klassisch verkabelt und ich nehme die Funk-Komponenten raus. Wenn die Synology oder irgendwas abschmiert kann ich immer noch 95% mit Schaltern bedienen. Da war mir (oder meiner Frau ) noch sehr wichtig.
Wenn ich sowas lese, dann frage ich mich immer warum die Bastellösungen überhaupt in Betracht kommen?
 
Wenn ich sowas lese, dann frage ich mich immer warum die Bastellösungen überhaupt in Betracht kommen?
So wie du es verstanden hast und auslegst, war das von mir gar nicht gemeint.
Wenn am Gesamtsystem etwas nicht läuft, kann ich immer noch Schalter verwenden. Zur "Not" halt. Das kannst du nicht, wenn du keinen Schalter für die Jalousien hast, wie ein paar Postings vorher angedacht.
Ich kann auch beim Defekt einer Komponente einfach die Stelle umverdrahten und es läuft erst mal weiter. Zur "Not" halt.

Als "Bastellösung" sehe ich eher den PI um da die KWL o.ä. anzusteuern und zum Teil auch openHAB, ja. Wenns erst mal läuft ist es ja gut und auch stabil, nur bis dahin muss man sich doch, gerade bei der Ersteinrichtung, damit auseinandersetzen und auch das ein oder andere Problem lösen.
openHab ist sicher nicht der Mercedes wie KNX, sondern irgendwas zwischen Bastellösung und KNX. Daher auch die Anführungszeichen...

Ich hab mich aber auch ehrlich gesagt nicht intensiv genug mit KNX beschäftigt um auch das:

Hat nicht wirklich Sinn, wenn du nicht auch den Rest am Bus anbindest.
100%ig beurteilen zu können.
Mit dem (vorbereiteten) Kabel und KNX Gateway könntest du's theoretisch noch in eine Zentrale deiner Wahl einbinden wenn dus brauchst.
 
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Mycraft

Moderator
Ich habe es schon genauso verstanden wie du es meinst. Bastellösungen haben selten eine Rückfallebene. Warum also sich überhaupt damit beschäftigen und Geld ausgeben und immer mit dem Gedanken leben zu müssen dass das System irgergendwann (höchstwahrscheinlich gänzlich) aussteigt dein Beispiel mit dem Pi zeigt ja gerade den Fall und du bist ja bei weitem nicht der Einzige mit der Erfahrung.

Mit dem (vorbereiteten) Kabel und KNX Gateway könntest du's theoretisch noch in eine Zentrale deiner Wahl einbinden wenn dus brauchst.
KNX wird nur günstig wenn man es richtig aufzieht. Nur hier oder dort eine Insel auzubauen bringt einen nicht weiter, da du so alle Systemkosten tragen musst.

KNX und Openhab lässt sich übrigens auch nicht vergleichen, weil sich beides in verscheidenen Ebenen auf dem OSI Modell befindet
 
KNX und Openhab lässt sich übrigens auch nicht vergleichen, weil sich beides in verscheidenen Ebenen auf dem OSI Modell befindet
Ja du hast recht. openHab mit Z-Wave o.ä. wäre richtiger gewesen.

Bastellösungen haben selten eine Rückfallebene
Gebe ich dir auch recht, zumindest nicht in dem Umfang wo man von echter Rückfallebene sprechen kann. Für mich muss die Bedienbarkeit von Jalousien und Licht immer gegeben sein, da ist meine Rückfallebene. Das ist mit den Zwave Aktoren so erfüllt.
Raucht die Logik/Zentrale, der Zwave-Stick oder die NAS ab. Ja ok, ist doof. Licht/Jalousie geht aber noch.
Ist für mich im EFH auch ok, dass dann der Bewegungsmelder nicht mehr das Licht ein schaltet.
Ist jetzt kein Taster da, ists schon doof wenn die Kinder im hellen pennen müssen.

"Für ne schmale Mark" ist das so wie es ist ausreichend. Klar hätte ich gerne KNX, möchte (vllt. auch ein bisschen kann) ich mir aber nicht leisten.

Aber auch bei KNX gibts doch bestimmt so Single points of failure... Netzteil für den Bus kaputt, der MDT-Glastaster geht kaputt, Logicserver raucht ab etc. Aber wie gesagt, zu wenig mit Beschäftigt.
Soll jetzt auch nicht wieder ein KNX vs.. Thread werden.
 

Mycraft

Moderator
Ist für mich im EFH auch ok, dass dann der Bewegungsmelder nicht mehr das Licht ein schaltet.
Ist jetzt kein Taster da, ists schon doof wenn die Kinder im hellen pennen müssen.
Unabhängig davon was man einsetzt muss ein gewisses Konzept dahinter stehen. Dafür gibt es Erfahrungswerte und erprobte Lösungen. Automatisation im EFH ist bei weitem nicht so eine neumodische Erscheinung wie es z.B. durch Werbespots suggeriert wird.

Ist für mich im EFH auch ok, dass dann der Bewegungsmelder nicht mehr das Licht ein schaltet.
Ist jetzt kein Taster da, ists schon doof wenn die Kinder im hellen pennen müssen.
Wenn jemand im Hellen schlafen muss, dann heisst es einfach man hat die gestellte Aufgabe nur teilweise erfüllt.

Hier liegt auch die Wurzel der ganzen Vorurteile gegenüber Automatisierung im EFH. "Was mache ich wenn das Licht nicht mehr von allein angeht oder was mache ich wenn der Fingerabdrucksensor nicht mehr funktioniert?" In durchdachten Installationen ist dies alles kein Problem, es gibt immer mind. eine oder zwei weitere Möglichkeiten.

Die Bastellösungen gehört aber in der Regel nicht dazu. Hier "funktioniert es irgendwie" und im Falle eines Defekts wird das Haus zum Kürbis. Das trägt natürlich keinesfalls dazu bei Vertrauen zu entwickeln und der WAF ist oft im Keller.

Und ja es soll kein KNX vs. Thread werden. Nur eine Anmerkung um dir das zu erklären. Der einzige Single Point of failure ist das Netzteil. Aber diese werden mit soviel Reserve ausgeführt dass ein Defekt nahezu ausgeschlossen ist. Als Beispiel: mein Hauptnetzteil ist von 1999 und funktioniert munter und ohne Probleme.

Wer auf Nummer sicher gehen will, oder etwas paranoid ist, kann sich ja ein zweites Netzteil ins Regal legen, oder gar direkt ins System einbauen damit es bei einem Ausfall direkt und quasi nahtlos einspringt, als wäre nichts gewesen. (Wie Notstromaggregate in Krankenhäusern z.B.)

Alles andere was du aufgezählt hast kann getrost ausfallen(aber auch eher ein unwahrscheinliches Szenario) dadurch fallen in der Regel nur höherwertige Funktionen aus(Logiken etc.) und die manuelle Bedienung an dieser Stelle. Das Grundgerüst also Licht, Rollläden, Heizung etc. funktioniert auch wenn Server oder Tastsensoren ihren Dienst quittieren.
 

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