ᐅ Smarthome Rollladen / Raffstores mit konventioneller Elektrik
Erstellt am: 11.10.2020 13:39
DaSch17 20.04.2021 08:45
Jo. Hab ich ihm gesagt. Er soll mal beides anbieten.
Ich hab allerdings keinen Plan von KNX-Programmierung und keine Lust später mal für jeden Scheiß den Elektriker zu rufen. Als ich ihm das sagte, meinte er, das System würde nach der Erstinstallation ohne nachträgliche Wartung/Programmierung auskommen...
Ich hab allerdings keinen Plan von KNX-Programmierung und keine Lust später mal für jeden Scheiß den Elektriker zu rufen. Als ich ihm das sagte, meinte er, das System würde nach der Erstinstallation ohne nachträgliche Wartung/Programmierung auskommen...
untergasse43 20.04.2021 09:23
Es kommt sicherlich ohne Änderungen und Wartungen aus, wenn es gut gemacht ist. Erfahrungsgemäß will man aber über die Jahre immer mal was ändern. Dafür gibt es mittlerweile aber die ETS Home, die dafür ausreichen sollte. Du musst nur die Projektdatei haben und bereit sein, 350 € (Rabattaktionen gibts aber regelmäßig) dafür auszugeben. Die ETS ist kein Hexenwerk, das bekommt man locker hin, wenn man Lust drauf hat.
Mycraft 20.04.2021 09:39
@
Ach komm, Rollladensteuerung inkl. Wetterstation, Rauchmelder dazu und Fenster-/Türkontakte und ein Paar BWM + Hue und Smartphonezugang. Du willst doch nicht wirklich behaupten hierzu ist mehr als ein Kenntnisse eines Lehrlings im zweiten Lj. nötig? Egal was man sich für ein übergeordnetest System ins Haus bauen lässt.
Bei keinem Gewerk auf dem Bau kannst du mit Sicherheit behaupten dass 100% der Handwerker die da kommen auch wirklich Ahnung davon haben was die so fabrizieren. Obwohl Sie damit genauso werben.
In meinen Augen ist an dieser Lösung überhaupt nichts smart, weil diese immer noch diverse manuelle Aktionen erfordert und eigentlich nur eine Fernbedienbarkeit mit einer klitzekleiner Automatik(weilche dann auch noch oft nicht wirklich mehr Komfort bedeutet) darstellt. Für den durchschnittlichen Hausbesitzer ist das aber oft quasi der Gipfel des möglichen und eben "smart" hoch zehn.
Ach komm, Rollladensteuerung inkl. Wetterstation, Rauchmelder dazu und Fenster-/Türkontakte und ein Paar BWM + Hue und Smartphonezugang. Du willst doch nicht wirklich behaupten hierzu ist mehr als ein Kenntnisse eines Lehrlings im zweiten Lj. nötig? Egal was man sich für ein übergeordnetest System ins Haus bauen lässt.
Alessandro schrieb:Eben diese macht dann der Geselle oder gar der Meister und das kostet dann auch etwas. Aber bei dem Funktionsumfang ist das nun wirklich nichts aussergewöhnliches und quasi schon lange als Vorlage in der Schublade vorhanden.
Alleine die Dokumentation (zu der die Elektriker verpflichtet sind) der Installation bzw. Kommissionierung kostet je nach Haus und Aufwand eine Menge Geld.
Alessandro schrieb:Sicher, aber das ist mit allem so. Auch ein Trockenbauer der sein Handwerk nicht ordentlich beherrscht produziert Mist. Oder auch der Fliesenleger.
man muss erst mal einen Elektriker finden der KNX ordentlich beherrscht!
Habe leider die Erfahrung gemacht dass ca. 50% der Elektriker so gut wie keine Ahnung haben, selbst aber mit KNX Installationen werben.
Bei keinem Gewerk auf dem Bau kannst du mit Sicherheit behaupten dass 100% der Handwerker die da kommen auch wirklich Ahnung davon haben was die so fabrizieren. Obwohl Sie damit genauso werben.
Alessandro schrieb:Ja das ist leider so aber auch hier es ist nicht nur in der Gilde der Elektriker. Merkt man auch eben allein schon schon an der Aussage KNX wäre teuer...wenn ein Elektriker mit der Aussage kommt dann kann man ruhig die Zusammenarbeit aufkündigen und einen anderen suchen.
Wenn man als Bauherr selbst keine Ahnung von der Materie hat, kann einem der Elektriker auch schnell mal einreden was alles (angeblich) nicht geht...
DaSch17 schrieb:Ah...endlich mal einer der sich anscheinend auskennt.
Unser Elektriker hat uns von einer Funk-Variante abgeraten und möchte uns KNX verkaufen.
DaSch17 schrieb:Recht hat er. Ist so ungefähr auf Niveau einer Excelltabelle.
Das programmieren „wäre kein Problem“
DaSch17 schrieb:Ja was heisst denn "smart" steuern. "Smart" ist heutzutage ein sehr dehnbarer Begriff und lässt viel Spielraum und Interpretationen zu. Für den einen bedeutet "smart", dass die Rollläden morgens aufgehen und abends runter und ein/zwei Zentraltaster vorhanden sind plus die obligatorische Smartphonebedienung.
Dabei wollen wir nur die Jalousien „smart“ steuern können und irgendwann vielleicht mal das Licht dazu nehmen.
In meinen Augen ist an dieser Lösung überhaupt nichts smart, weil diese immer noch diverse manuelle Aktionen erfordert und eigentlich nur eine Fernbedienbarkeit mit einer klitzekleiner Automatik(weilche dann auch noch oft nicht wirklich mehr Komfort bedeutet) darstellt. Für den durchschnittlichen Hausbesitzer ist das aber oft quasi der Gipfel des möglichen und eben "smart" hoch zehn.
DaSch17 schrieb:Auch hier hat der Recht. Die konventionelle Elektrik kommt doch auch jahrzehntelang ohne Eingriffe des Elis aus. Bei KNX ist es nicht anders. Nichtdestotrotz stehen einem interessierten Laien oder auch jedem IT-affinem Benutzer diverse Wege offen um kleinere oder größere Veränderungen selbst vorzunehmen. Gern vom sofa aus.
Als ich ihm das sagte, meinte er, das System würde nach der Erstinstallation ohne nachträgliche Wartung/Programmierung auskommen...
Alessandro 20.04.2021 12:48
ich gebe dir da schon Recht .
Ich habe aber auch schon viel auf Baustellen bzw. bei Projekten erlebt und was hier oft an Fragen kommt von den sogenannten "Experten" ist schon sehr abenteuerlich und lässt darauf schließen, dass man jetzt nicht so viel Erfahrung in Sachen KNX hat 😉
Sicherlich sind oft die KNX-Angebote sehr stark überteuert. Man rechtfertigt den überhöhten Preis dann mit Programmieraufwand, etc.
Ein Laie (Bauherr) kann sowas auch nicht greifen und wird das akzeptieren müssen. Für viele ist das Wort PROGRAMMIEREN schon mit Magenschmerzen verbunden und sie können Aufwand und Anwendung überhaupt nicht abschätzen.
Für dich ist programmieren ein Steckenpferd, für den 40 jährigen Apotheker Kai-Uwe ist es vergleichbar mit Quantenmechanik oder Raketenwissenschaft.
Is genau so wie mit dem Thema Energie. Frag mal in deinem Freundeskreis wie viel Waschmaschinen-Ladungen mit 1kWh gewaschen werden können.
Es ist für den Großteil der Menschen einfach nicht greifbar und somit kann man denen alles erzählen 😉
Ich habe aber auch schon viel auf Baustellen bzw. bei Projekten erlebt und was hier oft an Fragen kommt von den sogenannten "Experten" ist schon sehr abenteuerlich und lässt darauf schließen, dass man jetzt nicht so viel Erfahrung in Sachen KNX hat 😉
Sicherlich sind oft die KNX-Angebote sehr stark überteuert. Man rechtfertigt den überhöhten Preis dann mit Programmieraufwand, etc.
Ein Laie (Bauherr) kann sowas auch nicht greifen und wird das akzeptieren müssen. Für viele ist das Wort PROGRAMMIEREN schon mit Magenschmerzen verbunden und sie können Aufwand und Anwendung überhaupt nicht abschätzen.
Für dich ist programmieren ein Steckenpferd, für den 40 jährigen Apotheker Kai-Uwe ist es vergleichbar mit Quantenmechanik oder Raketenwissenschaft.
Is genau so wie mit dem Thema Energie. Frag mal in deinem Freundeskreis wie viel Waschmaschinen-Ladungen mit 1kWh gewaschen werden können.
Es ist für den Großteil der Menschen einfach nicht greifbar und somit kann man denen alles erzählen 😉
Mycraft 20.04.2021 13:20
Alessandro schrieb:
Für viele ist das Wort PROGRAMMIEREN schon mit Magenschmerzen verbunden und sie können Aufwand und Anwendung überhaupt nicht abschätzen.Klar da bin ich ganz bei dir. Deswegen muss man ja auch die Leute aufklären was das überhaupt bedeutet und mit dem Programmieren was man unter dem Begriff normalerweise versteht nur entfernt verwandt ist. Denn oft trifft man auf die die denken dass man da ständig dran muss und ständig herumdrehen und herumprogrammieren. Dem ist natürlich nicht so.Je mehr Wünsche die Hausherren schon zum Anfang äussern desto mehr kann auch berücksichtigt werden und umso weniger blinde Flecke wird es geben und man muss vielleicht erst wieder ran wenn die Sanierung des Objekts ansteht.
Aber solche Sachen wie Szenen oder Zeiten oder auch einfache if-then-else Abhängigkeiten lassen sich auch im KNX bequen an der Visu oder per Smartphone/Laptop ändern.
Aus eigener Erfahrung, das was da grade so los ist in dem Bereich...aber Sachen wie Homeassistant, Nodered, MQTT usw. sind vom Programmierauwand(Einrichtungsaufwand) mind. mit dem Faktor 2(eher 5) zu belegen wenn man KNX gegenüber stellt.
KlausRP 11.10.2021 16:17
Schade! Hatte hier auf mehr Infos zum Gira System 3000 gehofft. Vielleicht macht es aber dennoch Sinn den Thread wiederzubeleben?
Meine Ausgangssituation:
Häuslebau in RP, Rohbau steht, viele Dinge bis hin zum Rollladen mit Motor waren vorgegeben, grundsätzlich fanden wir auch die Planung mit Schaltern auch ganz gut. Aber ...
Es ist das 3.Mal, das ich an Smarthome rangehe. Abgesehen von einem uralten, properitärem Rollladensystem habe ich Erfahrungen mit der alten Homematic machen dürfen. Dann kam der Rademacher Homepilot und jetzt ...??? Für mich muss eine Steuerung bestimmter Funktionen smart-komfortabel sein, aber keineswegs über Smartphone erfolgen. Großer PC-Bildschrm wäre meinen Augen lieber!
Ich suche eine Hybridlösung zwischen konservativer, schalterbetätigter Steuerung (senioren- und demenz-fest) und einer zeitgemäßem Hausautomation (ohne Remotezugriff, ohne Internetcloud funktionsfähig), die ich hauptsächlich als Komfort sehe. Soll zudem einfach und durch jeden Elektriker wartbar sein. Möglichst auch langlebig und nicht störanfällig. Das darf dann auch gerne mehr kosten als bisher erkennbar. Der aktuelle Elektroinstallateur kann offenbar sehr gut verkabeln, hat aber noch nie was aktiv mit Smarthome gemacht. 😳 Auch daher sollte es sehr einfach sein die normalen Schalter gegen Aktoren auszutauschen.
Dabei bin ich bisher auf folgende Systeme gekommen:
1. Bosch Smart Home mit Rollladenaktoren und Gira-Schaltern (60€/Rollladenschalter+Zentrale)
2. Gira System 3000 (wegen den vorgegebenen Gira-Schaltern, Mehrkosten ca. 100€/Rollladen)
3. Homematic mit Aktoren für die Schalterdose und Gira-Schaltern käme evtl. auch noch in Frage
Gibt es weitere Vorschläge für so eine recht konservative Lösung? Gibt es Erfahrungen zur Qualität der Aktoren? Nach meiner bisherigen Erfahrung stellt man zumindest bei den Rollläden alles einmalig ein mit Astrofunktion und braucht das dann nur bei Bedarf nachjustieren. Wozu da also teure Lösungen?
Ein weitergehendes Smarthome-System ist derzeit nicht angedacht, da Lichtschaltungen mit den genannten Systemen möglich sind und andere Anwendungen (z.B. Türsprechanlage) über andere Lösungen laufen sollen.
Meine Ausgangssituation:
Häuslebau in RP, Rohbau steht, viele Dinge bis hin zum Rollladen mit Motor waren vorgegeben, grundsätzlich fanden wir auch die Planung mit Schaltern auch ganz gut. Aber ...
Es ist das 3.Mal, das ich an Smarthome rangehe. Abgesehen von einem uralten, properitärem Rollladensystem habe ich Erfahrungen mit der alten Homematic machen dürfen. Dann kam der Rademacher Homepilot und jetzt ...??? Für mich muss eine Steuerung bestimmter Funktionen smart-komfortabel sein, aber keineswegs über Smartphone erfolgen. Großer PC-Bildschrm wäre meinen Augen lieber!
Ich suche eine Hybridlösung zwischen konservativer, schalterbetätigter Steuerung (senioren- und demenz-fest) und einer zeitgemäßem Hausautomation (ohne Remotezugriff, ohne Internetcloud funktionsfähig), die ich hauptsächlich als Komfort sehe. Soll zudem einfach und durch jeden Elektriker wartbar sein. Möglichst auch langlebig und nicht störanfällig. Das darf dann auch gerne mehr kosten als bisher erkennbar. Der aktuelle Elektroinstallateur kann offenbar sehr gut verkabeln, hat aber noch nie was aktiv mit Smarthome gemacht. 😳 Auch daher sollte es sehr einfach sein die normalen Schalter gegen Aktoren auszutauschen.
Dabei bin ich bisher auf folgende Systeme gekommen:
1. Bosch Smart Home mit Rollladenaktoren und Gira-Schaltern (60€/Rollladenschalter+Zentrale)
2. Gira System 3000 (wegen den vorgegebenen Gira-Schaltern, Mehrkosten ca. 100€/Rollladen)
3. Homematic mit Aktoren für die Schalterdose und Gira-Schaltern käme evtl. auch noch in Frage
Gibt es weitere Vorschläge für so eine recht konservative Lösung? Gibt es Erfahrungen zur Qualität der Aktoren? Nach meiner bisherigen Erfahrung stellt man zumindest bei den Rollläden alles einmalig ein mit Astrofunktion und braucht das dann nur bei Bedarf nachjustieren. Wozu da also teure Lösungen?
Ein weitergehendes Smarthome-System ist derzeit nicht angedacht, da Lichtschaltungen mit den genannten Systemen möglich sind und andere Anwendungen (z.B. Türsprechanlage) über andere Lösungen laufen sollen.
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