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ᐅ Beratung Smarthome Neubau Funk


Erstellt am: 07.12.2019 19:53

untergasse43 18.11.2020 18:34
Ich finde es immer schade, wenn in der Vergangenheit hängen gebliebene "Old School" Elektriker den Kunden die Möglichkeiten verbauen. Aber sowas ist immer noch sehr viel besser, als die massenhaft vorhandenen Elektriker, die anstatt Fragezeichen nur Eurozeichen auf der Stirn haben. Solche Projekte sind dann die, die für den "schlechten Ruf" von KNX sorgen, dass es im Privathaus kaum Mehrwert bringt, eigentlich kaum funktioniert und sehr teuer wäre, weil jemand anderes das Werk des ahnungslosen Elektrikers dann für viel Geld retten muss.

Den Fokus hat jeder anders. Bei mir persönlich steht die Gebäudesteuerung mitsamt IT-Infrastruktur sehr viel weiter oben auf der Liste, als z.B. der Vorgarten. Beides legitim.

Strahleman 18.11.2020 22:26
Es kommt halt immer drauf an, was man haben möchte und ob man jemanden findet, der das Gewünschte zu einem für sich annehmbaren Preis realisiert.

Ich bin bei weitem kein Nerd in Sachen Smart Home, es geht eher in die Richtung partielle "Bedienungserleichterung". Dennoch möchte ich das, was gemacht wird, ordentlich umgesetzt haben. So z.B., dass die Rollladenmotoren sternförmig angefahren werden und ich die Steuerung zentral vom Verteilerkasten aus installieren kann. Die Verlegung in Sternform kostet mich leider je Rollo/Jalousie 55€ mehr, dafür ist es ordentlich umgesetzt und keine Unterputz-Frickellösung. So kann ich mir überlegen, ob ich dann mal die Hutschienen-Eltakos nutze oder gar eine Logo8 ranhäng.

Mycraft 19.11.2020 08:57
Vollkommen richtig. In der heutigen Zeit sollte man auf die starre und unflexible Verkabelung aus Großvaterszeiten verzichten und auf die strukturierte Variante setzen. Dann hat man alle Freiheiten und kann auch in Zukunft wenn sich etwas geändert hat oder man etwas vergessen hat oder gar etwas neues erfunden wurde schnell die Kabel in den Wänden so anpassen wie dies gefordert oder benötigt wird ohne die Wände aufreißen zu müssen.

Alessandro 19.11.2020 11:25
Kannst dir ja auch mal Digitalstrom ansehen. Da brauchts keine extra Leitungen und man kann es jederzeit nachrüsten bzw. erweitern.

Prinzipiell habe ich den Kosten/Nutzenfaktor eines Smarten Systems im standard Einfamilienhaus noch nie verstanden. 90% verbauen eine Fußbodenheizung, da fällt die Heizungssteuerung schon raus. Beschattungslösungen mit Einbindung von Wind-, Regen- und Sonnensensor gibts von vielen Herstellern über Funk. Das gleiche gilt für Licht.
Wenn ich will kann ich darüber sogar eine Konstantlichtregelung realisieren. Aber wer will das schon im Einfamilienhaus?
Ansonsten fällt mir nichts ein was ich im Haus smart machen könnte/wöllte...

Mycraft 19.11.2020 12:19
Mit einer Konstantlichregelung reißt man nun aber wirklich niemand vom Hocker und diese ist ja auch in einem Einfamilienhaus nicht wirklich notwendig, sondern eben für Büros vorgesehen.

Hingegen ist Human Centric Lighting (HCL) im Einfamilienhaus doch sehr aktuell und wird immer gefragter.

Einzelne Systeme erledigen ihre Aufgaben in der Regel ganz gut sprich die von dir angesprochene Heizungssteuerung oder Beschattungslösung. Will man diese aber in Einklang bringen und von der Zusammenarbeit profitieren wird es ohne eine gemeinsame Basis schwierig und man landet beim Bügeleisen im Kühlschrank.

Alessandro 19.11.2020 12:37
stimmt schon, aber der Kosten-/Nutzenfaktor steht für mich in keinem Verhältnis.
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