ᐅ Befreiung vom Bebauungsplan erwirken - wie?
Erstellt am: 11.04.2020 09:58
erazorlll 12.04.2020 11:27
Specki schrieb:
Naja, ist ja auch egal. Ich kann nur sagen, dass ich in vielerlei Hinsichten nicht Standard bin und das stelle ich auch in diesem Forum immer wieder fest. Aber das ist ja ok. Nur muss man sich dann halt öfters gegen die übliche Meinung etwas durchsetzen. Aber das wird schon klappen Ich verstehe dich und finde es in Ordnung, dass man nicht die allgemeine Meinung hin nimmt, sondern versucht seine Vorstellungen zu verwirklichen.
Ich gebe dir aber einen Rat: versetze dich immer in die Lage der anderen Person.
Gerade die Personen auf dem LRA haben täglich mit Baugenehmigungen zu tun. Jeder will irgendwie irgendwo abweichen und seinen eigenen Traum verwirklichen. Wenn die das jedes Mal genehmigen, dann kannst du den Bebauungsplan eigentlich gleich sein lassen, weil dann jeder baut wie er will. Also muss das Spagat gefunden werden, zwischen Genehmigung der Ausnahme und Einhaltung des B-Plans.
Ich bin sicher kein Experte auf dem Gebiet, aber ich würde einen Fachmann (Architekten) mit dem LRA sprechen lassen. Der kennt die Möglichkeiten und der kann die Grundlagen (z.B. andere Abweichungen mi Baugebiet) entsprechend aufbereiten und auf Augenhöhe mit den Personen diskutieren. Oder wie würdest du es empfinden, wenn ein Laie zu dir kommt und versucht dir zu erklären was geht und was nicht geht?
Und manchmal muss man dann leider auch der Realität ins Auge schauen. Wenn alle Häuser im Baugebiet die gleichen Höhen- bzw. Geschossigkeitsbeschränkungen haben, wird es wohl sehr unwahrscheinlich, dass davon abgewichen wird.
Viel Erfolg dabei.
nordanney 12.04.2020 11:39
kaho674 schrieb:
sondern weil das Geld für mehr nicht reicht.Jep, sofern ich nicht auf dem platten Land baue, sind Grundstückspreise ab €250-300 den qm der Haupttreiber für den Preis des fertigen Hauses. Und ich rede nicht von Grundstücken in Ballungsgebieten, die eher bei €600 starten.
Escroda 12.04.2020 11:55
erazorlll schrieb:
Wenn die das jedes Mal genehmigen, dann kannst du den Bebauungsplan eigentlich gleich sein lassen, weil dann jeder baut wie er will.Grundsätzlich hast Du Recht, hier nicht. Der Bebauungsplan ist von 1974 und wurde in mehreren Teilbereichen bereits sechs mal geändert. Auch das Planungsrecht muss sich den Zeichen der Zeit stellen, nur dass bei den Behödern nicht die Kapazitäten zur Verfügung stehen, um auch sinnvolle Änderungen durchzuführen.erazorlll schrieb:
Und manchmal muss man dann leider auch der Realität ins Auge schauen.Hast Du nicht gemacht.erazorlll schrieb:
Wenn alle Häuser im Baugebiet die gleichen Höhen- bzw. Geschossigkeitsbeschränkungen habenHaben sie ja gerade nicht. Nur für die sechs südlich der Stichstraße liegenden Grundstücke wurde Eingeschossigkeit festgesetzt. Im restlichen über 30ha großen Plangebiet sind mindestens zwei Geschosse erlaubt. Und selbst im gleichen Baufenster wurden schon Befreiungen erteilt.erazorlll schrieb:
Ich bin sicher kein Experte auf dem GebietIch verstehe die Intention deines Beitrags nicht. erazorlll 12.04.2020 12:04
Escroda schrieb:
Ich verstehe die Intention deines Beitrags nicht.Tut mir wirklich leid für dich.
K1300S 13.04.2020 09:04
Specki schrieb:
Allerdings trifft es halt bei mir wirklich zu, was ich immer wieder feststelle.Such doch bitte bei YouTube mal nach "Ihr seid alle Individuen". So kommst Du mir ein wenig vor. Egal wie, der Weg ist ja nun mehrfach aufgezeigt worden: Fachmann engagieren, echte Bauvoranfrage stellen, Ergebnis abwarten. Ob das insgesamt günstiger wird als die paar Quadratmeter mehr Grundfläche, lasse ich mal dahingestellt, denn diese Tätigkeiten kosten schließlich auch Geld.
Zur Frage der Grundstücksgröße: Egal was Du als Beleg anführst, aber es kommt definitiv nicht auf die paar Quadratmeter mehr oder weniger an, wenn man sich mal auf die objektive Nutzbarkeit kapriziert. Der Rest ist dann Psychologie. Wo ich herkomme, sagt man: "Jede Doll is angig."
Specki 13.04.2020 09:15
Lasst uns doch bitte beim Thema bleiben.
Ich hab das nur erwähnt, weil versucht wurde mich in ein "übliches Korsett" zu quetschen, was aber bei mir oftmals nicht passt. Übrigens, wenn man das dauernd aus dem Bekanntenkreis zu hören bekommt heißt das vielleicht auch was. Aber darum gehts hier garnich, also lassen wir das doch bitte einfach
Zum eigentlichen Thema: Was mir halt einfach unglaublich weh tut ist der massiv verlorene Platz.
Wenn ich 50 cm Kniestock habe, dann bei ca. 1,20 m nen Drempel ziehe (wobei 1,50 m vermutlich sogar besser wäre bei der niedrigen Dachneigung, da ich bei 1,20 m immer noch 1,75 m bis ich ne Kannte von 2m erreicht habe) gehen halt mal locker 20 qm Grundfläche einfach komplett verloren. Und dafür muss ich das Haus entsprechend größer bauen.
Aber so wie es aussieht werd ich wohl damit leben müssen. Naja, wenn ich morgen den Herrn im LRA erreiche bin ich vielleicht schlauer
Ich hab das nur erwähnt, weil versucht wurde mich in ein "übliches Korsett" zu quetschen, was aber bei mir oftmals nicht passt. Übrigens, wenn man das dauernd aus dem Bekanntenkreis zu hören bekommt heißt das vielleicht auch was. Aber darum gehts hier garnich, also lassen wir das doch bitte einfach
Zum eigentlichen Thema: Was mir halt einfach unglaublich weh tut ist der massiv verlorene Platz.
Wenn ich 50 cm Kniestock habe, dann bei ca. 1,20 m nen Drempel ziehe (wobei 1,50 m vermutlich sogar besser wäre bei der niedrigen Dachneigung, da ich bei 1,20 m immer noch 1,75 m bis ich ne Kannte von 2m erreicht habe) gehen halt mal locker 20 qm Grundfläche einfach komplett verloren. Und dafür muss ich das Haus entsprechend größer bauen.
Aber so wie es aussieht werd ich wohl damit leben müssen. Naja, wenn ich morgen den Herrn im LRA erreiche bin ich vielleicht schlauer
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