Liebe Hausbau-Community,
zunächst vielen Dank für die unzählbaren Tipps und Anregungen von euch. Das Forum besuche ich seit vielen Jahren und habe bisher immer sehr davon profitiert.
Demnach möchte ich hiermit auch etwas zurückgeben und über unser Bauvorhaben berichten. Ganz uneigennützig ist dies jedoch nicht, ich freue mich über Ratschläge und Empfehlungen.
Seit etwa 10 Jahren suche ich nach einem Haus und habe sehr viele Bestandsimmobilien besichtigt. Bauen war eigentlich keine Option, da Grundstücke nicht verfügbar oder viel zu teuer waren. Das ideale Haus habe ich bisher nicht gefunden, dafür aber vor knapp 10 Jahren die erste Eigentumswohnung gekauft und dann vor zwei Jahren die zweite. Die Wohnungen sind jetzt beide vermietet, laufen nun schon fast kostendeckend und in etwa einem Jahr bringen sie dann auch schon Ertrag.
Erfreulicherweise haben wir nun ein Grundstück in einem Neubaugebiet gekauft und wollen trotz der angespannten Situation noch den Traum vom eigenen Haus erfüllen.
Ein paar Infos über uns:
Es bleiben noch 570.000 Euro, wir rechnen mit etwa 60.000 Baunebenkosten.
Außenanlagen erfolgen schrittweise in Eigenleistung, Garage wäre auch aufschiebbar.
Wir brauchen demnach einen Anbieter, der uns für etwa 470.000 Euro ein Haus bauen kann, das ist bei der gewünschten Größe recht sportlich. Wir hatten viele Gespräche in Musterhäusern, die meisten Anbieter landen bei mindestens 500.000 Euro.
Angebot 1:
Ausgesucht haben wir dann einen kleinen regionalen Anbieter, der uns ein Ausbauhaus in Massivbauweise mit Liapor (Blähbeton) errichten würde. Der Preis ist für den gebotenen Standard fair und wäre für uns ausreichend. Einen Festpreis hätten wir hier aber lediglich für das Ausbauhaus. Die weiteren Gewerke würden von diesem Anbieter zwar betreut und von Partnerfirmen ausgeführt werden, aber ich schätze, dass da Festpreisgarantien unrealistisch sind. Im Idealfall kommen wir hier mit unserem Budget hin, aber der Puffer ist dann sehr gering und die Außenanlagen und Garage wären vielleicht vorerst gefährdet oder sehr minimalistisch.
Hier meine erste Frage an euch: Der Anbieter sagt uns eigentlich zu, aber wir sind uns unsicher, ob man wegen Krieg/Inflation/Materialengpässen auf Festpreise verzichten könnte. Ich sehe zwar wegen anstehender Auftragsdellen im Baugewerbe gewisse Chancen auf stabile oder sogar leicht günstigere Preise, aber das Inflationsrisiko durch die Energiekrise könnte vorerst noch das beherrschende Thema sein. Würdet ihr derzeit ein solches Risiko eingehen?
Ein Haus für z.B. 1 Mio durch Kostenexplosion ist eigentlich nicht im Budget und wäre bei steigenden Zinsen langfristig ein großer Klotz am Bein. Ruinieren würde es uns nicht, aber dann müssten wir (die wirklich schönen) Eigentumswohnungen wohl verkaufen.
Angebot 2:
Die Alternative: Ein sehr großer Anbieter aus einer Dachgesellschaft, den hier vermutlich jeder kennt. Premium innerhalb der Gruppe, aber insgesamt eben doch sehr auf gutes Preis-Leistungsverhältnis getrimmt. Holzständerbauweise – nicht unser Favorit, da wir zur Massivbauweise tendieren, aber auch aufgrund der Informationen aus diesem Forum wäre ich wohl auch mit dieser Bauweise am Ende zufrieden.
Dort haben wir ein preislich gutes Angebot bekommen, nah an 400.000 Euro. Ich habe nun jede Menge Extras und Sonderwünsche ausgewählt und lande dann trotzdem erst bei etwa 450.000 Euro. Es sind nicht alle Positionen mit dem ersten Angebot vergleichbar, dafür sind schon einige Dinge enthalten, die im ersten Angebot noch nicht eingepreist sind.
Mit Baunebenkosten, Außenanlagen und Doppelgarage sind wir noch innerhalb des Budgets und könnten sogar noch 20.000 Euro für Bemusterung zusätzlich ausgeben.
Über den Anbieter liest man positive Nachrichten, aber es gibt auch diverse sehr kritische Aussagen. Bei der Vielzahl an Häuser, die dort jährlich erstellt werden, ist die Anzahl der Kritiker vielleicht absolut im Rahmen, aber treffen könnte es einen selbst sicher auch.
Meine weiteren Fragen an euch: Wie seht ihr das Risiko mit einem solchen sehr großen Anbieter auf die Nase zu fallen? Würdet ihr bei einem so hohen Budget auf einen Anbieter setzen, der nicht unbedingt den Ruf genießt, Häuser im höchsten Standard zu errichten? Ich will das Haus zwar nicht wieder verkaufen, aber die Wertermittlung eines Hauses spielt in Zukunft auch bei Anschlussfinanzierungen eine Rolle bei dem Beleihungswert. Sollte man das Haus doch mal verkaufen müssen oder wollen, könnten einige Interessenten vielleicht wegen der Bauweise oder dem damaligen GU eher abgeneigt sein. Hat jemand mit diesem Anbieter gebaut oder wohnt in einem solchen Haus?
Grundrissplanungen sind schon sehr weit fortgeschritten und mehrfach optimiert. Das Baugebiet ist bereit und da die Finanzierung schon steht sollte es bald losgehen. Das zweite Angebot läuft auch zeitnah aus, daher ist die erste Entscheidung eigentlich erstmal gegen/für das zweite Angebot. Bei dem ersten Angebot wäre es auch möglich dann noch neue Vergleichsangebote zu prüfen. Sofern wir den zweiten Anbieter auswählen wollen, müssten wir uns dafür zeitnah entscheiden.
Vielen Dank für jegliche Tipps und Empfehlungen. Ich gebe gern weitere Informationen durch.
zunächst vielen Dank für die unzählbaren Tipps und Anregungen von euch. Das Forum besuche ich seit vielen Jahren und habe bisher immer sehr davon profitiert.
Demnach möchte ich hiermit auch etwas zurückgeben und über unser Bauvorhaben berichten. Ganz uneigennützig ist dies jedoch nicht, ich freue mich über Ratschläge und Empfehlungen.
Seit etwa 10 Jahren suche ich nach einem Haus und habe sehr viele Bestandsimmobilien besichtigt. Bauen war eigentlich keine Option, da Grundstücke nicht verfügbar oder viel zu teuer waren. Das ideale Haus habe ich bisher nicht gefunden, dafür aber vor knapp 10 Jahren die erste Eigentumswohnung gekauft und dann vor zwei Jahren die zweite. Die Wohnungen sind jetzt beide vermietet, laufen nun schon fast kostendeckend und in etwa einem Jahr bringen sie dann auch schon Ertrag.
Erfreulicherweise haben wir nun ein Grundstück in einem Neubaugebiet gekauft und wollen trotz der angespannten Situation noch den Traum vom eigenen Haus erfüllen.
Ein paar Infos über uns:
- 2 Erwachsene (40 J. / 38 J.), zwei Kinder (Grundschulalter)
- Nettoverdienst mit Kindergeld ca. 8000 Euro
- Mieteinkünfte von ca. 1800 Euro (derzeit noch kostenneutral, ab nächstem Jahr ca. 400 Euro monatlicher Ertrag, mittelfristig deutlich mehr da Darlehen dann schrittweise getilgt sind)
- Budget 850.000 Euro (Finanzierung für den Hausbau ist erledigt)
- Grundstückskosten mit Nebenkosten ca. 280.000 Euro, bereits erworben
- Die Wohnungen rechnen sich steuerlich eigentlich nur im Doppelpack und sollen nicht verkauft werden. Das Budget könnte im Notfall aber wohl noch ein wenig aufgestockt werden.
- KFW55 Standard reicht uns aus, wird auch angeboten
- Stadtvilla auf Bodenplatte mit Vordach, Wärmepumpe, Photovoltaikanlage
- Evtl. mit kleinem Erker an der Haustür und zur Gartenseite
- EG mit Wohnzimmer, offener Küche, Hauswirtschaftsraum, Arbeitszimmer, WC/Dusche
- OG mit 2 Kinderzimmern, Schlafzimmer, 2 Bädern, Gästezimmer
- Deckenhöhe 2,80m, elektrische Rollläden
- *Doppelgarage freistehend
Es bleiben noch 570.000 Euro, wir rechnen mit etwa 60.000 Baunebenkosten.
Außenanlagen erfolgen schrittweise in Eigenleistung, Garage wäre auch aufschiebbar.
Wir brauchen demnach einen Anbieter, der uns für etwa 470.000 Euro ein Haus bauen kann, das ist bei der gewünschten Größe recht sportlich. Wir hatten viele Gespräche in Musterhäusern, die meisten Anbieter landen bei mindestens 500.000 Euro.
Angebot 1:
Ausgesucht haben wir dann einen kleinen regionalen Anbieter, der uns ein Ausbauhaus in Massivbauweise mit Liapor (Blähbeton) errichten würde. Der Preis ist für den gebotenen Standard fair und wäre für uns ausreichend. Einen Festpreis hätten wir hier aber lediglich für das Ausbauhaus. Die weiteren Gewerke würden von diesem Anbieter zwar betreut und von Partnerfirmen ausgeführt werden, aber ich schätze, dass da Festpreisgarantien unrealistisch sind. Im Idealfall kommen wir hier mit unserem Budget hin, aber der Puffer ist dann sehr gering und die Außenanlagen und Garage wären vielleicht vorerst gefährdet oder sehr minimalistisch.
Hier meine erste Frage an euch: Der Anbieter sagt uns eigentlich zu, aber wir sind uns unsicher, ob man wegen Krieg/Inflation/Materialengpässen auf Festpreise verzichten könnte. Ich sehe zwar wegen anstehender Auftragsdellen im Baugewerbe gewisse Chancen auf stabile oder sogar leicht günstigere Preise, aber das Inflationsrisiko durch die Energiekrise könnte vorerst noch das beherrschende Thema sein. Würdet ihr derzeit ein solches Risiko eingehen?
Ein Haus für z.B. 1 Mio durch Kostenexplosion ist eigentlich nicht im Budget und wäre bei steigenden Zinsen langfristig ein großer Klotz am Bein. Ruinieren würde es uns nicht, aber dann müssten wir (die wirklich schönen) Eigentumswohnungen wohl verkaufen.
Angebot 2:
Die Alternative: Ein sehr großer Anbieter aus einer Dachgesellschaft, den hier vermutlich jeder kennt. Premium innerhalb der Gruppe, aber insgesamt eben doch sehr auf gutes Preis-Leistungsverhältnis getrimmt. Holzständerbauweise – nicht unser Favorit, da wir zur Massivbauweise tendieren, aber auch aufgrund der Informationen aus diesem Forum wäre ich wohl auch mit dieser Bauweise am Ende zufrieden.
Dort haben wir ein preislich gutes Angebot bekommen, nah an 400.000 Euro. Ich habe nun jede Menge Extras und Sonderwünsche ausgewählt und lande dann trotzdem erst bei etwa 450.000 Euro. Es sind nicht alle Positionen mit dem ersten Angebot vergleichbar, dafür sind schon einige Dinge enthalten, die im ersten Angebot noch nicht eingepreist sind.
Mit Baunebenkosten, Außenanlagen und Doppelgarage sind wir noch innerhalb des Budgets und könnten sogar noch 20.000 Euro für Bemusterung zusätzlich ausgeben.
Über den Anbieter liest man positive Nachrichten, aber es gibt auch diverse sehr kritische Aussagen. Bei der Vielzahl an Häuser, die dort jährlich erstellt werden, ist die Anzahl der Kritiker vielleicht absolut im Rahmen, aber treffen könnte es einen selbst sicher auch.
Meine weiteren Fragen an euch: Wie seht ihr das Risiko mit einem solchen sehr großen Anbieter auf die Nase zu fallen? Würdet ihr bei einem so hohen Budget auf einen Anbieter setzen, der nicht unbedingt den Ruf genießt, Häuser im höchsten Standard zu errichten? Ich will das Haus zwar nicht wieder verkaufen, aber die Wertermittlung eines Hauses spielt in Zukunft auch bei Anschlussfinanzierungen eine Rolle bei dem Beleihungswert. Sollte man das Haus doch mal verkaufen müssen oder wollen, könnten einige Interessenten vielleicht wegen der Bauweise oder dem damaligen GU eher abgeneigt sein. Hat jemand mit diesem Anbieter gebaut oder wohnt in einem solchen Haus?
Grundrissplanungen sind schon sehr weit fortgeschritten und mehrfach optimiert. Das Baugebiet ist bereit und da die Finanzierung schon steht sollte es bald losgehen. Das zweite Angebot läuft auch zeitnah aus, daher ist die erste Entscheidung eigentlich erstmal gegen/für das zweite Angebot. Bei dem ersten Angebot wäre es auch möglich dann noch neue Vergleichsangebote zu prüfen. Sofern wir den zweiten Anbieter auswählen wollen, müssten wir uns dafür zeitnah entscheiden.
Vielen Dank für jegliche Tipps und Empfehlungen. Ich gebe gern weitere Informationen durch.
Dribbdebach schrieb:
Damit es nicht zu langweilig wird, gibt es vorne am Haus einen Erker und ein Podest mit Säulen (vielleicht ganz leichter Hauch von römischem Stil).Interessant ist es, was der einzelne unter Extravaganz, lebendig (Gegenteil von langweilig) etc. versteht 😉Hauptsache, ihr mögt es, und das Haus wird für Euch besonders (schön).
Dribbdebach schrieb:
Unsere Anschrift ist die Straße auf der Südseite. Wir wollen unser Haus recht weit im nördlichen Teil des Grundstücks platzieren. Zufahrt erfolgt dann über die Nordseite und dort ist auch die Eingangstür und der Garten liegt im Süden. Bauamt und Grundstücksgesellschaft haben keine Einwände.Wie hält es dann der Postbote und Paketdienste? Adresse wird ja Euer südliche Lage sein, wie Du sagst.Dribbdebach schrieb:
Teilbarkeit EG/OG mit Büro als Schlafzimmer sofern man OG vermieten möchte)Teilbarkeit oder behindertengerecht sehe ich nicht. Dazu sind ja die Räume vorn vor dem Treppenansatz.Meine Bemerkungen:
Auffällig ist die eingezeichnete Sofagrösse und anscheinend der Wunsch nach großem Esstisch. Setz Dich mal am besten mit den Maßen auseinander und zeichne für Dich ein sofa mit normaler Tiefe und Breite ein.
Das OG-Büro hat zu viel Fensterfläche für Süden, müsste quasi das halbe Jahr verdunkelt werden. Für eine Straßenlage auch zu einsichtig. Gleiches gilt für das Schlafzimmer bzw auch dem einen Kinderzimmer. Das mal für sich durchdenken, ob man seinen Schambereich, auch angezogen präsentieren will bzw. seinen persönlichen Rückzug mit der Straße teilen will. Ich persönlich finde das Schlafzimmer mit der angedachten Einrichtung inkl Fenster nicht behaglich. Kinderzimmer-Größen sind sehr ordentlich. Das ist positiv, auch wenn es mit je 3qm Abzug auch noch nett wäre.
Die verschiedenen Fenstermaße stören der Außenoptik, bei 6 Fenstern im Süden 5 verschiedene, im Osten bei 4 Fenstern 4 verschiedene Maße… ich glaub, beim Zeichner vom GU hat das Denken ausgesetzt.
Auch die zu den Ecken gezogenen Fenstern wirken nicht so positiv. Ok, wenn man das Extravaganz nennen möchte, dann hat es vielleicht auch den Segen vom ein oder anderen 🙂
Auf eine Garderobe mit vernünftiger Tiefe denken. Zur Zeit ist das eher eine Anrichten- bzw Hakennische.
D
Dribbdebach30.07.22 19:06ypg schrieb:
Interessant ist es, was der einzelne unter Extravaganz, lebendig (Gegenteil von langweilig) etc. versteht 😉
Hauptsache, ihr mögt es, und das Haus wird für Euch besonders (schön).
Wie hält es dann der Postbote und Paketdienste? Adresse wird ja Euer südliche Lage sein, wie Du sagst.Vielleicht hatte ich es nicht deutlich genug geschrieben - extravagant war zu teuer, daher ist es jetzt nicht wirklich spannend. Wir wollen aber nicht einfach nur einen Würfel hinsetzen und haben daher diese Ergänzungen vorgenommen. Häuser ganz nach meinem Geschmack kann ich nicht finanzieren - aber ich versuche einen ansprechenden Kompromiss zu finden.Zum Süden hin wird es auch ein Gartentor geben. Entweder landet der Briefkasten dort oder direkt am Haus - da sind die Geschmäcker verschieden, ob man die Menschen direkt an der Haustür stehen haben will. Die Entscheidung ist noch vertagt.
ypg schrieb:
Auffällig ist die eingezeichnete Sofagrösse und anscheinend der Wunsch nach großem Esstisch. Setz Dich mal am besten mit den Maßen auseinander und zeichne für Dich ein Sofa mit normaler Tiefe und Breite ein.
Das OG-Büro hat zu viel Fensterfläche für Süden, müsste quasi das halbe Jahr verdunkelt werden. Für eine Straßenlage auch zu einsichtig. Gleiches gilt für das Schlafzimmer bzw auch dem einen Kinderzimmer. Das mal für sich durchdenken, ob man seinen Schambereich, auch angezogen präsentieren will bzw. seinen persönlichen Rückzug mit der Straße teilen will. Ich persönlich finde das Schlafzimmer mit der angedachten Einrichtung inkl Fenster nicht behaglich. Kinderzimmer-Größen sind sehr ordentlich. Das ist positiv, auch wenn es mit je 3qm Abzug auch noch nett wäre.
Die verschiedenen Fenstermaße stören der Außenoptik, bei 6 Fenstern im Süden 5 verschiedene, im Osten bei 4 Fenstern 4 verschiedene Maße… ich glaub, beim Zeichner vom GU hat das Denken ausgesetzt.Sofa und Tisch sind lediglich zur Darstellung des Raumes, das sind keine individuellen Möbel.Wir haben derzeit ein großes Wohnzimmer und von der Fläche her passt das für uns.
Zur Südseite sind Raffstores geplant. Große Fensterfronten zur Südseite sind derzeit doch modern - für mich ist die aktuelle Lösung in Ordnung. Lieber mehr Sicht und das Abdunkeln bei Bedarf hinnehmen. Bei Häusern mit deutlich mehr Glas habe ich das zur Südseite hin nicht unangenehm wahrgenommen.
Die „Straße“ ist verkehrsberuhigt im Neubaugebiet und wird von 5-10 Häusern an der Stelle zur Anfahrt genutzt. Da gucken also nur ein paar Nachbarn. Wir hatten dort erst keine bodentiefen Fenster, aber ich finde es so deutlich schöner und bin da auch nicht empfindlich. Etwas Sichtschutz (innen am Fenster, Bepflanzung im Garten) reicht mir dann aus. Und ich selbst kann dann auch sehr gut den Garten sehen.
Wegen den unterschiedlichen Maßen bin ich bei dir. Wir wollten unten im Wohnzimmer eine große Tür zum Garten. Dann müsste man alle anderen Fenster verbreitern oder die große Tür rauswerfen.
Oben und unten unterscheiden sich die Türen von den Fenstern - das könnte man oben nur mit französischem Balkon lösen. Sieht dann aber auch wieder anders aus. Das eine ist ein Küchenfenster, also auch abweichend. Ich bin mir unsicher, ob man die mittigen Fenster verkleinern sollte, damit man weniger unterschiedliche Fenstermaße hat.
Auf der Ostseite sind Küche, Hauswirtschaftsraum, Badezimmer, Schlafzimmer - wie willst du das mit einheitlichen Fenstern lösen? Ich kann mich nur damit trösten, dass ich von dort aus das Haus kaum ansehen werde. Ich nehme Vorschläge aber gern an.
ypg schrieb:
Auch die zu den Ecken gezogenen Fenstern wirken nicht so positiv. Ok, wenn man das Extravaganz nennen möchte, dann hat es vielleicht auch den Segen vom ein oder anderen 🙂
Auf eine Garderobe mit vernünftiger Tiefe denken. Zur Zeit ist das eher eine Anrichten- bzw Hakennische.Die Fenster, die über Eck gehen finde ich sehr gut. Das hier ist dann die kostengünstige Version. Wir haben die Fenster da aber auch schon hin und hergerückt. So hat man im Haus bessere Stellmöglichkeiten und schönes Licht. Von außen wirkt es besser, wenn sie nicht so nah an der Ecke sind.Ein bisschen Platz für Garderobe ist noch unter der Treppe, ansonsten noch im Arbeitszimmer.
Derzeit sind es 50cm Tiefe. Wie viel würdest du denn einplanen?
Danke für die Hinweise!
M
Myrna_Loy30.07.22 22:12eure maximale Bausumme passt nicht zu dem Vorhaben. Allein die knapp 3 m hohen Decken und die drei Bäder werden die Preise kräftig in die Höhe treiben. Ihr seid bei knapp 2800,- der qm. Das zahlt man dieser Tage bereits für Standard ohne so viel Glas. Ich seh das Haus eher bei 650.000,-
Dribbdebach schrieb:
Sofa und Tisch sind lediglich zur Darstellung des Raumes, das sind keine individuellen Möbel.
Wir haben derzeit ein großes Wohnzimmer und von der Fläche her passt das für uns.Aber hier im Ansatz verfälscht: das ergibt andere Ansichten!Dribbdebach schrieb:
Zum Süden hin wird es auch ein Gartentor geben. Entweder landet der Briefkasten dort oder direkt am Haus - da sind die Geschmäcker verschieden,Naja, die Abhängigkeit zur Postadresse hat weniger mit Geschmack zu tun.Dribbdebach schrieb:
Auf der Ostseite sind Küche, Hauswirtschaftsraum, Badezimmer, Schlafzimmer - wie willst du das mit einheitlichen Fenstern lösen? Ich kann mich nur damit trösten, dass ich von dort aus das Haus kaum ansehen werde. Ich nehme Vorschläge aber gern an.Holla… wie man das lösen würde… das sollte doch der Ansatz der Planung sein, leider hier völlig misslungen!D
Dribbdebach01.08.22 17:28Myrna_Loy schrieb:
eure maximale Bausumme passt nicht zu dem Vorhaben. Allein die knapp 3 m hohen Decken und die drei Bäder werden die Preise kräftig in die Höhe treiben. Ihr seid bei knapp 2800,- der qm. Das zahlt man dieser Tage bereits für Standard ohne so viel Glas. Ich seh das Haus eher bei 650.000,-Wir haben schon Angebote vorliegen. Daraus würde ich schließen, dass die Angebote gut sind und wir sie annehmen sollten?D
Dribbdebach01.08.22 17:31ypg schrieb:
Naja, die Abhängigkeit zur Postadresse hat weniger mit Geschmack zu tun.
Holla… wie man das lösen würde… das sollte doch der Ansatz der Planung sein, leider hier völlig misslungen!Wenn der Briefkasten direkt an der Haustür ist und man das Grundstück von zwei Seiten betreten kann, wäre das ja unproblematisch. Dann hat man die Postanschrift von Süden und im Norden eben die Garage.Sofern der Briefkasten an ein Tor kommt, dann natürlich an das Tor im Süden - sofern die Anschrift bestehen bleibt.
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