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ᐅ Bau einer ca. 190 qm Stadtvilla in Hessen (Wetteraukreis)

Erstellt am: 10.07.22 17:36
D
Dribbdebach
Liebe Hausbau-Community,
zunächst vielen Dank für die unzählbaren Tipps und Anregungen von euch. Das Forum besuche ich seit vielen Jahren und habe bisher immer sehr davon profitiert.
Demnach möchte ich hiermit auch etwas zurückgeben und über unser Bauvorhaben berichten. Ganz uneigennützig ist dies jedoch nicht, ich freue mich über Ratschläge und Empfehlungen.
Seit etwa 10 Jahren suche ich nach einem Haus und habe sehr viele Bestandsimmobilien besichtigt. Bauen war eigentlich keine Option, da Grundstücke nicht verfügbar oder viel zu teuer waren. Das ideale Haus habe ich bisher nicht gefunden, dafür aber vor knapp 10 Jahren die erste Eigentumswohnung gekauft und dann vor zwei Jahren die zweite. Die Wohnungen sind jetzt beide vermietet, laufen nun schon fast kostendeckend und in etwa einem Jahr bringen sie dann auch schon Ertrag.
Erfreulicherweise haben wir nun ein Grundstück in einem Neubaugebiet gekauft und wollen trotz der angespannten Situation noch den Traum vom eigenen Haus erfüllen.

Ein paar Infos über uns:
  • 2 Erwachsene (40 J. / 38 J.), zwei Kinder (Grundschulalter)
  • Nettoverdienst mit Kindergeld ca. 8000 Euro
  • Mieteinkünfte von ca. 1800 Euro (derzeit noch kostenneutral, ab nächstem Jahr ca. 400 Euro monatlicher Ertrag, mittelfristig deutlich mehr da Darlehen dann schrittweise getilgt sind)
  • Budget 850.000 Euro (Finanzierung für den Hausbau ist erledigt)
  • Grundstückskosten mit Nebenkosten ca. 280.000 Euro, bereits erworben
  • Die Wohnungen rechnen sich steuerlich eigentlich nur im Doppelpack und sollen nicht verkauft werden. Das Budget könnte im Notfall aber wohl noch ein wenig aufgestockt werden.
Zum Haus:
  • KFW55 Standard reicht uns aus, wird auch angeboten
  • Stadtvilla auf Bodenplatte mit Vordach, Wärmepumpe, Photovoltaikanlage
  • Evtl. mit kleinem Erker an der Haustür und zur Gartenseite
  • EG mit Wohnzimmer, offener Küche, Hauswirtschaftsraum, Arbeitszimmer, WC/Dusche
  • OG mit 2 Kinderzimmern, Schlafzimmer, 2 Bädern, Gästezimmer
  • Deckenhöhe 2,80m, elektrische Rollläden
  • *Doppelgarage freistehend
Zum Budget für das Haus:
Es bleiben noch 570.000 Euro, wir rechnen mit etwa 60.000 Baunebenkosten.
Außenanlagen erfolgen schrittweise in Eigenleistung, Garage wäre auch aufschiebbar.
Wir brauchen demnach einen Anbieter, der uns für etwa 470.000 Euro ein Haus bauen kann, das ist bei der gewünschten Größe recht sportlich. Wir hatten viele Gespräche in Musterhäusern, die meisten Anbieter landen bei mindestens 500.000 Euro.

Angebot 1:
Ausgesucht haben wir dann einen kleinen regionalen Anbieter, der uns ein Ausbauhaus in Massivbauweise mit Liapor (Blähbeton) errichten würde. Der Preis ist für den gebotenen Standard fair und wäre für uns ausreichend. Einen Festpreis hätten wir hier aber lediglich für das Ausbauhaus. Die weiteren Gewerke würden von diesem Anbieter zwar betreut und von Partnerfirmen ausgeführt werden, aber ich schätze, dass da Festpreisgarantien unrealistisch sind. Im Idealfall kommen wir hier mit unserem Budget hin, aber der Puffer ist dann sehr gering und die Außenanlagen und Garage wären vielleicht vorerst gefährdet oder sehr minimalistisch.
Hier meine erste Frage an euch: Der Anbieter sagt uns eigentlich zu, aber wir sind uns unsicher, ob man wegen Krieg/Inflation/Materialengpässen auf Festpreise verzichten könnte. Ich sehe zwar wegen anstehender Auftragsdellen im Baugewerbe gewisse Chancen auf stabile oder sogar leicht günstigere Preise, aber das Inflationsrisiko durch die Energiekrise könnte vorerst noch das beherrschende Thema sein. Würdet ihr derzeit ein solches Risiko eingehen?
Ein Haus für z.B. 1 Mio durch Kostenexplosion ist eigentlich nicht im Budget und wäre bei steigenden Zinsen langfristig ein großer Klotz am Bein. Ruinieren würde es uns nicht, aber dann müssten wir (die wirklich schönen) Eigentumswohnungen wohl verkaufen.

Angebot 2:
Die Alternative: Ein sehr großer Anbieter aus einer Dachgesellschaft, den hier vermutlich jeder kennt. Premium innerhalb der Gruppe, aber insgesamt eben doch sehr auf gutes Preis-Leistungsverhältnis getrimmt. Holzständerbauweise – nicht unser Favorit, da wir zur Massivbauweise tendieren, aber auch aufgrund der Informationen aus diesem Forum wäre ich wohl auch mit dieser Bauweise am Ende zufrieden.
Dort haben wir ein preislich gutes Angebot bekommen, nah an 400.000 Euro. Ich habe nun jede Menge Extras und Sonderwünsche ausgewählt und lande dann trotzdem erst bei etwa 450.000 Euro. Es sind nicht alle Positionen mit dem ersten Angebot vergleichbar, dafür sind schon einige Dinge enthalten, die im ersten Angebot noch nicht eingepreist sind.
Mit Baunebenkosten, Außenanlagen und Doppelgarage sind wir noch innerhalb des Budgets und könnten sogar noch 20.000 Euro für Bemusterung zusätzlich ausgeben.
Über den Anbieter liest man positive Nachrichten, aber es gibt auch diverse sehr kritische Aussagen. Bei der Vielzahl an Häuser, die dort jährlich erstellt werden, ist die Anzahl der Kritiker vielleicht absolut im Rahmen, aber treffen könnte es einen selbst sicher auch.
Meine weiteren Fragen an euch: Wie seht ihr das Risiko mit einem solchen sehr großen Anbieter auf die Nase zu fallen? Würdet ihr bei einem so hohen Budget auf einen Anbieter setzen, der nicht unbedingt den Ruf genießt, Häuser im höchsten Standard zu errichten? Ich will das Haus zwar nicht wieder verkaufen, aber die Wertermittlung eines Hauses spielt in Zukunft auch bei Anschlussfinanzierungen eine Rolle bei dem Beleihungswert. Sollte man das Haus doch mal verkaufen müssen oder wollen, könnten einige Interessenten vielleicht wegen der Bauweise oder dem damaligen GU eher abgeneigt sein. Hat jemand mit diesem Anbieter gebaut oder wohnt in einem solchen Haus?

Grundrissplanungen sind schon sehr weit fortgeschritten und mehrfach optimiert. Das Baugebiet ist bereit und da die Finanzierung schon steht sollte es bald losgehen. Das zweite Angebot läuft auch zeitnah aus, daher ist die erste Entscheidung eigentlich erstmal gegen/für das zweite Angebot. Bei dem ersten Angebot wäre es auch möglich dann noch neue Vergleichsangebote zu prüfen. Sofern wir den zweiten Anbieter auswählen wollen, müssten wir uns dafür zeitnah entscheiden.

Vielen Dank für jegliche Tipps und Empfehlungen. Ich gebe gern weitere Informationen durch.
Nida35a13.07.22 11:52
Wir haben die Außenwände aus 42cm Liaplan , die Innenwände aus 11cm Kalksandstein (Kalksandstein), alternative wäre 17cm Liaplan gewesen.
Unser Technikraum ist zwischen Gäste-WC und Bad, keine Wand zu Wohn- oder Schlafräumen.
Wir hören nichts von der Wärmepumpe.
Wir haben hochwertige Türen, der Standard vom GU war uns zu wenig.
Von allen regionalen Subs haben wir die Kontaktdaten, nach Einzug haben wir eine Entkalkungsanlage und einige elektrische Ergänzungen einbauen lassen.
AxelH.13.07.22 11:56
Dribbdebach schrieb:

Oberhessengas bietet für das Neubaugebiet Erdwärmepumpen ohne Anschaffungspreis über monatliche Raten an. Wäre das eine Alternative?
Erdwärme ist unbedingt zu empfehlen. Und die Wärmepumpe - zumindest unser Modell von Nibe - ist flüsterleise.
Wie sieht es eigentlich mit Kontrollierte-Wohnraumlüftung aus? Habe ich da was überlesen?
N
Neubau2022
13.07.22 12:28
Dribbdebach schrieb:

Danke für den Tipp!
Im Baugebiet sind innenliegende Luft-Wasser-Wärmepumpe leider vorgeschrieben.
Wir wollen uns jetzt für den ersten, regionalen Anbieter entscheiden. Meine Frau will unbedingt ein Haus aus Stein und wir gehen bei den letzten Beiträgen hier zu regionalen Anbietern voll mit. Fachfirmen aus der Region liefern sicher meist sehr gute Ergebnisse und sind vermutlich auch besser für Rückfragen erreichbar.

Zu deinem Punkt:
Bei Massivbauweise mit Liapor in monolithischer Form sollte das mit der innenliegenden Luft-Wasser-Wärmepumpe doch passen?
Neben dem Hauswirtschaftsraum sind WC und Küche. Über dem Hauswirtschaftsraum im OG ist das Bad.

Die Geräusche innenliegender Wärmepumpe fand ich in Musterhäusern auch erschreckend. Aber sogar bei den Holzständerhäusern war das mit geschlossener Tür unauffällig. Da sitzt man aber auch nicht stundenlang ruhig im Nachbarraum.

Seht ihr da bei den Liaporwänden auch ein Problem mit Lautstärke und Schwingungen?

Oberhessengas bietet für das Neubaugebiet Erdwärmepumpen ohne Anschaffungspreis über monatliche Raten an. Wäre das eine Alternative? Oder selbst die Mehrkosten einer Erdwärmepumpe In Betracht ziehen, trotz derzeitiger Preise für Erdarbeiten?
Hat man damit überhaupt weniger Geräusche im Hauswirtschaftsraum?

Du hast bei der Erdwärmepumpe das hässliche Gerät nicht, das Geräusche verursacht. Es gibt bei den Erdwärmepumpen zwei Möglichkeiten. Entweder Du machst es über Tiefenbohrung (dann darf das Gebiet nicht im Wasserschutzgebiet liegen) oder du arbeitest mit Flächen- bzw. Ringgrabbenkollektoren. Dafür brauchst aber dann größeres Grundstück. Wir mussten uns für die zweite Alternative entscheiden. Bedenke aber dass derzeit Wärmepumpen Mangelware sind. Wir haben unsere Februar bestellt und es gibt noch kein Auslieferungstermin. Deswegen früh genug bestellen.
D
Dribbdebach
13.07.22 13:02
Nida35a schrieb:

Wir haben die Außenwände aus 42cm Liaplan , die Innenwände aus 11cm Kalksandstein (Kalksandstein), alternative wäre 17cm Liaplan gewesen.
Unser Technikraum ist zwischen Gäste-WC und Bad, keine Wand zu Wohn- oder Schlafräumen.
Wir hören nichts von der Wärmepumpe.
Wir haben hochwertige Türen, der Standard vom GU war uns zu wenig.
Von allen regionalen Subs haben wir die Kontaktdaten, nach Einzug haben wir eine Entkalkungsanlage und einige elektrische Ergänzungen einbauen lassen.
Super, danke. Wir haben derzeit 49,5 cm Liapor für Außen und innen 17,5 cm bzw. 10 cm Liapor je nach Wand geplant.
Dann wäre die Wärmepumpe vielleicht doch in Ordnung.
Kleinere Folgeaufträge gibt es sicher immer mal und dann hat man Firmen schon an der Hand.
AxelH. schrieb:

Erdwärme ist unbedingt zu empfehlen. Und die Wärmepumpe - zumindest unser Modell von Nibe - ist flüsterleise.
Wie sieht es eigentlich mit Kontrollierte-Wohnraumlüftung aus? Habe ich da was überlesen?
Ich hole mir dann jetzt das Angebot für die "Flatrate" ein und vergleiche mit den Kosten der sofortigen Zahlung der Erdwärmeanlagen. Danke!

Kontrollierte-Wohnraumlüftung hatte ich mal als optional angesehen - aber alles was ich bisher gelesen habe, spricht eher dafür, dass man darauf nicht verzichten will. Trotz Massivbauweise und KFW 55. Bei uns wären es etwa 12.000 Euro die man hätte "einsparen" können. Teurer Luxus oder Pflichtprogramm? Die Vorteile durch den Wärmetausch von Zu- und Abluft wären bei der Erdwärme dann weniger entscheidend denke ich?
Neubau2022 schrieb:

Du hast bei der Erdwärmepumpe das hässliche Gerät nicht, das Geräusche verursacht. Es gibt bei den Erdwärmepumpen zwei Möglichkeiten. Entweder Du machst es über Tiefenbohrung (dann darf das Gebiet nicht im Wasserschutzgebiet liegen) oder du arbeitest mit Flächen- bzw. Ringgrabbenkollektoren. Dafür brauchst aber dann größeres Grundstück. Wir mussten uns für die zweite Alternative entscheiden. Bedenke aber dass derzeit Wärmepumpen Mangelware sind. Wir haben unsere Februar bestellt und es gibt noch kein Auslieferungstermin. Deswegen früh genug bestellen.

Das klingt super. Selbst wenn es nur die Waschmaschine ist, die man im Hauswirtschaftsraum bedienen will. Ich bin aber insgesamt ein großer Freund von Verringerung von Geräuschemissionen, daher klingt das ideal.
Tiefenbohrungen sollten möglich sein, das muss ich aber abklären. Unser Grundstück sollte mit 750 qm aber auch ohne Tiefenbohrungen ausreichen. Im Paket von Oberhessengas schreiben sie von "Geokollektoren", die in der Erde verlegt werden. Ich vereinbare da den Beratungstermin und dann weiß ich auch mehr über die eventuelle Ratenlösung.
Ja, der Mangel ist mir bekannt. Oberhessengas würde das ja hoffentlich als großer Anbieter hinbekommen. Bei unserem regionalen GU würden die sicher zeitig bestellen. Die bauen derzeit übrigens in 9 Monaten ihre Häuser. Kann ich eigentlich nicht glauben, aber da wäre Einzug im nächsten Sommer angedacht. Mir reicht aber auch Weihnachten 2023, wir haben gute mietfreie Übergangslösungen vor Ort.

Danke an alle für die wertvollen Tipps! Die Entscheidungen fallen wesentlich leichter durch eure Beratung und Erfahrungswerte!
AxelH.13.07.22 13:17
Dribbdebach schrieb:

Kontrollierte-Wohnraumlüftung hatte ich mal als optional angesehen - aber alles was ich bisher gelesen habe, spricht eher dafür, dass man darauf nicht verzichten will. Trotz Massivbauweise und KFW 55. Bei uns wären es etwa 12.000 Euro die man hätte "einsparen" können. Teurer Luxus oder Pflichtprogramm? Die Vorteile durch den Wärmetausch von Zu- und Abluft wären bei der Erdwärme dann weniger entscheidend denke ich?
Nun, sagen wir es mal so, das Thema Kontrollierte-Wohnraumlüftung wird hier sehr kontrovers diskutiert. Ich kann nur von meinen Erfahrungen berichten. Und die sagen: Pflichtprogramm. Je dichter das Haus, desto größer die Notwenigkeit zum Luftaustausch, besonders in den Jahreszeiten, wo die Balkontür nicht immer offen steht. Und wohl niemand geht gerne 2x täglich durchs ganze Haus, um durchzulüften. Ganz zu schweigen von der Luft, die man ohne Kontrollierte-Wohnraumlüftung nach drei Woche Urlaub im geliebten Heim vorfindet.
Wärmerückgewinnung bleibt immer ein Thema, egal, wie ich das Haus beheize. Die Wärme soll drinnen bleiben. Und da spielt es keinen Rolle, wie die erzeugt wurde.
D
Dribbdebach
13.07.22 13:21
AxelH. schrieb:

Nun, sagen wir es mal so, das Thema Kontrollierte-Wohnraumlüftung wird hier sehr kontrovers diskutiert. Ich kann nur von meinen Erfahrungen berichten. Und die sagen: Pflichtprogramm. Je dichter das Haus, desto größer die Notwenigkeit zum Luftaustausch, besonders in den Jahreszeiten, wo die Balkontür nicht immer offen steht. Und wohl niemand geht gerne 2x täglich durchs ganze Haus, um durchzulüften. Ganz zu schweigen von der Luft, die man ohne Kontrollierte-Wohnraumlüftung nach drei Woche Urlaub im geliebten Heim vorfindet.
Wärmerückgewinnung bleibt immer ein Thema, egal, wie ich das Haus beheize. Die Wärme soll drinnen bleiben. Und da spielt es keinen Rolle, wie die erzeugt wurde.
Ja, da bin ich ganz bei dir.
Allein schon die eventuelle Schimmelgefahr wegen dichter Bauweise ist für mich ein Argument die Kontrollierte-Wohnraumlüftung nicht auszulassen.
Danke fürs Mitdenken!

Ich schicke euch bald auch ein paar Grundrisse. Ich habe derzeit keine aktuellen hochwertigen, da ist immer noch Gekritzel dabei und veraltete zu thematisieren macht wohl wenig Sinn. Es gibt sicher immer noch was zu optimieren.

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