ᐅ Balkonkraftwerk -Speicher oder ohne? Ausrichtung?
Erstellt am: 10.07.25 10:01
DaGoodness15.07.25 08:37
Diese Regeln würde ich so auch nicht unterschreiben.
Sie mag für "viele" Projekte zutreffen, aber trotzdem sollte man jede Installation nach den Gegebenheiten und den Anforderungen betrachten.
Was nützt es dir, wenn du 30kwp auf dem Dach hast, aber nur einen Strombedarf von ca. 2500kwh im Jahr?
Und warum sollte ich meine Nordseite mit 45° Dachneigung voll machen?
Macht in meinen Augen beides keinen Sinn.
Auch das kommt auf viele Faktoren an.
Was hat der Speicher gekostet?
Wie viele Zyklen schafft er pro Jahr?
Wie hoch ist mein Verbrauch?
Unser Speicher hat zum Beispiel 6.000€ gekostet und uns nach 5 Jahren jetzt genau 3.000€ eingespart.
Nach 10 Jahren wird er sich also gerechnet haben.
Und ich habe viele in meinem Bekanntenkreis, bei denen es ähnlich aussieht und bei denen sich der Speicher voraussichtlich ebenfalls rechnen wird.
Sie mag für "viele" Projekte zutreffen, aber trotzdem sollte man jede Installation nach den Gegebenheiten und den Anforderungen betrachten.
derdietmar schrieb:
- Photovoltaik: So groß wie möglich, alle Himmelsrichtungen
Was nützt es dir, wenn du 30kwp auf dem Dach hast, aber nur einen Strombedarf von ca. 2500kwh im Jahr?
Und warum sollte ich meine Nordseite mit 45° Dachneigung voll machen?
Macht in meinen Augen beides keinen Sinn.
derdietmar schrieb:
- Speicher: keiner
Auch das kommt auf viele Faktoren an.
Was hat der Speicher gekostet?
Wie viele Zyklen schafft er pro Jahr?
Wie hoch ist mein Verbrauch?
Unser Speicher hat zum Beispiel 6.000€ gekostet und uns nach 5 Jahren jetzt genau 3.000€ eingespart.
Nach 10 Jahren wird er sich also gerechnet haben.
Und ich habe viele in meinem Bekanntenkreis, bei denen es ähnlich aussieht und bei denen sich der Speicher voraussichtlich ebenfalls rechnen wird.
derdietmar22.07.25 07:01
Hallo,
es ist immer ein individuelles Rechenspiel, die Ausnahme bestätigt die Regel - und jeder muss seine Entscheidung natürlich auch vor sich selbst rechtfertigen. Der teuerste Strom ist jedoch noch immer mit Abstand derjenige aus dem Speicher. Er ist teurer als Netzbezug. Das wird sich vielleicht in naher Zukunft ändern, wenn Speicher billiger werden. Falls sich wider Erwarten die Regierung aber doch noch besinnt und die schwachsinnige Energiewende abwickelt um Strompreise ohne grünen Ideologenaufschlag zu ermöglichen, könnte es allerdings noch schlechter für Speicher ausgehen.
Wenn ein Speicher 6000 Euro kostet und in 5 Jahren 3000 Euro einspart, dann amortisiert er sich nach rund 10 Jahren. Ein Speicher kann so lange halten, muss er aber nicht.
Warum man sein Dach voll belegen sollte? Weil die einmaligen Installationskosten sowieso anfallen, nahezu unabhängig von der Größe der Anlage. Und weil Photovoltaik-Module inzwischen wirklich günstig zu haben sind. Natürlich macht ein 45° geneigtes Norddach keinen Sinn, noch weniger Sinn macht es allerdings die Anlage nach dem eigenen Bedarf zu planen. Eine große Anlage liefert auch bei schlechtem Eintrag noch genug Gesamtertrag um die Grundlast zu decken.
Unbestritten ist so ein Speicher aber ein schönes Spielzeug. Mich wurmt es, über den Tag mehr als genug Strom zu produzieren aber dennoch Bezug aus dem Netz zu benötigen. Wer Spaß daran hat und ein nettes Hobby möchte, nur zu. Man kann sich lange und intensiv damit beschäftigen, den Eigenverbrauchsanteil zu maximieren. Photovoltaik und Smart Home sind die die neue Modelleisenbahn.
Viele Grüße
es ist immer ein individuelles Rechenspiel, die Ausnahme bestätigt die Regel - und jeder muss seine Entscheidung natürlich auch vor sich selbst rechtfertigen. Der teuerste Strom ist jedoch noch immer mit Abstand derjenige aus dem Speicher. Er ist teurer als Netzbezug. Das wird sich vielleicht in naher Zukunft ändern, wenn Speicher billiger werden. Falls sich wider Erwarten die Regierung aber doch noch besinnt und die schwachsinnige Energiewende abwickelt um Strompreise ohne grünen Ideologenaufschlag zu ermöglichen, könnte es allerdings noch schlechter für Speicher ausgehen.
Wenn ein Speicher 6000 Euro kostet und in 5 Jahren 3000 Euro einspart, dann amortisiert er sich nach rund 10 Jahren. Ein Speicher kann so lange halten, muss er aber nicht.
Warum man sein Dach voll belegen sollte? Weil die einmaligen Installationskosten sowieso anfallen, nahezu unabhängig von der Größe der Anlage. Und weil Photovoltaik-Module inzwischen wirklich günstig zu haben sind. Natürlich macht ein 45° geneigtes Norddach keinen Sinn, noch weniger Sinn macht es allerdings die Anlage nach dem eigenen Bedarf zu planen. Eine große Anlage liefert auch bei schlechtem Eintrag noch genug Gesamtertrag um die Grundlast zu decken.
Unbestritten ist so ein Speicher aber ein schönes Spielzeug. Mich wurmt es, über den Tag mehr als genug Strom zu produzieren aber dennoch Bezug aus dem Netz zu benötigen. Wer Spaß daran hat und ein nettes Hobby möchte, nur zu. Man kann sich lange und intensiv damit beschäftigen, den Eigenverbrauchsanteil zu maximieren. Photovoltaik und Smart Home sind die die neue Modelleisenbahn.
Viele Grüße
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