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ᐅ Auswahl eines Grundstücks im Neubaugebiet


Erstellt am: 09.10.23 09:51

WilderSueden09.10.23 20:11
11ant schrieb:

Die 11ant Kellerregel habe ich gerade kürzlich auf "Bauen jetzt" ("Mit oder ohne Keller: eine Regel als Entscheidungswerkzeug") besprochen. Der "ungünstigste Fall" für ein Bodenplattenhaus ist natürlich für ein Wohnkellerhaus der günstigste ;-)
Wobei der Keller und das Geld dafür nur ein Teil der Gleichung ist. Die Außenanlagen müssen auch mit dem Gelände arbeiten und am Ende soll da ein stimmiges Gesamtbild rauskommen.
Limbrandi10.10.23 10:52
11ant schrieb:

Zeitgenossen, die ihre Gehirne auf dem Sterbebett "mit null Kilometern" zurückgeben möchten, sind Großverbraucher von Bauschaum und L-Steinen. Es gibt immer auch Lösungen für Gripsbenutzer. Bei den genannten Grundstücken ist das aber ohnehin eher moderat, quer zu den Nachbarn (die Höhenbegrenzungen lassen sich als ungefähre Indikatoren für sinnvolle Erdgeschoss-Fußbodenhöhen lesen) sind das da meist nur zehn oder zwanzig Zentimeter (außer derer achtzig zwischen 25 und 26).

Welche charmante Lösungen gäbe es hier Beispielsweise noch?

Halten wir insoweit also fest: 9 und 12 sowie 27 wären meine Lieblingsgewinne, und die anderen bisher besprochenen alle zumindest gute Trostpreise. Hinsichtlich der Temperatur ihrer Umkämpftheit geht davon aus, daß viele Eurer Mitbieter mittelprächstig unbedarft ihre Favoriten nach ich sachma Anfängerkriterien wie maximalen Südwestgärten aussuchen.
11ant schrieb:

Die 11ant Kellerregel habe ich gerade kürzlich auf "Bauen jetzt" ("Mit oder ohne Keller: eine Regel als Entscheidungswerkzeug") besprochen. Der "ungünstigste Fall" für ein Bodenplattenhaus ist natürlich für ein Wohnkellerhaus der günstigste ;-)

Wir haben den interessanten Beitrag verinnerlicht, super vielen Dank. Ergo ein Keller macht Sinn und steht auch auf unserer Wunschliste.
11ant schrieb:

Wir sind offen ob es ein Quadrat- oder Rechteckhaus wird.
Die Topographie sagt klarst Rechteck mit eindeutiger Hausachse parallel zu den Höhenlinien (und daher auch am besten zur erschließenden Straße). Wohnkeller impliziert quasi schon ein "steinernes" UG, auch wenn es darüber evtl. hölzern weiter geht. Ich empfehle wie immer, die Bauweisenentscheidung erst in der Teigruhephase zu treffen.

Was können wir uns unter einem "steinernes" UG vorstellen? Ist damit die Bauweise gemeint?
11ant schrieb:

Das ist für erstgebärende Bauherren der beste Weg, um viel Lehrgeld zu zahlen. Benutzt die Forensuche für meine Beiträge zu den Suchworten "Hausbau-Fahrplan", "Gerddieter", "Einzelvergabe", "Eigenvergabe", "Ausschreibung" sowie "Regiestunden". Dann brauche ich hier nicht Lesestoff für ein ganzes Wochenende dranzutackern ;-) (das habe ich nämlich alles schon ausführlichst erläutert).

Sehr interessant, ich werde beginnen den Lesestoff zu verschlingen.
Wenn ich es richtig Verstanden habe, dann beginne ich mit der Suche eines Architekten für Modulphase A, sobald wir wissen welchen Bauplatz wir bekämen (Voraus. dieser sagt uns zu)?
Bis wann kann man in der Regel von einem Bauplatz wieder abspringen, falls die Finanziellen Umsetzung nicht möglich wäre?
Final kann ich das eigentlich erst nach Rücksprache mit einem Architekten entscheiden.


ypg schrieb:

Beim Budget von 650000€ (ich gehe davon aus, da sollen die Baunebenkosten mit drin sein?) sehe ich maximal so um die 200qm Wohnfläche.
Auch wenn die Baunebenkosten schon bei Euch rausgerechnet wurden, was in Eurem Status eigentlich noch zu früh ist, detailliert die Ausgaben zu kommunizieren, sehe ich ein größeres Haus nicht, also auch keine Einliegerwohnung, die ja Wohnfläche verschlingt wie auch eine Terrasse und Stellplatz.
Wenn Ihr nur ein 100qm-Haus bauen wollt, weil ihr nicht mehr braucht mangels Kinder, wäre auch ein Keller oder Einliegerwohnung drin.

Uns würden 150qm auf zwei Stockwerke reichen. Wir haben zwei Kinder die jeweils unter 3J. sind.
Die Einliegerwohnung wäre als später finanzieller Unterstützungssicht und evtl. für die Großeltern interessant.

Ein Freund hat mir gerade folgende zu erwartende Kosten aufgezählt, spricht dies der Realität?
Erscheinen mir sehr hoch:
"Rechne mit 3300-3500€/m2 und ca 60k - Keller und 30k für Garage"
ypg schrieb:

Läuft da nicht eine Hochspannungsleitung durch die östliche Reihe, ?
17 finde ich von der Form und Ausrichtung her mega, ich kann aber die Höhen nicht abschätzen.

Ja genau hier verläuft eine 20kv-Leitung.
Hat dies irgendwelche Auswirkungen?
WilderSueden10.10.23 11:22
Limbrandi schrieb:

Die Einliegerwohnung wäre als später finanzieller Unterstützungssicht und evtl. für die Großeltern interessant.
Die Einliegerwohnung zur Vermietung rechnet sich praktisch nie. Und dazu hast du dann ständig einen Fremden auf deinem Grundstück.
Limbrandi schrieb:

Ein Freund hat mir gerade folgende zu erwartende Kosten aufgezählt, spricht dies der Realität?
Erscheinen mir sehr hoch:
"Rechne mit 3300-3500€/m2 und ca 60k - Keller und 30k für Garage"
60k für den Keller finde ich eher knapp, besonders als Wohnkeller. Rechne mit dem zusätzlichen Aufwand für Erdarbeiten und Abfuhr eher für 80-100k. Hängt aber auch vom anstehenden Boden ab. Und für eine gemauerte Doppelgarage sind 30k tatsächlich nicht viel.
Quadratmeterkosten sind grob in der richtigen Größenordnung, hängen aber vor allem von deinem Standard und eventuellen Eigenleistungen ab. Grundsätzlich kann man in vielen Regionen auch unter 3000€/qm bauen, man kann aber auch sehr leicht deutlich drüber landen
11ant10.10.23 12:46
Limbrandi schrieb:

Welche charmante Lösungen gäbe es hier Beispielsweise noch?
Die muß und kann man individuell entwickeln.
Limbrandi schrieb:

Wir haben den interessanten Beitrag verinnerlicht, super vielen Dank. Ergo ein Keller macht Sinn und steht auch auf unserer Wunschliste.
[ / ] Was können wir uns unter einem "steinernes" UG vorstellen? Ist damit die Bauweise gemeint?
Nutzt gerne unverbindlich die dortige Kontaktmöglichkeit, hier können wir uns nämlich nicht direkt schreiben. Die Anbieter hölzerner Häuser bauen fast sämtlich nicht im erdberührten Bereich, sondern beginnen ihr Werk auf einem Sockel aus Beton. Wenn also mit "Keller" gebaut wird, wäre der zu mauern bzw. zu gießen oder aus entsprechenden Betonfertigelementen zu stellen.
Limbrandi schrieb:

Sehr interessant, ich werde beginnen den Lesestoff zu verschlingen.
Wenn ich es richtig Verstanden habe, dann beginne ich mit der Suche eines Architekten für Modulphase A
Im Lesestoff findest Du näher beschrieben, in welchen Fällen Du den Architekten für welchen Auftragsumfang suchst oder von mir oder anderen suchen läßt. Die Zusammenfassung der HOAI-Leistungsphasen in Architekten-Beauftragungsmodule ist eine Portionierungsempfehlung aus meiner Beratererfahrung. Wenn Du einen Architekten nach dem "Modul A" fragst, wird der in manchen Fällen sagen: "ach, Sie kommen vom 11anten", aber mit höherer Wahrscheinlichkeit "kannitverstan ???" oder "wasndasn ?".
Limbrandi schrieb:

, sobald wir wissen welchen Bauplatz wir bekämen (Voraus. dieser sagt uns zu)?
Bis wann kann man in der Regel von einem Bauplatz wieder abspringen, falls die Finanziellen Umsetzung nicht möglich wäre?
Final kann ich das eigentlich erst nach Rücksprache mit einem Architekten entscheiden.
Die Rücktrittsregeln macht jeder Verkäufer anders. Meist sind die Grundstücke stark genug überzeichnet, daß sich dann einfach ein Nachrücker freut. Kritischer ist, wenn es einen Bauzwang gibt und man den nicht in der Frist erfüllen kann. Dann gilt in der Regel "außer Spesen nichts gewesen". Die Rücksprache mit der Finanzierungsberaterin solltet Ihr bereits jetzt halten. "Meine" Susanne könnt Ihr ebenfalls über mich ansprechen. Harte Nüsse für einen Architekten habe ich in Eurer Auswahl der Grundstücke nicht entdeckt - mindestens keine, vor denen der kapitulieren müßte. Technische Sachgründe für eine Rückgabe sehe ich also bislang nicht.
WilderSueden schrieb:

60k für den Keller finde ich eher knapp, besonders als Wohnkeller. Rechne mit dem zusätzlichen Aufwand für Erdarbeiten und Abfuhr eher für 80-100k. Hängt aber auch vom anstehenden Boden ab. Und für eine gemauerte Doppelgarage sind 30k tatsächlich nicht viel.
Quadratmeterkosten sind grob in der richtigen Größenordnung, hängen aber vor allem von deinem Standard und eventuellen Eigenleistungen ab. Grundsätzlich kann man in vielen Regionen auch unter 3000€/qm bauen, man kann aber auch sehr leicht deutlich drüber landen
So isses. Hanglagig wird man auch die Garage selten wie auf einem Flachgrundstück bauen.
ypg10.10.23 21:30
Limbrandi schrieb:

Ja genau hier verläuft eine 20kv-Leitung.
Hat dies irgendwelche Auswirkungen?
naja… es gibt empfindliche Menschen, die das ablehnen würden, darunter seinen Garten zu haben
Limbrandi schrieb:

Rechne mit 3300-3500€/m2 und ca 60k - Keller und 30k für Garage"
kommt gut hin. Die Preise liegen vom Grundsatz her im Rahmen. Keller als Nutzkeller.
Wohnkeller hat nahezu ähnliche Kosten wie obererdige Wohnfläche.
Wenn es einer aus Eurer Umgebung ist, der das gesagt hat, dann wird er grob die regionalen Preise kennen und Euch nicht ins Messer laufen lassen, noch goldene Wasserhähne meinen.
Limbrandi schrieb:

Uns würden 150qm auf zwei Stockwerke reichen.
Das ist eine vernünftige Größe.
Limbrandi schrieb:

Die Einliegerwohnung wäre als später finanzieller Unterstützungssicht und evtl. für die Großeltern interessant.
Was heißt interessant? Eine Einliegerwohnung planen viele häufig auf Mindestgröße von 30qm, damit man die Förderung bekommt. Für Großeltern sollte man gleich ein Zwei-Familien-Haus planen, denn wer will seine Eltern auf 30qm, ggf noch im Keller unterbringen? Bringen sie mit Geld ein oder zahlen sie Miete? sind die 250qm dann noch bezahlbar?
Solche Plan-B Optionen sollte man aber schon bei der Grundstückswahl wissen, denn 150 + 80 + Doppelgarage + Carport oder eben Carports für 2 Familien, dafür sollte das Grundstück dann auch geeignet sein.
Ggf wäre das Doppelhausgrundstück dann interessant.
11ant10.10.23 22:07
ypg schrieb:

Was heißt interessant? Eine Einliegerwohnung planen viele häufig auf Mindestgröße von 30qm, [...]. Für Großeltern sollte man gleich ein Zwei-Familien-Haus planen, denn wer will seine Eltern auf 30qm, ggf noch im Keller unterbringen? [...] Solche Plan-B Optionen sollte man aber schon bei der Grundstückswahl wissen, denn [...] dafür sollte das Grundstück dann auch geeignet sein.
Das sehe ich ebenso.
ypg schrieb:

Ggf wäre das Doppelhausgrundstück dann interessant.
Ich gehe davon aus, daß für die Erwerbsgelegenheit "ganzer" Doppelhausgrundstücke zwei Lose erforderlich wären. Offenbar wurden die Doppelhausgrundstücke nachentwickelt. Derlei geschieht regelmäßig der Nachfrage folgend, und geht nicht so einfach zurückzudrehen.
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