ᐅ Angebot, Technik Photovoltaikanlage bewerten
Erstellt am: 30.01.2023 12:00
RotorMotor 19.09.2023 11:31
Welchen Vorteil erhoffen sich denn immer die ganzen Leute die ihre Fahrzeug Batterie "Bidirektional" nutzen wollen?
Ich sehe da einfach keinen.
Es sei denn es geht um echten Netzschutz.
Dann sollte das ganze aber in der Kontrolle der Netzbetreiber liegen und nicht in der von Privatpersonen.
Außer eben dieses von genannte Szenario.
Denn in meinem Umfeld gibt es einige Firmen die kostenloses Laden anbieten.
Und dann passiert eben genau, dass Batterien auf der Arbeit geladen werden und zuhause entladen.
Und das ist echt ökologisch und ökonomisch eine Katastrophe.
Und nochmal ein paar Details:
Ich kenne mehrere Firmen bei denen Freunde arbeiten die jeweils mindestens 8 Ladestationen haben.
Wenn der Arbeitgeber dich kostenlos laden lässt, ist das natürlich kein Diebstahl.
Ansonsten ist "geldwerter Vorteil" aber immer noch günstiger, weil es nur Steuern sind, für den AN als Strom selbst zu zahlen.
Mit den ganzen Firmenwagen interessiert niemanden der Akkuverschleiß, interessiert niemanden die Wandlerverluste, sondern einfach nur der Spaß kein Strom vom Anbieter kaufen zu müssen. Und Es wird einfach nur Energie verschwendet...
Indem wir energieverschwendung und sinnlosen BEV Akkuverschleiß nicht zulassen?
Das sehe ich anders!
Ich sehe da einfach keinen.
Es sei denn es geht um echten Netzschutz.
Dann sollte das ganze aber in der Kontrolle der Netzbetreiber liegen und nicht in der von Privatpersonen.
Außer eben dieses von genannte Szenario.
Denn in meinem Umfeld gibt es einige Firmen die kostenloses Laden anbieten.
Und dann passiert eben genau, dass Batterien auf der Arbeit geladen werden und zuhause entladen.
Und das ist echt ökologisch und ökonomisch eine Katastrophe.
Und nochmal ein paar Details:
andimann schrieb:Hast du dafür Zahlen?
- Kaum ein Arbeitgeber wird _kostenlose_ Lademöglichkeiten für eine größere Anzahl E-Autos vorhalten. Vielleicht mal 1-3 Plätze, damit sie sich als ach so toll grün darstellen können, aber mehr auch nicht.
Ich kenne mehrere Firmen bei denen Freunde arbeiten die jeweils mindestens 8 Ladestationen haben.
andimann schrieb:Wie kommst du auf den Quatsch?
- Ein solches Verhalten wäre auch schlicht und ergreifend Diebstahl und entsprechend bereits arbeitsrechtlich sehr problematisch. Da kann ich genauso gut die Bleistifte und das Druckerpapier aus dem Büro mitnehmen und verhökern.
Wenn der Arbeitgeber dich kostenlos laden lässt, ist das natürlich kein Diebstahl.
andimann schrieb:Wer zuerst kommt mahlt zuerst.
Im Normalfall werden solche Experten bereits von den Kollegen eingebremst, die auch mal laden wollen und vor allem einfach mal nachfragen, wie es sein kann, dass das E-Auto jeden Tag auf's neue leer ist, wenn er doch nur zwischen Büro und zu Hause pendelt.
sysrun80 schrieb:Fällt aktuell für Auto laden nicht an.
Es wird nicht gratis gehen weil das allein schon ein "geldwerter Vorteil" ist. Wer sich in diese Steuerhoelle begeben will, bitte.
Ansonsten ist "geldwerter Vorteil" aber immer noch günstiger, weil es nur Steuern sind, für den AN als Strom selbst zu zahlen.
sysrun80 schrieb:Tut er aktuell schon nicht und wird er auch in Zukunft nicht.
Und solange da der Staat seine Finger rauslässt ist denke ich alles in Ordnung.
kati1337 schrieb:Nein, ist sehr realistisch.
So sieht's aus.
Die Angst, dass sich irgend jemand nen Krümel durch die Hintertür aneignen könnte beim bidirektionalen Laden ist mal wieder typisch Deutsch.
Mit den ganzen Firmenwagen interessiert niemanden der Akkuverschleiß, interessiert niemanden die Wandlerverluste, sondern einfach nur der Spaß kein Strom vom Anbieter kaufen zu müssen. Und Es wird einfach nur Energie verschwendet...
kati1337 schrieb:Wo stellen wir uns da ein Bein?
Einfach albern und wir stellen uns wieder selbst ein Bein.
Indem wir energieverschwendung und sinnlosen BEV Akkuverschleiß nicht zulassen?
Das sehe ich anders!
sysrun80 19.09.2023 11:36
Mal abgesehen vom Auto: Ich denke es wird immer wichtiger sich auf variable Stromtarife einzustellen. Und da sind dann eben auch Heimspeicher eine grosse Hilfe. Kann mir z.B. vorstellen das man x Prozent des Speichers als Regelreserve für den Netzbetreiber bereitstellt und dafür Kohle bekommt. Oder man nutzt selber clevere Steuerungen um bei güstigen Strompreisen den Speicher für Peak-Zeiten zu nutzen - speziell im Winter.
sysrun80 19.09.2023 11:41
Hier ein Beispiel - Unser Strompreis heute (Stundenvariabel):


Solarertrag ist heute eher Mau - dafür viel Wind. Differenz 15 Cent. Aktuell rennt die Wachmaschine und Spülmaschine. Warum nicht jetzt den Heimspeicher vollladen aus dem Netz und die 31 Cent heute Abend vermeiden.
Netto liegt der Preis übrigens grad bei 0 Cent - die 16 Cent sind rein die Abgaben (Steuern, Netz etc.)
Solarertrag ist heute eher Mau - dafür viel Wind. Differenz 15 Cent. Aktuell rennt die Wachmaschine und Spülmaschine. Warum nicht jetzt den Heimspeicher vollladen aus dem Netz und die 31 Cent heute Abend vermeiden.
Netto liegt der Preis übrigens grad bei 0 Cent - die 16 Cent sind rein die Abgaben (Steuern, Netz etc.)
sysrun80 19.09.2023 11:51
RotorMotor schrieb:
Indem wir energieverschwendung und sinnlosen BEV Akkuverschleiß nicht zulassen?Energieverschwendung sehe ich wenn WIndkraftanlagen abgeschaltet werden um das Netz zu schützen. Wir kommen um mehr variable Tarife gar nicht herum. Die Frage ist ob wir Speicher Zentral oder Dezentral aufbauen. Ich denke eine Kombination wird es werden. In wieweit hier KFZ eine Rolle spielen - nunja.
RotorMotor 19.09.2023 11:56
sysrun80 schrieb:
Solarertrag ist heute eher Mau - dafür viel Wind. Differenz 15 Cent. Aktuell rennt die Wachmaschine und Spülmaschine. Warum nicht jetzt den Heimspeicher vollladen aus dem Netz und die 31 Cent heute Abend vermeiden.Wenn man eh einen Speicher hat, kann man solche Spielereien sicherlich machen.Dafür einen kaufen ist schon nach wie vor Fragwürdig.
Wenn man einen 7kWh jeden Tag voll und leer kriegen sollte für 10 Jahre,
sind das maximal 25MWh (ist übrigens unrealtisch viel ;-) ). bei 5000€ Anschaffungskosten, liegt man schon bei 20ct.
Die Differenz die man rausholen kann liegt gerade mal bei 16ct in deinem Beispiel. Lohnt also nicht.
sysrun80 schrieb:
Energieverschwendung sehe ich wenn WIndkraftanlagen abgeschaltet werden um das Netz zu schützen. Wir kommen um mehr variable Tarife gar nicht herum. Die Frage ist ob wir Speicher Zentral oder Dezentral aufbauen. Ich denke eine Kombination wird es werden. In wieweit hier KFZ eine Rolle spielen - nunja.Ob Zentral oder Dezentral verbaut ist egal. Wichtig ist sinnvoll gesteuert und nich weil jemand glaube 10ct sparen zu können.Sondern wirklich Anhand der Notwendigkeit für das Netz.
Mir ist ein absolutes Rätsel wie Speicher mit Steuergeld gefördert werden konnten ohne vollständig netzdienlich zu sein.
Wenn man sich anguckt, dass die meisten privaten Speicher einfach morgens vollgeballert werden und Nachts einfach entladen macht dem Netz in den morgenstunden mehr Probleme als das es hilft. :-(
sysrun80 19.09.2023 12:14
RotorMotor schrieb:
Ob Zentral oder Dezentral verbaut ist egal. Wichtig ist sinnvoll gesteuert und nich weil jemand glaube 10ct sparen zu können.
Sondern wirklich Anhand der Notwendigkeit für das Netz.
Mir ist ein absolutes Rätsel wie Speicher mit Steuergeld gefördert werden konnten ohne vollständig netzdienlich zu sein.Aber genau das spiegelt sich doch im Preis bereits wieder. Und eine Steuerung über den Preis (variabel) ist doch genau das was hier hilft. Der Preis ist so günstig weil ein Überschuss vorhanden ist und und teuer weil Kraftwerke hochgefahren werden müssen. Und ja: Wenn ich 10cent rausholen kann im Winter weil der Speicher als totes Kapital eh vorhanden ist dann werde ich das tun. Genau diese differenz verhindert ja dann das Windkraftanlagen abgeschaltet werden.
RotorMotor schrieb:
Wenn man sich anguckt, dass die meisten privaten Speicher einfach morgens vollgeballert werden und Nachts einfach entladen macht dem Netz in den morgenstunden mehr Probleme als das es hilft. :-(Das verstehe ich nicht. Details?
Mal abgesehen davon werden die Speicher immer günstiger.
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